Miliarium

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Replikat eines Fundstücks in Gilching mit der Inschrift „AVG MP XXXI“ („Augsburg 31 Meilen“)
Der römische Meilenstein von Wels mit der Inschrift „MP I“ („1 Meile“)

Ein Miliarium (griechisch als Fremdwort μιλιάριον, Plural: miliaria)[1] war im Römischen Reich eine Distanzsäule an einer Römerstraße (Meilenstein). Steine dieser Art gab es bereits seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. Beim Straßenbauprogramm des Gaius Sempronius Gracchus erlebten sie offenbar einen ersten Höhepunkt (Plut. C. Gracchus 7), ihre eigentliche Blüte erreichten sie in der Kaiserzeit. Doch hat es, wie es scheint, nicht an allen Straßen Miliaria gegeben.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Steinsäulen, übermannshoch (teilweise bis zu drei Meter hoch) und mit einem Durchmesser von 50 bis 60 Zentimetern, trugen als wesentliches Element Orts- und Entfernungsangaben. Die Distanz ist in römischen Meilen (1000 Doppelschritte, „mille passus“, „milia passuum“, abgekürzt MP) angegeben, was knapp unter 1,5 km liegt; auch das griechische Äquivalent von acht Stadien ist nicht einheitlich.

In Rom stand auf dem Forum Romanum das Miliarium Aureum, die „goldene Meilensäule“ (sie bestand freilich nur aus Bronze; lediglich die Inschrift, die die wichtigsten von Rom ausgehenden Straßen sowie deren Endziele nannte, war aus Goldlettern). In den einzelnen Provinzen stellt oft die Hauptstadt den Ausgangspunkt („caput viae“) dar; so zählen alle in Raetien bisher gefundenen Meilensteine von der Provinzhauptstadt Augsburg (Augusta Vindelicorum) aus, was nahelegt, dass die Straßen von dort aus vermessen wurden.[2] In weiter entwickelten Gegenden kann auch von den Zentralpunkten einzelner Völkerschaften (Civitates) aus gerechnet werden.

Da die Steine von vielen Menschen gesehen wurden, stellen sie natürlich ein vorzügliches Mittel der Propaganda dar. Seit Augustus wurde dieses „Medium“ dem Herrscher vorbehalten, obwohl gelegentlich Statthalter zusätzlich genannt sind. Mit der Zeit bildeten sich regelrechte Formulare heraus, die neben der Datierung einen (standardisierten) Hinweis auf den Anlass der Aufstellung des Steines bieten. Damit können in vielen Fällen Lücken der Inschrift gefüllt werden.

Ab der Zeit der Adoptivkaiser ist ein Übergang der Verantwortlichkeit für die Instandhaltung der Straßen (cura viarum) an einzelne Gemeinden feststellbar. Die Homogenität der Inschriftenserien lässt dadurch nach. Ausgangspunkt der Zählung auf den Säulen, die nun von den Gemeinden gesetzt wurden, war dann das Forum oder die Stadttore der Gemeinde. Eine Übereinstimmung der Zuständigkeit mit dem Territorium der Civitates ist nicht immer feststellbar.[3]

Heute sind ungefähr 7000–8000 kaiserzeitliche Steine bekannt.[4] Sie bilden eine wichtige Quelle für die Kenntnis der Geschichte und Streckenführung der Straßen, darüber hinaus aber auch für die allgemeine Reichsverwaltung und Herrschaftsorganisation.

Es ist jedoch zu beachten, dass sie oftmals als Baumaterial verschleppt worden sind, mitunter wurden sie per Schiff weit transportiert. Eine Rekonstruktion römischer Wegführungen anhand der Funde von Meilen- und Leugensteinen ist nur in sehr seltenen Fällen möglich.[5]

Leugensteine[Bearbeiten]

Leugenstein aus Friedberg, Hessen, Aufstellung im Wetterau-Museum

In bestimmten, vormals keltischen Gebieten der gallischen und germanischen Provinzen wurde zeitweilig nicht mit Meilen gerechnet, sondern mit Leugen, die 1,5 MP entsprechen, also etwa 2,22 km.[6] Daher spricht man hier von Leugensteinen. Sie kamen seit trajanischer Zeit auf und wurden seit Septimius Severus in diesen Regionen flächendeckend üblich.

Fundorte von Meilen- und Leugensteinen[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Baden-Württemberg[Bearbeiten]

  • Friolzheim – Der ehemalige Standort war in Friolzheim, er wurde 1934 auf einem Acker gefunden. Heute steht er im Lapidarium des Landesmuseums in Stuttgart. Eine Nachbildung des römischen Leugensteins steht vor der Zehntscheuer in Friolzheim, sowie vor der Kelter in Mühlacker. Inschrift: Von Portus (= Pforzheim) 5 Leugen.[7]
  • Heidelberg – sieben römische Meilensteine in einem Keller und einer aufrecht in einem nahe gelegenen Brunnen in Heidelberg-Bergheim.[8] Die Kaiserinschriften auf den Steinen reichen von Elagabal bis Valerian und Gallienus. Inschrift: 4 Leugen von Lopodunum (= Ladenburg)
  • Isny im Allgäu – 1550 als Gewölbestütze in einem Weinkeller der Abtei Isny gefundener Meilenstein, heute im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.[9]
  • Köngen (Grinario) – aus Köngen stammt ein Meilenstein der während der Regierungszeit des Kaisers Hadrian entstand.[10]
  • Ladenburg – eine ähnliche Ansammlung von Steinen wie in Heidelberg fand sich im Keller eines Gebäudes in Ladenburg selbst.[11]
  • Offenburg – Im Mittelalter wurde dieser Leugenstein in der Stadtmauer verbaut, wohl deshalb wurde er gespalten. Er befand sich ursprünglich an der Kinzigtalstraße von Argentoratum (Straßburg) nach Rätien. Von der Inschrift ist von „Rätien“ nur noch das R erhalten.[12]
  • Remchingen-Nöttingen – Leugenstein aus Remchingen-Nöttingen (M. Aurelius Severus Alexander: 17 Leugen von Aquae (= Baden-Baden)).[13]
  • Sinzheim – Drei Leugensteine wurde im Kreis Rastatt aufgefunden, sie waren den Kaisern M. Aurelius Antoninus, gen. Caracalla, Severus Alexander und M. Antoninus Gordianus gewidmet. Alle gaben die Entfernung mit 4 Leugen von Aquae (= Baden-Baden) an.[14]
  • Sontheim an der Brenz – 2002 wurde an der römischen Straße zwischen Sontheim und Bächingen ein von Kaiser Caracalla gestifteter fast vollständiger, in zwei Teile zerbrochener Meilenstein mit Verweis auf Faimingen (lat. Phoebiana) entdeckt.[15]

Bayern[Bearbeiten]

  • Aindling – 1978 wurde in der Pfarrkirche St. Martin das Fragment eines Meilensteins mit Inschrift für Septimius Severus und Caracalla gefunden. Es befindet sich heute in der Archäologischen Staatssammlung.[16]
  • Augsburg – inschriftenloser Meilenstein, der am 1825 abgebrochenen Barfüßer-Tor stand.[17]
  • Augsburg-Inningen – inschriftenloser Meilenstein, gefunden 1894, heute verschollen.[18]
  • Burgmannshofen – Säulentrommel mit Inschrift für Septimius Severus, Caracalla und Geta, gefunden 1811 auf dem Friedhof, heute im Museum Augsburg.[19]
  • Burgweinting – das Bruchstück eines Meilensteins wurde 1909 in der örtlichen Kirche entdeckt und befindet sich heute im Museum Regensburg.[20]
  • Ellmosen – ein bei Ellmosen gefundener, inschriftenloser Meilenstein soll 1812 nach München gekommen sein. Er ist heute verschollen.[21]
  • Epfach – zwei inschriftenlose Meilensteine aus Epfach sind heute verschollen. Der eine wurde 1804 aus dem Lech geborgen, der andere 1815 in einem Heustadel ausgegraben.[22]
  • Gilching – Meilensäule mit oben abgebrochener Inschrift (für Septimius Severus und Caracalla), gefunden im 16. Jahrhundert, seit 1830 in München, wo sie beim Museumsbrand 1944 zerstört wurde.[23]
  • Gundelfingen – 1981 wurden bei Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche St. Martin ein vollständig erhaltener Meilenstein mit Inschrift für Caracalla und das Fragment eines weiteren entdeckt.[24]
  • Igstetterhof, Gemeinde Attenfeld – 1631 gefundene Trommel eines Meilensteins, wurde auf Veranlassung Kurfürst Karl Theodors nach Mannheim verbracht, heute im Reiss-Engelhorn-Museum.[25]
  • KaufbeurenKonrad Peutinger berichtet 1505 von einem, Markus Welser von zwei Meilensteinfragmenten. Alle sind heute verloren.[26]
  • Kempten (Cambodunum) – 1880 wurde in Kempten ein Meilenstein mit Inschrift für Septimius Severus und Caracalla gefunden. Er befindet sich heute im Museum Zumsteinhaus.[27] Ein weiterer, 1811 in Kempten gefundener Meilenstein für die gleichen Kaiser befindet sich heute im Römischen Museum Augsburg.[28]
  • Kösching (Germanicum) – auf dem Friedhof von Kösching stand eine Meilensäule mit viereckiger Basis und Inschrift für Septimius Severus und Caracalla. Kurfürst Karl Theodor ließ sie 1760 nach München bringen. Die Kalksteinsäule wurde beim Brand des Münchener Museums 1944 zerstört.[29] 1984 konnte rund 1 km von der Pfarrkirche Kösching entfernt ein weiterer, vollständig erhaltener, 2,20 m hoher Meilenstein aus dem Jahr 201 direkt unter der Grasnarbe aufgedeckt werden.[30]
  • MittenwaldJohannes Aventinus berichtet von einem verschollenen Meilenstein, den Kaiser Maximilian angeblich nach Innsbruck bringen ließ.[31]
  • Nähermittenhausen – Meilensäule mit Resten von 13 Inschriftenzeilen, Inschrift für Septimius Severus und Caracalla, gefunden 1971 unter dem Hochaltar der Kirche.[32]
  • Nassenfels – vier Bruchstücke eines Meilensteins mit Inschrift für Septimius Severus und Caracalla, heute in der Archäologischen Staatssammlung.[33]
  • Partenkirchen – ein weiterer, von Aventinus erwähnter Meilenstein der Kaiser Caracalla und Geta (eradiert) soll sich in Partenkirchen befunden haben, er gilt seit dem 18. Jahrhundert als verschollen.[34]
  • Kloster Rebdorf – Meilensäule mit Inschrift für Septimius Severus und Caracalla, 1807 nach München verbracht, 1944 durch Brand zerstört.[35]
  • SollernPeter Apian berichtet vom Fund eines Meilensteinfragments in der örtlichen Kirche. Der Stein ist vor 1833 verschollen.[36]
  • Türkheim – Meilensäule ohne Inschrift, verwendet als Prellstein vor der Klosterkirche, heute verschollen.[37]
  • Valley – Meilenstein für Septimius Severus und Caracalla, gefunden im 18. Jahrhundert.[38]
  • Goldberg bei Türkheim – im Mauerschutt des spätantiken Kastells fanden sich zwei Bruchstücke eines Meilensteins für Septimius Severus, heute im Museum Mindelheim.[39]
  • Weilheim in Oberbayern – nach Aventinus soll sich im Ort ein heute verschollener Meilenstein befunden haben.[40]
  • Wehringen – Bruchstücke eines Meilensteins, die als Wandstützen eines spätantiken Urnengrabes wiederverwendet wurden. Gefunden 1961 und in die Prähistorische Staatssammlung verbracht.[41]
  • Wolkertshofen – Meilenstein mit Inschrift für Septimius Severus und Caracalla, gefunden im 16. Jahrhundert, publiziert von Janus Gruterus, danach verloren. Ein Bruchstück tauchte 1929 beim Abbruch eines Kuhstalles wieder auf und kam ins Museum auf der Willibaldsburg, ist aber wiederum verschollen.[42]

Hessen[Bearbeiten]

  • Friedberg – der Stein fand sich nahe der Klostergasse in der Altstadt, er stand ursprünglich an der Straße von Nida (heute: Frankfurt-Heddernheim) nach Friedberg. Die Entfernung zum Civitas-Hauptort Nida betrug exakt zehn Leugen. Heute befindet sich der Stein im Wetterau-Museum in Friedberg.[43]
  • Wiesbaden (Aquae Mattiacorum) – der Stein wurde in der Nähe des Hauptbahnhofes aufgefunden und befindet sich in der Sammlung Nassauischer Altertümer im Museum Wiesbaden.[44]
  • Mainz-Kastel – 1896 wurden an der römischen Heerstraße, die vom Römerkastell in Mainz-Kastel über den östlichen Hang der Biebricher Höhe zum Kastell auf dem Römerberg führte, zwei römische Meilensteine gefunden. Der erste, eine 2,10 Meter hohe Steinsäule gibt die Entfernung zwischen den beiden Kastellen an: AB AQVAE MATTIACORVM VI MILLE PASSUUM = sechs römische Meilen, nach heutigen Maßen neun Kilometer.[45] Der zweite Stein gab die gleiche Entfernung mit vier Leugen an.[46] Ein Abguss dieses Leugensteins steht heute gegenüber dem Wiesbadener Hauptbahnhof.
  • Kleestadt – der Stein wurde im Jahr 1832 in den Kleestädter Salzwiesen gefunden, er befindet sich im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt, eine Kopie im Dieburger Kreis- und Stadtmuseum.[47] Die Zeile mit der Angabe der Leugenzahl ist nicht erhalten, vermutlich handelt es sich um den vier Leugen von Dieburg entfernten Stein.[48] Die „Hohe Straße“, eine römische Heerstraße, die vom römischen Zentralort Dieburg nach dem Kastell Stockstadt am Mainlimes führte, geht über die Straßenmühle bei Schlierbach, hier kreuzt sie den Schlierbacher Weg.

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten]

  • Berg (Pfalz) – Von diesem römischen Meilenstein an der Römerstraße von Basel nach Mainz ist nur noch der Sockel erhalten, er findet sich am Ortsausgang neben der Bundesstraße 9. Dies ist der erste Stein an der linksrheinischen Rheinuferstraße auf deutschem Gebiet.
  • Hagenbach – Neben einem Sägewerk wurden sechs zeitlich aufeinanderfolgende römische Leugensteine gefunden, eine Reproduktion steht am alten Standort im Bienwald sowie im Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern (Tabernae). Das Original befindet sich im Historischen Museum der Pfalz.[49]
  • Jockgrim – Der dreizehnte römische Meilenstein von Speyer stand nördlich des Ortes im Bienwald.[50]
  • Mutterstadt – An der Ortsgrenze zog die Römerstraße vorbei, der Stein stand vermutlich an der Civitasgrenze zwischen Worms (Borbetomagus) und Speyer (Noviomagus) (8 Leugen von Speyer). Gefunden wurden zwei Fragmente in einem Brunnen.[51]
  • Oggersheim – Bei Bauarbeiten an der Bundesstraße wurde der in zwei Stücke gebrochene Stein aufgefunden (7 Leugen).
  • Altrip – In der römischen Festung Alta Ripa (hohes Ufer) wurden zahlreiche Leugensteine gefunden, sie stammten von anderen Stellen (2. und 5. Stein von Speyer aus) und wurden als Mauersteine der Römerfestung in sekundärer Verwendung genutzt.[52]
  • Detzem – Die Ortschaft Detzem bei Trier leitet ihren Namen vom lateinischen „ad decimum lapidem“, also dem zehnten Leugenstein ab. Im Laufe der Zeit wurde die Entfernungsangabe des Steins zum Ortsnamen. Gefunden wurden sieben Meilen- und Leugensteine mit neun bzw. acht (voriger Stein) Leugen Entfernung nach Trier.[53] Erhalten sind Inschriften der Kaiser Caracalla und Konstantin.[54]
  • Ehrang/Quint – Ähnlich verhält es sich beim Ortsnamen von Quint, einige Kilometer von Trier entfernt, er leitet sich ab von „ad quintum lapidem“, also der fünfte Stein von Trier.[55]

Österreich[Bearbeiten]

  • Gemeinlebarn – 1998 wurde nahe diesem Ort ein Meilenstein entdeckt, der aus den Jahren 217/218 n. Chr. stammt.[56][57] Nur ein Jahr später kam am gleichen Fundort ein Meilenstein aus dem Jahr 313 n. Chr. an‘s Licht.[58]
  • Innsbruck – in zwei Stücke zerbrochener Meilenstein mit Formular für Septimius Severus und Caracalla, gefunden Anfang des 19. Jahrhunderts und ins Stift Wilten verbracht.[59]
  • Klosterneuburg – Zwei Meilensteine wurden in das Stift verschleppt. Der eine stammt aus der Regierungszeit des Kaisers Philippus Arabs (244–249),[60] der andere von Decius (249–251).[61] Ihre Zählung ging von Vindobona aus.
  • Nietzing – in der Nähe der Ortschaft Nietzing, wurde Ende des 19. Jahrhunderts am heutigen Aufstellungsort ein Meilenstein, der erstmals in einer Quelle aus den 14. Jahrhundert erwähnt wird, wiederentdeckt. Er stammt von 217/218 n. Chr.[62][63]
  • Oberranna – nahe dem Kleinkastell Oberranna, beim Jochenstein, wurde ein heute verschollener Meilenstein entdeckt, der in die Regierungszeit Caracallas datierte.[64]
  • Reith bei Seefeld – Schaft einer Meilensäule aus schwarzem Glimmerschiefer ohne Inschrift.[65]
  • Schönberg im Stubaital – Bruchstück eines Meilensteins für Traianus Decius, gefunden an der Einmündung des Stubai- in das Silltal, in die Abtei Wilten verbracht, heute im Lapidarium Innsbruck.[66]
  • Schwechat (Ala Nova) – 1843 sowie 1844 fanden sich in einem Brunnen am westlichen Stadtrand sechs römische Meilensteine, die ursprünglich 21 römische Meilen vor Carnuntum standen.[67] Die Steine wurden innerhalb von wenigen Jahren um die Mitte des 3. Jahrhunderts aufgestellt.[68]
  • Zwischen Seefeld und Scharnitz wurde der Schaft eines Meilensteins gefunden. Er gilt seit 1967 als verschollen.[69]
  • St. Kathrein, Gemeinde Navis – Meilenstein-Bruchstück, gefunden 1910 in der örtlichen Kirche. Von der Inschrift ist nur der Rest einer Zeile erhalten.[70]
  • Tulln (Comagena) – In der Tullner Kirchengasse 10 wurde ein wurde ein knapp zwei Meter hoher Meilenstein geborgen, der auf die Jahre 235/239 n. Chr. datiert.[71][72]
  • Wien (Vindobona) – der sogenannte Sankt Marxer Meilenstein wurde an einem heute nicht mehr genau feststellbaren Ort im 3. Wiener Gemeindebezirksteil Sankt Marx gefunden. Er stammte von Valerianus Caesar (253–260) und gab die Entfernung nach Vindobona mit zwei Meilen an.[73] Aus dem Inzersdorfer Stadtteil stammen fünf Meilensteine, die 1841 in der Wienerberger Ziegelei geborgen wurden. Dazu gehört ein 143 n. Chr. unter Kaiser Hadrian gesetzter vollständiger Stein,[74] ein Stein aus der Zeit des Septimius Severus,[75] und ein 249 n. Chr. entstandener Meilenstein, der vier Meilen nach Vindobona angab.[76] Die gleiche Entfernung zeigten der zu demselben Fund gehörende Meilenstein des Valerianus Caesar[77] und ein 253 n. Chr. gleichfalls unter Valerianus Caesar entstandener Stein.[78]
  • Wilten – Meilensteinschaft, gefunden beim Kloster, heute im Schloss Ambras.[79]
  • Wilten-Sonnenberg – Meilensteinfragment mit Inschrift Kaiser Julians (363 n.Chr.), heute in der Hofgalerie Ambras.[80]
  • Zirl – Schaft eines Meilensteins mit Inschrift für Septimius Severus, heute im Lapidarium Innsbruck.[81]

Schweiz[Bearbeiten]

  • Amsoldingen – Leugenstein (sieben Leugen von Aventicum), von Theodor Mommsen 1853 in der Krypta der Kirche entdeckt, heute im Schlosshof von Thun.[82]
  • Baden AG – Leugenstein (56 Leugen von Aventicum) mit Formular für Kaiser Tacitus, 1851 in einer Kiesgrube gefunden, heute im Museum des Landvogteischlosses Baden.[83]
  • Boscéaz, Gemeinde Orbe VD – Leugensteinfragment mit Inschrift Kaiser Caracallas, ausgestellt zusammen mit dem dort gefundenen römischen Mosaik.[84]
  • Canal d’Entreroches – Meilensteinfragment mit Inschriftenformular für Kaiser Hadrian, gefunden beim Kanalbau, heute in der Ancienne Académie Lausanne.[85]
  • Chavornay VD – im 18. Jahrhundert in einer Straßenmauer gefundenes Leugensteinfragment, heute in der Ancienne Académie Lausanne.[86]
  • Colovrex (Gemeinde Bellevue GE) – zwei Meilensteinfragmente, beide kamen 1866 ins Musée d'Art et d'Histoire in Genf.[87]
  • Coppet – heute verlorener Meilenstein, der vermutlich ein Formular für Antoninus Pius besaß.[88]
  • Dully – heute verlorener Meilenstein, der im 18. Jahrhundert als Brunnentrog in Nyon diente.[89] Ein weiterer Meilenstein wurde 1782 bei der alten Brücke von Dully gefunden, er befindet sich heute im Lapidarium des Museums Nyon.[90]
  • Etoy VD – Meilensteinfragment, heute in der Ancienne Académie Lausanne.[91]
  • Lavigny VD – im 18. Jahrhundert gefundener Meilenstein mit Inschrift für Gordianus III., heute im Hof des Schlosses von Aubonne.[92]
  • Messery – Meilenstein mit Inschrift für Septimius Severus und seine Söhne Caracalla und Geta, heute im Musée d'Art et d'Histoire in Genf.[93]
  • Montagny-la-Ville – Leugenstein mit Caracalla-Inschrift, heute im Schlosshof von Yverdon.[94]
  • Mumpf – Meilenstein, gefunden 1875 zwischen Mumpf und Stein AG, heute im Museum Rheinfelden.[95]
  • Paudex – Meilenstein mit Inschrift für Antoninus Pius, heute in der Ancienne Académie Lausanne.[96] Aus Paudex gibt es eine weitere, heute verlorene Meilensäule mit fragmentarischer Inschrift.[97]
  • Penthalaz – Fragment einer Meilensäule, gefunden im 18. Jahrhundert, vor der örtlichen Kirche aufgestellt.[98]
  • Prévessin – zwei Meilensteine mit unbekanntem Herkunftsort tragen heute das Schutzdach über der örtlichen Kirchenpforte.[99]
  • Saint-Prex – Meilenstein, in der Straßenbrücke über den Fluss Boiron eingemauert.[100]
  • Sitten – 1817 gefundener Leugenstein (17 Leugen von Aventicum), heute im Eingang des Rathauses auf einen Renaissancesockel montiert.[101]
  • Solothurn –1763 im Fundamentbereich der St. Ursen-Kirche entdeckter Leugenstein, heute im Lapidarium der Jesuitenkirche.[102] Zwei weitere Fragmente wurden in Solothurn gefunden, von denen eines sich ebenfalls im Lapidarium befindet,[103] das andere ist verschollen.[104]
  • Treycovagnes – längsgespaltener Leugenstein mit Formular für Septimius Severus und seine Söhne Caracalla und Geta, Fund aus dem 17. Jahrhundert, heute im Schlosshof von Yverdon.[105]
  • Unterwil (Gemeinde Marthalen) – Meilenstein mit Inschrift für Kaiser Trajan,[106] 85 Meilen, vermutlich von Aventicum gezählt, heute im Landesmuseum Zürich.[107]
  • Vich VD – 1811 4 km östlich von Nyon gefundener Meilenstein mit Inschrift für Trebonianus Gallus, heute im Museum Nyon.[108]

Südtirol[Bearbeiten]

  • Freienfeld – Fragment eines Meilensteinschaftes, gefunden 1888, heute im Lapidarium Innsbruck.[109]
  • Rabland – Bruchstück eines Meilensteinschaftes mit Inschrift für Kaiser Claudius, gefunden 1552, heute im Museum Bozen.[110]

Trivia[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Die Veröffentlichung aller Miliaria ist als Vol. XVII des Corpus Inscriptionum Latinarum vorgesehen. Erschienen sind bisher:

Miliaria Imperii Romani

Literatur[Bearbeiten]

  • Raymond Chevallier: Les Voies Romaines. Picard, Paris 1997, ISBN 2-7084-0526-8.
  • Margot Klee: Lebensadern des Imperiums. Straßen im römischen Reich. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2307-1.
  • Anne Kolb: Römische Meilensteine: Stand der Forschung und Probleme. In: Regula Frei-Stolba (Hrsg.): Siedlung und Verkehr im römischen Reich. Römerstrassen zwischen Herrschaftssicherung und Landschaftsprägung. Akten des Kolloquiums zu Ehren von Prof. H. E. Herzig vom 28. und 29. Juni 2001 in Bern. Lang, Bern 2004, ISBN 3-03910-030-0, S. 135–155.
  • Gerhard Radke: Miliarium. In: KlP 3 (1975) Sp. 1299
  • Michael Rathmann: Meilensteine. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 10, Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01480-0, Sp. 161.
  • Michael Rathmann: Untersuchungen zu den Reichsstraßen in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum. (Bonner Jahrbücher des Rheinischen Landesmuseums in Bonn und des Vereins von Altertumsfreunden im Rheinlande, Beiheft 55) Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-3043-X.
  • Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miliaria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Kleine Stowasser, z. B. Ausgabe 1957, führt gleichwertig auch milliarium bzw. milliaria an.
  2. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 40 f.
  3. Michael Rathmann: Untersuchungen zu den Reichsstraßen in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum. Zabern, Mainz 2003, S. 112 f.
  4. Angabe nach Anne Kolb: Römische Meilensteine: Stand der Forschung und Probleme. In: Regula Frei-Stolba (Hrsg.): Siedlung und Verkehr im römischen Reich. Römerstrassen zwischen Herrschaftssicherung und Landschaftsprägung. Akten des Kolloquiums zu Ehren von Prof. H. E. Herzig vom 28. und 29. Juni 2001 in Bern. Lang, Bern 2004, ISBN 3-03910-030-0, S. 135–155, hier: S. 137.
  5. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 39.
  6. Michael Rathmann: Untersuchungen zu den Reichsstraßen in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum. Zabern, Mainz 2003, S. 118, bes. Anm. 95; Raymond Chevallier: Les Voies Romaines. Picard, Paris 1997, ISBN 2-7084-0526-8, S. 161; Hans Ulrich Nuber: Zu Wasser und zu Lande. Das römische Verkehrsnetz. In: Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau. Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Esslingen 2005, ISBN 3-8062-1945-1, S. 416; Janine Fries-Knoblauch: Die Kelten. 3000 Jahre europäische Kultur und Geschichte. Kohlhammer, Stuttgart 2002, ISBN 3-17-015921-6, S. 133; Thomas Lobüscher in Thomas Fischer: Die Römischen Provinzen. Theiss, Stuttgart 2001 S. 210; Helmut Bender: Römische Straßen und Straßenstationen. Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands 13 (Schriften des Limesmuseums Aalen), Stuttgart 1975, S. 12; Hans-Joachim Schalles: Leuga. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 7, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01477-0, Sp. 99–100.; Thomas Grünewald: Leuga. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 18, Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2001, S. 298–299.; Alexander Demandt: Die Kelten. 7. Auflage. Verlag C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-44798-3 (C. H. Beck Wissen 2101), S. 95; Margot Klee: Lebensadern des Imperiums. Straßen im römischen Reich. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2307-1, S. 76 f.
  7. CIL 17-02, 00653
  8. CIL 13, 9104, CIL 13, 9105, CIL 13, 9106, CIL 13, 9107, CIL 13, 9108, CIL 13, 9109, CIL 13, 9110, CIL 13, 9111.
  9. CIL 3, 5987
  10. AE 1900, 73
  11. CIL 13, 9099, CIL 13, 9100, CIL 13, 09101, CIL 13, 9102, CIL 13, 9103.
  12. CIL 13, 09082; Leugenstein von Offenburg
  13. CIL 17-02, 00650
  14. CIL 13, 09117, CIL 13, 09118, CIL 13, 09119
  15. Hans Ulrich Nuber, Gabriele Seitz: Caracalla auf der Ostalb – ein römischer Meilenstein aus Sontheim an der Brenz, Kreis Heidenheim. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2002. Stuttgart, 2003. S. 107–109.
  16. CIL 17-04-01, 00053
  17. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 74 Nr. 19.
  18. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 74 Nr. 20.
  19. CIL 3, 5995
  20. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 82 Nr. 36.
  21. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 81 Nr. 34.
  22. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 77 Nr. 25.
  23. CIL 3, 5990
  24. AE 1985, 00697; Wolfgang Czysz in: Das archäologische Jahr in Bayern 1981, S. 142.
  25. CIL 3, 5996
  26. CIL 3, 5993
  27. CIL 3, 11984
  28. CIL 3, 5992
  29. CIL 3, 5999
  30. CIL 17-04-01, 00070
  31. CIL 3, 5979
  32. CIL 17-04-01, 00054
  33. CIL 17-04-01, 00066
  34. CIL 3, 5978
  35. CIL 3, 5997
  36. CIL 3, 15211
  37. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 76 Nr. 23.
  38. CIL 3, 5991
  39. CIL 17-04-01, 00044
  40. CIL 3, 5986
  41. CIL 17-04-01, 00046
  42. CIL 3, 5998
  43. CIL 13, 9123
  44. CIL 13, 09126
  45. CIL 13, 09124
  46. CIL 13, 09125
  47. CIL 13, 09121; Helmut Castritius, Manfred Clauss, Leo Hefner: Die Römischen Steininschriften des Odenwaldes (RSO). In: Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes 2, 1977, S. 237–308. Nr. 215.
  48. Egon Schallmayer: Zum römischen Namen von Dieburg. In: Germania 59/2, 1981 S. 319.
  49. CIL 17-02, 605; CIL 17-02, 606; CIL 17-02, 607; CIL 17-02, 608; CIL 17-02, 609.
  50. CIL 13, 9096.
  51. Helmut Bernhard in: H. Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. Hamburg 2002, S. 488 f.
  52. CIL 13, 9095; CIL 13, 9094; CIL 13, 9093; CIL 13, 9092.
  53. Heinz Cüppers in H. Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. Hamburg 2002, S. 525; Karl-Josef Gilles: Pölich, Kreis Trier-Saarburg. Römerstraße. In: Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes. Trier 2008, ISBN 978-3-923319-73-2 (Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier 35) S. 160 f.
  54. CIL 13, 09129; CIL 13, 09130
  55. Heinz Cüppers in H. Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. Hamburg 2002, S. 653.
  56. Hannsjörg Ubl, Die neuen Meilensteine und die norische Limesstraße. In: Fundberichte aus Österreich 37, 1998, S. 186.
  57. CIL 17-04-01, 00077.
  58. CIL 17-04-01, 00078.
  59. CIL 3, 5980
  60. CIL 3, 05753.
  61. CIL 3, 05752.
  62. Otto Biack: Geschichte der Stadt Tulln. 1982, S. 46 f.
  63. CIL 3, 13534.
  64. CIL 3, 5755
  65. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 65 Nr. 6.
  66. CIL 3, 5989
  67. Ekkehard Weber: Die römischen Meilensteine aus dem österreichischen Pannonien. ÖJh 49, 1968–1971, S. 121 ff.
  68. CIL 03, 04641; CIL 03, 04642; CIL 03, 04643; CIL 03, 04644; CIL 03, 04645; CIL 03, 04646.
  69. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 65 Nr. 5.
  70. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 72 Nr. 14.
  71. H. Stiglitz, in: Fundberichte aus Österreich 9, 1966/70, S. 139 f.
  72. CIL 17-04-01, 00076
  73. CIL 3, 4647
  74. CIL 3, 04649
  75. CIL 3, 04650
  76. CIL 3, 04651
  77. CIL 3, 04652
  78. CIL 3, 04653
  79. CIL 3, 5981
  80. CIL 3, 5983
  81. CIL 3, 5988
  82. CIL 13, 9070
  83. CIL 13, 9076
  84. Gerold Walser: Die römischen Straßen in der Schweiz. 1. Teil: Die Meilensteine. Kümmerly und Frey Geographischer Verlag, Bern 1967 (Itinera Romana. Beiträge zur Straßengeschichte des Römischen Reiches 1), S. 75 Nr. 36.
  85. CIL 13, 9065
  86. CIL 13, 9066
  87. CIL 12, 5530;CIL 12, 5531
  88. CIL 12, 5533
  89. CIL 13, 9057
  90. CIL 13, 9058
  91. CIL 13, 9060
  92. CIL 13, 9059
  93. CIL 12, 5532
  94. CIL 13, 9068
  95. CIL 13, 9077
  96. CIL 13, 9062
  97. CIL 13, 9063
  98. CIL 13, 9064
  99. CIL 17-02, 00134;CIL 17-02, 00135
  100. CIL 13, 9061
  101. CIL 13, 9071
  102. CIL 13, 9072
  103. CIL 13, 9074
  104. CIL 13, 9073
  105. CIL 13, 9067
  106. CIL 13, 9075
  107. Gerold Walser: Die römischen Straßen in der Schweiz. 1. Teil: Die Meilensteine. Kümmerly und Frey Geographischer Verlag, Bern 1967 (Itinera Romana. Beiträge zur Straßengeschichte des Römischen Reiches 1), S. 90 f.
  108. CIL 13, 9056
  109. Gerold Walser: Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien. Württemberg. Landesmuseum, Stuttgart 1983. (Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands, Nr. 29), S. 73 Nr. 16.
  110. CIL 5, 8003