Rethwisch (Steinburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rethwisch
Rethwisch (Steinburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rethwisch hervorgehoben
53.8666666666679.59166666666675Koordinaten: 53° 52′ N, 9° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Krempermarsch
Höhe: 5 m ü. NHN
Fläche: 9,83 km²
Einwohner: 587 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25566
Vorwahl: 04828
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 092
Adresse der Amtsverwaltung: Birkenweg 29
25361 Krempe
Webpräsenz: www.amt-krempermarsch.de
Bürgermeister: Michael Nagel
Lage der Gemeinde Rethwisch im Kreis Steinburg
Karte

Rethwisch ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Rethwisch liegt sieben Kilometer südlich von Itzehoe.

Die Bundesautobahn 23 und der Stichkanal vom Breitenburger Kanal zur Zementfabrik verlaufen durch die Gemeinde.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft WIR seit der Kommunalwahl 2008 fünf Sitze und die CDU vier.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Durch einen flachen goldenen Hügel von Grün und Rot erniedrigt geteilt. Oben, aus dem Hügel herauswachsend, drei goldene Reethalme, deren Samenstände nach links geneigt sind, unten das silberne holsteinische Nesselblatt.“[2]

Das Wappen von Rethwisch ist vorwiegend auf den Namen der Gemeinde bezogen. Auf den zweiten Namensbestandteil (-wisch = Wiese) bezieht sich die grüne Schildfarbe, auf den ersten die drei „im Reifezustand“ gezeigten Pflanzenhalme. Reet ist bis heute ein beliebter Baustoff für ebenso reizvolle wie Wärmeschützende Hausbedachung. Die Gemeinde legt besonderes Gewicht auf ihre Lage im heutigen Landesteil Holstein. Deshalb ist das Nesselblatt, Wahrzeichen dieses Gebietes, fast übergroß Bestandteil des Wappens geworden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die überwiegende Fläche des Gemeindegebietes wird landwirtschaftlich genutzt. Prägend für das Ortsbild ist ein Großbetrieb der Zementindustrie, der zum überwiegenden Teil auf dem Rethwischer Gemeindegebiet angesiedelt ist. Rethwisch ist Schulstandort einer Grundschule für die Gemeinden Neuenbrook und Rethwisch.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus-J. Lorenzen-Schmidt: Rethwisch. Dorfgeschichte zwischen Landwirtschaft und Industrie., Rethwisch 1987.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rethwisch (Steinburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein