Agethorst

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Agethorst
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Agethorst hervorgehoben
Koordinaten: 54° 1′ N, 9° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Schenefeld
Höhe: 12 m ü. NN
Fläche: 6,1 km²
Einwohner: 208 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25560
Vorwahl: 04892
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 003
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstr. 2
25560 Schenefeld
Bürgermeister: Dirk Michels

Agethorst ist eine amtsangehörige Gemeinde in Schleswig-Holstein, die zum Amt Schenefeld gehört.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Agethorst liegt etwa 10 km nordwestlich von Itzehoe in ländlicher Umgebung. Direkt nordwestlich verläuft die Bundesautobahn 23 von Itzehoe nach Heide, südwestlich die dazu parallel verlaufende Bundesstraße 431.

[Bearbeiten] Geschichte

Bis Ende der 1970er Jahre gab es eine 17 km lange Seilbahn in Agethorst, mit der Rohstoffe zum Kalkwerk Lägerdorf transportiert wurden und die die längste Seilbahn in Deutschland gewesen sein soll. Noch heute zeugen zu Seen umgewandelte Tongruben von der Industriegeschichte der Gemeinde.

[Bearbeiten] Politik

Seit der Kommunalwahl 2003 hat die Wählergemeinschaft KWG alle sieben Sitze der Gemeindevertretung.

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehemalige Bürgermeister Albert Stange von Agethorst hält den Rekord in seiner Amtsperiode. Er regierte 50 Jahre (1945-1995).

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Blau und Grün geteilt durch einen breiten silbernen unten gepfropften und oben durch einen abgeflachten Dreiberg begrenzten Balken, darin drei grüne Laubblätter 1 : 2, beidseitig begleitet von je einem blauen Drahtseilbahnmasten.“[1]

Die drei Laubblätter im Wappen erinnern an die einstmals sehr waldreiche Landschaft. Sie beziehen sich außerdem auf eine mögliche Deutung des Ortsnamens, nach dem das Grundwort "Horst" von "Gestrüpp", "Buschwald" oder "Gehölz" abzuleiten ist. Beidseitig sind zwei Teile einer Mastkonstruktion angeordnet, die den einstigen Tonabbau symbolisieren sollen. Die Masten prägten derzeit das Bild der Gemeinde. Im Schildfuß wird durch die Grube nochmals auf die ehemals große wirtschaftliche Bedeutung des Tonabbaus in der Gemeinde hingewiesen. Der darin gewonnene Ton diente der Zementherstellung. Nach Beendigung des Tonabbaus hat sich hier ein artenreicher See gebildet. Der Dreiberg im Schildhaupt verweist auf den "Blocksberg" im Südwesten der Gemeinde, der mit 53 Metern die höchste Erhebung im Gemeindegebiet bildet.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

[Bearbeiten] Weblinks

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