Schenefeld (Kreis Steinburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schenefeld
Schenefeld (Kreis Steinburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schenefeld hervorgehoben
54.059.483333333333327Koordinaten: 54° 3′ N, 9° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Schenefeld
Höhe: 27 m ü. NHN
Fläche: 9,24 km²
Einwohner: 2451 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25560
Vorwahl: 04892
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 097
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 2
25560 Schenefeld
Webpräsenz: www.schenefeld.de
Bürgermeister: Hans-Heinrich Barnick (CDU)
Lage der Gemeinde Schenefeld im Kreis Steinburg
Karte

Schenefeld ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein.

Im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden gewann die Gemeinde 1983 auf Bundesebene Silber.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Schenefeld liegt etwa 15 km nördlich von Itzehoe an der Bundesstraße 430. Die Mühlenau (Stegau) fließt mitten durch das Gemeindegebiet, durch das bebaute Gemeindegebiet teils verrohrt der Meiereibach. Am Siezbütteler Mühlenteich liegt das Luisenbad. Von 1901 bis 1957 war Schenefeld Bahnstation der Rendsburger Kreisbahn.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1076 erstmals als Scanafeld (vorspringenden Waldzunge) erwähnt.

Zum 1. Januar 2013 wurde die vorher eigenständige Gemeinde Siezbüttel nach Schenefeld eingemeindet.

Als ländlicher Zentralort ist Schenefeld heute Sitz der gleichnamigen Amtsverwaltung.

Politik[Bearbeiten]

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 elf Sitze, die Wählergemeinschaft BF hat vier Sitze und die SPD zwei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber. Vorn das silberne holsteinische Nesselblatt, belegt mit einem sechsspeichigen blauen Mühlrad, hinten, aus dem unteren Schildrand hervorkommend, das blaue Dach und der blaue Turm der Schenefelder Kirche.“[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Besonders erwähnenswert ist die um 826 erbaute Bonifatiuskirche, älteste der vier Kirchenbauten in Holstein. Die aus Stein bestehende Kirchenwand ist die Älteste in Holstein. Wahrscheinlich hat Ansgar, der „Missionar des Nordens“, diese Kirche begründet. Die Bonifatiuskirche wird auch „Die Mutterkirche der Holsaten“ genannt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es neben Einzel- und Fachhandelsbetrieben sowie Dienstleistern und Gastronomiebetrieben auch Handwerks- und Gewerbeunternehmen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Willy Bandholz (1912–1999), Feldhandballspieler und Olympiasieger
  • Hans Buhmann (1936–2008), ehemaliger Bürgermeister Schenefelds und Landtagsabgeordneter (CDU)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schenefeld (Kreis Steinburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein