Reher
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Steinburg | |
| Amt: | Schenefeld | |
| Höhe: | 21 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,3 km² | |
| Einwohner: |
762 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 50 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 25593 | |
| Vorwahl: | 04876 | |
| Kfz-Kennzeichen: | IZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 61 091 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Mühlenstraße 2 25560 Schenefeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wilhelm Voß (AfWV) | |
| Lage der Gemeinde Reher im Kreis Steinburg | ||
Reher ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie und Verkehr
Reher liegt etwa 15 km nördlich von Itzehoe an der Bundesstraße 430 zwischen Schenefeld und Hohenwestedt. Die Bekau und die Reher Au fließen durch die Gemeinde. Die höchste Erhebung liegt 37 Meter über dem Meeresspiegel.
Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Viehhorn.
[Bearbeiten] Geschichte
Durch die Feldmark verläuft der Rücken des Landes Schleswig-Holstein, der die Eider von der Stör trennt. Im Süden hat das Wasser Abfluss nach Christinenthal und weiter nach der Stör. Im Norden läuft es durch die Osterstedter und Ostermühlener Feldmark nach der Eider. Begrenzt wird die Reher Feldmark im Süden von der Christinenthaler und Peißener, im Osten von der Jahrsdorfer und Wapelfelder, im Norden von der Osterstedter und im Westen von der Pulser Feldmark. Die Feldmark umfasst eine Fläche von ca. 1.530 Hektar. Sie dehnt sich in Nord-Süd-Richtung etwa 5,60 m und in Ost-West-Richtung etwa 4,40 km aus.
Die Herkunft des Namens Reher ist nicht einwandfrei geklärt. So führt Franz Michaelsen in seiner Arbeit “Orts- und Flurnamen des Kreises Steinburg” den Namen Reher auf Reiher zurück. Eine andere Deutung findet Wolfgang Laur. In seinem Artikel “Die Ortsnamen in Schleswig-Holstein”, veröffentlicht in Band VI der Gottorfer Schriften 1960, heißt es u. a. : “Mit einem r-Suffix (Nachsilbe) ist vielleicht Reher gebildet - 1756 Reder - (intervokalisches d geworden zu h ), vielleicht wie Rheide zu Reet, Ried gehörend”. Auch die Familiennamen Reher, Reherbrook, Rehrknöll oder Rehder in Westfalen führt der Verfasser auf Reet oder Ried zurück. Auf alle Fälle handelt es sich um eine Bezeichnung für eine siedlungsgeschichtlich alte Ortschaft. Laur führt weiter aus, dass alle durch alte Ortsnamen und vorgeschichtliche Funde älterer Perioden als alt ausgewiesene Ortschaften große abgerundete Gemarkungen haben, wie z. B. Looft, Drage oder auch Reher.
Auch die neuesten Forschungsergebnisse im “Historischen Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein von 1967” von Wolfgang Laur bringen eine endgültige Klärung. Hier heißt es: “Reher 1576 Reder, 1592 zu Reher - Reder, Reher ist in niederdeutschen Ortsnamen, so auch in Westfalen, verbreitet, wo uns seit dem 13. Jahrhundert Formen wie R(h)edere begegnen. Die Bedeutung und etymologische Herkunft ist noch ungewiss. Möglicherweise handelt es sich um eine Bildung mit einem r-Suffix zu germanisch raipo vielleicht im Sinne von “Weg, Wegstelle”, Vergleiche neuenglisch road, altenglisch rad-Straße. Die Form Reher zeigt den Ausfall des zwischenvokalischen d.”
[Bearbeiten] Politik
Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AfWV seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze und die Wählergemeinschaft AAW vier.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Von Gold und Rot im Verhältnis 2 : 3 geteilt. Oben nebeneinander drei schwarz bewurzelte grüne Wacholderbüsche, unten ein goldenes trabendes Pferd.“[2]
Die beherrschende Figur des Gemeindewappens von Reher, das Pferd, ist in rascher Bewegung dargestellt, um beim Betrachter des Wappens den Eindruck des Trabens zu vermitteln. Der Ort Reher ist heutigentags bekannt, weil hier schon seit langer Zeit in beachtlichem Umfang Trabrennpferde gezüchtet werden. Die Wacholderbüsche im Wappen stehen stellvertretend für das Naturschutzgebiet Reher Kratt, in welchem selten gewordene Pflanzen und Gehölzarten gepflegt werden.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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