Herzhorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Herzhorn in Schleswig-Holstein. Ein Gemeindeteil der Gemeinde Reichenow-Möglin in Brandenburg trägt ebenfalls diesen Namen.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Herzhorn führt kein Wappen
Herzhorn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Herzhorn hervorgehoben
53.7872222222229.48472222222221Koordinaten: 53° 47′ N, 9° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Horst-Herzhorn
Höhe: 1 m ü. NHN
Fläche: 12,43 km²
Einwohner: 1065 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25379
Vorwahlen: 04124, 04128
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 037
Adresse der Amtsverwaltung: Elmshorner Straße 27
25358 Horst
Webpräsenz: www.amt-horst-herzhorn.de
Bürgermeister: Wolfgang Glißmann (KWV)
Lage der Gemeinde Herzhorn im Kreis Steinburg
Karte

Herzhorn ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 1352 erwähnt. Er bestand aus Gebäuden, die auf Warften an der Elbe standen und die um 1400 bei einem Elbehochwasser zerstört wurden. Bis zur Eindeichung des ganzen Gebiets 1615 wurde der Ort immer wieder durch Hochwasser zerstört – und direkt nach dem Deichbau durch den Dreißigjährigen Krieg.

Abtretungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde ein Teilgebiet mit damals mehr als 200 Einwohnern an die Stadt Glückstadt abgetreten.[2]

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWV seit der Kommunalwahl 2008 acht Sitze, die SPD hat drei Sitze.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Herzhorn liegt in der fruchtbaren Marsch und ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, wobei die Rinderhaltung prägend ist.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Karl Bruhn (* 1803 in Herzhorn; † unbekannt), Journalist und Politiker

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Herzhorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 186.