Gribbohm

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gribbohm
Gribbohm
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gribbohm hervorgehoben
54.0263888888899.351111111111110Koordinaten: 54° 2′ N, 9° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Schenefeld
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 13,23 km²
Einwohner: 440 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25596
Vorwahl: 04827
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 031
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 2
25560 Schenefeld
Webpräsenz: www.gribbohm.de
Bürgermeister: Gerd Saß (FWG)
Lage der Gemeinde Gribbohm im Kreis Steinburg
Karte

Gribbohm ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Langenklint und Bebek.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Gribbohm liegt direkt westlich von Wacken. Der Nord-Ostsee-Kanal, die Bundesstraße 431 und die Marschbahn verlaufen durch das Gebiet der Gemeinde; die nächsten Bahnhöfe sind in Wilster und Burg (Dithmarschen). Der Forstbach, Nuttelner Bach und die Holstenau fließen durch die Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Ortes wurde 1538 erstmals in den Akten erwähnt und geht vermutlich auf den „Grie´ßbaum“, der Stange eines Schiedsrichter, mit der in einem Turnier die Kämpfenden eines Zweikampfes getrennt werden konnten, zurück.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AWG seit der Kommunalwahl 2008 fünf und die Wählergemeinschaft FWG vier Sitze.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün vor einem von Silber und Rot zehnmal gestückten Balken ein linksgewendeter, silbern gekleideter Landmann, der ein ihm zugewendetes, sich aufbäumendes silbernes Pferd am kurzen Zügel hält.“[2]

Dem Wappen liegt eine Sage zur Namensgebung der Gemeinde zugrunde. Im 17. Jahrhundert soll es in dem Ort einen Grenz- bzw. Zollbaum gegeben haben, an dem man Schmuggler fassen (plattdeutsch: griepen) wollte. So wurde der Zollbaum „Griepbohm“ genannt. Man erzählt sich nun, dass einst in Nienbüttel ein Pferd durchgegangen sei, das auch in Wacken nicht eingefangen werden könnte. Als es in Richtung Gribbohm lief, sollen die Leute gesagt haben: „Lat da Tier man lopen, he kümmt ja für den Boom!“ (Lass das Tier laufen, es kommt ja an den (Grenz-)Baum.) Und beim Zollbaum in Gribbohm habe man das Tier dann tatsächlich greifen können („kunn man dat Tier griepen“). So sei der „Griepboom“ Ursprung des Ortsnamens geworden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der in Berlin lebende Aktionskünstler John Bock wurde 1965 in Gribbohm geboren.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gribbohm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein