Ascrea

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Ascrea
Wappen
Ascrea (Italien)
Ascrea
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 12′ N, 13° 0′ OKoordinaten: 42° 11′ 44″ N, 12° 59′ 49″ O
Höhe 318 m s.l.m.
Fläche 14 km²
Einwohner 234 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 17 Einw./km²
Postleitzahl 02020
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057004
Volksbezeichnung Ascreani
Schutzpatron San Nicola

Ascrea ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 234 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Sie liegt 78 km nordöstlich von Rom und 35 km nordwestlich von Rieti.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ascrea liegt im Tal des Turano oberhalb des Lago di Turano. Es liegt unterhalb des Monte Navegna in den Sabiner Bergen. Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Naturreservat Monti Navegna e Cervia. Die Ortsteile sind Ascrea, Rigatti und Stìpes.

Ascrea ist Mitglied der Comunità Montana del Turano.

Die Nachbarorte sind Castel di Tora, Collegiove, Longone Sabino, Marcetelli, Paganico Sabino, Pozzaglia Sabina, Rocca Sinibalda und Varco Sabino.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ascrea wurde erst im 14. Jahrhundert gegründet und gehörte der Adelsfamilie Collalto. 1440 verkauften sie den Ort an Cola Mareri, der damit das ganze Tal besaß. Ab dem 17. Jahrhundert war der Ort ein Zentrum der Briganten, die Reisende auf der Straße zur Grenze des Königreich Neapel überfielen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 827 884 803 856 780 626 423 318 284

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dante D'Angeli (Bürgerliste) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]