Monteleone Sabino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Monteleone Sabino
Wappen
Monteleone Sabino (Italien)
Monteleone Sabino
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 14′ N, 12° 52′ OKoordinaten: 42° 13′ 56″ N, 12° 51′ 34″ O
Höhe 496 m s.l.m.
Fläche 19 km²
Einwohner 1.230 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 65 Einw./km²
Postleitzahl 02033
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057041
Volksbezeichnung Monteleonesi
Schutzpatron Santa Vittoria
Website Monteleone Sabino

Monteleone Sabino ist eine Gemeinde mit 1230 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monteleone liegt 61 km nordöstlich von Rom und 25 km südlich von Rieti. Es liegt in den Sabiner Bergen zwischen den Tälern des Turano und des Farfa. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Ginestra Sabina. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von 264 bis 900 m s.l.m. Monteleone ist Mitglied der Comunità Montana dei Monti Sabini.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).[2]

Die Nachbargemeinden sind Frasso Sabino, Poggio Moiano, Poggio San Lorenzo, Rocca Sinibalda und Torricella in Sabina.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monteleone liegt an der Via Salaria SS 4 die von Rom über Ascoli Piceno an die Adriaküste bei Porto d’Ascoli führt. Die nächste Autobahnauffahrt ist Roma Nord an der A1 Autostrada del Sole in 31 km Entfernung.

Der nächste Bahnhof liegt in Stimigliano an der Bahnstrecke Florenz-Rom in 38 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stein mit Inschrift aus Trebula Mutuesca

Aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. ist ein Tempel der Sabiner bekannt, der Feronia geweiht war. Mit dem Bau der Via Salaria und der Eingliederung ins Römische Reich entstand der Ort Trebula Mutuesca. Etwas westlich der römischen Stadt entstand im Mittelalter der heutige Ort, der 943 als Leonem Montanianum erstmals erwähnt wurde.

Am 24. April 1944 fielen einem Massaker der deutschen Wehrmacht 11 unschuldige Bürger zum Opfer.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001 2011
Einwohner 1.431 1.639 1.652 1.756 1.737 1.675 1.362 1.266 1.274 1.227

Quelle ISTAT[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angelo Paolo Marcari (Bürgerliste) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt.[5]

Partnerstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf rotem Schild ein aufrechter goldener Löwe, der drei goldene Berge in den Pfoten hält. Es handelt sich um ein redendes Wappen, da Monteleone Löwenberg bedeutet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Westlich des Ortes steht die romanische Kirche Santa Vittoria, in der die Märtyrerin Victoria von Rom begraben sein soll.
  • Zwischen der Kirche und dem Ortszentrum liegen die Ausgrabungen des antiken Amphitheaters.
  • Das Museo Archeologico Trebula Mutuesca zeigt archäologische Funde aus dem Gemeindegebiet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt. (=DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Italienischer Zivilschutz
  3. Erinnerung an das Massaker@1@2Vorlage:Toter Link/www.eccidiomleone.altervista.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
  5. La Repubblica am 29. Mai 2006