Frasso Sabino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Frasso Sabino
Frasso Sabino (Italien)
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 14′ N, 12° 48′ OKoordinaten: 42° 13′ 47″ N, 12° 48′ 19″ O
Höhe 412 m s.l.m.
Fläche 4 km²
Einwohner 723 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 02030
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057030
Bezeichnung der Bewohner Frassaroli
Schutzpatron San Pietro in Vincoli
Website Frasso Sabino

Frasso Sabino ist eine Gemeinde mit 723 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frasso Sabino liegt 56 km nordöstlich von Rom und 28 km südlich von Rieti in den Sabiner Bergen oberhalb des Tals des Farfa. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhe von 233 bis 470 m s.l.m.

Die Gemeinde befindet sich in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).[2]

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Casali di Frasso, Immaginetta und der nördliche Teil von Osteria Nuova. Der südliche Teil gehört zu Poggio Moiano.

Die Nachbargemeinden sind Casaprota, Monteleone Sabino, Poggio Moiano, Poggio Nativo und Poggio San Lorenzo.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Osteria Nuovo liegt an der Staatsstraße (strada statale) 4 Via Salaria (SS 4), die von Rom über Rieti an die Adriaküste führt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1055 im Besitz der Abtei Farfa ging der Ort an die Brancaleoni über, die sich mit den Savelli seit 1441 um den Besitz stritten. Im Jahre 1573 gelangte er durch eine Heirat an die Sforza Cesarini, die das den gesamten Ort dominierende Castello weiter verstärkten und die Bastionierung anlegten, die heute sichtbar ist.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 477 609 703 633 732 669 563 531 632

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quirino Bonaventura (Lista Civica: Fontana) wurde am 26. Mai 2019 zum Bürgermeister gewählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Friedhofskirche San Pietro in Vincoli hat einen Freskenzyklus der Frührenaissance.
  • Das beeindruckende Castello gehörte zuerst den Brancaleoni, danach den Savelli und schließlich seit 1573 den Sforza-Cesarini. Es ist gestaltet wie ein Borgo Fortificato und besitzt einen restaurierten Rundturm und ein Tor. Es erhebt sich auf einer abgeböschten Bastion.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Frasso steht das Observatorium Astronomico Comunale Virginio Cesarini.[3] Dort wurde der Asteroid (34138) Frasso Sabino entdeckt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Italienischer Zivilschutz
  3. Seite der römischen Astronomen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]