Collegiove

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Collegiove
Wappen
Collegiove (Italien)
Collegiove
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 11′ N, 13° 2′ OKoordinaten: 42° 10′ 32″ N, 13° 2′ 20″ O
Höhe 1001 m s.l.m.
Fläche 11 km²
Einwohner 150 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 02020
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057020
Volksbezeichnung Collegiovesi
Schutzpatron San Lorenzo
Website Collegiove

Collegiove ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 150 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Sie liegt 79 km nordöstlich von Rom und 50 km südöstlich von Rieti.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Collegiove liegt oberhalb des Lago di Turano und des Tals des Turano. Es liegt unterhalb des Monte Carseolani in den Sabiner Bergen. Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Naturreservat Monti Navegna e Cervia. Es ist Mitglied der Comunità Montana del Turano.

Die Nachbarorte sind Ascrea, Collalto Sabino, Marcetelli, Paganico Sabino, Pozzaglia Sabina und Turania.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möglicherweise wurde der Ort bereits in der Antike an einem Jupitertempel gegründet. Ab dem Mittelalter gehörte er zum Fürstentum Collalto und teilte dessen Schicksal.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 461 474 576 671 666 623 341 201 176

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giovanni Pompei (Bürgerliste Tre spighe) wurde im Juni 2009 zum Bürgermeister gewählt.[2] Sein Vorgänger Pietro Petroni (Bürgerliste) (2004–2009) trat nicht mehr zur Wahl an.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Collegiove ist für die Steinpilze aus den umliegenden Wäldern bekannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Italienisches Innenministerium