Montenero Sabino

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Montenero Sabino
Montenero Sabino (Italien)
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 17′ N, 12° 49′ OKoordinaten: 42° 16′ 52″ N, 12° 48′ 47″ O
Höhe 450 m s.l.m.
Fläche 23 km²
Einwohner 279 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 02040
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057042
Bezeichnung der Bewohner Montenerini
Schutzpatron San Cataldo
Website Montenero Sabino

Montenero Sabino ist eine italienische Gemeinde mit 279 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Rieti in der Region Latium.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montenero Sabino liegt 67 km nordöstlich von Rom und 22 km südlich von Rieti auf einem schmalen Berggrat in den Sabiner Bergen. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Leone, San Benedetto und Sant’Andrea.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von 290 bis 892 m s.l.m. Montenero Sabino ist Mitglied der Comunità Montana Montepiano Reatino.

Die Gemeinde befindet sich in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).[2] Die Nachbargemeinden sind Casaprota, Mompeo, Monte San Giovanni in Sabina, Rieti und Torricella in Sabina.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nächste Bahnhof liegt in Contigliano an der Bahnstrecke TerniSulmona in 21 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1023 wurde im Registrum Farfense der Abtei Farfa erstmals ein Castrum Montis Nigri erwähnt; das zweite Mal geschah dies 1085. Kurz vor dem Jahre 1400 kam es an die Familie Orsini, die es in der Person von Mario, zweitem Herzog von Bomarzo, an die Familie Mattei di Paganica veräußerten. Mario Mattei erhielt von Papst Clemens X. den Titel eines Herzogs verliehen. Letzter Besitzer waren die Marchesi Vincentini aus Rieti seit 1755.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 577 580 642 669 681 716 481 373 345

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ivano de Angelis wurde am 11. Juni 2017 zum neuen Bürgermeister gewählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die mittelalterliche Burg, das Castello Orsini-Mattei, am oberen Felsende wurde in jüngster Zeit restauriert und beherbergt nun eine Zweigstelle der Universität Rom, la Sapienza, mit dem Studiengang Theater.[3]
  • Die Pfarrkirche San Cataldo am genau gegenüberliegenden Ende des Ortsfelsens und unterer Abschluss der Gemeinde wurde 1735 renoviert und zeigt sich nun im Gewand des Spätbarock. Im Inneren sind eine Rosenkranzmadonna als Gemälde sowie ein romanischer Tabernakel vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Italienischer Zivilschutz (Memento des Originals vom 8. Mai 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.protezionecivile.gov.it
  3. Gemeinde Montenero

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]