Fohnsdorf

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Fohnsdorf
Wappen von Fohnsdorf
Fohnsdorf (Österreich)
Fohnsdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt: JU)
Fläche: 54,7 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 14° 41′ OKoordinaten: 47° 12′ 30″ N, 14° 40′ 46″ O
Höhe: 736 m ü. A.
Einwohner: 7.743 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 8753
Vorwahl: 03573
Gemeindekennziffer: 6 20 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 3
8753 Fohnsdorf
Website: www.fohnsdorf.at
Politik
Bürgermeister: Gernot Lobnig (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
13
7
3
1
1
13 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Fohnsdorf im Bezirk Murtal
Fohnsdorf Gaal Lobmingtal Hohentauern Judenburg Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Pöls-Oberkurzheim Pölstal Pusterwald Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Marein-Feistritz Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Peter ob Judenburg Seckau Spielberg Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg SteiermarkLage der Gemeinde Fohnsdorf im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Fohnsdorf, von Südwesten aus gesehen
Fohnsdorf, von Südwesten aus gesehen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Fohnsdorf ist eine im Bezirk Murtal gelegene Gemeinde des österreichischen Bundeslandes Steiermark mit 7743 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016). Die Gemeinde gehört zum Gerichtsbezirk Judenburg[1] und liegt an der Nordgrenze des Aichfelds. Fohnsdorf besteht aus acht Katastralgemeinden und zehn Zählsprengeln. 1114 wurde der Ort erstmals als „Fanestorf“ urkundlich erwähnt und später durch den Braunkohlebergbau bekannt, der Wodzicky-Schacht war mit einer Tiefe von über 1000 Meter der tiefste Braunkohlebergbau der Welt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fohnsdorf liegt etwa fünf Kilometer (Luftlinie) nördlich der Bezirkshauptstadt Judenburg an der Nordgrenze des Aichfelds (auch Aichfeld–Murboden, Judenburg–Knittelfelder-Becken oder Fohnsdorfer Becken genannt). Das Aichfeld liegt im oberen Murtal (gesamter Längstalabschnitt der Mur in der Mur-Mürz-Furche).

Erhebungen sind der Fohnsdorfer Berg (1299 Meter Seehöhe), der Furtnerhübel (1266 Meter), der Hölzelkogel (1451 Meter), die Rattenberger Höhe (1430 Meter), der Rinachkogel (1257 Meter), der Schlapfkogel (1230 Meter),[2] der Schlossberg (1053 Meter), der Sillweger (1257 Meter), der Vormacherberg (1119 Meter)[3], der Waldkogel und der Zechnerriedel (1295 Meter).[4]

Im Gemeindegebiet befinden sich mehrere Täler (von West nach Ost). Der Allerheiligengraben bildet die Grenze zwischen Fohnsdorf und Pöls-Oberkurzheim, der östliche Teil des Tals mit dessen Seitentälern Dirnberggraben, Hüblergraben, Steinmetzgraben und Distlingergraben liegt im Fohnsdorfer Gemeindegebiet. Der Kumpitzer Graben liegt nördlich der namengebenden Katastralgemeinde, der Kumpitzerbach versickert auf den südlich der Katastralgemeinde gelegenen Feldern. Der Dietersdorfer Graben liegt nördlich der namengebenden Katastralgemeinde. Westlich davon liegt der nördlich dem Ortszentrum gelegene Fohnsdorfer Graben, dazwischen der Wintergraben. Die östlichsten Täler sind der Sillweger Graben und der Rattenberger Graben.

Der Dietersdorferbach hat ein Einzugsgebiet von 6,34 und der Fohnsdorferbach ein Einzugsgebiet von 6,25 Quadratkilometern, beide fließen in den Pölsbach – das größte Fließgewässer im Gemeindegebiet.[5]

Ausdehnung des Ortsgebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Allerheiligengraben ist die westliche Grenze der Gemeinde Fohnsdorf, westlich davon liegt Pöls-Oberkurzheim. Der Gebirgszug Gaaler Höhe stellt die nördliche Grenze dar und trennt die Gemeinde Fohnsdorf von Gaal. Kurz vor der Flatschacher Höhe verläuft die Grenze nach Süden, der Kropfgraben gehört zu Fohnsdorf und die Brandkuppe auf 1064 Meter Höhe zu Spielberg (Ortsteil Flatschach), der östlichen Nachbargemeinde. Teile des Fliegerhorsts Hinterstoisser gehören zu Fohnsdorf, die Gebäude liegen zur Gänze in Zeltweg. Auf der Fläche des Fliegerhorsts verläuft die Grenze nach Westen, kreuzt die Fohnsdorfer Bahn und trennt Fohnsdorf und Zeltweg. Die Grenze verläuft in nicht gerader Linie nach Süden und trifft auf die Mur, wo sich Fohnsdorf, Zeltweg und Weißkirchen in Steiermark kreuzen. Bis nach dem Einkaufszentrum Arena am Waldfeld (meist „Arena“ genannt) bildet die Mur die Grenze zu den Gemeinden Weißkirchen in Steiermark und Judenburg, danach verläuft die Grenze nach Norden, das gesamte Einkaufszentrum und wirtschaftliche Einrichtungen außerhalb des Einkaufszentrums (z. B. eine Filiale von Eurospar) gehören zu Fohnsdorf, wirtschaftliche Einrichtungen nördlich der Murtal Schnellstraße (z. B. eine Rudolf-Leiner-Filiale und zwei Autohäuser) gehören zu Judenburg. Weiter nördlich bildet der Pölsbach die Grenze zwischen Fohnsdorf und Judenburg, bis sich Fohnsdorf, Judenburg und Pöls-Oberkurzheim in Passhammer treffen.

Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 54,7 Quadratkilometern, davon sind 24,98 Quadratkilometer Dauersiedlungsraum und 9,63 Quadratkilometer Siedlungsraum.[6]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Fohnsdorf besteht aus folgenden acht Katastralgemeinden:

Katastralgemeinde Einwohner (2016)[7]
Aichdorf 0.447
Dietersdorf 2.274
Fohnsdorf 2.986
Hetzendorf 1.025
Kumpitz 0.119
Rattenberg 0.220
Sillweg 0.338
Wasendorf 0.334

Die Gemeinde Fohnsdorf besteht aus folgenden zehn Zählsprengeln:

Zählsprengel Einwohner (2016)[8]
Aichdorf 0.450
Dietersdorf 1.834
Fohnsdorf-Nordwest 0.816
Fohnsdorf-Ost-Dinsendorf 0.841
Fohnsdorf-Südwest 0.553
Fohnsdorf-Zentrum 0.673
Hetzendorf 1.059
Kumpitz 0.147
Sillweg-Rattenberg 0.558
Wasendorf 0.812

Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde Fohnsdorf:

Ortschaft
Aichdorf
Dietersdorf
Dinsendorf
Fohnsdorf
Gabelhofen
Gabelhofensiedlung
Göttschach
Hetzendorf
Kirchbichl
Kumpitz
Rattenberg
Sillweg
Waldfeld
Wasendorf
Ziegelofen

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 1. Juli 1928 wurde die Katastralgemeinden Dietersdorf und Wasendorf von der Gemeinde Kumpitz abgetrennt und nach Fohnsdorf eingemeindet. Die Gemeinde Kumpitz wurde am 1. Juli 1948 mit der Gemeinde Fohnsdorf vereinigt.[9]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn:

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Aichfeld

Ein Braunkohlevorkommen wurde von 1856 bis 1980 gefördert – im tiefsten Braunkohlebergbau Europas (über 1000 Meter Tiefe). Die „Halde“ – ein Kohle-Ton-Gemisch – bleib zurück, die Halde brannte durch den großen Eigendruck aus – in der Tiefe brennt sie zurzeit mit über 1200 Grad Celsius.[10] Die Halde besteht aus Siliciumdioxid, Aluminiumoxid und Eisen(III)-oxid.[11] Im Gebiet der heutigen Südsteiermark bestand ein Meer, das bis zur Koralpe reichte. Bei Bad Gleichenberg existierte eine Bucht mit Vulkanen – der Ablagerungsraum reichte bis in die Mur-Mürz-Furche, wobei das Kohlevorkommen in Fohnsdorf entstand.[12]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 14 bis 25 Grad Celsius ist der Juli der wärmste Monat, der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von –5 bis 1 Grad Celsius der kälteste. Von Mai bis Juli gibt es durchschnittlich je 15 Regentage und von Januar bis März je neun und von Juni bis August täglich acht Sonnenstunden und von November bis Januar je zwei.[13]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohneranzahl stieg ab 1869 an. Waren es 1869 erst 3.345 Einwohner, so waren es 1900 10.013. Zu Zeiten des Bergbaues stieg die Anzahl bis auf über 11.000, mit der Schließung 1978 sank die Anzahl wieder. Heute (Stand 2016) leben 7.743 Personen in Fohnsdorf.[14]

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 3.345
1880 5.414
1890 8.255
1900 10.013
1910 10.571
1923 10.487
1934 10.711
1939 10.895
1951 11.170
1961 11.517
1971 11.171
1981 10.354
1991 9.502
2001 8.523
2002 8.372
2003 8.270
2004 8.280
2005 8.312
2006 8.262
2007 8.214
2008 8.132
2009 8.043
2010 8.008
2011 8.017
2012 7.883
2013 7.906
2014 7.813
2015 7.770
2016 7.743

Quelle: Statistik Austria[14][15][16]

Von 2001 bis 2011 sankt die Bevölkerungsanzahl um 593, davon 404 durch die Geburtenbilanz und 189 durch die Wanderungsbilanz.[17]

2013 wurden 53 geboren und 87 starben, was einer Geburtenbilanz von –34 entsprach. 339 zogen nach Fohnsdorf und 402 zogen weg, was einer Wanderungsbilanz von –63 entsprach. Von den 339 Zuzügen kamen 33 aus dem Ausland und 306 aus Österreich; von den Wegzügen zogen 35 ins Ausland und 367 in eine andere Gemeinde Österreichs.[18]

2014 wurden 47 geboren und 100 starben, was einer Geburtenbilanz von –53 entsprach. 382 zogen nach Fohnsdorf und 370 zogen weg, was einer Wanderungsbilanz von +12 entsprach. Von den 382 Zuzügen kamen 43 aus dem Ausland und 339 aus Österreich; von den Wegzügen zogen 24 ins Ausland und 346 in eine andere Gemeinde Österreichs.[19]

2015 wurden 62 geboren und 100 starben, was einer Geburtenbilanz von –38 entsprach. 354 zogen nach Fohnsdorf und 344 zogen weg, was einer Wanderungsbilanz von +10 entsprach. Von den 354 Zuzügen kamen 44 aus dem Ausland und 310 aus Österreich; von den Wegzügen zogen 32 ins Ausland und 312 in eine andere Gemeinde Österreichs.[20]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 7743 Einwohnern (Stand: 2016) haben 7339 die österreichische Staatsbürgerschaft, 7218 wurden in Österreich geboren.[21] 2015 zogen 354 Personen nach Fohnsdorf, davon kamen 44 aus dem Ausland und 310 aus einer anderen Gemeinde Österreichs. 344 Personen zogen aus Fohnsdorf weg, davon gingen 32 ins Ausland und 312 in eine andere Gemeinde Österreichs. 288 zogen innerhalb der Gemeinde um.[22]

Gemäß der Registerzählung 2011 lebten 7930 Personen in Fohnsdorf, davon waren 12,3 % unter 15 und 25,1 % über 65 Jahre alt. 4,4 % hatten eine andere Staatsbürgerschaft. 65,8 % der 15– bis 64-Jährigen waren erwerbstätig, 6,4 % arbeitslos. 66,2 % hatten einen Sekundarabschluss und 5,8 % einen Tertiärabschluss. 66,1 % der Erwerbstätigen pendelten aus der Gemeinde. Es gab 3568 Privathaushalte mit durchschnittlich je 2,2 Mitgliedern sowie 2299 Familien.[23]

2014 lebten 7797 Menschen in Fohnsdorf, waren 11,5 % unter 15 und 25,8 % über 65 Jahre alt. 5 % hatten eine nichtösterreichische Staatsbürgerschaft. 67,7 % der 15- bis 64-Jährigen waren erwerbstätig, 8,5 % waren arbeitslos. 67,2 % hatten einen Sekundarabschluss und 6,4 % einen Tertiärabschluss. 65,7 % der Erwerbstätigen pendelten aus der Gemeinde. Es gab 3585 Privathaushalte mit durchschnittlich je 2,15 Mitgliedern sowie 2293 Familien. Es gab 761 Unternehmen und 893 Arbeitsstätten, bei denen 3754 Arbeitnehmer beschäftigt waren.[24][25]

Wohnraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß einer Erhebung der Statistik Austria gab es 2011 in der Gemeinde Fohnsdorf 2.318 Gebäude, davon 2.072 Wohngebäude sowie 4.395 Wohnungen, davon 3.563 Hauptwohnsitzwohnungen.[26] 865 Personen haben einen Nebenwohnsitz in Fohnsdorf (11,1 je 100 Einwohnern), davon sind 502 Männer und 363 Frauen.[27]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarre Fohnsdorf ist eine römisch-katholische Pfarrei, die zur Diözese Graz-Seckau und damit zur Kirchenprovinz Salzburg gehört. Pfarrer ist Gottfried Lammer.[28] Die ersten Missionare kamen in der Mitte des 8. Jahrhunderts aus Salzburg in die Umgegend Fohnsdorfs, im 9. und 10. Jahrhundert entstanden in Fohnsdorf, Kobenz und Pöls (heute Pöls-Oberkurzheim) Kirchen. Im 11. Jahrhundert wurde die Pfarre Fohnsdorf gegründet, sie zählt damit zu den ältesten steirischen Pfarrgründungen des Erzbischofs Gebhard; die Pfarre erhielt 1061/62 das Tauf- und Begräbnisrecht. 1147 wurde die Pfarre urkundlich erwähnt. 2016 bekam die Pfarre sieben neue Ministranten. Seit 1981/82 gibt es einen Singkreis.[29] Die Katholische Jugend ist in der Pfarre ebenfalls vertreten.[30]

Filialkirche in Sillweg, dem heiligen Georg gewidmet

In Hetzendorf gibt es eine Weihstätte (1981 erbaut) und in Dietersdorf (erbaut 1999) und Rattenberg Messkapellen.[31]

1938 wurde ein Grundstück zum Bau einer evangelischen Kirche erworben, 1960 wurde mit dem Bau begonnen und 1964 die Kirche eingeweiht. Am 13. Dezember 2003 wurde eine neue Kirche in Judenburg der Bestimmung übergeben.[32] Im ehemaligen Bezirk Judenburg gibt es ungefähr 650 evangelische Personen, ungefähr 45 besuchen den Gottesdienst.[33] Die evangelische Kirche in Fohnsdorf wurde verkauft.[34]

Die Zeugen Jehovas besitzen einen Königreichssaal in der Grabenstraße.[35]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte Fohnsdorfs

Das Aichfeld war gegen Ende der Jungsteinzeit (ungefähr 2000 v. Chr.) besiedelt, die Besiedelung Fohnsdorfs während der Hallstattzeit (800 bis 450 v. Chr.) ist belegt. Von 15 v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Römischen Reich. Aus der Umgegend Fohnsdorf gibt es Funde aus der Römerzeit; in Fohnsdorf selbst lässt sich keine Ansiedlung feststellen. Nach 476 (Auflösung des Weströmischen Reichs) wanderte die römische Bevölkerung größtenteils ab, wenige Einheimische blieben zurück.[36]

Ab dem 6. Jahrhundert wanderten Slawen ein, die Ortsnamen Flatschach, Kumpitz, Sillweg und Strettweg sind nachweisbar slawischer Herkunft. Kumpitz wurde 1148 als „Chuntuz“ und 1285 als „Chuntwiz“ urkundlich erwähnt, Strettweg 1149 als „Strevic“ und 1181 als „Strethwich“ (wahrscheinlich: „streckovice“: ein Ort, an dem es viele Bremsen gibt). Flatschach kommt von altslawischen Wort „blacah“ und bedeutet „bei den Leuten am Moos“ oder „die Siedlung am Moos“. Göttschach (in Rattenberg) wurde von slawischen Bauern so benannt (slawisch: „goricah“; bedeutet „bei den Leuten am kleinen Berg“).

Die Awaren wurden von Borouth (Karantanien) und Herzog Odilo von Bayern geschlagen und die Karantaner kamen unter bairische und später fränkische Herrschaft, wonach bairische Adelige und Bauern in das Fohnsdorfer Gebiet kamen und ab dem 9. Jahrhundert Herrenhöfe und neue Dörfer gründeten. Die Grundstücksaufteilungen legen nahe, dass Fohnsdorf sowie die Pfarrkirche während der Karolingerzeit im 9. Jahrhundert gegründet worden sein könnte.

Fohnsdorf selbst wurde 1141 als „Fanestorf“ und später als „Fanstorf“ bezeichnet. Ob dieser Ortsname ebenfalls aus dem Slawischen stammt, ist unklar. Nach üblicher Auffassung bedeutet dieser Name „Dorf des Ban“, da in der Lautverschiebung b zu f wurde. Ein Ban war ein Anführer der Awaren, die mit den Slawen eingewandert waren und ihre Hauptsitze im Lavanttal hatten. Sollte diese Namensdeutung stimmen, wäre Fohnsdorf der Ansitz eines solchen Bans gewesen, dies kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Von 1282 sind zwei Zehenthöfe bekannt.[36][37]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Pressburger Frieden 1805 war Fohnsdorf im Besitz des Herzogtums Salzburg (heute Erzdiözese Salzburg) und bis zur Aufhebung der Leibeigenschaft in Österreich 1848 auf sieben Grundherrschaften aufgeteilt. Die meisten Gebäude gehörten der Staatsherrschaft Fohnsdorf, ein oder mehrere Häuser den Grundherrschaften Großlobming, Paradeiskloster (Judenburg), Authal, Pfarrgült Fohnsdorf, Reifenstein und Liechtenstein.[38]

Der Beginn der Kohlegewinnung in Fohnsdorf brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich. 1670 wurde unter Johann Adolf von Schwarzenberg ein Tagebau bei Dietersdorf in Betrieb genommen. Die Lagerstätte lag in seinem von Murau aus verwalteten Grundbesitz. Seine Versuche des Kohleverwendung in eigenen Hammerwerken scheiterten, der Abbau selbst war erst nach fünf Jahren Auseinandersetzung mit den Vordernberger Behörden bewilligt worden. Bis 1760/90 dominierte die Holzkohle in Österreich, ehe Maria Theresia und Joseph II. versuchten, Steinkohle umfangreich nützlich anzuwenden. Von 1760 bis 1790 wurden die meisten der bis heute bekannten Kohlebergwerke Österreichs gegründet, der Aufschwung setzte jedoch erst 50 Jahre später ein. Bis 1840 wurde die Kohle in erster Linie zur Alaunherstellung verwendet (Sudhütte). Kohle wurde abgebrannt und aus der Asche das Alaunsalz ausgelaugt, das weltweiten Absatz fand.[39] Erst die Inbetriebnahme der Stahl- und Walzwerke in Judenburg und Zeltweg führte zu einer gewinnbringenden Steigerung des Kohleabbaues. 1840 stellten die größten steirischen Alaunhütten in Dietersdorf und Sillweg ihre Produktion ein, diejenigen in Parschlug und Steyregg drosselten die Produktion erheblich.[40]

Seit dem 15. Jahrhundert ist ein Hammer- oder Sensenwerk in Passhammer bekannt, das später zu einem Stahl- und Walzwerk ausgebaut wurde (1870–1901). Weiters gab es die Blech- und Eisenwerke Styria in Wasendorf (1870–1942), das Hetzendorfer Blechwalzwerk (1872–1918) und die Hetzendorfer Braunpappenfabrik (1889–1916).

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franziszeischer Kataster (1823/24)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1823/24 wurde der Franziszeische Kataster für Fohnsdorf erstellt. Die Industrialisierung hatte wenig Bedeutung, so waren 90 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Im Aichfeld gab es Sammelsiedlungen und wenige Einzelgehöfte außerhalb dieser Siedlungen. Die einzigen Bauwerke außerhalb der Dörfer waren das Schloss Gabelhofen – bis 1775 im Besitz der Gabelkhofner und ab 1827 im Besitz der Liechtensteiner – mit einem Wirtschaftsgebäude, drei Bauernstellen in Wasendorf, einem Sensenwerk am Pölsbach und einem Hof an der Straße von Aichdorf nach Judenburg.

Hetzendorf war an der nördlichen Terrassenkante der Straße von Fohnsdorf nach Judenburg – Übergang über den Pölsbach – besiedelt; in Aichdorf gab es zwei Siedlungsreihen in Terrassenlage sowie Einzelgehöfte am Talboden des Pölsbaches. Am Nordrand des Aichfelds lagen die Weiler Dinsendorf, Göttschach und Kumpitz, die Bachuferdörfer Dietersdorf und Rattenberg, das Platzdorf Sillweg sowie das Haufendorf Fohnsdorf. Im Allerheiligengraben, im Westen des Dietersdorfer Grabens und nördlich von Rattenberg gab es Streusiedlungen.

Das gesamte Aichfeld wurde vorwiegend ackerbaulich genutzt, die Terrassenabhänge des Pölsbaches wurden ausschließlich zur Grünlandwirtschaft verwendet. Das Gebiet südlich des Pölsbaches war ein Waldgebiet, das bis zur Mur reichte und meist aus Tannen- und Fichtenwäldern bestand. Im Nordosten Aichdorfs und südlich von Hetzendorf befanden sich ebenfalls Reste dieses ursprünglich das gesamte Aichfeld bedeckenden Waldgebiets. Die unteren Teile der Hänge bestanden aus Äckern, am Übergang zum Bergland gab es Grünland.[41] Für die Flächen- und Gewerbeaufteilungen gemäß dem Franziszeischen Kataster siehe den Hauptartikel „Geschichte Fohnsdorfs“.

1840er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund des großen Arbeitskräftemangels gab es Ansiedlungen von Fremdarbeitern durch Arbeitsmigration, so sprachen 1880 45 Bewohner Slowenisch (davon 41 in Dietersdorf). 1890 waren es 289 (3,5 Prozent der Bevölkerung). 1900 sank die Anzahl auf 137 und stieg bis 1910 wieder auf 260 an. Betriebserweiterungen und -verbesserungen führten zu einem fünfzigprozentigen Bevölkerungswachstum von 1880 bis 1890. Auch hatten fast alle Ortsteile – mit Ausnahme des Steinmetzgrabens – eine positive Bevölkerungsbilanz. Fohnsdorf wurde baulich erweitert – entlang der Hauptstraße, rund um den Wodzicki-Schacht und in Wasendorf (Nordwesten des Mitterwegs). Später sank das Bevölkerungswachstum und stagnierte in Kumpitz und Rattenberg, Wasendorf wuchs zunächst und stagnierte bis zum Ersten Weltkrieg. Ein Viertel der Bevölkerung war im Kohlebergwerk beschäftigt. Diskussionen um die Umweltverträglichkeit begannen – so klagte 1899 die Stadt Judenburg gegen den „belästigten“ Haldengeruch – die Österreichisch-Alpine Montangesellschaft trug die Prozesskosten und damit kam es zu beidseitigem Einvernehmen.[42]

1840 übernahm der Bergbau den gesamten Grubenbesitz der letzten Alaunbetriebe von Anton Maria Wickerhauser. Gemäß einer Anregung von Peter Tunner und Montanärar-Präsident Lobkowitz hätte damals ein Puddel- und Walzwerk in Farrach errichtet werden sollen, die Pläne scheiterten. Der Gewerke Josef Sonnhaus nutzte die Vorteile des nahen Bergbaus und errichtete 1947 ein Puddelwerk in Judenburg. Ab 1849 besaß der Leobener Gewerke Karl Mayr dieses Werk. Hugo Henckel von Donnersmarck hatte mit seinen Werken im Lavanttal große Frachtkosten und suchte um 1850 einen neuen Standort in der Nähe des Bergbaus, womit die Kohle zum ausschlaggebenden Standortfaktor der Eisenindustrie wurde. Karl Mayr konnte von Donnersmarck an die Mündung des Pölsbachs in die Mur bei Zeltweg abdrängen, dennoch übertraf in den nächsten Jahren das Henckel von Donnersmarcksche Puddel- und Walzwerk mit erstmaligem Dampfbetrieb das Judenburger Werk. Eisenbahnschienen aus Zeltweg waren im gesamten Kaisertum Österreich gefragt.[43]

1840 wurden im Kohlebergwerk Fohnsdorf von 18 Beschäftigten 1500 Tonnen Kohle gefördert, bis 1845 stieg die Förderungsmenge auf 3260 Tonnen jährlich bei 36 Beschäftigten. Absatzschwierigkeiten, schwierige technische Verhältnisse, Grubenbrände und Arbeitskräftemangel sorgten in den 1840er-Jahren für Schwierigkeiten. Der Arbeitskräftemangel wurde durch ortsfremde Arbeitskräfte ausgeglichen. 1852 wurde das Herrschaftsgebiet mit Wohngebäuden erworben, um Bauplätze für Arbeiterwohnungen zu bauen. Im selben Jahr wurde mit dem Bau von zwei Ledigenheimen (Hauptstraße 36 und 38) für je 170 bis 180 Personen begonnen. In der „Oberen Kolonie“ wurden sechs Achtfamilienhäuser mit insgesamt 48 Zimmer-Küche-Wohnungen erbaut. In der Nähe des Josefischachts wurden Wohnhäuser in der Hauptstraße 53, 55 und 57 und am Hochwiesenweg 1 und 5 gebaut sowie je ein Gebäude in Sillweg am Karlschacht und in Judenburg an der Mur neben dem späteren Gussstahlwerk.[44] Die politische Gemeinde Fohnsdorf wurde 1849/50 errichtet.[45]

1850er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1850 waren in allen drei Schächten nicht mehr als 100 Personen beschäftigt, 1857 waren es ungefähr acht Beamte, 52 dauerhaft Beschäftigte und 328 periodische Arbeiter.[46]

Karl Mayr und Hugo Henckel von Donnersmarck erwarben 1850 und 1855 Kohlenfelder in Sillweg (östlich von Fohnsdorf; Karl-Schacht und Eduard-Stollen), um den Kohlebedarf teilweise unabhängig vom Ärar decken zu können. Die geologischen Vorteile des Besitzes des Montanärars konnten durch die beiden Gewerke nicht wettgemacht werden. Sie erreichten mit ungefähr 5.000 bis 20.000 Tonnen jährlicher Fördermenge etwa 5 bis 30 Prozent der Förderleistung des Montanärars. Um 1850 setzte ein Wettlauf der Privatgewerke Hugo Henckel von Donnersmarck, Karl Mayr und Johann Adolf II. zu Schwarzenberg ein. Es wurden kleine, zum Teil abbauunwürdige Kohlenlagerstätten in Authal, Holzbrücken (bei Knittelfeld), Kobenz, Maria Buch, Obdach, Sankt Oswald (bei Möderbrugg) und Weißkirchen (wo zu Schwarzenberg seit 1870 schürfte) abgebaut. Über längere Zeit erlangte das 1821 entdeckte Vorkommen im Feeberggraben größere Bedeutung. Dort schürfte zu Schwarzenberg mit den beiden Schachtanlagen Johann Adolf und Josephie (1872/73 und 1884 erbaut) von 1834 bis 1896 315.000 Tonnen Kohle.[47]

Die jährliche Steigerungsrate im Kohlebergbau betrug in der Steiermark 20 Prozent und in Fohnsdorf 36 Prozent. Dadurch entschied sich das Ärar, die ersten beiden seit 1853 geplanten Schachtanlagen abzuteufen. Einige Jahre zuvor war der Tiefbau im Ruhrgebiet eingeführt worden. 1857/58 wurden die Schächte Josefi und Lorenzi mit dampfbetriebenen Seiltrommeln, hölzernen Fördergerüsten, Gestellförderung und unterirdischen Wasserhaltungsmaschinen in Betrieb genommen. Nach der internationalen Wirtschaftskrise von 1857/59 wurden sie erst nach der Überwindung der folgenden Depression wirksam. Bei einer jährlichen Steigerungsrate von 31 Prozent wurde 1875 die vorläufige Höchstfördermenge von 263.000 Tonnen erreicht.[48]

1854 wurden mit dem Allgemeinen Österreichischen Berggesetz erstmals gesetzliche Regelungen zum Abbau (Bergbau) getroffen. Dienstordnung, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsentgeltauszahlung, Ausstellung von Entlassscheinen und die Führung eines Mannschaftsbuchs wurden geregelt.[49]

1860er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 1869 lebten in Fohnsdorf 3345 Personen. 1868 wurde die Rudolfsbahn eröffnet, 1870 mit der Fohnsdorfer Bahn eine Stichstrecke nach Zeltweg eröffnet und Fohnsdorf damit an das Schienennetz angeschlossen. Die Schachtanlagen Antoni (Dietersdorf), Josefi (im Westen des Ortskerns) und Lorenzi (im Osten des Ortskerns) waren bis 1900 mit Gleisanschlüssen versehen. Bis 1880 nahm die Bevölkerung um 61,9 Prozent zu (im Vergleich dazu: Graz: 23,3 Prozent, Judenburg: 28,1 Prozent, Köflach: 58,8 Prozent).[50]

Das Montanärar konnte diesen Aufschwung nicht für sich verbuchen. Nach dem Verlust des Deutschen Kriegs gegen das Königreich Preußen 1866 war das Kaisertum Österreich zu weitreichenden Veränderungen gezwungen. Hugo Henckel von Donnersmarck, zuvor mit ungefähr 45 Prozent Hauptabnehmer der Kohle, nützte diese Lage geschickt aus, erwarb das Kohlebergwerk 1869 zu günstigen Konditionen und konnte es eine Woche später zusammen mit seinem Werk in Zeltweg mit großem Gewinn an die neu gegründete Steirische Eisenindustrie-Gesellschaft verkaufen. Während der Gründerzeit begann die Steirische Eisenindustrie-Gesellschaft 1870 mit dem Abteufen eines dritten Tiefbaus westlich von Kumpitz, des Antoni-Schachts. 1870/74 wurden in Zeltweg ein Bessemerstahlwerk und eine Kokshochofenanlage errichtet, von verschiedenen Aktiengesellschaften – meist von anonymen Generaldirektionen in Wien – finanziert.[51]

1870er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein wesentlicher Faktor der Industrieentwicklung war der Ausbau des Schienennetzes in Österreich, 1868 wurde mit dem Bau der Rudolfsbahn in der Obersteiermark begonnen, 1872 war sie durchgehend von Villach bis Amstetten befahrbar. 1871 wurden die Schachtanlagen Antoni, Josefi und Lorenzi durch die Stichstrecke nach Zeltweg (Fohnsdorfer Bahn) mit dem internationalen Schienennetz verbunden. Es wurden Hoffnungen auf die Braun- und Glanzkohleverarbeitung gesetzt, es konnten jedoch nur 20 Prozent Fohnsdorfer Kohle zusätzlich zum Koks verarbeitet werden. Nach diesem enttäuschenden Resultat und dem verlustreichen Ankauf eines vermeintlichen Erzreviers am Tulleck bei Eisenerz erlitt die Steirische Eisenindustrie-Gesellschaft nach 1873 einen jährlichen Verlust von 200.000 Österreichischen Gulden (umgerechnet je 1,94 Euro). Nachdem 1869 die Investitionen und eine Hypothek das Aktienkapital schnell aufgezehrt hatten, war nach 1873 durch den Gründerkrach kein ertragreiches Wirtschaften möglich.[52]

Eine erste Korrektur der Gemeindegrenzen erfolgte 1874 durch die Abtrennung der Ortschaften Zeltweg und Farrach.

1878 waren im Kohlebergwerk Fohnsdorf 1044 Arbeiter beschäftigt, davon wohnten 224 verheiratete in Werkswohnungen und 650 ledige in den beiden Ledigenheimen.[53]

Gemäß einer 1873 vom Arzt Johann Hammerschmied veröffentlichten Statistik lag der Kohlebergbau Fohnsdorf mit 175,5 Erkrankungen pro 100 Beschäftigten im Spitzenfeld, bei der Mortalität lag Fohnsdorf mit 3,06 Prozent von 100 Arbeitern hinter dem Eisensteinbergbau in Reichenau an der Rax (3,63 Prozent) an zweiter Stelle.[54]

1880er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Juli 1881 wurde die Österreichisch-Alpine Montangesellschaft gegründet, um durch wirtschaftliche Integration die Bereiche Rohstoff, Versorgung, Güterproduktion und Handel zu verbinden und die Wirtschaftskrise zu überwinden. Das Unternehmen entstand aus der Verbindung der Neuberg-Mariazeller Gewerkschaft, der Steirischen Eisenindustrie-Gesellschaft, der Vordernberg-Köflacher Montangesellschaft, der St. Egydy-Kindberger Eisen- und Stahlindustrie-Gesellschaft und der Hüttenberger Eisenwerks-Gesellschaft. Der französische Bankier Eugéne Bontoux war Finanzier. Er wurde im darauffolgenden Jahr in Paris aufgrund des Zusammenbruchs seiner Hausbank Societé de l’Union Génerale verhaftet. Daraufhin konnte die Österreichisch-Alpine Montangesellschaft mithilfe der Länderbank sowie durch Rationalisierung und Zentralisierung den Gewinn bis 1914 von zwei Millionen Gulden (ein Gulden entsprach 19,38 Euro) auf elf Millionen Gulden (je 106,59 Euro) erhöhen.

„Seit 1881 war die Alpine unangefochten der größte Kohlenbergbauunternehmer der österreichischen Alpenländer und Fohnsdorf, vor Seegraben und Voitsberg-Köflach, der bedeutendste Kohlenbergbau innerhalb der Alpine.“

Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden[55]

Bereits 1881 war eine Doppelschachtanlage geplant worden. Der Wodzicki-Schacht wurde nach dem ersten Präsidenten Ludwig Graf Wodzicki (1881–1892) und der Karl August-Schacht nach dem ersten Generaldirektor Karl August von Frey (1881–1893) benannt. Die Planung und Ausführung, auf acht Jahre und eine Million Gulden (ein Gulden entsprach 9,69 Euro) veranschlagt, wurde dem neuen Direktor Ludwig Heß von Hessenthal übertragen. Die Finanzierung wurde durch den Verkauf von 126.000 Hektar Wald – durch die Stilllegung der meisten Holzkohlehochöfen überflüssig geworden – möglich. Die Arbeiten begannen beim Karl-August-Schacht in Wasendorf 1882 und beim Wodzicki-Schacht 1884. Die beiden Schächte – ungefähr zwei Kilometer voneinander entfernt – waren ober- und untertags miteinander sowie mit den bestehenden Antoni-Schacht und Lorenzi-Schacht verbunden. Antoni- und Lorenzi-Schacht wurden vorerst als Wetterschächte verwendet. Beide Schächte waren mit 450 PS starken Zwillingsdampffördermaschinen der Andritzer Maschinenfabrik ausgestattet. Über Kurbelwellen wurden zwei ein Meter breite Seiltrommeln angetrieben, auf denen sich das Förderseil nebeneinander auf- und abwickelte und über die Seilscheiben am Fördergerüst den vieretagigen Förderkorb bewegte. Je eine Haupt- und Reservefördermaschine mit 350 PS mit Bobinenförderung ermöglichte den Einsatz von vier Förderkörben. Bei der Fördertechnik wurde auf die seit 1877 patentierte Treibscheibenförderung verzichtet, dennoch wurde bei den Fördergerüsten die letzte technische Entwicklung berücksichtigt. Vorbild war die Zeche Hugo, konstruiert von Johann Carl Otto Hugo Baron von Promnitz und Promnitzau – beim Bergbau Fohnsdorf dürfte es sich um die erste Verwendung eines Doppelstrebengerüsts gehandelt haben (im Ruhrgebiet wurde es 1895 erstmals bei der Zeche Zollverein VI verwendet).[56][57]

1890er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufbereitungsanlage wurde vom Fohnsdorfer Ingenieur Anton Oberegger konstruiert und weitgehend automatisiert. Dadurch sank der Anteil an weiblichen Arbeitskräften 1890 auf acht Prozent (2036 Männer, 176 Frauen). Nach Obereggers Patent lieferte die Firma Škoda aus Pilsen (Königreich Böhmen) bis 1899 33 Sortieranlagen innerhalb Europas. Am Wodzicki-Schacht gab es eine Wasserhaltungsmaschine mit 650 PS, die 4,3 Kubikmeter Wasser pro Minute heben konnte sowie ein Kesselhaus, das die Dampfenergie für den gesamten Schachtbetrieb lieferte.[58]

Die einzige nennenswerte Schwachstelle der Neukonzeption war die Wetterführung. Am Antoni-, Josefi- und Lorenzi-Schacht waren Ventilatoren angebracht worden, mit zunehmender Tiefe war die Abteufung eigener Wetterschächte Wetterschächte aufgrund des hohen Methangehalts und der zunehmenden Hitze unumgänglich. Karl Wittgenstein, Zentraldirektor und Hauptaktionär der Prager Eisenindustrie-Gesellschaft, erlangte 1897 mithilfe der Creditanstalt und elf namentlich bekannter Strohmänner mit 80.000 Aktien den Mehrheitsbesitz der Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft. Generaldirektor wurde Anton von Kerpely (1897–1903).[59]

1890 wurde die Zahl von 2500 Arbeitern erreicht, bei der Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft waren im gleichen Jahr mit 10.650 ein Viertel aller steirischen Industriearbeiter beschäftigt, im Bezirk Judenburg betrug dieser Anteil 60 Prozent (vor allem wegen der Standorte Fohnsdorf und Zeltweg)[46]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Investitionen Ende des 19. Jahrhunderts konnte die Förderungsmenge merklich gesteigert werden. Mit einer durchschnittlichen Belegschaft von 2000 bis 2500 Arbeitnehmern stieg die Förderungsmenge von 265.700 Tonnen im Jahr 1881 auf 606.000 im Jahr 1906. Ein Fünftel der steirischen Kohle wurde in Fohnsdorf gefördert – dies konnte erst wieder kurz vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise erreicht werden. 1903 wurden noch 32 Pferde zur Untertageförderung verwendet, später wurde auf Benzinförderlokomotiven (1907) und auf Pressluftbohrhämmer umgestellt. Die Kesselhäuser wurden durch Kompressoren zur Drucklufterzeugung erweitert. 1908 wurden am Wodzicki-Schacht zwei Dampfturbinen zu 1000 und2000 PS errichtet, die ab 1910 die elektrische Beleuchtung beider Schachtanlagen ermöglichten. Nach der zentralen Bewetterung wurden der Antoni-, der Josefi- und der Lorenzi-Schacht stillgelegt, im Antoni-Revier wurde von 1910 bis 1912 ein neuer, kleinerer Schacht mit einem elektrischen Förderhaspel abgeteuft, der ab 1929 ein eisernes Strebengerüst erhielt und als Hilfsschacht verwendet wurde.[60][61] 1910 wurde eine Tiefe 583 Metern erreicht.[56]

Zwischenkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zwischenkriegszeit stagnierte das Bevölkerungswachstum: Von 1910 bis 1923 betrug es 1,3 Prozent. Dieser Wert ist durch die Zuwächse in Städten wie Judenburg (+2,1 Prozent) und Graz (+3 Prozent) sowie in neuen Industriestädten wie Kapfenberg (+33,9 Prozent), Bruck an der Mur (+13,6 Prozent), Köflach (+11 Prozent) und Eisenerz (+14,3 Prozent) zu erklären. Nach 1926 wurde mit der Eindämmung der Hochwassergefahr begonnen, indem die steilen Gräben des Flatschacher Höhenzugs mittels Wildbachverbauung entschärft und der Fohnsdorfer Bach kanalisiert wurde, damit wurde die Errichtung von befestigten Straßen ermöglicht und erleichtert. 1922 entstanden neue Werkswohnungen am östlichen Ortsende (Blockhäuser an der Landstraße). Ein Jahr zuvor wurden Beamtenhäuser an der Grazer Straße und eine Siedlung in der Kohlenstraße (Sillweg) erbaut. In der Zwischenkriegszeit entstanden die ersten größeren Einfamilienhaussiedlungen: an der Schlossgasse zwischen dem Schloss Gabelhofen und Hetzendorf, die „Untere Kolonie“ in Fohnsdorf (hier wurden Häuser mit zwei Wohnungen für Angestellte erbaut).[62]

Späte 1910er- und 1920er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund von Raubbau während des Ersten Weltkriegs wurde vielfach die Leistungsgrenze des Betriebs erreicht. Ein weiteres Abteufen auf unter 583 Meter war mit der 30 Jahre alten Fördermaschine nicht möglich, darum wurde 1916 im Hangenden ein Blindschacht mit einer elektrischen Treibscheibenförderung eingerichtet und so eine Tiefe von 743 Meter erreicht.[61]

Es wurde tertiäre „Glanzkohle“ abgebaut. Das Material besaß zwar einen höheren Heizwert als die üblichen Braunkohlen, eine wirtschaftliche Ausbeutung aus dieser Tiefe ist jedoch nur mit der schlechten Rohstofflage Österreichs nach dem Ersten Weltkrieg erklärbar: Österreich war zu einem Kleinstaat geworden und hatte Kohlenreviere in Nordböhmen (damals Königreich Böhmen), Österreichisch-Schlesien und Markgrafschaft Mähren verloren, wodurch die heimischen Vorräte an Bedeutung gewannen.[63]

Die Braunkohleförderung der Republik Österreich sank auf zwei Millionen jährlich – weniger als die Vorkriegsmenge des Herzogtums Steiermark. Die Fördermenge in der Steiermark betrug mit 1,4 Millionen ungefähr 70 Prozent der gesamten österreichischen Braunkohleförderung. Nach gescheiterten Versuchen zur Verstaatlichung geriet die Montanindustrie – vor allem die Österreichisch-Alpine Montangesellschaft – zunehmend unter nichtösterreichischen Einfluss. Mit 56,6 Prozent besaß Hugo Stinnes (Weimarer Republik) seit 1921 die Aktienmehrheit, seit 1926 die von Albert Vögler gegründeten Vereinigten Stahlwerke. Generaldirektor von 1922 bis 1935 war Anton Apold.[64]

Von 1923 bis 1929 wurden Rationalisierungen durchgeführt, die Verbesserungen kamen durch die Weltwirtschaftskrise und die damit verbundene Senkung des Kohlebedarfs nur bedingt zum Tragen.[63]

Zwischen 1921 und 1925 sowie 1929/30 wurde die maschinelle Ausrüstung vollständig erneuert und ein Zentralmaschinenhaus erbaut. 1921/22 wurde das Kesselhaus neu gebaut; es war mit vier Steilrohrkesseln mit 15 atü (Umrechnung: 14,71 Bar) versehen und wurde 1929 mit zwei Steilrohrkesseln mit 40 atü (Umrechnung: 39,2266 Bar) und 86 Meter hohen Schornsteine ergänzt. 1924 und 1928 wurden zwei hölzerne Kühlturme erbaut. 1924/25 wurde der gesamte Obertagebetrieb des Wodzicki-Schachts nach einem Plan vom September 1922 reorganisiert. Zwischen 1924 und 1926 wurden die drei Kraftwerke der Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft in Donawitz, Eisenerz und Fohnsdorf mit einer Fernleitung verbunden, Fohnsdorf war die größte elektrische Zentrale innerhalb des Unternehmens und das drittgrößte Dampfkraftwerk Österreichs. 1925 wurde eine neue Zwillings-Tandem-Fördermaschine mit 3600 PS und ein Kolben-Verbund-Kompressor mit 1410 PS und 12.000 Kubikmeter Luft pro Minute – beides von der Friedrich Wilhelms-Hütte in Mülheim an der Ruhr geliefert – aufgestellt.[65]

Mit 506.300 Tonnen Kohle lieferte Fohnsdorf 1929 ungefähr ein Viertel der steirischen Förderung und knapp die Hälfte der Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft. Mit 335.600 und 303.900 Tonnen Kohle folgten der Bergbau Seegraben sowie Voitsberg–Köflach.[66]

1930er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise sank die Produktion bis 1931 um 15 Prozent (von 506.000 auf 335.500 Tonnen) – aufgrund des Brennstoffgesetzes zur Förderung der Inlandkohle besser als in der exportabhängigen Eisenindustrie. In der zweiten Jahreshälfte 1931 musste der Karl-August-Schacht für einige Monate stillgelegt werden,[67] ab 1935 verbesserte sich die Wirtschaftslage wieder und es wurden die Fördermengen der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg erreicht.[63]

Generaldirektor Anton Apold war führender Unterstützer des Steirischen Heimatschutzes. Zur örtlichen Heimatschutzführung gehörten der Fohnsdorfer Bergdirektor Emil Kahr und der Berginspektor Lothar Johanny sowie der Landwirt Siebenbäck als Bezirksführer. Im Bundesstaat Österreich wurde die Österreichisch-Alpine Montangesellschaft im August 1934 dem Regierungskommissär Josef Oberegger (Bundesführung des Österreichischen Heimatschutzes) unterstellt, er wurde im März 1935 zum Generaldirektor ernannt. Die Unabhängige Gewerkschaft – eine Kooperation mit dem Steirischen Heimatschutz – wurde gegründet, um die Ideologie des DINTA zu propagieren. Fohnsdorf erhielt aufgrund geschätzter Kohlenvorräten von 25 bis 30 Millionen Tonnen einen Spitzenplatz unter den österreichischen Kohlebergbauen.[64]

Bis 1937 wurde der Dampfbetrieb schrittweise eingestellt und elektrische Förderhaspeln wurden installiert. Von den ursprünglichen Kesselhaus-Kaminen blieb der 1889/89 errichtete, 36 Meter hohe, bis 1979 stehen. Der Strebbruchbau mit bis zu 200 Meter langen Streben wurde eingeführt.[68]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund fehlender Investitionen und Raubbau sank die Wirtschaftlichkeit während desm Zweiten Weltkriegs.[63] Bei einer Schlagwetterexplosion im August 1943 starben 103 Personen. Der Neubau eines dritten Kühlturms 1940, die Erneuerung des ersten Kühlturms 1941 und der Umbau des Karl August-Wetterschacht-Seilscheibengerüstes 1943 waren kriegsbedingte Ersatzinvestitionen. 1940 wurde versucht, den Wodzicki-Schacht weiter abzuteufen, was an einem Wassereinbruch scheiterte.[68]

Die prägendste bauliche Erweiterung fand während des Zweiten Weltkriegs statt: die Auerlingstraße (damals Hermann-Göring-Siedlung), mit 121 Wohneinheiten der erste große Wohnkomplex Fohnsdorfs. Am 12. Februar 1942 wurde der Rest der Gemeinde Kumpitz an Fohnsdorf angeschlossen.[9] Die „Styria“-Eisenwerke wurden von 1939 bis 1942 von Wasendorf nach Liezen und Krems an der Donau verlegt, was den wirtschaftlichen Rückschlag nach dem Zweiten Weltkrieg verschärfte.[62]

1940er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nachkriegszeit setzte eine Phase der Stagnation und wirtschaftlichen Zusammenbruchs ein, danach wurden die reichlichen Kohlenreserven in Österreich vermehrt abgebaut.[69] Unmittelbar nach dem Kriegsende wurde die Förderung auf 286.000 Tonnen Kohle halbiert und als Notlösung der aus dem Jahr 1916 stammende Blindschacht auf 985 Meter abgeteuft.[68]

Seit 1946 war der Kohlenbergbau zu 92 Prozent verstaatlicht und seit 1949 in der Kohlenholding GmbH zusammengefasst. Kohle war damit als billige Energie wichtig für den Wiederaufbau.[70]

1950er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1950 wurde im abgeteuften Blindschacht eine elektrische Trommelfördermaschine aufgestellt.[68] Gegen Ende der 1950er-Jahre führten weltwirtschaftliche Schwierigkeiten zu einem Förderungsrückgang: Kohle wurde vom billigeren Erdöl abgelöst. In Fohnsdorf wurde die Schichtzeit gekürzt und ein Jahresfehlbetrag (auch „Verlust“ genannt) erzielt. Zu Beginn der 1960er-Jahre kam eine Schließung ins Gespräch, wurde jedoch bis 1977/78 hinausgezögert.[69]

Mitte der 1950er-Jahre wurden in Österreich mit 6,88 Millionen Tonnen Kohle die größten Fördermengen erreicht. In Fohnsdorf wurde das Kesselhaus modernisiert: Ein SGP-Hochdruckkessel wurde 1955, ein elektrischer Kolben-Kompressor 1950 und ein Oerlikon-Dampf-Turbo-Kompressor 1959 aufgestellt. Moderne Schrämmaschinen wurden eingeführt, am Wodzicki-Schacht wurde das Wetterschacht-Fördergerüst erhöht und die Dampffördermaschine 1951 durch eine Treibscheibenmaschine der Waagner-Biro AG ersetzt. Bis 1957 stieg die Förderungsmenge auf 671.600 Tonnen Kohle. 1959 wurde 1134 Meter Teufe – 414 Meter unter dem Meeresspiegel – erreicht. 1957 hatte der Bergbau seinen Höhepunkt überschritten und seine Vorrangstellung eingebüßt.[70]

1960er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu anderen Orten, wo ab 1960 der Trend zum Einfamilienhaus vermehrt eintrat, begann er in Fohnsdorf bereits in den Nachkriegsjahren: Um die Produktion anzukurbeln, wurde den Bergleuten erlaubt, in ihrer Freizeit im Antoni-Revier (Tagebau) Kohle abzubauen, was ihnen zusätzliche Einkünfte brachte. Die Häuser waren meist eingeschossig mit steilem Satteldach, um einen Dachgeschossausbau zu ermöglichen. Die sonstige Bautätigkeit war gering, da es im Zweiten Weltkrieg keine Verluste an Bausubstanz gab. In den 1950er-Jahren wurde in Dietersdorf ein Freibad gebaut, der Hauptplatz neu gestaltet und ein neues Amthaus errichtet. Die ersten Häuser der Gabelhofensiedlung an der Verbindung Fohnsdorf–Judenburg der Durchzugsstraße nach Italien entstanden um 1960, Handel und Gewerbe siedelten sich ebenfalls dort an. Hetzendorf wurde mit Einzelfamilienhäusern und einem regelmäßigen Straßennetz (Schachbrettmuster) sowie Häusern im alten Ortskern und Gebäuden nördlich des Pölsbachs und mit der Gartengasse erweitert. Aichdorf wuchs am nördlichen Pölsufer gegen Westen und im Nordosten an der Verbindung nach Rattenberg. Auf der so genannten Hochwiesen in Dietersdorf und Fohnsdorf entstanden Einfamilienhäuser, Fohnsdorf und Dinsendorf wuchsen zusammen. In den 1970er-Jahren wurden im Süden von Dietersdorf und Fohnsdorf das Schulungszentrum Fohnsdorf sowie die Unternehmenstandorte der Siemens AG und Eumig errichtet.[71][72]

Bergbau bis 1978 und Landwirtschaft blieben die dominierenden Arbeitsgebiete. Der Arbeitsmarkt verschärfte sich nach 1960 durch eine Aufnahmesperre im Bergbau. Fohnsdorf entwickelte sich zu einer Pendlergemeinde („Wohngemeinde“ genannt). Mehr als die Hälfte der Pendler arbeiteten in Judenburg, ein Viertel in Zeltweg und weitere in Knittelfeld und Pöls (heute Pöls-Oberkurzheim). Der Besitz war auf Landwirte, Erwerbstätige in Einfamilienhaussiedlungen und Bergbauflächen und -siedlungen der Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft aufgeteilt.[73]

Durch die Aufnahmesperre im Bergbau Fohnsdorf wanderten junge Bewohner ab, es trat eine Alterung der Bevölkerung ein. Das Pensionsalter lag – meist aus Gesundheitsgründen – in der Industrie und vor allem im Bergbau unter 60 Jahren. Wegen weniger Frauenarbeitsplätze wanderten vor allem Frauen zwischen 20 und 30 Jahren ab.[74] Fohnsdorf entwickelte sich zum „Pensionistenwohnort“. Die Südhanglage bot gute Voraussetzungen für einen Wohnort, die Bausubstanz war jedoch überaltert, die Wohnbauten entsprachen kaum den damaligen modernen Wohnbedürfnissen.[75]

Die wirtschaftliche Situation spiegelte sich in der Bevölkerungsentwicklung dieser Zeit wider: Bis 1961 wuchs die Einwohnerzahl wie in allen steirischen Gemeinden der gleichen Größenordnung. Danach kam es in den Bergbaustandorten zu einem Rückgang (1961–1971 Fohnsdorf: –3 Prozent, Köflach: –0,4 Prozent und Eisenerz: –7 Prozent). Dies war der erste Bevölkerungsrückgang in Fohnsdorf seit 50 Jahren.[71]

1970er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Überalterung der Wohnbauten in Fohnsdorf war zudem auf die geringe Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zurückzuführen: Knittelfeld und Zeltweg mussten einen umfangreichen Stadtbaugeschichte#Wiederaufbau zerstörter Städte nach 1945 zur Ersetzung ihrer Verluste durchführen. Die Bautätigkeit in Fohnsdorf nach 1960 ist auf die Ein- und Zweifamilienbauweise zurückzuführen. 1971 entsprachen 83,5 Prozent nicht dem damaligen modernen Wohnstandard – im Vergleich dazu: Judenburg: 51,4 Prozent, Knittelfeld: 57,2 Prozent und Zeltweg: 57,2 Prozent. Damalige „Wohnvororte“ wie Kobenz (24,5 Prozent), Spielberg bei Knittelfeld (44,6 Prozent) oder Oberweg (27,3 Prozent) waren besser ausgestattet.[76]

Bis 1970 sank die Fördermenge auf 500.000 Tonnen und bis 1975 auf 400.000 Tonnen. Die Anzahl der Arbeiter sank von 2000 (1957) auf 1100 (1975). Ab 1976 galt die Schließung des Bergbaus als sicher, 62,2 Prozent der Bergmänner waren über 40 Jahre alt. Am 17. März 1977 lag der endgültige Stilllegungsbeschluss vor, bis Dezember 1978 wurde das Bergwerk geschlossen.[77] Nach der Schließung des Bergbaus 1977/78 verlor ein Viertel der Arbeitsplätze und konnte 47 Prozent der Berufstätigen beschäftigen und die Anzahl der Auspendler stieg sprunghaft an.[74]

Mithilfe der Entwicklungsgesellschaft Aichfeld-Murboden (kurz: EGAM) wurden in Dietersdorf (Bahndammgasse) 135 Wohnungen in zwei großen Wohnblöcken errichtet. Die Siedlung wird in der Umgangssprache „Sautrogsiedlung“ genannt. Aufgrund der Anzahl von 770 Substandardwohnungen waren weitere Sanierungen und Neubauten notwendig.[78]

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Januar 2011 wurde der damalige Bürgermeister Johann Straner (SPÖ) durch den Regierungskommissär Friedrich Zach abgelöst, der somit die Geschäfte des Bürgermeisters übernahm. Die Gemeinde erklärte sich für zahlungsunfähig. Der Gemeinderat wurde mit Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung von Dezember 2010 aufgelöst. Grund dafür ist ein vom Rechnungshof nach Prüfung aufgedeckter Finanzskandal und mehrere fehlgeschlagene Großprojekte, vor allem die Therme.[79] Johann Straner trat gegen den Willen des SPÖ-Vorsitzenden am 25. September 2011 mit einer eigenen Liste „HANS“ erneut zur Gemeinderatswahl an, die er gewann und ließ sich erneut zum Bürgermeister wählen. Aus der Führung der Therme zog er sich zurück.[80]

In den Fohnsdorfer Gemeindenachrichten (Gemeindezeitung) vom September 2016 sprach sich der Bürgermeister, Gernot Lobnig, in seinem einleitenden Brief dafür aus, dass „Fohnsdorf zur Stadt werden sollte“ und „Bad Fohnsdorf“ heißen sollte.[81][82]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fohnsdorf

Im Gemeindegebiet von Fohnsdorf befinden sich 13 denkmalgeschützte, unbewegliche Objekte – der Denkmalschutz wird in Österreich durch das Denkmalschutzgesetz (DMSG) geregelt und ist damit Bundesangelegenheit.[83][84] Siehe dazu die oben angegebene Liste.

Ortskapelle Aichdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ortskapelle Aichdorf
Ortskapelle Aichdorf

Die Ortskapelle Aichdorf – Aichdorf liegt im Südosten der Gemeinde Fohnsdorf, an der Grenze zu Zeltweg – ist dem heiligen Georg gewidmet und befindet sich an der Fohnsdorferstraße an der Kreuzung zur Mühlgasse.[85]

Pfarrkirche Fohnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Pfarrkirche Fohnsdorf

Die Pfarrkirche Fohnsdorf, die dem heiligen Rupert geweiht ist, befindet sich im Zentrum von Fohnsdorf (Grabenstraße)(Welt-Icon) und gehört zu den denkmalgeschützten Objekten in Fohnsdorf. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche im gotischen Stil vergrößert. Aus dieser Zeit stammen die Strebepfeiler, die Spitzbogenfenster, die Sternrippengewölbe, das Presbyterium im Osten (Hochaltarraum), die Chorempore auf achteckigen Pfeilern (Westempore), das Südportal (Seitentür), die Sakristeitür, das Taufbecken, eingemauerte Wappensteine (Grabsteine) und die Statuen des Blasius von Sebaste und der Mater Dolorosa. Aus der Barockzeit (17. und 18. Jahrhundert) stammen ein großes Lederwaschbild, das eine Kreuzigung zeigt, der Grabstein der Gabelkofen im Altarraum, die Putten auf der Westempore und der Florian von Lorch. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche neugotisch umgestaltet, dies betraf den Hochaltar, zwei Seitenaltäre, Kreuzwegbilder und Heiligenfiguren (z. B. Herz-Jesu-Statue, Mariensäule, Barbara von Nikomedien, Heiliger Joachim, Heilige Anna, Margareta Maria Alacoque, Aloisius von Gonzaga, die Apostel Johannes und Judas Thaddäus, Franz von Assisi und Heiliger Antonius). Der Kirchturm erhielt einen Spitzhelm anstelle eines Zwiebelturms. 1947 wurde ein Fresko der Bergpredigt gestaltet, 1965 der Marienaltar durch einen Brand zerstört. 1967 bekam die Kirche nach den Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils einen Volksaltar aus Mainzer Sandstein, die Kanzel wurde entfernt und eine Tabernakelnische erbaut, der Bau wurde 1971 abgeschlossen. 1991 erhielt die Kirche eine Orgel mit 32 Registern des Orgelbaus Kögler. 2003 wurde der Kircheninnenraum renoviert, ein neuer Ambo und ein neuer siebenarmiger Leuchter gestaltet.[86][87]

Pfarrhof Fohnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Pfarrhof Fohnsdorf
Pfarrhof Fohnsdorf

Der Pfarrhof Fohnsdorf befindet sich im Ortszentrum (Grabenstraße 2) – nördlich der Pfarrkirche – und wurde 1907 erbaut und 1954 renoviert – der Baukomplex wurde 1983/84 neu gestaltet. Eine Freitreppe vom Kirchenhauptportal zum Pfarrhof wurde 1934 angelegt.[88]

Gemeindeamt Fohnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Gemeindeamt Fohnsdorf

Das Gemeindeamt Fohnsdorf befindet sich im Ortszentrum am Hauptplatz – westlich der Pfarrkirche Fohnsdorf und des Pfarrhofs Fohnsdorf. Von August 1955 bis zur Eröffnung am 3. Juli 1959 wurde die Erbauung durchgeführt.[89]

Kohlebergwerk Wodzicki[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kohlebergwerk Wodzicki

Das Kohlebergwerk Wodzicki war der größte Schacht des Bergbaus Fohnsdorf, das ein Bergbaumuseum beinhaltet, wo die Geschichte des Braunkohlebergbaus gezeigt wird. Es gibt einen 160 Meter langen Schaustollen, der 47 Meter hohe Förderturm wurde belassen.[90]

Burgruine Fohnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burgruine Fohnsdorf ist die Ruine einer Höhenburg, die am Berghang nördlich von Fohnsdorf gelegen ist. Sie wurde im 9. Jahrhundert erbaut und 1252 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1805 im Besitz des Erzbistums Salzburg. Der Topograf Georg Matthäus Vischer (1628–1696) fertigte um 1681 einen Stich der Burg an.[91][92][93]

Schloss Gabelhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss Gabelhofen in der Katastralgemeinde Hetzendorf ist ein Wasserschloss, das als Vier-Sterne-Hotel dient. Es wurde 1443 als Hof „Riegersdorf“ erwähnt, die „Gabelkhofner“, die im 14. Jahrhundert aus dem Herzogtum Bayern gekommen waren, kauften das Schloss 1596.

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pernthalerhof
  • Altersheim Fohnsdorf
  • Flur-/Wegkapelle, Gabelhofenkreuz
  • Israelitischer Friedhof
  • Hauptgebäude der römischen Villa Dammgartl
  • Katholische Filialkirche, dem heiligem Georg gewidmet (Sillweg)

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sagen aus Fohnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sage vom Gabelhofer Kreuz:

Im Schloss Gabelhofen lebte ein ehrenhafter Ritter, die Bewohner von Ruine Fohnsdorf, Rattenberg und Reifenstein waren Raubritter und Wegelagerer. Nachdem er sie mehrmals ermahnt hatte, griff er zu einer List. Er setzte das Gerücht in Umlauf, Kaufleute würden aus Wien zurückkommen, woraufhin sich die Raubritter im Murwald versteckten. Gegen Abend kamen fünf schwerbeladene Wagen, über die die Räuber herfielen. Aus den Wagen sprangen die bewaffneten Knechte des Ritters von Gabelhofen, er wollte die Wegelagerer nach Judenburg zum Gericht bringen, bemerkte jedoch, dass sein Schloss brannte und versuchte, den Brand zu löschen. Dies gelang ihm nicht, weil der Pölsbach wenig Wasser führte und er bat Gott um Hilfe, woraufhin ein heftiger Platzregen einfiel. Aus Dankbarkeit errichtete er das Gabelhofer Kreuz. Die Raubritter besserten sich und unternahmen keine Raubzüge mehr.[94][95][96]

Die Raubritter von Fohnsdorf:

Die Bewohner der Ruine Fohnsdorf waren Raubritter. Als dies unter dem Volk bekannt wurde, zogen alle Handels- und Kaufleute über den Pölshals und wichen somit den Fohnsdorfern aus, woraufhin die Fohnsdorfer Ritter mit denjenigen vom Schloss Sauerbrunn einen Vertrag schloss, ab da gab es lange keinen Verkehr durch den Pölshals.[97][98]

Die Schatztruhe im Fohnsdorfer Schloss:

Buben aus Fohnsdorf spielten in den Trümmern der Burg Verstecken und kamen zu einem Loch, in dem sie nicht leicht erwischt werden konnten. Im Loch stand eine große und schwere Truhe mit einem großen Schloss. Als sie einen Karren geholt hatten, fanden sie das Loch nicht mehr.[99][100]

Der Fohnsdorfer Pestweg:

Der „Pestweg“ führt über Felder von Kumpitz, Aichdorf, Wasendorf und Hetzendorf bis nach Zeltweg. Während einer Pest, Waltersdorf gehörte noch zu Fohnsdorf, weigerte sich die Geistlichkeit in Fohnsdorf, erkrankte Personen in Waltersdorf zu versehen. Die Bewohner Waltersdorf wandten sich an Lind bei Zeltweg und erhielt die gewünschten Dienste. Die Pestkranken aus Waltersdorf wurden in Lind begraben, um die Dörfer nicht zu verseuchen, gingen die Träger über diesen Weg, der daraufhin den Namen „Pestweg“ erhielt.[101][102]

Der Teufel und die Fohnsdorfer Knappen:

Der Teufel mochte es nicht, dass der Bergbau Fohnsdorf immer tiefer wurde und ihn bedrohte. Öfter und öfter fielen ihm große Steine („Mugl“) auf den Kopf. Daraufhin weinte er graußlich und rannte wie eine gereizte Wespe durch sein Reich. Er wollte den Bergleuten auf den Leib rücken, traute sich jedoch nicht, da nur solche Knappen werden, die nicht vor Tod und Teufel Angst haben. Durch sein Fluchen, Toben und Wüten wurden die Bergleute auf ihn aufmerksam und dachten sich allerhand Streiche aus. Die „Stoßtränker“ bohrten Löcher und ließen ekliges Wasser in den Mund des Teufels laufen. Die Hauer setzten die Schüsse an, sodass sie in die Hölle durchschlugen und dem Teufel vom Knall die Ohren zufielen und der Vorrat seine Augen verstaubte. Die „Gasabsauger“ saugten ihm das zum Atmen benötigte Gas ab, woraufhin er an Erstickungsanfällen litt. Er musste tiefer und tiefer weichen und konnte sich nicht mehr um die Knappen und die Ortsbewohner kümmern, dies brachte ihn zur Verzweiflung. Unter grässlichem Gestank fuhr er „unten durch“, daher sind die Fohnsdorfer von seinem Einfluss verschont.[103][104]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Höhe der Gemeindeabgaben betrug 2014 1.143 Euro und 2015 1.174 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug 2014 729 Euro und 2015 661 Euro.[105] Die Gemeinde Fohnsdorf gehört zum Finanzamtsbereich Judenburg-Liezen (FA71)[106] und zählt zum Hauptproduktionsgebiet Alpenostrand (Code 3) sowie zum Kleinproduktionsgebiet Murboden, Mürz- u. Liesingtal (Code 306).[107]

Seit 2000 existiert das Einkaufszentrum Arena am Waldfeld mit ungefähr 92 Geschäften, bei denen ungefähr 500 Personen beschäftigt sind.[108]

Arbeitsmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesgeschäftsstelle Steiermark und die Regionalgeschäftsstelle Judenburg des Arbeitsmarktservices sind für die Gemeinde Fohnsdorf zuständig.[109] Von der Gemeinde wird das Unternehmen KWM Fohnsdorf Versorgungsbetriebe[110][111] und die Therme Fohnsdorf Errichtungs- und Betriebs GmbH[111] betrieben.

Von 8079 Einwohnern waren 3382 erwerbstätig, davon 2987 unselbständig und 326 selbständig; 69 waren temporär von der Arbeit abwesend (Stand: 2008).[112]

Die 3382 Erwerbstätigen waren in folgenden Tätigkeitsbereichen aktiv (Stand: 2008):[113]

Zusätzlich zu den 3382 Erwerbstätigen gab es 195 Arbeitslose, 1050 Personen unter 15 Jahren, 2252 Personen mit Pensionsbezug, 257 Schüler und Studenten und 943 waren ausschließlich im Haushalt tätig (Stand: 2008).[114]

Am 22. Dezember 2016 stellte das Unternehmen Fahrtechnikzentrum und Fahrschulservice Murtal einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens. Gemäß Angaben des Kreditschutzverband von 1870 sind keine Mitarbeiter mehr beschäftigt.[115]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgend eine Tabelle, die die Anzahl der Beherbergungsbetriebe und die Anzahl der Betten in der Gemeinde Fohnsdorf darstellt.

Wintersaison Beherbergungsbetriebe Betten Sommersaison Beherbergungsbetriebe Betten Quelle(n)
gesamt gewerblich privat gesamt gewerblich privat
2012/2013 27 364 237 127 2013 28 387 237 127 [116]
2013/2014 28 392 255 137 2014 33 465 297 145 [117]
2014/2015 33 473 333 140 2015 34 496 333 140 [118]

Die Therme Fohnsdorf wurde 2007 eröffnet und wird unter dem Namen „Aqualux-Therme Fohnsdorf“ vermarktet. Es ist ein Thermalbad mit Innen- und Außenbecken und wird von Natrium-Chlorid-HydrogencarbonatThermal-Mineral-Wasser versorgt. Betreiber ist die Therme Fohnsdorf Errichtungs- und Betriebs GmbH.[119]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 gab es in der Gemeinde Fohnsdorf drei Kindergärten mit sieben Gruppen und ein Hort mit drei Gruppen. Die Kindergärten betreuten 142 und die Horte 60 Kinder.[120] Die Kindergärten befinden sich in Dietersdorf, Fohnsdorf und Hetzendorf. In allen drei Kindergärten gibt es je zwei Gruppen eines Halbtagskindergartens sowie im Kindergarten Dietersdorf eine Gruppe eines Ganztagskindergartens.[121]

Die Linien 1 (Judenburg–Knittelfeld), 2 (Judenburg–Fohnsdorf) und 3 (Fohnsdorf–Knittelfeld) des 1996 gegründeten Regionalbusses Aichfeld verkehren in Fohnsdorf. Die Linie 1 fährt die Haltestellen „Gabelhofen Marktstraße“, „Arena West“, „Arena Ost“, „Aichdorf Schattenseite“ und „Aichdorf Ort“ an, die sich in Fohnsdorf befinden,[122] während die Linien 2[123] und 3[124] den gesamten Ortskern von Dietersdorf und Fohnsdorf abdecken.[125]

Die Gemeinde Fohnsdorf betreibt eine Gemeindebibliothek mit über 10.000 Büchern, die dienstags und donnerstags geöffnet ist.[126]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berufliche Weiterbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anbieter berufsorientierter Weiterbildung ist das Schulungszentrum Fohnsdorf (SzF), das mit dem Österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) zusammenarbeitet. Das SzF bietet Qualifizierungsmaßnahmen für Erwachsene in 12 verschiedenen Fachbereichen an (unter anderem Elektro-Technik, EDV, CNC-Technik). Das Schulungszentrum wird täglich von 400 bis 600 Ausbildungsteilnehmern aus der ganzen Steiermark besucht.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Schulen haben einen Sitz in Fohnsdorf:

2015/16 gab es 35 Schulklassen, davon 14 Volksschulklassen und 8 Klassen der Neuen Mittelschule.[135] 594 Schüler wurden unterrichtet, davon 224 Volksschüler und 139 Neue Mittelschule-Schüler.[136]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:[137]

  • 13 SPÖ – stellt den Bürgermeister
  • 7 ÖVP
  • 3 FPÖ
  • 1 KPÖ
  • 1 Bürgerliste Team Kneissl (BTK)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Fohnsdorf
Name Lebensdaten Partei Amtszeit
Jakob Pichler 1850–1858
Benedikt Schulter 1858–1863
Politiker vulgo untern Wirth 1863–1865
Valentin Schober 1865–1870
Ernst Kortschack (Gemeinde- und Werksarzt) * 1841; † 1908 1870–1873
Johann Pernthaller (Land- und Gastwirt) * 1831; † 1902 1873–1878
Karl Mayer (Realitätenbesitzer) * 1838; † 1918 1878–1884
Anton Siebenbäck (Landwirt) * 1843; † 1922 1884–1917
Alois Stadlober (Landwirt) * 1876; † 1930 1917–1919
David Gassler (Bergmann) * 1866 † nach 1924 SPÖ 1919–1924
Norbert Horvatek (Lehrer) * 8. Oktober 1888; † 2. Januar 1982 SPÖ 1922–1934
Alois Siebenbäck (Landwirt) * 1892; † 1974 Regierungskommissär Februar–August 1934
Franz Schaffer (Landwirt) * 10. Juli 1895; † 16. Februar 1969 VF 1934–1938
Josef Wagner (Elektrikermeister) * 1901; † 1981 NSDAP 1938–1943
Karl Jeitler (Spitalverwalter) * 1897; † 1945 NSDAP 1943–1945
Franz Lackner (Polizeibeamter) * 1902; † 1969 Regierungskommissär 8.–23. Mai 1945
Franz Schaffer (Landwirt) * 10. Juli 1895; † 16. Februar 1969 ÖVP 1945–1946
Thomas Stvarnik (Baumeister) * 1911; † 16. Februar 1966 SPÖ 1946–1949
Julius Lackner (Standesbeamter) * 1907; † nach 1975 SPÖ 1949–1975
Franz Werfinger (Lehrer) * 1926 SPÖ 1975–?
Johann Straner * 17. November 1958 SPÖ 1998–13. Januar 2011
Friedrich Zach Regierungskommissär 13. Januar–25. September 2011
Johann Straner * 17. November 1958 Liste HANS 25. September 2011–22. März 2015
Johann Straner * 17. November 1958 SPÖ 22. März 2015–29. April
Gernot Lobnig * 23. Februar 1964 SPÖ seit 29. April 2015

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem roten Schild eine schrägrechts gestellte silberne Fahne mit nach links abflatterndem, in drei rechteckigen Lätze ausgehendem Blatt, rechts unten von den schräggekreuzten Bergwerkszeichen (Hammer und Eisen – das Eisen mit den Kantenspitzen in der Mitte) begleitet. Die Fahne ist dem Wappen der Ritter von Fohnsdorf entnommen. Hammer und Eisen symbolisieren die Bergwerkstradition in der Gemeinde. Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. März 1956 (LGBl. 1956, 4. Stück, Nr. 14).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger
  • 1902 Ludwig Hess von Hessenthal (Bergdirektor und Gemeinderat)
  • 1927 Franz Mlekusch (Bergarbeiter und Gemeinderat)
  • 1959 Norbert Horvatek (1888–1982), (Bürgermeister von Fohnsdorf 1924–1934, Landeshauptmann-Stellvertreter)
  • 1960 Franz Schaffer (Bürgermeister von Fohnsdorf 1945–1946)
  • 1970 Robert Jüttner (Vize-Bürgermeister von Fohnsdorf)
  • 1975 Julius Lackner (Vize-Bürgermeister von Fohnsdorf)
  • 1985 Hans Gross (1930–1992), (Landeshauptmann-Stellvertreter)
  • 1994 Josef Haas (Pfarrer von Fohnsdorf 1964–1999)
  • 1998 Hannes Androsch (* 1938), (Industrieller)
  • 1998 Willibald Dörflinger (Industrieller)
  • 1998 Helmut Zoidl (1934–2013), (Industrieller)
Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fohnsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Fohnsdorf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria (Hrsg.): Zuordnung der Gemeinden zu den Gerichtsbezirken, Gebietsstand 1.1.2017. Simmering, Wien 2017, S. 44 (58 S., statistik.at [PDF; 455 kB; abgerufen am 16. Januar 2017]).
  2. Schlapfkogel PLZ. In: schlapfkogel.plz-at.com. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  3. Fohnsdorfer Hütte ( Gaaler Höhe ) Hölzlberg. Wandern @Fohnsdorfer Hütte ( Gaaler Höhe ) Hölzlberg. In: blog.mountix.com. Bruckmann Verlag, abgerufen am 16. Januar 2016.
  4. Interaktive Online Wanderkarte. In: kompass.de. KOMPASS-Karten, 9. März 2016, abgerufen am 16. Januar 2017.
  5. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung VII/3 - Wasserhaushalt (Hydrographisches Zentralbüro): Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete – Murgebiet. Beiträge zur Hydrographie Österreichs; Heft Nr. 60. Hrsg.: Druckerei AV-Astoria. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung VII/3 - Wasserhaushalt (Hydrographisches Zentralbüro), Wien Oktober 2011, S. 35 (147 S., bmlfuw.gv.at [PDF; 4,4 MB; abgerufen am 30. November 2016]).
  6. Statistik Austria (Hrsg.): Dauersiedlungsraum der Gemeinden, Politischen Bezirke und Bundesländer, Gebietsstand 1.1.2015. 2015, S. 26 (38 S., statistik.at [Excel; 178 kB; abgerufen am 16. Januar 2017]).
  7. Statistik Austria (Hrsg.): Einwohnerzahl nach Ortschaften 1.1.2016, Gebietsstand 1.1.2016. 2016, S. 230 (254 S., statistik.at [PDF; 3,9 MB; abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  8. Statistik Austria (Hrsg.): Einwohnerzahl nach Zählsprengel 1.1.2016, Gebietsstand 1.1.2016. Simmering, Wien 2016, S. 94 (138 S., statistik.at [PDF; 2,0 MB; abgerufen am 30. November 2016]).
  9. a b Statistik Austria (Hrsg.): Gemeindeänderungen ab 1945 (Vereinigungen, Teilungen, Namens- u. Statusänderungen). Simmering, Wien 2016, S. 85–86 (178 S., statistik.at [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  10. Mag. (FH) Florian Hochauer: TENNENROT aus Fohnsdorf. FÜR DEN TENNISBREITEN- UND SPITZENSPORT MIT- UND STÄNDIG WEITERENTWICKELT – QUALITÄT AUS FOHNSDORF. In: tennisbox.at. TENNISBOX HOCHAUER e.U., S. 1, abgerufen am 24. Januar 2017 (deutsch): „Durch gewaltigen Eigendruck brannte diese Halde im Laufe von Jahrzehnten (und brennt noch immer in der Tiefe) bei Temperaturen von ca. 1200 Grad von innen aus.“
  11. Über uns. Über uns – Halditt Fohnsdorf. In: halditt.at. Haldittbergbau Verwaltungs-GmbH, abgerufen am 16. Januar 2017.
  12. Das Steirische Becken. VSTM – Geologie der Steiermark 2. In: vstm.at. Vereinigung Steirischer Mineralien- und Fossiliensammler, abgerufen am 16. Januar 2017.
  13. Anja Keckeisen: Wetter und Klima in Fohnsdorf. Temperaturen Fohnsdorf, Regentage und Sonnenstunden. In: holidaycheck.at. Holidaycheck, abgerufen am 24. Januar 2017.
  14. a b Statistik Austria (Hrsg.): Ein Blick auf die Gemeinde Fohnsdorf (62007). Simmering, Wien 2016, S. 1 (1 S., statistik.at [PDF; 35 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  15. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002–2016 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2016). Simmering, Wien 2016, S. 38 (49 S., statistik.at [PDF; 285 kB; abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  16. Statistik Austria (Hrsg.): K02. Simmering, Wien 2016, S. 6 (77 S., statistik.at [PDF; 2,5 MB; abgerufen am 5. Dezember 2016] Originaltitel: Bevölkerung.).
  17. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerungs- und Bürgerzahl, Nebenwohnsitzfälle 2011, Bevölkerungsentwicklung seit 2001 (Gemeinden). Simmering, Wien 2011, S. 38 (50 S., statistik.at [PDF; 730 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  18. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerungsveränderung 1.1.2013 - 1.1.2014 nach Demographischen Komponenten und Gemeinden. Simmering, Wien 2014, S. ? (statistik.at [Excel; 526 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  19. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerungsveränderung 1.1.2014 - 1.1.2015 nach Demographischen Komponenten und Gemeinden. Simmering, Wien 2015, S. ? (statistik.at [Excel; 525 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  20. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerungsveränderung 1.1.2015 - 1.1.2016 nach Demographischen Komponenten und Gemeinden. Simmering, Wien 2016, S. ? (statistik.at [Excel; 475 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  21. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerung am 1.1.2016 nach Staatsangehörigkeit bzw. Geburtsland und Gemeinden. Simmering, Wien 2016, S. 25 (33 S., statistik.at [PDF; 173 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  22. Statistik Austria (Hrsg.): Wanderungen 2015 nach Gemeinden bzw. Wiener Gemeindebezirken. Simmering, Wien 2015, S. 25 (32 S., statistik.at [PDF; 196 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  23. Statistik Austria (Hrsg.): Registerzählung 2011: Gemeindetabelle Österreich. Simmering, Wien 2011, S. 48 (67 S., statistik.at [PDF; 835 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  24. Statistik Austria (Hrsg.): Gemeindeergebnisse der Abgestimmten Erwerbsstatistik und Arbeitsstättenzählung 2014 (Gebietsstand 2014). Simmering, Wien 2014, S. 19 (25 S., statistik.at [PDF; 333 kB; abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  25. Statistik Austria (Hrsg.): Gemeindeergebnisse der Abgestimmten Erwerbsstatistik und Arbeitsstättenzählung 2014 (Gebietsstand 2015). Simmering, Wien 2015, S. 17 (21 S., statistik.at [PDF; 309 kB; abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  26. Statistik Austria (Hrsg.): Gebäude und Wohnungen 2011 nach Gemeinden. Simmering, Wien 2016, S. 26 (36 S., statistik.at [PDF; 141 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  27. Statistik Austria (Hrsg.): Nebenwohnsitzfälle am 31.10.2014 nach Geschlecht und Gemeinden. Simmering, Wien 2014, S. 27 (36 S., statistik.at [PDF; 417 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  28. Regionaljournal: Erfahrungen und Pläne eines „Visionärs“. In: regionaljournal.at. MCS Multi Channel Systems GmbH, 11. März 2015, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016: „Pfarrer Mag. Gottfried Lammer knüpfte an den Segen die Hoffnung, dass dieser auch für ein gutes Miteinander in Vorwahlzeiten wirken möge.“
  29. Pfarre Fohnsdorf: Röm.-kath. Pfarre St.Rupert Fohnsdorf. In: pfarre-fohnsdorf.at. Pfarrgemeinde Fohnsdorf, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  30. Katholische Jugend Österreich: Katholische Jugend Fohnsdorf. In: kj-fohnsdorf.at. Katholische Jugend Fohnsdorf, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  31. Katholische Kirche Steiermark: Pfarre Fohnsdorf. Pfarre Fohnsdorf. In: katholische-kirche-steiermark.at. Diözese Graz-Seckau, 9. März 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  32. Evangelische Pfarrgemeinde Judenburg: Wir über uns – Geschichte. Im Fluss der Zeit. In: evang-judenburg.eu. Evangelische Pfarrgemeinde Judenburg, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  33. Evangelische Pfarrgemeinde Judenburg: Wir über uns – Wir über unser. Evangelische Pfarrgemeinde stellt sich vor… In: evang-judenburg.eu. Evangelische Pfarrgemeinde Judenburg, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  34. M. Gantner: Kirche als Konsumtempel. Kirche als Konsumtempel. In: kurier.at. Kurier, 16. Januar 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016: „Im steirischen Fohnsdorf zog eine Designerin in eine ehemalige evangelische Kirche ein.“
  35. Zeugen Jehovas: Über uns – Zusammenkünfte. In meiner Nähe. In: jw.org. Zeugen Jehovas, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  36. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 43 (354 S.).
  37. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 44–46 (354 S.).
  38. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 47 (354 S.).
  39. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 127–129 (354 S.).
  40. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 132 (354 S.).
  41. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 67–69 (354 S.).
  42. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 79–81 (354 S.).
  43. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 135 (354 S.).
  44. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 71 (354 S.).
  45. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  46. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 211 (354 S.).
  47. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 141 (354 S.).
  48. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 143–144 (354 S.).
  49. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 206–207 (354 S.).
  50. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 76 (354 S.).
  51. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 145 (354 S.).
  52. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 146 (354 S.).
  53. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 74 (354 S.).
  54. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 215 (354 S.).
  55. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 147 (354 S.).
  56. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 150 (354 S.).
  57. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 152 (354 S.).
  58. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 153 (354 S.).
  59. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 155 (354 S.).
  60. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 157 (354 S.).
  61. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 158 (354 S.).
  62. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 84–85 (354 S.).
  63. a b c d Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 83–84 (354 S.).
  64. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 159, 161 (354 S.).
  65. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 161–162, 164–165 (354 S.).
  66. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 169 (354 S.).
  67. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 170 (354 S.).
  68. a b c d Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 171 (354 S.).
  69. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 86–87 (354 S.).
  70. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 173 (354 S.).
  71. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 87 (354 S.).
  72. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 88 (354 S.).
  73. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 90–91 (354 S.).
  74. a b Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz, Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 96–97 (354 S.).
  75. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 99 (354 S.).
  76. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 100 (354 S.).
  77. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 178–179 (354 S.).
  78. Helmut Lackner, Karl Stocker: Fohnsdorf – Aufstieg und Krise einer österreichischen Kohlenbergwerksgemeinde in der Region Aichfeld-Murboden; Interdisziplinäre Studien der Projektgruppe Fohnsdorf Aichfeld-Murboden. Leykam Buchverlag, Graz / Wien 1982, ISBN 3-7011-7142-4, S. 101 (354 S.).
  79. Fohnsdorf geht baden
  80. Neuwahl in Fohnsdorf im Zeichen des Finanzdebakels, der Standard am 20. September 2011
  81. Gemeinde Fohnsdorf: Fohnsdorfer Gemeindenachrichten. Hrsg.: Gemeinde Fohnsdorf. Fohnsdorf September 2016, S. 3 (64 S., https://issuu.com/helmuttscharre/docs/gzfdf_sept_2016 (Memento vom 8. Dezember 2016 im Internet Archive) [PDF; ?; abgerufen am 8. Dezember 2016]).
  82. Sarah Ruckhofer: Wird "Bad Fohnsdorf" zur Stadt erhoben? Fohnsdorfs Bürgermeister Gernot Lobnig will den Ort zur Stadt erheben lassen – und um den Tourismus-Zusatz „Bad“ im Ortsnamen ansuchen. Noch im November könnten entsprechende Anträge beschlossen werden. In: Kleine Zeitung. Styria Media Group, 24. September 2016, S. 2, abgerufen am 18. Januar 2017 (deutsch): „Vom größten Dorf Österreichs zur Stadt? Ja, und zwar so schnell wie möglich, wenn es nach Fohnsdorf Bürgermeister Gernot Lobnig geht.“
  83. Langform des Denkmalschutzgesetzes: Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung
  84. Rechtsinformationssystem der Republik Österreich: Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Denkmalschutzgesetz, Fassung vom 18.01.2017. Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz – DMSG). In: ris.bka.gv.at. Bundeskanzleramt der Republik Österreich, 18. Januar 2017, S. 15, abgerufen am 18. Januar 2017 (deutsch).
  85. Katholische Kirche Steiermark: Pfarre Fohnsdorf. Pfarre Fohnsdorf. In: katholische-kirche-steiermark.at. Diözese Graz-Seckau, 9. März 2016, S. 1, abgerufen am 1. Januar 2017 (deutsch).
  86. Tourismusverband Fohnsdorf: Pfarre Fohnsdorf. Pfarre Fohnsdorf. In: fohnsdorf-tourismus.at. Tourismusverband Fohnsdorf, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  87. Thomas Wendt: Fohnsdorf, St. Fohnsdorf, St. Rupert Kirche, Chorturm erbaut im 12. Jahrhundert, Langhaus neu erbaut im 15. Jahrhundert (03.10.2013). In: staedte-fotos.de. Thomas Wendt, 3. Oktober 2013, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  88. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 96–97 (198 S., deutsch: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Judenburg 1984. Erstausgabe: Judenburg 1984).
  89. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 184 (198 S., deutsch: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Judenburg 1984. Erstausgabe: Judenburg 1984).
  90. Homepage des Bergbaumuseums Fohnsdorf
  91. Christina Fressel: Burgruine Fohnsdorf. Fohnsdorf | Steiermark | Burgen und Schlösser | Kunst und Kultur im Austria-Forum. In: austria-forum.org. Austria-Forum, 6. Mai 2010, S. 2, abgerufen am 18. Januar 2017 (deutsch).
  92. Helmut Kokalj: Burgruine Fohnsdorf. Ruine, Fohnsdorf. In: members.chello.at/burgen. UPC Austria, S. 1, abgerufen am 18. Januar 2017 (deutsch).
  93. Martin Aigner: Fohnsdorf. Baubeschreibung der Burgruine Fohnsdorf / Steiermark. In: burgenseite.com. Martin Aigner, 30. Juni 2006, S. 1, abgerufen am 18. Januar 2017 (deutsch).
  94. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 12 (198 S.).
  95. Hans Burgstaller, Ernst Reinwald: Fohnsdorf – Ein Streifzug in Bildern. Hrsg.: Verlag Ing. Klaus Podmenik. Fohnsdorf 1988, ISBN 3-900662-15-0, S. 7–8 (192 S.).
  96. Viktor Jabornik: 94 Sagen aus den Bezirken Judenburg, Knittelfeld, Obdach und Oberzeiring. Hrsg.: Buchdruckerei Judenburg. Judenburg 1931, S. 32 f. (94 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 9. Dezember 2016]).
  97. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 12 (198 S.).
  98. Romuald Pramberger: Burgsagen aus der Steiermark. Hrsg.: Benediktinerabtei Seckau. Seckau 1937, S. 80 (96 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 9. Dezember 2016]).
  99. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 12 (198 S.).
  100. Romuald Pramberger: Burgsagen aus der Steiermark. Hrsg.: Benediktinerabtei Seckau. Seckau 1937, S. 80 (96 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 9. Dezember 2016]).
  101. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 12 (198 S.).
  102. Pfarre Fohnsdorf (Hrsg.): Kirchenchronik Fohnsdorf. Fohnsdorf 1916, S. ?.
  103. Hans Burgstaller, Helmut Lackner: Fohnsdorf – Erlebte Geschichte. Hrsg.: Verlag Erich Mlakar. Judenburg 1984, ISBN 3-900289-11-5, S. 12–13 (198 S.).
  104. ?: Werkszeitschrift „Der Kumpel“. Hrsg.: ? ? Januar 1957, S. ?.
  105. Statistik Austria (Hrsg.): Gemeinden (ohne Wien): Abgaben und Schuldenstand Pro Kopf 2014, 2015. Simmering, Wien 2015, S. 38 (50 S., statistik.at [Excel; 154 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  106. Statistik Austria (Hrsg.): Zuordnung der Gemeinden zu den Finanzamtsbereiche, Gebietsstand 1.1.2016. Simmering, Wien 2016, S. 32 (42 S., statistik.at [PDF; 443 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  107. Statistik Austria (Hrsg.): Zuordnung der Gemeinden zu den Haupt- und Kleinproduktionsgebieten, Gebietsstand 2016. Simmering, Wien 2016, S. 51 (67 S., statistik.at [PDF; 692 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  108. Arena am Waldfeld: Arena Fohnsdorf. Arena Fohnsdorf. In: therme-diearena.at. ARENA 2000 Errichtungs- & Finanzierungs GmbH, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  109. Statistik Austria (Hrsg.): Übersicht des Arbeitsmarktservices. Simmering, Wien 2016, S. 3 (4 S., statistik.at [PDF; 40 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  110. Statistik Austria (Hrsg.): Liste der Gemeinde-, Landeseinheiten Steiermark 2016. Simmering, Wien 2016, S. 2 (4 S., statistik.at [Excel; 106 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  111. a b Statistik Austria (Hrsg.): Einheiten des Öffentlichen Sektors gemäß ESVG - Stand März 2016. Simmering, Wien 2016, S. 26, 31 (34 S., statistik.at [PDF; 326 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  112. Statistik Austria (Hrsg.): Erwerbs- und Erwerbstätigenquoten sowie Erwerbstätige nach Stellung im Beruf. Simmering, Wien 2011, S. 24 (34 S., statistik.at [PDF; 2,0 MB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  113. Statistik Austria (Hrsg.): Erwerbstätige nach Wohngemeinde und wirtschaftlicher Zugehörigkeit der Arbeitsstätte (ÖNACE -Abschnitte). Simmering, Wien 2011, S. 81 (114 S., statistik.at [PDF; 5,4 MB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  114. Statistik Austria (Hrsg.): Bevölkerung nach Erwerbsstatus. Simmering, Wien 2011, S. 25 (35 S., statistik.at [PDF; 2,1 MB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  115. Gernot Eder: Insolvenz in Fohnsdorf. Konkursverfahren wurde eröffnet: Die Firma "Fahrtechnikzentrum und Fahrschulservice Murtal GmbH" ist insolvent. Die Insolvenz steht in keinem Zusammenhang mit neuem Betreiber. In: Kleine Zeitung. kleinezeitung.at, 22. Dezember 2016, S. 1, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  116. Statistik Austria (Hrsg.): Ankünfte, Übernachtungen bzw. Betriebe und Betten in allen Berichtsgemeinden in der Winter- und Sommersaison 2013. Simmering, Wien 2013, S. 42 (54 S., statistik.at [PDF; 406 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  117. Statistik Austria (Hrsg.): Ankünfte, Übernachtungen bzw. Betriebe und Betten in allen Berichtsgemeinden in der Winter- und Sommersaison 2014. Simmering, Wien 2014, S. 43 (60 S., statistik.at [PDF; 412 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  118. Statistik Austria (Hrsg.): Ankünfte, Übernachtungen bzw. Betriebe und Betten in allen Berichtsgemeinden in der Winter- und Sommersaison 2015. Simmering, Wien 2015, S. 43 (60 S., statistik.at [PDF; 563 kB; abgerufen am 30. November 2016]).
  119. Therme Fohnsdorf: Therme Aqualux Fohnsdorf. Therme Aqualux Fohnsdorf. In: therme-aqualux.at. Therme Fohnsdorf Errichtungs- und Betriebs GmbH, 2016, S. 1, abgerufen am 6. Dezember 2016.
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  121. Fohnsdorf: Bildung. Kindergarten Dietersdorf, Kindergarten Fohnsdorf, Kindergarten Hetzendorf. In: fohnsdorf.at. Gemeinde, 2016, S. 1, abgerufen am 8. Dezember 2016.
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  123. ÖBB-Postbus (Hrsg.): Aichfeldbus – Judenburg – Murdorf – Arena – Therme – Fohnsdorf. Wien 2016, S. 1–2 (2 S., verbundlinie.at [PDF; 38 kB; abgerufen am 7. Dezember 2016]).
  124. ÖBB-Postbus (Hrsg.): Therme / Schloss Gabelhofen – Fohnsdorf – Zeltweg – Knittelfeld. Wien 2016, S. 1–2 (2 S., verbundlinie.at [PDF; 40 kB; abgerufen am 7. Dezember 2016]).
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  126. Fohnsdorf: Gemeindebücherei. Gemeindebücherei & DigiBib Steiermark. In: fohnsdorf.at. Gemeinde, 2016, S. 1, abgerufen am 8. Dezember 2016.
  127. Auftritt der Neuen Mittelschule Fohnsdorf auf der Website der Gemeinde
  128. Homepage der Neuen Mittelschule (NMS) Fohnsdorf
  129. a b c Statistik Austria (Hrsg.): Schulen 2015/16 nach Gemeinden und Schultypen. Simmering, Wien 2016, S. 43 (58 S., statistik.at [PDF; 869 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  130. Auftritt der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Fohnsdorf auf der Website der Gemeinde
  131. Homepage der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Fohnsdorf
  132. Auftritt der Musikschule Fohnsdorf auf der Website der Gemeinde
  133. Auftritt der Volksschule Dietersdorf auf der Website der Gemeinde
  134. Auftritt der Volksschule Fohnsdorf auf der Website der Gemeinde
  135. Statistik Austria (Hrsg.): Klassen 2015/16 nach Gemeinden und Schultypen. Simmering, Wien 2016, S. 43 (56 S., statistik.at [PDF; 755 kB; abgerufen am 4. Dezember 2016]).
  136. Statistik Austria (Hrsg.): Schülerinnen und Schüler 2015/16 nach Gemeinden und Schultypen. Simmering, Wien 2016, S. 47 (64 S., statistik.at [PDF; 174 kB; abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  137. Wahlen. In: egov.stmk.gv.at. Abgerufen am 7. April 2016.
  138. a b c d e f Hans Burgstaller, Ernst Reinwald: Fohnsdorf – Ein Streifzug in Bildern. Hrsg.: Verlag Ing. Klaus Podmenik. Fohnsdorf 1988, ISBN 3-900662-15-0, S. 186–187 (194 S.).