Ingo Kühl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ingo Kühl im Atelier Berlin 2015

Ingo Kühl (* 29. Juni 1953 in Bovenau, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Maler, Zeichner, Bildhauer und Architekt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingo Kühls Geburtshaus, ehemaliger Polizeiposten an der Bundesstraße 202 in Bovenau, 1957
Papua-Neuguinea, Ost-Sepikgebiet, Maprik Distrikt, in einem Haus Tambaran, Ingo Kühl, Tomulopa Deko und indigene Männer (von links nach rechts), 2012

Ingo Kühl wuchs in Bovenau auf, wo sein Vater Polizist war. Seine Mutter starb 1957 im Alter von fünfunddreißig Jahren. Ein Jahr später heiratete sein Vater wieder. 1964 zog die Familie nach Hanerau-Hademarschen. Nach Abschluss der dortigen Theodor-Storm-Realschule durchlief er eine Lehre als Zimmerer und Technischer Zeichner und besuchte das Technische Gymnasium in Rendsburg. Von 1973 bis 1976 studierte er Architektur an der Fachhochschule Kiel und schloss als Diplomingenieur ab. Er arbeitete in einem Architekturbüro in Haale und später als freier Mitarbeiter in Berlin, immatrikulierte sich an der Technischen Universität Berlin, wechselte zur Hochschule der Künste Berlin und studierte von 1977 bis 1982 Architektur und Bildende Kunst. In dieser Zeit entstanden seine vom Surrealismus beeinflussten Zeichnungen zum Thema Architektur-Phantasien. Nach einer Begegnung mit dem Maler Heinz Trökes 1979, der ihn sehr beeindruckte, wandte er sich der freien Malerei zu.

Er unternahm Reisen nach London, Paris, Prag, Israel und nahm an einer Exkursion nach Teheran teil. Neben seinem Berliner Atelier richtete er sich in Garding auf Eiderstedt ein Atelier ein (1980 bis 1994). Das Erleben der Landschaft am Meer führte ihn, vom abstrakten Expressionismus ausgehend, zur Landschaftsmalerei. Parallel dazu entstanden Zeichnungen, Ölbilder und Skulpturen zur phantastischen Architektur. Diese Arbeiten reflektieren u. a. die utopische Literatur der Gläsernen Kette, einer Vereinigung von jungen Architekten und Schriftstellern.

1982 verbrachte er zwei Monate in New York in einem Atelier in Brooklyn. Zurückgekehrt nach Berlin war er zeitweilig freier Mitarbeiter in einem Architekturbüro und baute sich im Wedding ein Dachatelier aus. Gemeinsam mit Ulrich-Oliver Selka versuchte er 1984 eine der Architekturvisionen Hermann Finsterlins zu realisieren, das Projekt „Finsterlin Architektur 1917“ für die Landesgartenschau Sindelfingen. Von 1984 bis 1987 war Ingo Kühl Mitglied der Architektenkammer Berlin als Freischaffender Architekt.

1985 begegnete er im Centro Cultural São Lourenço im portugiesischen Almancil internationalen Künstlern, darunter João Cutileiro, José de Guimarães, Kurt Mühlenhaupt und Günter Grass. Durch Ute und Günter Grass lernte er Christiane und Heinz Ludwig Arnold kennen, die Sammler seiner Bilder wurden. Anlässlich der Vergabe des Weinpreises für Literatur, den Arnold 1986 an Sarah Kirsch verlieh, kam es in Göttingen zur Begegnung mit der Schriftstellerin. Sie schrieb Gedichte zu Bildern von Ingo Kühl, die 1988 in dem Buch Luft und Wasser im Steidl Verlag veröffentlicht wurden.

1989 richtete er sein Hauptatelier für zwei Jahre auf Eiderstedt ein. Dort kam es zu einem künstlerischen Austausch mit dem Maler Bruno Kirstein, bevor er nach Berlin zurückkehrte. 1995 war er Artist in Residence im Centro Cultural São Lourenço. Während einer Reise über Bergen auf die Färöer und nach Island aquarellierte er Landschaften. Er ging eine Lebensgemeinschaft mit der Kunstpädagogin Annette Huber ein, die er 2001 heiratete. 1999 reiste er ins Baltikum und nach Skandinavien und richtete sich ein Atelier in Reine ein. Es folgte im Jahr 2000 eine Reise um die Welt. Im November desselben Jahres richtete er sich ein Atelier in einem ehemaligen Bauernhof[1] auf Nordstrand ein und malte dort bis Oktober 2001 eine Serie von Meeresbildern.

2001/2002 verbrachte er mit seiner Frau ein Jahr in der Südsee auf den Cook-Inseln, in Französisch-Polynesien, in Fidschi und Vanuatu. Nach der Teilnahme an einer Expedition des Cultural Center zu Zeremonien der Indigenen auf Malakula wurden die dort entstandenen Arbeiten im Nationalmuseum von Vanuatu in einer Ausstellung gezeigt. Insgesamt sind in der Südsee 69 Ölbilder, 154 Arbeiten auf Papier und 280 Blätter in Skizzenbüchern entstanden.

Seit 2002 hat Ingo Kühl ein Atelier in Keitum auf Sylt. Von hier aus unternahm er Reisen nach Chile, wo er auf Feuerland und in Punta Arenas 2005 den Bilderzyklus „Landschaften am Ende der Welt“ malte[2] und das Kap Hoorn an Bord einer Segelyacht umrundete (2009 und 2015).[3][4]

Im Rahmen eines internationalen Künstleraustausch-Projekts des Nordelbischen Missionszentrums in Hamburg malte er 2010 in Papua-Neuguinea gemeinsam mit dem einheimischen Bildhauer und Maler Tomulopa Deko das Gemälde The Creation.[5] Bei einem weiteren Aufenthalt in Vanuatu 2012 malte er in Port Vila vier großformatige Seebilder und reiste anschließend nach Papua-Neuguinea ins Sepik-Gebiet und auf die Trobriand-Inseln.[6]

Von 2014 bis 2020 unterhielt Ingo Kühl ein Atelier in Berlin-Friedenau in den Goerz-Höfen. Er lebt aktuell in Berlin und Keitum auf Sylt.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinem eklektischen Frühwerk sind Anklänge an den Surrealismus, den Abstrakten Expressionismus, des Actionpaintings und Tachismus erkennbar. Ab 1983 setzte er sich mit der Landschaftsmalerei auseinander und nach einer Phase nahezu monochromer ungegenständlicher Bilder, die an die Arbeiten von Gotthard Graubner erinnern, wandte er sich wieder der gegenständlichen Malerei zu. Es entstanden die Bilderzyklen Färöer (1995),[7] und Winterreise (nach Franz Schubert) (1995/96).[8] 1998 malte er vier großformatige Ölbilder zum Thema Vier Jahreszeiten für das Johanniter-Krankenhaus im Fläming in Treuenbrietzen.[9] Es folgten Bilderzyklen wie Landschaften am Ende der Welt (2005)[10] und Das Haus am Watt (2015).[11]

Plastische Arbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1986 formt er nach seinen Zeichnungen zum Thema Architektur-Phantasien Skulpturen in Ton und Gips, wovon 1988 eine in der Bildgießerei Hermann Noack in Bronze gegossen wurde. Sie diente als Modell für eine begehbare, unvollendete und temporäre Architektur-Skulptur Der achte Tag auf dem Obermarkt in Görlitz (1996) sowie für mehrere Güsse in Gips, Acrystal und Zellan. Des Weiteren schuf er acht farbige Tonreliefs zum Thema Seligpreisungen der Bergpredigt für das Seniorenheim neben der Christuskirche in Görlitz (1997) und die fünfteilige Serie Westküste, angeregt durch die Westküste Neuseelands. 2008 wurden drei Architektur-Skulpturen mit dem Titel Raum (Die ganze Stadt) in Bronze gegossen. Eine vergrößerte Version der Architektur-Skulptur von 1988 wurde 2009 in den Bildhauerwerkstätten Berlin (im Maßstab 5:1) hergestellt und in der Ausstellung Kunst am Strand in Rantum auf Sylt gezeigt. 2010 schuf er in Keitum auf Sylt mit Tomulopa Deko zwei mit farbigen Schnitzereien versehene Skulpturen Hochzeitsstühle / Wedding Chairs in Form von Kundu-Trommeln. 2019 schuf er zwei Bronze-Reliefs für den "Tisch am Kliff" in Keitum / Sylt, den fünf Künstler gemeinsam zum Thema "5000 Jahre Sylter Geschichte" gestalteten.

Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Architekturzeichnungen, Baupläne und technische Konstruktionen folgten Studien nach „alten und neueren Meistern“ und Dingen aus der sichtbaren Welt. Das grafische Werk umfasst Zeichnungen, Arbeiten Öl auf Papier, Aquarelle, Lithografien und Radierungen. Er veröffentlichte Grafiken zum Beispiel in der Mappe Vor Island, die er produzierte, bevor er nach Island reiste.[12]

Signatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Signatur von Ingo Kühl.jpg

Ölbilder sind meist auf der Rückseite signiert (und mit einer Werkverzeichnis-Nummer versehen), während Arbeiten auf Papier auf der Vorderseite und Druckgrafiken unter dem Motiv signiert, nummeriert und datiert sind. Bei Skulpturen ist die Signatur eingraviert.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Architektur-Phantasien – Arbeiten im Grenzbereich zwischen Malerei und Architektur, Hochschule der Künste Berlin 1981.[13]
  • Figures and form komposits, The Center for Art and Culture of Bedford Stuyvesant Inc., Brooklyn, New York 1982.
  • Mare nostro, Centro Cultural São Lourenço, Almancil, Algarve, Portugal 1986.
  • Luft und Wasser, Nordfriesisches Museum, Nissenhaus, heute Nordfriesland Museum, Husum 1988.
  • Himmel, Kardinal-von-Galen-Haus, Cloppenburg-Stapelfeld 1995.
  • Winterreise nach Franz Schubert, zum Schubert-Almanach, Sender Freies Berlin (SFB), Haus des Rundfunks, Berlin 1996, Philharmonie, Berlin 1997.
  • A velha ponte de madeira / Die alte Holzbrücke Quinta do Lago, Centro Cultural São Lourenço, Almancil, Algarve, Portugal 1998.[14]
  • Bilder in Portugal gemalt, Deutsch-Ibero-Amerikanische Gesellschaft, Frankfurt am Main 1999.
  • Paisagens marinhas, Centro Cultural São Lourenço, Algarve, Portugal 2001.
  • La Mer, Espace Culturel Français, Port Vila, Vanuatu, Südpazifik, 2002.[15]
  • Dance – Masks – Ceremonies, Nationalmuseum der Republik Vanuatu / Nasonal Miusium blong Vanuatu, Port Vila, Südpazifik 2002.
  • Landschaften am Ende der Welt, Botschaft der Republik Chile, Berlin 2003.
  • Färöer, Königlich Dänische Botschaft, Berlin 2003/2004.
  • Auf Besuch bei Kurt Mühlenhaupt, Kurt Mühlenhaupt Museum, Bergsdorf 2004.
  • Südsee-Wellen, Ethnologische Museum, Staatliche Museen zu BerlinMuseen Dahlem 2004/2005.[16]
  • Macht der Natur, Museum der Stadt Bad Hersfeld 2005.[17]
  • Landschaften am Ende der Welt II, Botschaft der Republik Chile, Berlin 2006.
  • Himmel und Erde, Kunstkreis und Stadt Cloppenburg – Katholische Akademie, Stapelfeld 2008.
  • Ars Borealis, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Kiel 2009.[18]
  • The Creation / Die Schöpfung, mit Tomulopa Deko, University of Goroka, Papua-Neuguinea 2010.
  • The Sea I-IV, Tree Top Lodge, Port Vila, Vanuatu, Südpazifik 2012.
  • Winterreise, Kammermusiksaal der Philharmonie, Berlin 2013.
  • Rund um Kap Hoorn, Botschaft der Republik Chile, Berlin 2013/2014.[19]
  • Retrospektive – 35 Jahre Malerei – zum 60. Geburtstag von Ingo Kühl,[20] mit einer szenischen Lesung Meereslust im Werk von Ingo Kühl von und mit Ingrid Lucia Ernst am 22. Februar 2014, Stadtgalerie Alte Post, Westerland / Sylt 2014.
  • Auf dem Weg ins Unbekannte – Malerei und Skulptur, Kunsthaus Hänisch, Kappeln 2015.[21]
  • Farbig – nicht bunt, mit Frauke Bohge, Haus des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin 2015/2016.
  • In der Nähe des Meeres – Bilder und Plastiken, Nordfriesland Museum. Nissenhaus, Husum 2018.[22][23]
  • Meeresnah – Werke von Ingo Kühl, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Kiel 2018/2019.[24]
  • Weltrand – Aquarelle, Ölbilder und Skulpturen von Ingo Kühl, Stadtgalerie Alte Post, Westerland / Sylt 2019.[25]

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingo Kühl Architektur-Phantasien, Siebdruck-Heft mit handkolorierten Zeichnungen, mit einem Vorwort von Curt Grützmacher, Flensburg 1981.
  • Ingo Kühl Zeichnungen 1976–81, Katalog zur Ausstellung in der Zentralen Hochschulbibliothek der Hochschule der Künste Berlin, Nr. 1–99 mit Original-Zeichnung, herausgegeben von Andreas Bode, Berlin 1982.
  • Ingo Kühl Nordsee-Bilder 1980–1983, Nr. 1–20 mit Original-Bild, Berlin 1983.
  • Ingo Kühl Hommage à Hermann Finsterlin. In: Katalog zur Ausstellung Kunstimpulse II – Hommage – Künstler zu Werken von Künstlern, S. 10, Obere Galerie – Haus am Lützowplatz, Kunstamt Tiergarten, herausgegeben von Paul Corazolla, Berlin 1984.
  • Paul Scheerbart Ingo Kühl Glasarchitektur, Texte Paul Scheerbart (1914) und Curt Grützmacher (Herausgeber), mit 48 Siebdrucken von Ingo Kühl, Achat Druck der Handpresse Gutsch, Berlin 1988.[40]
  • Sarah Kirsch Ingo Kühl Luft und Wasser – Gedichte und Bilder, Edition Lutz Arnold im Steidl Verlag, Göttingen 1988[41]
  • Ingo Kühl Gezeiten 1989–1990, mit einem Essay von Curt Grützmacher, Berlin 1992.[42]
  • Ingo Kühl Winterreise – 24 Bilder zum gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert – nach Gedichten von Wilhelm Müller – gemalt nach der Interpretation von Barry McDaniel, Gesang – Jonathan Alder, Klavier, mit einem Text von Margret Schütte, Berlin 1996.[43][44]
  • Seligpreisungen der Bergpredigt nach Matthäus 5,1-12 – kolorierte Lithografien von Ingo Kühl, Berlin 1997.[45]
  • Ingo Kühl Färöer – Bilderzyklus 15 Aquarelle · 9 Ölbilder, Berlin 1998.[46]
  • Ingo Kühl Sea and Sky, Katalog zur Ausstellung in der Galeria de Arte Vale do Lobo, Algarve, Portugal, Loulé 2002.[47]
  • Ingo Kühl Sieben kleine Bilder – Arbeiten auf Papier 2001–2002, Keitum 2003.[48]
  • Ingo Kühl Nordsee – Südsee. Ölbilder · Arbeiten auf Papier · Tonreliefs 2002–2003, mit Texten von Maria-Gesine Thies und Markus Schindlbeck, Katalogbuch zur Ausstellung Südsee-Wellen – Bilder von Ingo Kühl im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin – Museen Dahlem 2004/2005, Verlag der Kunst Dresden, Verlagsgruppe Husum, Husum 2004.[49]
  • Ingo Kühl Übergang zum Tschatkal. In: Para / for / für Volker - 36 artistas prestam homenagem a / 36 artists pay their Hommage to / 36 Künstler gedenken Volker Huber, Katalog zur Ausstellung im Centro Cultural São Lourenço, Algarve, Portugal, S. 44, 45, 102, Loulé 2005.
  • Macht der Natur – Bilder von Ingo Kühl auf Sylt gemalt, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum der Stadt Bad Hersfeld, mit einem Beitrag von Malte Elbrächter und Gedichten von Paul Celan und Theodor Storm. Breklum 2005.[50]
  • Landschaften am Ende der Welt – Bilder von Ingo Kühl in Patagonien und Feuerland gemalt / Paisajes del fin del mundo - Cuadros de Ingo Kühl pintados en la Patagonia y Tierra del Fuego, mit Texten von Antonio Skármeta und Ingo Kühl, Berlin 2006.[51]
  • Ingo Kühl Auf dem Weg ins Unbekannte – Monografie mit Werkverzeichnis der Ölbilder 1978–2007, mit Beiträgen von Curt Grützmacher, Antonio Skármeta, Heinz Spielmann und anderen, Gedichte von Sarah Kirsch, Kettler Kunst, Bönen 2007.[52]
  • Ingo Kühl Skizzenbuch Neuseeland – Südsee – Peru, Verlag Kettler, Bönen 2007.[53]
  • Die Önereersken von Sylt – Sagen und Märchen von Nordfriesland und anderswo – neu erzählt von Linde Knoch – Bilder von Ingo Kühl, Wachholtz Verlag, Neumünster 2008.[54]
  • Ars Borealis – Edition zur Zeitgenössischen Kunst im Norden – Ingo Kühl Sylt, mit Texten von Heinz Spielmann, Traugott Giesen und Petra Reiber, Heft 21, herausgegeben von Bernd Brandes-Druba, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Kiel 2009[55]
  • Kampen Sylt, Fotos Hartmut Kettler, Aquarelle Ingo Kühl, Bildband, herausgegeben von Gunnar Kettler, Kettler Verlag, Bönen 2011.[56]
  • Ingo Kühl Papua New Guinea (Bildband), Text (deutsch / englisch) von Ingo Kühl, Verlag Kettler, Bönen 2011.[57]
  • Ingo Kühl Architektur-Phantasien / Architectural Fantasies mit Texten (deutsch / englisch) von Heinz Spielmann, Rainer W. Ernst und Ingo Kühl und Werkverzeichnissen der Zeichnungen, Ölbilder, Skulpturen, Verlag Kettler, Dortmund 2015.[58]
  • Ingo Kühl Das Haus am Watt,[59] und als Großformat erschienen in der Edition Schöne Bücher im Verlag Kettler, Dortmund 2015.[60]
  • Ingo Kühl In der Nähe des Meeres – Monografie und Werkverzeichnis der Ölbilder 2007-2017. Ergänzungsband zur Monografie "Auf dem Weg ins Unbekannte" (2007), mit Texten von Heinz Spielmann, Bernd Brandes-Druba und Uwe Haupenthal, Verlag Kettler, Dortmund 2018.[61]
  • Der weise Baum, Text Behzad Nashat, Bilder von Ingo Kühl, Edition Hentrich, Berlin 2019.[62] Das Buch ist 2020 auch in englischer (The Wise Tree) und französischer Sprache (La sagesse de l'arbre) erschienen.

Schriften über Ingo Kühl (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Ohff: "Architektur-Phantasien" von Ingo Kühl. In: Der Tagesspiegel, Berlin, 21. März 1982.
  • Curt Grützmacher: Ingo Kühl Von der Nordseelandschaft zum Farbraum. In: Werkstattbesuche bei Künstlern in Berlin-Wedding, S. 25, herausgegeben von Ursula Diehl und Gisela Weimann, FAB Verlag, Berlin 1989.[63]
  • Heinz Spielmann: Ingo Kühl Farbraum 1986. In: Jahrbuch des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums, Schloss Gottorf, S. 288, Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1990.[64][65]
  • Gisela Weimann: Ingo Kühl. In: Ein Paradox zieht Kreise - Das Lebendige Museum wird zur Institution, Galerie Lebendiges Museum, Berlin 1990.[66]
  • Karl Waldeback: Visitor Artist exhibits in Port Vila. In: Trading Post, Port Vila, Vanuatu, 9. Juni 2002.
  • Marisol Retamal: Artista aleman llego a la zona para captar los paisajes australes. In: La Prensa Austral, Punta Arenas, Chile 16. November 2005.
  • Harry Kunz, Thomas Steensen: Ingo Kühl. In: Das neue Sylt Lexikon, S. 210, Wachholtz Verlag 2007[67] und Ingo Kühl. In: Taschenlexikon Sylt, S. 210, Wachholtz Verlag 2014.[68]
  • Ute Jung-Kaiser: "... das Irren in einem Winter". Die endlos Wandernden – Der Leiermann in der Bildenden Kunst. In: Der Sänger Franz Schubert – Seelische Virtuosität in Text, Musik und Bild, S. 197, 200f., 210–212, LIT Verlag, Berlin 2013.[69]
  • Pierre Boom: Aus dem Geist der Phantasie. In „Sylter Rundschau“ Titel, S. 9, 15. Februar 2015.
  • Thomas Gädeke: Wolkenbogen ziehen krönend – Sylt in der Malerei der Gegenwart. In: Sylt – entdecken, erleben genießen. S. 91–93, Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2015.[70]
  • Thomas Steensen: Nordfriesland. Menschen von A-Z, S. 244–245, Herausgeber: Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum, Verlag: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft Husum 2020.[71]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ingo Kühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Pynacker Hof auf Nordstrand auf yumpu.com, abgerufen am 14. Juni 2021
  2. Landschaften am Ende der Welt / Paisages del fin del mundo
  3. Fotojob bei sechs Meter hohen Wellen, Westfälische Nachrichten, 3. Januar 2010
  4. Am Leuchtturm von Kap Hoorn: Segeln vor Feuerland und Patagonien. 1. Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3324-0.
  5. Ingo Kühl Papua New Guinea (ingokuehl.com PDF)
  6. Ingo Kühl Skizzenbuch Trobriand Islands (ingokuehl.com PDF).
  7. Ingo Kühl: Färöer: Bilderzyklus, 15 Aquarelle, 9 Ölbilder 1995. I. Kühl, Berlin-Schöneberg 1998.
  8. Ingo Kühl, Wilhelm Müller, Margret Schütte: Winterreise: 24 Bilder zum gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert … I. Kühl, Berlin 1996.
  9. Ingo Kühl: Vier Jahreszeiten: Bilder für das Johanniter-Krankenhaus im Fläming. I. Kühl, Berlin-Schöneberg 2000.
  10. Landschaften am Ende der Welt: Bilder von Ingo Kühl in Patagonien und Feuerland gemalt. I. Kühl, Berlin 2006.
  11. Ingo Kühl: Das Haus am Watt: Kampener Skizzen. Kettler, Dortmund 2015, ISBN 978-3-86206-473-1.
    Ingo Kühl: Das Haus am Watt. Kettler, Dortmund 2015, ISBN 978-3-86206-484-7.
  12. Ingo Kühl: Vor Island : Zyklus von fünf Farblithografien. 1996.
  13. Datensatz im WorldCat / Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
  14. Datensatz der Art Library Calouste Gulbenkian, Portugal
  15. Visitor Artist exhibits in Port Vila, Artikel in der Trading Post, Port Vila, Vanuatu 9. Juni 2002.
  16. Südsee-Wellen. Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin – Museen Dahlem. 2004/2005.
  17. Datensatz der Deutschen Nationalbibliothek
  18. Webseite Landeskulturverband Schleswig-Holstein, Bernd Brandes-Druba: Beständig ist nur der Wandel
  19. Ausstellung in der Botschaft der Republik Chile
  20. 35 Jahre Malerei – zum 60. Geburtstag von Ingo Kühl
  21. Ein Reisender in Sachen Kunst.
  22. Museumsverbund Nordfriesland
  23. Nordfriesen.info Kultur
  24. Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein
  25. Gemeinde Sylt, Ausstellung Weltrand von Ingo Kühl
  26. Hommage. Obere Galerie, Haus am Lützowplatz, Kunstamt Tiergarten, Berlin. 1984.
  27. Tod und Leben. Obere Galerie, Haus am Lützowplatz, Kunstamt Tiergarten, Berlin. 1986.
  28. Villa Massimo : Bewerbungen um das Rom-Stipendium. Schleswig-Holstein. Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig im Auftrag des Bundesministeriums des Innern. 1988.
  29. Arte Contemporânea - Colecção Marie e Volker Huber. Convento Espírito Santo, Loulé. 1989.
  30. Villa Massimo : Bewerbungen um das Rom-Stipendium. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen/Rhein im Auftrag des Bundesministeriums des Innern. 1991.
  31. rbb Presse Land, Stadt, Land in Fürstenwalde
  32. Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Schloss Gottorf, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Norddeutsche Galerie, Schleswig
  33. Gemeinde Sylt / Tisch am Kliff
  34. Sylt1.TV Kunstprojekt "Tisch am Kliff"
  35. Galerie Schmalfuß Berlin
  36. Yachting Heritage Centre
  37. Archiv der Akademie der Künste Berlin, Hermann-Finsterlin-Sammlung im Hans-Scharoun-Archiv
  38. Artikel in Schleswiger Nachrichten
  39. Museen Nord Schleswig-Holstein
  40. Paul Scheerbart, Ingo Kühl: Glasarchitektur (Auszüge). Handpresse Gutsch, Berlin. 1988.
  41. Sarah Kirsch, Ingo Kühl: Luft und Wasser – Gedichte und Bilder. 1. Auflage. Steidl Verlag, Göttingen 1988, ISBN 3-88243-096-6.
  42. Ingo Kühl: Gezeiten 1989–1990. I. Kühl, Berlin. 1992.
  43. Ingo Kühl: Winterreise. I. Kühl, Berlin. 1996.
  44. opac.lbs-braunschweig.gbv.de Herzog August Bibliothek (Exquisitausgabe)
  45. Ingo Kühl: Seligpreisungen. I. Kühl, Berlin. 1997.
  46. Ingo Kühl: Färöer. I. Kühl, Berlin. 1998.
  47. Ingo Kühl: Sea and Sky. 2002.
  48. Ingo Kühl: Sieben kleine Bilder. I. Kühl, Berlin. 2003.
  49. Ingo Kühl: Nordsee – Südsee. Ölbilder · Arbeiten auf Papier · Tonreliefs 2002–2003. 1. Auflage. Verlag der Kunst Dresden, Verlagsgruppe Husum, Husum 2004, ISBN 3-86530-001-4.
  50. Ingo Kühl: Macht der Natur – Bilder von Ingo Kühl auf Sylt gemalt. 1. Auflage. Ingo Kühl, Berlin 2005, ISBN 3-7793-1097-X.
  51. Ingo Kühl: Landschaften am Ende der Welt. I. Kühl, Berlin. 2006.
  52. Ingo Kühl: Auf dem Weg ins Unbekannte – Monografie mit Werkverzeichnis der Ölbilder 1978–2007. 1. Auflage. Kettler, Bönen 2007, ISBN 978-3-939825-32-6.
  53. Ingo Kühl: Skizzenbuch Neuseeland – Südsee – Peru. 1. Auflage. Kettler, Bönen 2007, ISBN 978-3-939825-51-7.
  54. Linde Knoch Ingo Kühl: Die Önereersken von Sylt – Sagen und Märchen von Nordfriesland und anderswo – neu erzählt von Linde Knoch – Bilder von Ingo Kühl. 1. Auflage. Wachholtz, Neumünster 2008, ISBN 978-3-529-03528-9.
  55. Ingo Kühl: Sylt, Ars Borealis. Bernd Brandes-Druba, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Kiel. 2009.
  56. Hartmut Kettler: Kampen Sylt. 1. Auflage. Kettler, Bönen 2011, ISBN 978-3-86206-118-1.
  57. Ingo Kühl: Papua New Guinea. 1. Auflage. Kettler, Bönen 2011, ISBN 978-3-86206-122-8.
  58. Ingo Kühl: Architektur-Phantasien / Architectural Fantasies. 1. Auflage. Kettler, Bönen 2015, ISBN 978-3-86206-470-0.
  59. Ingo Kühl: Das Haus am Watt – Kampener Skizzen. 1. Auflage. Kettler, Dortmund 2015, ISBN 978-3-86206-473-1.
  60. Ingo Kühl: Das Haus am Watt. 1. Auflage. Edition Schöne Bücher im Verlag Kettler, Dortmund 2015, ISBN 978-3-86206-484-7.
  61. Ingo Kühl: In der Nähe des Meeres – Monografie und Werkverzeichnis der Ölbilder 2007-2017. Ergänzungsband zur Monografie "Auf dem Weg ins Unbekannte". 1. Auflage. Edition Schöne Bücher im Verlag Kettler, Dortmund 2015, ISBN 978-3-86206-693-3.
  62. Behzad Nashat: Der weise Baum. 1. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 2019, ISBN 978-3-89468-291-0.
  63. Curt Grützmacher: Werkstattbesuche bei Künstlern in Berlin-Wedding. 1. Auflage. FAB, Berlin 1989, ISBN 3-927551-03-1.
  64. Heinz Spielmann: Jahrbuch des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums, Schloss Gottorf, Neue Folge, Band II 1988–1989. Wachholtz, Neumünster 1990, ISBN 978-3-529-02752-9.
  65. Heinz Spielmann: Jahrbuch des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums, Schloss Gottorf. Wachholtz Verlag, Neumünster. 1990.
  66. Datensatz im WorldCat
  67. Harry Kunz, Thomas Steensen: Das neue Sylt Lexikon. Wachholtz Verlag, Neumünster 2007, ISBN 978-3-529-05518-8.
  68. Harry Kunz, Thomas Steensen: Taschenlexikon Sylt. Wachholtz Verlag, Neumünster/Hamburg 2014, ISBN 978-3-529-05525-6.
  69. Ute Jung-Kaiser: Der Sänger Franz Schubert. Seelische Virtuosität in Text, Musik und Bild. Lit, Berlin 2013, ISBN 978-3-643-11701-4.
  70. Thomas Gädeke: Sylt – entdecken, erleben genießen. Ellert & Richter, Hamburg 2015, ISBN 978-3-8319-0601-7.
  71. Thomas Steensen: Nordfriesland. Menschen von A-Z. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2020, ISBN 978-3-96717-027-6.