Lampaden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Lampaden
Lampaden
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Lampaden hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 6° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Kell am See
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 8,16 km2
Einwohner: 576 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54316
Vorwahl: 06588
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 072
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
54427 Kell am See
Webpräsenz: www.lampaden.de
Ortsbürgermeister: Martin Marx
Lage der Ortsgemeinde Lampaden im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Lampaden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kell am See an.

Ortsteile sind die Weiler Obersehr, Niedersehr und Geisemerich. Seit 1985 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Cocheren in Frankreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der fränkische König Zwentibold vermachte das Gebiet um 900 der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier.

Bei Lampaden standen im Zweiten Weltkrieg die einzigen zwei V3, die gegen ein Ziel eingesetzt wurden: Von hier aus wurde von Dezember 1944 bis Januar 1945 die Stadt Luxemburg beschossen. Die Geschütze waren an der Ruwer, entlang eines heutigen Forstwirtschaftswegs installiert. Schwere Kämpfe im Ausklang des Weltkrieges kosteten hier fast 800 Soldaten das Leben.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Lampaden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 270
1835 305
1871 385
1905 442
1939 504
1950 503
Jahr Einwohner
1961 512
1970 530
1987 522
1997 536
2005 532
2015 576

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Lampaden besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bei der Gemeinderatswahl 2009 hatte eine Mehrheitswahl stattgefunden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl CDU WGR 1 WGR 2 Gesamt
2014 5 4 3 12 Sitze
2009 per Mehrheitswahl 12 Sitze

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 2014: Ewald Hermesdorf, CDU
  • ab 2014: Martin Marx

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsmitte Lampaden mit St. Quentin und Gemeindehaus

Die katholische Pfarrkirche St. Quentin geht auf eine 1148 genannte romanische Vorgängerkirche zurück, von der im westlichen Bereich Teile erhalten sind.

Während der Straßenerweiterung von 2007–2008 wurde der Dorfplatz verschönert. Seitdem kann dort auch ein Dorfbrunnen bestaunt werden.

Unweit vom ehemaligen Lampadener Bahnhof liegt die Burg Heid. Sie gehört zum Gemeindegebiet Schillingen, ist jedoch näher an Lampaden (ca. 2 km) als an Schillingen (ca. 6 km).

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Lampaden

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine Busverbindung der Linie 207 von Trier nach Losheim am See mit je vier bis fünf Fahrten pro Richtung. Der Bus benutzt dabei größtenteils die etwa fünf Kilometer entfernte Bundesstraße 268. Bis zur Stilllegung der Hochwaldbahn bzw. deren Abbau hatte Lampaden auch einen eigenen Bahnhof, der im Tal lag. Nun besteht die Möglichkeit, über die Trasse der ehemaligen Hochwaldbahn mit dem Fahrrad nach Trier oder Hermeskeil zu fahren (Ruwer-Hochwald-Radweg).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lampaden – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen