Naurath (Wald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Naurath (Wald)
Naurath (Wald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Naurath (Wald) hervorgehoben
Koordinaten: 49° 46′ N, 6° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Hermeskeil
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 5,6 km2
Einwohner: 222 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54426
Vorwahl: 06509
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 092
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Webpräsenz: www.hermeskeil.de
Ortsbürgermeister: Werner Weber
Lage der Ortsgemeinde Naurath (Wald) im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Naurath (Wald) ist eine Orts- und Fremdenverkehrsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hermeskeil an. Die Gemeinde ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort oberhalb des Tales der Kleinen Dhron liegt elf Kilometer südöstlich von Schweich und 13 Kilometer östlich von Trier. Südlich des Ortes befindet sich der Naturpark Saar-Hunsrück. Naurath ist durch die Landesstraße 148 über die Anschlussstelle Mehring an die in unmittelbarer Nähe verlaufende Bundesautobahn 1 angeschlossen.

Nachbargemeinden sind Detzem, Büdlich, Breit, Schönberg, Bescheid und Mehring.

Ortsteile der Gemeinde sind Naurath, Unternaurath, die ehemalige Naurather Mühle (Steinesmühle, Robertsmühle, heute Restaurant Rüssels Landhaus St. Urban) und die Häuser bei Büdlicherbrück.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Urbar der Reichsabtei St. Maximin (um 1220/30, mit Zusätzen aus dem 15. Jahrhundert) ist Naurath unter dem Namen Nuwilre („neuer Weiler“) eingetragen, mit vierundzwanzig abgabe- und dienstpflichtigen Höfen (mansi), zwei Mühlen (molendina), zwei Äckern (culturae) von 33 Joch und einer Weide von 6 Joch,[3], außerdem einem halben Hof der Äbtissin Hadewidis von Neumünster.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Naurath (Wald), die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5][1]

Jahr Einwohner
1815 219
1835 250
1871 259
1905 257
1939 225
1950 218
Jahr Einwohner
1961 223
1970 204
1987 163
1997 178
2005 226
2015 222

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Naurath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Von Blau und Gold gespalten, vorn drei goldene Ähren, hinten zwei rote Balken“.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Filialkirche St. Walburga und St. Quirin, Felsenkapelle, Bürgerhaus mit Grillhütte, Fest- und Reitplatz, Freiwillige Feuerwehr

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirmes im Mai, Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr im Juli

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westlich des Ortes befindet sich der Windpark Mehringer Höhe der juwi Holding AG mit 16 Windenergieanlagen auf den Gemarkungen Mehring (10 Anlagen), Naurath (3) und Bescheid (3).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsmitte

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Naurath (Wald) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Heinrich Beyer u.a., Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, Band II, Koblenz 1865, S. 445f. (Online bei dilibri.de)
  4. S. 470f.
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen