Taillancourt

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Taillancourt
Wappen von Taillancourt
Taillancourt (Frankreich)
Taillancourt
Region Grand Est
Département Meuse
Arrondissement Commercy
Kanton Vaucouleurs
Gemeindeverband Commercy-Void-Vaucouleurs
Koordinaten 48° 32′ N, 5° 42′ OKoordinaten: 48° 32′ N, 5° 42′ O
Höhe 257–422 m
Fläche 11,09 km2
Einwohner 129 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km2
Postleitzahl 55140
INSEE-Code

Blick auf Taillancourt

Taillancourt ist eine französische Gemeinde mit 129 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen); sie gehört zum Arrondissement Commercy und zum Gemeindeverband Communauté de communes de Commercy-Void-Vaucouleurs.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taillancourt liegt rund 40 Kilometer westsüdwestlich von Nancy im Süden des Départements Meuse. Der Ort liegt an der Maas. Weite Teile der Gemeinde sind bewaldet (Bois de Taillancourt).

Nachbargemeinden sind Champougny im Norden und Nordosten, Montbras im Osten, Burey-la-Côte und Goussaincourt im Südosten, und Süden, Vouthon-Bas im Südwesten, Amanty im Westen sowie Maxey-sur-Vaise im Westen und Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie alle Orte der Gegend litt Taillancourt im Mittelalter unter Konflikten. Die schlimmsten Verwüstungen richteten der Hundertjährige Krieg und der Dreißigjährige Krieg an. Der Name der heutigen Gemeinde wurde im Jahr 1327 unter dem Namen Tallancourt erstmals in einem Dokument erwähnt[1]. Im Mittelalter lag die heutige Gemeinde innerhalb der Champagne und gehörte zur Bailliage Chaumont. Von 1766 bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Taillancourt gehörte von 1793 bis 1801 zum District Gondrecourt. Von 1793 bis 1801 war sie Teil des Kantons Maxey sur Vaise. Seit 1801 liegt sie im Kanton Vaucouleurs. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Commercy zugeteilt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde teilt das Schicksal vieler Landgemeinden in Frankreich. Ab 1840 beginnt die Landflucht. Vom Höchststand 1800 bis zum Tiefststand 1982 verminderte sich die Anzahl Bewohner um 81,2 Prozent. In den letzten Jahrzehnten ist die Bevölkerung wieder stark gewachsen (1982–2016: +37,5 Prozent).

Jahr 1793 1800 1841 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 486 510 496 129 108 115 96 98 121 132 150 132
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Gengoult aus dem Jahr 1760; Chor aus dem Jahr 1840
  • drei Dorfbrunnen und Türportale in der Rue Delle
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • Waschhaus (Lavoir) aus dem 18. Jahrhundert
  • zwei Wegkreuze im Dorfzentrum und an der D964

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich an der D964 fernab von überregionalen Verkehrsverbindungen.

Nächstgelegener Bahnhof ist Pagny-sur-Meuse an der Bahnstrecke Paris–Straßburg in rund 19 Kilometer Entfernung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Taillancourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Namensformen der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen