Böel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Böel
Böel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Böel hervorgehoben
54.6488888888899.718888888888921Koordinaten: 54° 39′ N, 9° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Süderbrarup
Höhe: 21 m ü. NHN
Fläche: 13,66 km²
Einwohner: 747 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24401,
24405 (Böelnorderfeld, Borrishaag, Stoltoft, Thiesholz),
24891 (Rabenholzlück)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04641 u. 04646Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 006
Adresse der Amtsverwaltung: Königstraße 5
24392 Süderbrarup
Webpräsenz: www.boeel.de
Bürgermeister: Rainer Stahmer (FWG)
Lage der Gemeinde Böel im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Böel (dänisch: Bøl) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie entstand durch die Zusammenlegung von Böel und Böelschuby (dän. Bøl und Bøl Skovby).

St. Ursula

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde teilt sich in folgende Ortsteile und Orte:[2]

  • PLZ 24401: Billmoor, Billwatt (dän. Bilvad), Böel (Bøl), Böelkamp, Böelschuby (Bøl Skovby), Böelschubyhof (Bølskovbygaard), Böelschubymühle, Böelstamm, Böelulegraff (Ulvegrav), Böelwesterfeld (Bølvestermark), Hattschau (Hatskov), Lehmberg, Möllmoos, Neuböelschuby
  • PLZ 24405: Borrishaag, Böelnorderfeld, Stoltoft, Thiesholz
  • PLZ 24891: Dingwatt (Tingvad), Rabenholzlück

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Böel 1231 als Böla. Zeitweise kamen die Bezeichnungen Boel oder Bohl vor. Der Name stammt vom altdänischen boeli (Wohnstätte) ab.

Die spätromanische Backsteinkirche St.-Ursula-Kirche wurde im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts gebaut. Der Turm hat mit dem achteckigen Zeltdach wurde im 15. Jahrhundert hinzugefügt. Christian I. übereignete die Kirche 1477 dem Mohrkircher Antoniter-Klosters, das nach Einführung der Reformation in Schleswig-Holstein 1544 aufgelöst wurde.[3]

Gut Böelschubyhof[Bearbeiten]

Böelschubyhof wurde 1478 erstmals als Bole Schowby erwähnt. Das heutige Herrenhaus, das von einem unregelmäßig rechteckigen Wassergraben umgeben ist, wurde 1864 erbaut.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Böelschuby eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft FWG seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze und die CDU fünf.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Durch einen blau-goldenen Wellenpfahl von Gold und Grün gespalten. Rechts ein grünes Flügelkreuz einer Windmühle, links ein goldener Lindenfruchtstand.“[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Ort ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, weist jedoch auch viele Wohngebiete auf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: St. Ursula (Böel)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Böel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Böel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gemeinde Böel beim Genealogischem Ortsverzeichnis (Mohrkirchmühle gehört aber zu Mohrkirch)
  3. Ursula-Kirche Böel
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein