Lürschau
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Schleswig-Flensburg | |
| Amt: | Arensharde | |
| Höhe: | 33 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,51 km² | |
| Einwohner: | 1159 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24850 | |
| Vorwahlen: | 04621 u. 04625 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SL | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 057 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Hauptstraße 41 24887 Silberstedt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Uwe Gerdes | |
| Lage der Gemeinde Lürschau im Kreis Schleswig-Flensburg | ||
Die amtsangehörige Gemeinde Lürschau (dänisch: Lyrskov) liegt am 0,8 km² großen Arenholzer See in einer Heide- und Moorlandschaft im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Arenholz, Herrmansort, Ruhekrug und Wilhelmslust gehören zum Gemeindegebiet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Lürschau liegt am Ochsenweg, der im Gemeindegebiet stellenweise noch fast im Originalzustand ist. Hier fand am 28. September 1043 die Schlacht auf der Lürschauer Heide statt, bei der - glaubt man dem Chronisten Adam von Bremen - 15.000 Wenden erschlagen wurden. Sieger der Schlacht war König Magnus von Norwegen, der vorher an der Wendenküste mit seiner Flotte auf Beutezug gewesen war. Dabei war im Kampf der Wendenfürst Ratibor gefallen. Dessen acht Söhne stellten ein Heer auf, das über den Ochsenweg nach Jütland zog und dort wiederum im Herrschaftsbereich von Magnus Beute machte.
Magnus landete darauf in Haithabu und zog den beutebeladenen Wenden auf dem Ochsenweg entgegen. Auf der Lürschauer Heide griff er sie an und schlug sie vernichtend. Angeblich sollen „die Wasserläufe derartig mit Leichen angefüllt gewesen sein, dass das Wasser stockte und die Christen trockenen Fußes hindurchgehen konnten“ (so Hinrich Ewald Hoff in seiner Schleswig-Holsteinischen Heimatgeschichte von 1925). Offensichtlich handelt es sich hierbei um die Stelle, an der der Bach vom Reetsee in den Arenholzer See mündet. Von Norden kommend musste man zunächst den Bach überqueren und dann im weiteren Wegesverlauf das mehrere Meter hohe südliche steile Ufer erklimmen. Dieses steile Südufer war im weiteren Verlauf des Ochsenweges weit und breit der strategisch beste Punkt, mit einer relativ kleinen Heerschar auch eine große Übermacht wirksam am Weiterkommen zu hindern, wie auch der Ausgang der Schlacht bewies.
Der Verlauf des Ochsenweges an dieser Stelle wurde übrigens erst im Jahre 1955 geändert, als die Dorfstraße durch Lürschau von Schuby nach Wilhelmslust asphaltiert wurde und bei der Gelegenheit über einen zwischenzeitlich zugeschütteten Seezipfel begradigt wurde. Die 1967 eröffnete Schnellstraße von Schleswig nach Flensburg sorgte schließlich dafür, dass an dieser Stelle nichts mehr von der alten Wegführung übrig blieb.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Blau ein wachsender goldener Bischofsstab, eingeschlossen von einem wachsenden goldenen Holztor.“[1]
[Bearbeiten] Gut Falkenberg
Siehe: Falkenberg (Lürschau)
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Siedlungsstruktur der Gemeinde ist nicht homogen, Arenholz ist eher landwirtschaftlich geprägt, der Ortsteil Lürschau ist eher Wohngebiet.
Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bundesautobahn 7 Neumünster–Flensburg; die nächste Anschlussstelle ist Schleswig-Schuby, zwei Kilometer südlich des Ortszentrums gelegen. Auch die Bahnstrecke Neumünster–Flensburg tangiert das Gemeindegebiet; die nächsten Bahnhöfe sind Schleswig und Jübek.
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
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