Langballig

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Langballig
Langballig
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langballig hervorgehoben
54.7988888888899.637530Koordinaten: 54° 48′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Langballig
Höhe: 30 m ü. NN
Fläche: 15,42 km²
Einwohner:

1.484 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24977
Vorwahl: 04636
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 137
Adresse der Amtsverwaltung: Süderende 1
24977 Langballig
Webpräsenz: www.langballig.de
Bürgermeister: Peter Dietrich Henningsen (CDU)
Lage der Gemeinde Langballig im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Langballig (dänisch Langballe) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes. Freienwillen (dänisch: Langballegård), Hohenau, Langballigau (Langballeå), Langballigholz (Langballeskov), Langballigkaten, Trolljunker, Unewatt (Undevad), Unewattfeld (Undevadmark) und Unewatt Hof gehören zum Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Langballig liegt an der Flensburger Förde im Norden der Landschaft Angeln. Die Gemeinde ist seit 1988 ein anerkannter Luftkurort.

Im Gemeindegebiet gibt es einen Naturstrand, ein Naturschutzgebiet, das Tal der Langballigau mit seinen seltenen Pflanzen- und Vogelarten. Langballigau ist ein Schutz- und Fischereihafen, der in den 1920er Jahren als Fischereischutzhafen erbaut wurde und heute vor allem von Seglern genutzt wird.

[Bearbeiten] Geschichte

Langballigau Ende des 19. Jahrhunderts

Der Ort wurde 1450 erstmals als Langballech oder Langballe erwähnt.

Im Dorfwettbewerb Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft wurde die Gemeinde 1997 Landessieger und erreichte 1998 die Silberplakette als zweitschönster Ort Deutschlands. 2004 wurde die Gemeinde Landessieger im Wettbewerb „Umweltfreundliche Gemeinde“

[Bearbeiten] Politik

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 acht Sitze, die Bürgerliste hat drei und die SPD zwei.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Über rotem Schildfuß, darin ein linksgewendeter, räderloser silberner Pflug, von Silber und Blau gespalten. Vorn ein überhalbes rotes Mühlrad am Spalt, hinten ein dreieckiges, geblähtes silbernes Segel.“[2]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Holländermühle Fortuna in Unewatt, im September 2006

In der Liste der Kulturdenkmale in Langballig stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

In Langballig liegt das Gut Freienwillen, das als ältestes erhaltenes Gut in Nordangeln gilt. Das Gut gehörte ursprünglich den Familien Ahlefeld und Rantzau.

Das ebenfalls zur Gemeinde Langballig gehörende Unewatt ist heute ein Dorfmuseum. Das Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt besteht aus einem Ensemble alter Wohn- und Wirtschaftsgebäude, wie der Holländermühle Fortuna. Im Sommer wird ein Kulturprogramm u. a. mit Konzerten und Lesungen angeboten.

Die Fördelandschaft in Langballig ist inzwischen durch ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz erschlossen.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Der Tourismus ist für das Dorf mit seinen vielfältigen Gastronomiebetrieben die wichtigste Einnahmequelle. In Unewatt befindet sich ein Landschaftsmuseum, zu dem auch eine Mühle gehört, die für den ehemaligen Haupterwerbszweig des Dorfes steht.

Im Amtsbezirk übernimmt die Gemeinde mit ihren Dienstleistungsbetrieben zentralörtliche Funktionen.

[Bearbeiten] Bekannte Personen mit Bezug zu Langballig

  • Hans von Schack (1609–1676), dänischer Feldmarschall
  • Philipp Ernst Lüders (1702–1786), Hofprediger und Landwirtschaftsreformer, Kartoffelprobst
  • Eduard Erdmann (* 5. März 1896 in Wenden/Livland; † 21. Juni 1958 in Hamburg) war ein deutsch-baltischer Klaviervirtuose und Komponist.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Langballig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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