Stoltebüll
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Schleswig-Flensburg | |
| Amt: | Geltinger Bucht | |
| Höhe: | 28 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,4 km² | |
| Einwohner: |
806 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 49 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24409 | |
| Vorwahlen: | 04643, 04642 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SL | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 168 | |
| NUTS: | DEF0C | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Holmlück 2 24972 Steinbergkirche |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Jürgen Schwager | |
| Lage der Gemeinde Stoltebüll im Kreis Schleswig-Flensburg | ||
Stoltebüll (dänisch: Stoltebøl) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Stoltebüll liegt im Osten der Landschaft Angeln, etwa zehn Kilometer von der Ostsee entfernt, in einer abwechslungsreichen hügeligen Landschaft mit Höhen bis zu 57 m über NN. Die Landschaft ist geprägt von Knicks, den landschaftstypischen Wallhecken, von Feldern, Wiesen und kleinen Wäldern. Die Siedlungsstruktur ist geprägt durch die kleinen Ortsteile und eine Vielzahl verstreut stehender Höfe und Wohnhäuser.
Neben Stoltebüll liegen Gulde-Schörderup (Gulde-Skørdrup), Vogelsang (Fuglsang) und Wittkiel (Hvidkilde ), die bis 1970 eigenständige Gemeinden waren, im Gemeindegebiet.
Geschichte [Bearbeiten]
Hünengräber im Gemeindegebiet zeugen von einer Besiedlung, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht.
Die Orte Drült, Schörderup und Stoltebüll wurden 1394 erstmals erwähnt, als sie als Hochzeitsgeschenk an das Gut Rundhof, das heute zu Stangheck gehört, übergeben wurden. Gulde wurde 1497 erstmals erwähnt.
Thingplatz in Gulde [Bearbeiten]
Der historische Thingplatz in Gulde trägt den Namen Guly-Thing. Er wurde von der Gemeinde 2003 etwas abseits der historischen Stelle rekonstruiert. Es handelt sich um einen Steinkreis aus Findlingen. Der Dorfthing regelte die Gerichtsbarkeit und alle Streitfragen in dem Ort. Dieser Dorfthing bestand bis ins 19. Jahrhundert.
Gut Drült [Bearbeiten]
Das Gut wurde 1397 als Trölegaard erstmals erwähnt. Das klassizistische Herrenhaus des in weitläufigen Waldgebieten gelegenen Guts wurde nach einem Brand durch Blitzschlag um 1800 in einem englischen Landschaftsgarten neu errichtet. Es enthält eine große, über die Jahrhunderte gesammelte Bibliothek. Diese Bibliothek war auch ein Schauplatz der Fernsehserie „Der Landarzt“.
Politik [Bearbeiten]
Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWS seit der Kommunalwahl 2008 neun Sitze und der SSW zwei.
Wappen [Bearbeiten]
- Hauptartikel Wappen der Gemeinde Stoltebüll
Blasonierung: „Von Silber und Grün schräglinks geteilt. Oben ein Lindenblatt mit einem Samenstand, unten eine schräglinks mit dem Blatt nach außen gestellte Sense, beide Figuren in verwechselten Farben.“[2]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Stoltebüll ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. Im südlichen Bereich der Gemeinde befinden sich Windkraftanlagen. Im Ortsteil Stenneshöh wurde 2007 eine 1 Megawatt-Biogasanlage zur Herstellung von Strom gebaut. Zudem sind in der Gemeinde drei IT-Firmen ansässig.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Liste der Kulturdenkmale in Stoltebüll stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2011 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 205 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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