Steinbergkirche

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steinbergkirche
Steinbergkirche
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinbergkirche hervorgehoben
54.7558333333339.761111111111143Koordinaten: 54° 45′ N, 9° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Geltinger Bucht
Höhe: 43 m ü. NHN
Fläche: 35,75 km²
Einwohner: 2772 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24972
Vorwahl: 04632
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 186
Adresse der Amtsverwaltung: Holmlück 2
24972 Steinbergkirche
Webpräsenz: www.steinbergkirche.de
Bürgermeister: Gernot Müller (WSQ)
Lage der Gemeinde Steinbergkirche im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Steinbergkirche (dänisch: Stenbjergkirke) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Geltinger Bucht.

Geographie[Bearbeiten]

Steinbergkirche liegt an der Flensburger Förde (Ostsee) in der Region Angeln. Die Entfernung zur Geltinger Bucht beträgt rund drei Kilometer.

Ortsteile[Bearbeiten]

Windmühle in Nübelfeld

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ansiedlung Bredegatt geht auf die bereits im 12. Jahrhundert erwähnte Kirche zurück. Die Gemeinde hieß ursprünglich auch Bredegatt und wurde 1963 in Steinbergkirche umbenannt.

1970 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Gintoft, Hattlund und Westerholm eingegliedert und am 1. März 2013 die Gemeinde Quern.

Politik[Bearbeiten]

Von der Fusion mit Quern bis zur Konstituierung der bei der Kommunalwahl 2013 gewählten Gemeindevertretung nahm ein von der Kommunalaufsicht berufener Beauftragter die Aufgaben der Gemeindevertretung und des Bürgermeisters wahr. Seit der Kommunalwahl gehören der Gemeindevertretung 17 Gemeindevertreter an, davon zehn der Wählergemeinschaft WSQ, fünf der SPD und zwei dem SSW.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Blau und Gold im Zinnenschnitt geteilt. Oben ein goldener Siebenstern, unten über blau-silbernen Wellen ein flacher grüner Fünfberg.“[2]

Wappen vor 2013

Altes Wappen[Bearbeiten]

Die bis zum 28. Februar 2013 bestehende Gemeinde Steinbergkirche führte seit 1981 ein Wappen mit folgender Blasonierung: „In Blau ein gesenkter silberner Schragen. Darüber ein abnehmender goldener Mond und ein goldener Stern nebeneinander.“[3]

Zentrale Figur dieses Wappen ist das Andreaskreuz, das vorrangig die Kreuzung der Landstraße 248 und der Bundesstraße 199 im Ortsteil Bredegatt bezeichnet. Zusätzlich weist das Kreuz auf die Kirche hin. Mond und Stern sind die Siegel der historischen Nieharde, zu der Steinbergkirche gehört. Die Farben Gold und Blau sind diejenigen des Herzogtums Schleswig.

Partnerschaft/en[Bearbeiten]

Klink in Mecklenburg-Vorpommern ist die Partnergemeinde von Steinbergkirche.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaftsstruktur[Bearbeiten]

Im Ortsteil Steinbergkirche befinden sich mehrere Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe. Mit dem Einzelhandelskomplex stellt Steinbergkirche ein sogenanntes Mittelzentrum dar. Im Übrigen sind Steinbergkirche und die anderen Ortsteile einerseits touristisch und andererseits landwirtschaftlich geprägt. Erwähnenswert ist zudem ein Strukturwandel zum Pferdesport, der landwirtschaftlichen Betrieben der Region eine sinnvolle Ergänzung brachte.

Verkehr[Bearbeiten]

Die frühere Eisenbahnanbindung von Steinbergkirche ist dem Ausbau des Straßenverkehrsnetzes gewichen. Der Ort bildet in der Nord-Süd-Anbindung an die B 199 (Flensburg - Kappeln) und westlich über die L 22 und die L 292 zur Autobahn 7 einen regionalen Verkehrsknoten.

Der öffentliche Personennahverkehr ist über Omnibusanbindungen geregelt.

Schulen und Kindergärten[Bearbeiten]

Grundschulzentrum und Kindergarten runden in Steinbergkirche die Infrastruktur weiter ab. Im Ortsteil Hattlund besteht für Angehörige der dänischen Minderheit zudem ein dänischer Kindergarten sowie eine dänische Grundschule (Hatlund-Langballe Danske Skole).[4] Die Schulversorgung in der Flächenregion ist über ein Netz von Schulen im Bereich Amt Geltinger Bucht abgesichert, ergänzt durch eine Mehrzahl weiterführender Schulen in Flensburg und Kappeln.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Die regionale Rettungswache ist durch das Deutsche Rote Kreuz besetzt und mit einem Rettungsfahrzeug ausgestattet; die Rettungswache befindet sich zusammen mit der Feuerwehr in Steinbergkirche in einem modernen Einsatzzentrum. Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung wird abgerundet durch verschiedene örtliche Arztpraxen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Steinbergkirche stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Religion[Bearbeiten]

Mit der Reformation wandelte sich die Religiosität vom katholischen Glauben überwiegend hin zur "neuen" evangelisch-lutherischen Kirche. So gehört die örtliche Feldstein-Kirche St. Martin zur evang.-luth. Kirchengemeinde Steinberg.

Vereinigungen[Bearbeiten]

Ortsansässig sind Sportvereine, insbesondere auch Wassersportvereine und die DLRG, Naturschutz- und Heimatvereine, sowie diverse kulturell ausgerichtete Vereinigungen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Pastor Thomas Atzersen (16. Jahrh.), Pfarrer und Pastor in Steinbergkirche zur Reformation

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steinbergkirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  4. Auflistung der dänischen Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg