Fahrdorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Schleswig-Flensburg | |
| Amt: | Haddeby | |
| Höhe: | 4 m ü. NN | |
| Fläche: | 12 km² | |
| Einwohner: |
2472 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 206 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24857 | |
| Vorwahl: | 04621 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SL | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 026 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Rendsburger Str. 54c 24866 Busdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Ameis | |
| Lage der Gemeinde Fahrdorf im Kreis Schleswig-Flensburg | ||
Fahrdorf (dänisch: Fartorp) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg im Norden Schleswig-Holsteins.
Da sich im Gemeindegebiet, das gegenüber von Schleswig an der Schlei liegt, viele Villen befinden, wird der Ort in Anlehnung an das Hamburger Villenviertel auch das Blankenese von Schleswig genannt.
Zum Gemeindegebiet gehört auch der am Haddebyer Noor gelegene Ortsteil Loopstedt.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Fahrdorf liegt am südlichen Ufer der Schlei und am westlichen Rand des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes. Seine ursprüngliche Siedlungsform als Straßendorf hat der Ort in den letzten Jahrzehnten verloren und ist im Süden an die Bundesstraße 76 herangewachsen.
Geschichte [Bearbeiten]
1575 wurde das Dorf erstmals als Vardorp (Dorf an der Überfahrtstelle) erwähnt. Im Mittelalter unterstand Fahrdorf dem St.-Johannis-Kloster vor Schleswig.
Nach einer dänischen Sage soll der heilige Christophorus das Jesuskind von hier aus auf seinen Schultern über die Schlei nach Schleswig getragen haben.
Zwischen 1780 und 1800 wurde in Fahrdorf wie im übrigen Herzogtum Schleswig die Verkoppelung durchgeführt. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 kam Fahrdorf als Teil des Herzogtums Schleswig zu Preußen.
Als 1957 auf Anordnung der Landesregierung die Kriegstoten im nördlichen Schleswig-Holstein nach Fahrdorf umgebettet wurden, entstand auf dem Karberg eine Kriegsgräberstätte.
Politik [Bearbeiten]
Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 zehn Sitze, die SPD vier und der SSW drei Sitze.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In Silber über blau-silbernen Wellen ein roter Fährkahn, der oben mit einer roten Signalbake bestekt ist. Diese besteht aus einem Mast, der an der Spitze einen kugelförmigen Korb trägt. Den Mast überdecken zwei gekreuzte rote Ruder.“[2]
Eine Fähre, die durch einen Ruderkahn dargeboten wird, führte hier von Schwansen über die Schlei nach Schleswig. Da nur für den Verkehr zu Fuß bestimmt, war die Fährverbindung solange von Bedeutung, bis das Auto die Fußgänger ablöste. Das Hochziehen des Korbes war das einfache optische Signal für den Fährmann, dass Fahrgäste warteten. Heute existiert diese Fähre nicht mehr, sie war jedoch namengebend für das Dorf und machte den Ort als Überfahrstelle bekannt. Die Wellen sollen die unmittelbare Lage des früheren Dorfes, heute ein gehobener Wohnvorort von Schleswig, an der Schlei zeigen.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Besonders im Norden der Gemeinde überwiegt die Wohnbebauung. In Fahrdorf sind Einkaufsmöglichkeiten sowie verschiedenste kleinere Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe vorhanden.
Sport [Bearbeiten]
Ansässige Sportvereine sind der Turn- und Sportverein Fahrdorf (TSV), der FC Haddeby 04, die Segelclubs Fahrdorfer Segelverein (FSV) und Segelclub Fahrdorf (SCF), der Fahrdorfer Reitverein sowie die Sportschützen Fahrdorf und Umgebung.
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Günter Fleskes (* 1945), Politiker (SPD)
Literatur [Bearbeiten]
- Arbeitsgemeinschaft Dorfgeschichte Fahrdorf e.V. (Hrsg.): Fahrdorf. Eine Gemeinde im Wandel der Zeit. Fahrdorf, 1994.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2011 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 205 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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