Freienwill
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Schleswig-Flensburg | |
| Amt: | Hürup | |
| Höhe: | 39 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,31 km² | |
| Einwohner: |
1.512 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 99 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24991 | |
| Vorwahl: | 04602 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SL | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 182 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Schulstraße 1 24975 Hürup |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Heinrich Christiansen (KWG) | |
| Lage der Gemeinde Freienwill im Kreis Schleswig-Flensburg | ||
Freienwill ist eine Gemeinde bei Flensburg im Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Kleinsolt (dänisch: Lille Solt), Kleinsolt-Heidefeld, Kleinsoltholz (Lillesoltskov), Kleinwolstrup (Lille Volstrup) und Wielenberg (Vilbjerg) liegen im Gemeindegebiet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Siedlungsstruktur der einzelnen Dörfer im Ortsgebiet ist unterschiedlich. Während Freienwill ein Straßendorf ist, ist Kleinwolstrup ein Haufendorf.
In Kleinsoltfeld ist mit der Grühbrücke die einzige Granitquader-Einbogenbrücke in Angeln erhalten. Sie steht heute unter Denkmalschutz.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Gemeindegebiet sind Hünengräber aus der Bronzezeit erhalten.
1974 wurde Freienwill als Zusammenschluss der Gemeinden Kleinsolt und Kleinwolstrup gebildet. Die Gemeinde hat ihren Namen von einem traditionellen Wohnplatz in Kleinwolstrup.
[Bearbeiten] Politik
Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWG seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze, die CDU hat drei, die SPD zwei und der SSW einen Sitz.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Geteilt von Blau und Gold. Oben ein aus einem Blatt und zwei Früchten bestehender Eichenzweig zwischen zwei begrannten Getreideähren, unten eine aus Granitquadern gemauerte, oben mit einem schwarzen eisernen Geländer versehene Brücke in verwechselten Farben.“[2]
Die Teilung des Gemeindewappens in zwei gleich große Hälften nimmt Bezug auf den 1974 erfolgten Zusammenschluss der Dörfer Kleinsolt und Kleinwolstrup zu einer Gemeinde mit dem Namen Freienwill. Die neue Gemeinde nennt sich damit nicht nach einer der Ursprungsgemeinden, sondern hat sich den traditionellen Namen eines im Ortsteil Kleinwolstrup gelegenen Wohnplatzes beigelegt. Durch die Ähren wird die Landwirtschaft vertreten. Sie bildet bis heute die wesentliche wirtschaftliche Grundlage für die Gemeinde. Der Ortsteil Kleinsolt liegt an der Kielsau, über welche die im Wappen unten abgebildete historische Granitquaderbrücke im Ortsbereich führt. Der Eichenzweig charakterisiert den Ortsteil Kleinwolstrup als das Waldgebiet der Gemeinde. Die Schildfarben Gold und Blau stehen nicht nur für die Getreideernte und das Wasser der Au, sondern sind auch die traditionellen Farben des Landesteils Schleswig.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Gemeinde hat sich von einer landwirtschaftlichen Prägung hin zu einem Gewerbe- und Dienstleistungszentrum entwickelt. Außerdem bestehen großflächige Wohngebiete.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Kulturdenkmale in Freienwill stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Der Fernmeldeturm Freienwill (auch als Fernmeldeturm Flensburg-Freienwill bezeichnet, ist ein in den Jahren 1974/1975 errichteter Fernmeldeturm der Deutschen Telekom in Stahlbetonbauweise Der als Typenturm vom Typ FMT 2/73 ausgeführte Turm ist mit 174 Metern Gesamthöhe einer der höchsten Typentürme überhaupt.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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