Esgrus

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Esgrus
Esgrus
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Esgrus hervorgehoben
54.7233333333339.781944444444429Koordinaten: 54° 43′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Geltinger Bucht
Höhe: 29 m ü. NHN
Fläche: 18,06 km²
Einwohner: 765 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24402,
24395 (Holzkoppel, Lüchtoft, Röhrmoos)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04637
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 109
Adresse der Amtsverwaltung: Holmlück 2
24972 Steinbergkirche
Webpräsenz: www.esgrus.de
Bürgermeister: Hermann Vollertsen (WGE)
Lage der Gemeinde Esgrus im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte
St.-Marien-Kirche

Esgrus (dänisch: Eskeris) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1973. Birzhaft (Berrishave), Brunsholm, Esgrusschauby (Eskeris Skovby), Frauenhof und Wippendorf (Vippentorp) liegen im Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Esgrus wurde 1352 erstmals erwähnt. Der Ortsname leitet sich von Es-rus (Steinhaufen, auf dem Eschen wachsen) ab.

Die St.-Marien-Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist eine der ältesten Feldsteinkirchen in Angeln. Der Backstein-Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Unter dem Turm befindet sich eine Grabkammer für Gut Rundhof.

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2013 gehören alle elf Mitglieder der Gemeindevertretung der Wählergemeinschaft WGE an.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Unter blauem Schildhaupt, darin nebeneinander ein abnehmender silberner Mond und ein sechsstrahliger silberner Stern, in Gold eine bewurzelte grüne Esche.“[2]

Der erste Teil des Gemeindenamens kann Esche bedeuten. Daher ist die Hauptfigur des Wappens eine Esche. Die grüne Farbe und die Bewurzelung des Baumes sind zugleich als Zeichen für ein lebendiges, seiner dörflichen Wurzeln noch bewusstes, ländliches Gemeinwesen zu verstehen. Mond und Stern im Schildhaupt sind die Zeichen der dem Kirchspiel Esgrus übergeordneten Nieharde. Die Harden waren aus noch aus der Wikingerzeit stammende dänische Verwaltungs- und Gerichtssprengel. Esgrus gehörte bis 1867 der Nieharde an. Die Schildfarben sind diejenigen des Herzogtums Schleswig.

Partnergemeinde[Bearbeiten]

Mit der Gemeinde Katzow in Mecklenburg-Vorpommern besteht eine Partnerschaft.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Gemeinde haben sich viele Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Esgrus stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Der repräsentativ gestaltete Dreiseithof in Frauenhof ist über eine Allee mit einem Fachwerk-Torhaus zu erreichen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Chronik des Kirchspiels Esgrus. Herausgegeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Kirchspielchronik Esgrus von Georg W. Saß. Band 1. Beschreibender Teil. Husum Verlag. ISBN 978-3-88042-545-3
  • Chronik des Kirchspiels Esgrus. Band 2/1 und 2/2. Haus- und Familienteil. Husum Verlag. ISBN 978-3-88042-712-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Esgrus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein