Chris Paul

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Dieser Artikel behandelt den US-amerikanische Basketballspieler. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie, Chris Paul, findet sich unter Chris Paul (Autorin).
Basketballspieler
Chris Paul
Chris Paul dribbling 20131118 Clippers v Grizzles.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Christopher Emanuel Paul
Spitzname CP3, Point God
Geburtstag 6. Mai 1985
Geburtsort Lewisville, Vereinigte Staaten
Größe 183 cm
Gewicht 80 kg
Position Point Guard
Highschool West Forsyth, Clemmons, North Carolina
College Wake Forest
NBA Draft 2005, 4. Pick, New Orleans Hornets
Vereinsinformationen
Verein Los Angeles Clippers
Liga NBA
Trikotnummer 3
Vereine als Aktiver
2005−2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Orleans Hornets
Seit 0 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Clippers
Nationalmannschaft1
Seit 0 2004 Vereinigte Staaten 27 Spiele[1]
1Stand: 17. Juli 2012

Christopher Emanuel Paul (* 6. Mai 1985 in Lewisville, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Der 1,83 Meter große Point Guard spielte seit der NBA-Saison 2005/06 bis 2011 für die New Orleans Hornets in der NBA, seit 2011 spielt er für die Los Angeles Clippers. 2006 gewann er mit der Mannschaft der USA bei der Weltmeisterschaft in Japan die Bronzemedaille; bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 gewann er Gold mit der Mannschaft der USA und wiederholte dies in London bei den Olympischen Spielen 2012.

Karriere[Bearbeiten]

High School[Bearbeiten]

Paul besuchte die West Forsyth High School in Clemmons, North Carolina auf der er die Auszeichnung zum „Mr. Basketball“ von North Carolina 2003 und eine All-American-Nominierung 2005 bekam. Seine bis dahin größte Leistung gelang Paul im Frühjahr 2003, als er 61 Punkte in einem Highschool-Spiel erzielte und jeden einzelnen Punkt seinem Großvater widmete, der kurz zuvor im Alter von 61 Jahren von zwei Jugendlichen erschlagen worden war.[2]

College[Bearbeiten]

Chris Paul besuchte zwei Jahre lang die Wake Forest University in North Carolina. Seine Statistik an der Universität betrug: 15,1 Punkte, 6,2 Assists und 4,0 Rebounds pro Spiel. In seinem ersten Jahr wurde er zum ACC Rookie of the Year gewählt.

New Orleans Hornets (2005 bis 2011)[Bearbeiten]

Paul wurde an vierter Stelle im NBA Draft 2005 von den New Orleans Hornets gewählt. Aufgrund der Verwüstung, die Hurricane Katrina in New Orleans hinterließ, mussten die Hornets in der ersten Saison von Pauls NBA Karriere für alle bis auf drei ihrer Heimspiele nach Oklahoma City ausweichen. Paul machte bereits in seiner ersten Saison auf sich aufmerksam, indem er die meisten Punkte (16,1), Assists (7,8) und Steals pro Spiel unter allen Rookies verbuchen konnte. Folgerichtig wurde er auch zum NBA Rookie of the Year 2006 gewählt. Er wurde ebenfalls in das NBA All-Rookie First Team 2006 gewählt.

Auch in der folgenden Saison 2006/07 mussten die Hornets ihre Heimspiele in Oklahoma City absolvieren. Paul musste verletzungsbedingt 18 Spiele aussetzen, schaffte es aber seinen Punkteschnitt auf 17,3 Punkte pro Spiel und seine Assists auf 8,9 Assists pro Spiel zu heben. Er wurde als Sophomore in die T-Mobile Rookie Challenge 2007 geladen und verzeichnete dort 17 Assists und 9 Steals, beides T-Mobile Rookie Challenge Rekorde. Erst in der folgenden Saison konnten die Hornets nach New Orleans zurückkehren. Paul spielte sich mit seinen 21,1 Punkten, 11,6 Assists und 2,71 Steals pro Spiel zu einem der Superstars der Liga hoch. Sein Schnitt bei den Assists und Steals wurde in der NBA Saison von niemandem überboten.[3] Er wurde in das NBA All-Star Game 2008 gewählt, welches in dieser Saison ebenfalls in New Orleans stattfand. Er konnte dem Spiel mit 16 Punkten, 14 Assists und 5 Steals seinen Stempel aufdrücken, doch letztlich unterlagen die Western Conference All-Stars ihren Kollegen aus der Eastern Conference. Erstmals seit der Saison 2003/04 konnten sich die Hornets mit 56 Siegen auch wieder für die NBA Play-offs qualifizieren. Bei der Wahl zum MVP der regulären Saison wurde Paul Zweiter hinter Kobe Bryant.[4] Paul wurde in das All-NBA First Team gewählt. In seinem Play-off Debüt erzielte Paul 35 Punkte, 10 Assists und 4 Steals gegen die Dallas Mavericks. In seinem zweiten Spiel stellte er mit 17 Assists einen Hornets Teamrekord auf und führte seine Mannschaft erneut zum Sieg. Nach fünf Spielen ging es für die Hornets weiter in die zweite Runde, wo sie in sieben Spielen gegen die San Antonio Spurs verloren.

In der NBA Saison 2008/09 führte Paul die NBA erneut in Assists und Steals an, während er seinen Punkteschnitt auf 22,8 Punkte pro Spiel erhöhen konnte. Er wurde erneut in das NBA All-Star Game gewählt. Am 9. November 2008 brach er den NBA-Rekord von Oscar Robertson, indem er in den ersten sechs Saisonspielen jeweils ein Double Double schaffte. Nur 38 Tage später, am 17. Dezember 2008, brach er mit seinem 106. Spiel in Folge, in dem ihm ein Steal gelang, den seit 1986 bestehenden NBA-Rekord von Alvin Robertson. Paul wurde in das NBA All-Defensive First Team und das All-NBA Second Team gewählt.

Die NBA Saison 2009/10 trennten sich die Hornets von Coach Byron Scott und ersetzten ihn durch den General Manager der Hornets, Jeff Bower. Paul war in dieser Saison stark durch Verletzungen eingeschränkt und musste acht Wochen lang aussetzen. Er wurde erneut zum NBA All-Star gewählt, musste jedoch verletzungsbedingt bei dem Spiel aussetzen. Er war auf Platz drei bei der Wahl zum MVP.

Auch 2010/11 konnten die Hornets nicht zum erhofften tiefen Run in die Play-offs kommen. Das Team um Chris Paul scheiterte in der ersten Runde an den Los Angeles Lakers. Chris Paul wurde für seine Leistungen ins All-NBA Third Team gewählt.

Los Angeles Clippers (Seit 2011)[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Lockouts während der Sommerpause gab es innerhalb der Liga viele Gerüchte, dass Chris Paul die Hornets verlassen werde. Zunächst gab es einen angedachten Deal zwischen den Hornets und den Lakers aus Los Angeles, doch diesem Spielertausch wurde von Seiten der NBA, welche der aktuelle Besitzer der Hornets ist, nicht zugestimmt. Schließlich wechselte Paul zu den Los Angeles Clippers. Im Gegenzug erhielten die Hornets Eric Gordon, Chris Kaman, Al-Farouq Aminu und einen Pick in der Draft 2012 von den Minnesota Timberwolves. Paul spielt derzeit in Los Angeles an der Seite von Blake Griffin und DeAndre Jordan. Während der Saison 2012/13 lehnte Paul eine Vertragsverlängerung bei den Clippers ab und erklärte Free Agent werden zu wollen. Nach der Saison unterschrieb er einen 5-Jahresvertrag über insgesamt 107 Millionen US-Dollar.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chris Paul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. usabasketball.com – All-Time USA Basketball Men's Roster // P
  2. 61 Punkte zu Ehren seines Großvaters
  3. NBA Saison 2007–2008: Statistiken
  4. NBA Saison 2007–2008: Paul Zweiter bei der Wahl zum MVP
  5. Paul Confirms He’s ‘All In’ With Clippers