Johnson Controls

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Johnson Controls
Unternehmensform Incorporated
Gründung 1885
Unternehmenssitz Milwaukee
Unternehmensleitung

Chairman und Chief Executive Officer
Stephen A. Roell
President and Chief Operating Officer
Keith E. Wandell

Mitarbeiter

140.000

Umsatz

23,7 Mrd. USD (2006)

Branche Automobilzulieferer
Produkte

Automobil Innenräume, Sitzsysteme, Batterien und Gebäudetechnik

Website

Homepage der Firma Johnson Controls

Haupteingang des Johnson Controls-Werkes in Hannover-Marienwerder, ehemals VARTA
Johnson Controls-Firmengebäude in Hannover am früheren Varta-Gelände

Das Unternehmen Johnson Controls Inc. (kurz: JCI) ist in ein weltweit operierender Mischkonzern mit den Hauptschwerpunkten Automobilzulieferung, Batterietechnik, Gebäudetechnik und Industriedienstleistungen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Überblick

Im Jahr 1883 erhielt Warren S. Johnson das Patent für den ersten elektrischen Raumthermostat. Daraus entwickelte sich 1885 das Haustechnik-Unternehmen Johnson Electric Service Company in Milwaukee, USA.

Das Unternehmen wurde 1974 in Johnson Controls umbenannt, im Jahr 1978 wurde Globe-Union, ein Hersteller von Autobatterien und anderen Autoteilen übernommen, im Jahre 1985 die Firma Hoover Universal Inc., ein Hersteller für Autositze. 2002 übernahm JCI die Autobatteriesparte von VARTA. 2005 übernahm JCI die Firma York (bis dahin weltweit drittgrößter Industriekälte-Konzern).

Johnson Controls verfügt heute als Hersteller von Unternehmen automobiler Innenausstattung und Elektronik über 140.000 Mitarbeiter an 1.300 Standorten in 125 Ländern mit einem Umsatz von 23,7 Mrd. USD (2006). Der europäische Sitz des Unternehmens ist Burscheid.

[Bearbeiten] Kritik an Johnson Controls

In Nordrhein-Westfalen wurde das Unternehmen in den Jahren 1999 bis 2002 bekannt, als es versuchte, an seinem Standort in Bochum mit 859 Beschäftigten einen kritischen Betriebsrat loszuwerden, der Streiks organisierte. Dem Betriebsratsvorsitzenden Dietmar Kupfer wurden 500.000 DM Abfindung für ein freiwilliges Verlassen der Firma angeboten, die dieser ablehnte. Dies steht beispielhaft für härtere werdende Markt- und Arbeitsbedingungen im Automobilzulieferersektor. [1][2]

[Bearbeiten] Akquisitionen

Im Dezember 2008 kaufte die Sparte Johnson Controls Global Workplace Solutions die Servicebereiche Freudenberg Produktionsservice KG und die Freudenberg Gebäudeservice KG von der Unternehmensgruppe Freudenberg.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Solidaritätskreis Dietmar Kupfer: Kampf den politischen Entlassungen.....
  2. Wichtige Entscheidungen wollen wir vorher mit der Belegschaft diskutieren

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen
Andere Sprachen