Rüdesheim am Rhein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Stadt Rüdesheim am Rhein, zu anderen Orten namens Rüdesheim siehe Rüdesheim (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Rüdesheim am Rhein
Rüdesheim am Rhein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Rüdesheim am Rhein hervorgehoben
49.9790277777787.923402777777886Koordinaten: 49° 59′ N, 7° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Rheingau-Taunus-Kreis
Höhe: 86 m ü. NHN
Fläche: 51 km²
Einwohner: 9788 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65385
Vorwahlen: 06722, 06726 (Presberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: RÜD, SWA
Gemeindeschlüssel: 06 4 39 013
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 16
65385 Rüdesheim am Rhein
Webpräsenz: www.ruedesheim.de
Bürgermeister: Volker Mosler (CDU)
Lage der Stadt Rüdesheim am Rhein im Rheingau-Taunus-Kreis
Lorch (Rheingau) Rüdesheim am Rhein Geisenheim Oestrich-Winkel Kiedrich Eltville am Rhein Walluf Schlangenbad Bad Schwalbach Heidenrod Aarbergen Hohenstein (Untertaunus) Taunusstein Hünstetten Idstein Niedernhausen Waldems Rheinland-Pfalz Wiesbaden Landkreis Limburg-Weilburg Main-Taunus-Kreis Hochtaunuskreis Kreis Groß-GerauKarte
Über dieses Bild
Rüdesheim vom Niederwalddenkmal aus gesehen

Rüdesheim am Rhein ist eine Weinstadt im Rheingau und liegt mit dem gegenüberliegenden Bingen am südlichen Tor zum Mittelrheintal. Rüdesheim gehört mit zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Es liegt im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis, am Fuß des Niederwaldes. Die Stadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und ist eine der bekanntesten Touristen-Attraktionen Deutschlands.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Fähren zwischen Bingen (oben) und Rüdesheim (links, außerhalb des Bildes)

Das Stadtgebiet von Rüdesheim hat Anteil an drei Naturräumlichen Haupteinheitengruppen: dem Oberrheinischen Tiefland, dem Mittelrheingebiet und dem Taunus. Entsprechend vielgestaltig ist hier auf engstem Raum das sich bietende Landschaftsbild. Es beinhaltet als Naturräume die Rheinauen, das Binger Loch, den Rheingau, den Niederwald, das Rheingaugebirge und den Wispertaunus. Hinzu kommt vom Niederwald aus der Blick auf Hunsrück und Saar-Nahe-Bergland bis hin zum 39,5 Kilometer entfernten Donnersberg im Süden.

Rüdesheim liegt im äußersten Südwesten des Rheingau-Taunus-Kreises. Die Süd- und Ostgrenze des Stadtgebietes liegt von Strom-Kilometer 525 am Rüdesheimer Hafen bis Strom-Kilometer 535 gegenüber von Burg Reichenstein in der Fahrrinne des Rheins und umfasst hier die Rüdesheimer Aue und verschiedene Untiefen wie die Krausaue oder den Clemensgrund, die bei Niedrigwasser trockenfallen. Das Rheinufer bei Rüdesheim liegt auf einer Höhe von 81 Meter und bei Assmannshausen auf 77 Meter.[2]

Von Rüdesheim und Eibingen ziehen sich sonnenbeschienene Südhänge bis zum Niederwald (346 Meter) und zum Ebental (304 Meter) hinauf, wobei diese im Osten zunächst eine mäßige Steigung haben und zum Binger Loch im Westen hin immer steiler werden. Bis in eine Höhe von etwa 250 Meter sind diese Hänge als Weinberge angelegt. Vom Rhein bei Assmannshausen und vom dort mündenden Kerbtal des Eichbachs aus ragen die Bergflanken des Taunus als nach Westen exponierte Steilhänge, teilweise auch als Felsklippen und Geröllhalden auf, die, wenn überhaupt, nur für den Steillagenweinbau kultiviert werden konnten. Zwischen Assmannshausen und der Burgruine Ehrenfels ist der Weinbau auf den traditionellen Weinbergterrassen fast vollständig aufgegeben worden, weil die Parzellen nur zu Fuß auf schmalen Wegen und über Treppen erreichbar waren und somit die Bewirtschaftung nicht mechanisiert werden konnte. In diesen Steillagen hat die Verbuschung begonnen.

Nördlich von Assmannshausen und dem am Eichbach gelegenen Aulhausen steigt der Kammerforst über den Bacharacher Kopf (342 Meter) und den Hörkopf (379 Meter) zum Taunushauptkamm auf. Dieser beginnt im Westen 700 Meter vor dem Rheinufer am Teufelskadrich (416 Meter). Nach Osten steigt die Kammlinie über das Forsthaus Kammerforst zu den Zimmersköpfen bis auf 500 Meter an. An deren Südhängen liegt auf einer Forstwiese der Rüdesheimer Segelflugplatz. Bei den Zimmersköpfen verzweigt sich der Taunushauptkamm nach Nordwesten zwischen dem Bodental und dem bei Presberg gelegenen Grohlochtal zu einem Nebenkamm. Hier liegt als höchster Berg der Stadt Rüdesheim das Jägerhorn mit 538 Meter Höhe.[2]

Nördlich des Grohlochtals liegt auf einem gerodeten Höhenzug in 410 Meter Höhe Presberg als höchstgelegener Stadtteil Rüdesheims. Nördlich von Presberg endet das Stadtgebiet im tief eingeschnittenen Wispertal in Höhe der Kammerburg.[2]

Vom Rhein bis zur Wisper erstreckt sich das Stadtgebiet auf eine Länge von 13 Kilometer bei einer Breite von bis zu 5 Kilometer.[2]

Nachbargemeinden und -kreise[Bearbeiten]

Rüdesheim grenzt im Osten an die Stadt Geisenheim, auf der gegenüberliegenden Rheinseite im Süden an die Stadt Bingen, im Westen an die Gemeinden Weiler und Trechtingshausen (alle drei Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz), sowie im Westen und Norden an die Stadt Lorch.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Rüdesheim am Rhein gehören neben der Kernstadt Rüdesheim seit 1939 der Stadtteil Eibingen mit den Siedlungen Windeck und Trift und seit 1977 die im Rahmen der hessischen Gebietsreform eingegliederten Stadtteile Assmannshausen, Aulhausen und Presberg. Für die drei letztgenannten Stadtteile wurde jeweils ein Ortsbezirk mit einem gewählten Ortsbeirat eingerichtet. Die Grenzen der Ortsbezirke folgen den seitherigen Gemarkungsgrenzen. Die Kernstadt und Eibingen wurden zum Ortsbezirk Alt-Rüdesheim zusammengefasst. Die Bebauung von Rüdesheim und Eibingen ist nach dem Krieg zusammengewachsen. Gleichwohl gibt es nach wie vor eine Gemarkung Eibingen, die beide Stadtteile klar voneinander abgrenzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Rüdesheim – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Rüdesheimer Altstadt mit dem Adlerturm vom Rhein gesehen, Photochromdruck um 1900
Rüdesheim, vom Rhein aus gesehen
Binger Mäuseturm und Burg Ehrenfels am Rhein bei Rüdesheim

Die Gegend um Rüdesheim war schon früh besiedelt, zunächst von den Kelten, seit der Zeitenwende dann von Ubiern und später Mattiakern. Im 1. Jahrhundert rückten die Römer bis an den Taunus vor. In Bingen errichteten sie ein Kastell und auf der gegenüberliegenden Seite, im Bereich des heutigen Rüdesheim, lag ein Brückenkopf auf dem Weg zum Limes. Den Römern folgten die Alemannen und mit der Völkerwanderung die Franken. Archäologische Gläserfunde aus dieser Zeit lassen vermuten, dass schon damals in Rüdesheim Wein angebaut wurde. Die Lage und Größe der als fränkisches Haufendorf entstandenen ursprünglichen Siedlung lässt sich am Verlauf der Straßen Klunkhardshof und Kleine Grabenstraße erkennen, die dieses Gebiet einkreisen.[3]

Die Veroneser Schenkung von 983 stärkte die Stellung der Mainzer Erzbischöfe namentlich im unteren Rheingau, somit auch in Rüdesheim. Ihre Besitzungen, die darauf lebende Bevölkerung und der ihnen dienstbare Adel wurde der Oberhoheit der Rheingrafen entzogen und eigener Gerichtsbarkeit unterstellt. Nach und nach begaben sich immer mehr der in Rüdesheim begüterten Adeligen unter ihre Lehenshoheit, wodurch der Einfluss der Rheingrafen in Rüdesheim wie im gesamten Rheingau nach und nach zurückgedrängt wurde bis diese sogar selbst lehensabhängig wurden und der Erzbischof schließlich die uneingeschränkte Territorialherrschaft erlangte.[4]

Unter Erzbischof Bardo (1031 bis 1051) wurde der Weinbau im Rheingau und namentlich in Rüdesheim erstmals planmäßig gefördert. Er gab auf Wunsch des Volkes „gebirgiges Land in Rudensheim und Ibingen“ (Rüdesheim und Eibingen) zur Rodung und Kultivierung frei, um dort Weinberge anzulegen. Die große Erweiterung des Weinbaus durch Rodung von Waldflächen begann ab 1074 unter Erzbischof Siegfried I. Die von ihm generell erteilte Rodeerlaubnis war streng an die Bedingung geknüpft, dass im Rottland nur Weinberge angelegt würden. Die Rodungen der folgenden 150 Jahre schufen im ganzen Rheingau, also auch in Rüdesheim, die Grundlage für den Wohlstand der folgenden Zeit. Im Jahr 1226 wurden dann alle weiteren Rodungen im Rheingau untersagt.[5] Rüdesheim lebte seit dieser Zeit hauptsächlich vom Weinanbau und der Schifffahrt, insbesondere der Flößerei.

Im 15. und 16. Jahrhundert blieb der Rheingau, nicht zuletzt durch den Schutz des Rheingauer Gebücks, weitgehend von Kriegszügen verschont. Rüdesheim erlangte einigen Wohlstand. Die Ringmauer als Stadtbefestigung wurde von der Löhrstraße bis zur Steingasse erweitert und durch mehrere Türme verstärkt, von denen bis heute nur der Adlerturm am Rheinufer als ehemaliger Pulverturm erhalten blieb. Der Rüdesheimer Weinmarkt, einer von drei Rheingauer Weinmärkten, blühte auf, und am Rhein wurde ein neuer Weinkran installiert. Schiffsmühlen mahlten nicht nur Korn, sondern auch andere technische Rohstoffe und der Rhein war von zahlreichen Schiffen belebt. Für den wachsenden Verkehr hatte Rüdesheim eine besondere Bedeutung, denn hier endete die Landstraße am steilen Rheinufer und aller Verkehr stromabwärts musste auf Schiffe umsteigen, da es noch keine Rheinuferstraße nach Assmannshausen und Lorch gab. Deshalb fanden zahlreiche Rüdesheimer Schiffer ein gutes Auskommen als Fracht- und Fährschiffer, als Lotsen und Floßsteuerleute. Viele Reisende machten in Rüdesheim Station, um ein geeignetes Schiff abzuwarten, was die Entwicklung von zahlreichen Gasthöfen förderte.

Im Jahr 1803 beendete der Reichsdeputationshauptschluss die Herrschaft von Kurmainz im Rheingau. Rüdesheim kam unter die Herrschaft des Herzogtums Nassau. Am 4. April 1816 wurde Rüdesheim Sitz des herzoglich nassauischen Amtes Rüdesheim und erhielt am 1. Januar 1818 Stadtrechte.[6]

Als nach der preußischen Annexion des Herzogtums Nassau im Jahre 1867 das Gebiet in Kreise aufgeteilt wurde, erhielt Rüdesheim den Sitz des neu gegründeten Rheingaukreises und wurde damit Kreisstadt.

1877 wurde von Kaiser Wilhelm I. der Grundstein für das Niederwalddenkmal gelegt, das 1883 fertig gestellt wurde. Dieses Nationaldenkmal zog sehr viele Touristen an, die zunächst mit Eseln, ab 1885 mit der Niederwaldbahn, einer dampfgetriebenen Zahnradbahn und seit 1954 mit einer Kabinenseilbahn zu dem hoch über der Stadt liegenden Denkmal gelangen konnten. Der Tourismus löste zunehmend die Schifffahrt als Haupteinnahmequelle ab.

1939 wurde unter vorheriger Geheimhaltung die damals eigenständige Gemeinde Eibingen von den Rüdesheimer Nationalsozialisten gegen den Willen der Eibinger Bevölkerung nach Rüdesheim eingemeindet.

Der 25. November 1944, nach dem Heiligenkalender der Katharina von Alexandrien geweiht, wurde als Katharinentag zum schwarzen Tag für Rüdesheim, als ein schwerer Bombenangriff die Viertel um die katholische und evangelische Pfarrkirche in Schutt und Asche legte und über 200 Tote forderte. Auch noch Jahrzehnte nach dem Krieg ist der Katharinentag dem Gedenken an dieses Ereignis und an die Toten gewidmet. Weil die ältesten Gebäude der Altstadt verschont geblieben waren und nach einem zügigen Wiederaufbau gewann Rüdesheim seine touristische Anziehungskraft bald zurück. Zur Aufnahme der vielen Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem Krieg entstanden in Rüdesheim und Eibingen neue Wohngebiete: 1953 die Siedlung Windeck, 1970 die Siedlung Trift und 1977 Rüdesheim-Ost.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1977 wurden die Gemeinde Assmannshausen, die am 1. Oktober 1970 mit Aulhausen fusionierte, und die Gemeinde Presberg in die Stadt Rüdesheim am Rhein eingegliedert.[7] Den Status der Kreisstadt musste Rüdesheim gleichzeitig an Bad Schwalbach abtreten, als aus dem Rheingaukreis und dem Untertaunuskreis der Rheingau-Taunus-Kreis gebildet wurde.[8]

Seit dem Jahr 2002 gehört Rüdesheim mit dem Oberen Mittelrheintal zum UNESCO Welterbe. Rüdesheim ist zusammen mit der Stadt Lorch einziges hessisches Mitglied im Zweckverband „Welterbe Oberes Mittelrheintal“.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[9]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
Kommunalwahl in Rüdesheim 2011
 %
50
40
30
20
10
0
41,2 %
21,4 %
19,9 %
13,4 %
4,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,6 %p
-2,2 %p
-3,5 %p
+8,3 %p
+1,1 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 41,2 13 44,8 14 52,0 19
WIR Freie Wähler-WIR, Wählerinitiative Rüdesheim am Rhein 21,4 7 23,6 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 19,9 6 23,4 7 32,3 12
Offene Grüne Liste Offene Grüne Liste Rüdesheim 13,4 4 5,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 4,1 1 3,0 1 15,7 6
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 47,7 46,4 49,7

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister Volker Mosler am 27. September 2008

Der am 31. Januar 2008 in sein Amt eingeführte Bürgermeister Volker Mosler (CDU) wurde am 30. September 2007 in einer Stichwahl mit 65,0 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 51,0 Prozent.[10] Er löste den parteilosen Udo Grün ab, der als erster direkt gewählter Bürgermeister zwölf Jahre lang an der Spitze der Verwaltung stand.

Mit Leopold Bausinger (Amtszeit 1936-1945 und 1946-1950)[11] und Klaus Dinse (Amtszeit 1951-1965) wurden zwei Rüdesheimer Bürgermeister zum Landrat des Rheingaukreises gewählt und bestimmten von 1950 bis zum Abschluss der Gebietsreform in Hessen Ende 1976 die Kreispolitik.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Stadt Rüdesheim am Rhein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Wappen[Bearbeiten]

Stadtwappen

Blasonierung: „In Rot über grünem Schildfuß ein golden nimbierter und golden gerüsteter silberner Reiter auf einem auf der Schildfußlinie schreitendem goldgezäumtem silbernem Ross, seinen blauen Mantel mit der Linken hebend und mit silbernem Schwert in der Rechten teilend, rechts auf dem Schildgrund ein golden nimbierter silberner bärtiger Mann mit langem Gewand und Pilgerhut, in der Rechten ein schwarzes Buch mit rotem Schnitt, in der Linken einen goldenen Pilgerstab am Körper haltend, schräg links oberhalb begleitet von einer silbernen Muschel, in der Schildfußmitte ein linksgewendet sitzender goldhaariger silberner Mann, barfuß im Lendentuch, mit angewinkeltem linken und ausgestrecktem rechten Bein, erhoben Armen, in der linken Hand eine schwarze Krücke.“

Wappenerklärung: Der Reiter ist der Hl. Martin von Tours, der seinen Mantel mit dem Armen vor ihm teilt und besonders während der Kurmainzer Zeit verehrt wurde, der stehende Pilger ist der Hl. Jakobus mit seinen Zeichen Pilgerstab und Jakobsmuschel. – Das Rüdesheimer Wappen hat viele Wandlungen erfahren und bestand im 19. Jahrhundert zeitweise nur aus der Jakobsmuschel. Ein ähnliches Signet gab es als Siegel bereits im 17. und 18. Jahrhundert.[12]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Brömserhof mit Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett
  • Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett – Erstes Deutsches Museum für Datenspeicher-Musikinstrumente. Auf über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird die Geschichte der selbstspielenden Musik und ihrer Instrumente aus vier Jahrhunderten dargestellt, von der Spieluhr bis zum tonnenschweren Orchestrion. Besonderheiten: einzigartige Sammlung selbstspielender Geigen, wie die Hupfeld Phonoliszt Violina mit sechs Geigen, das Hupfeld Violina Orchestra oder Poppers Violinovo und seit 2009 einer Kinoorgel von Welte.[13]
  • Mittelalterliches Foltermuseum – Das Museum zeigt auf 1000 Quadratmetern in historischen Gewölbekellern die Rechtsgeschichte des Mittelalters, sowie die Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland. Es stellt eine reichhaltige Sammlung der eindrucksvollsten Folterwerkzeuge aus. Die wertvolle Bildersammlung bekannter Meister der damaligen Zeit, sind Zeitzeugen der Jahrhunderte. Eine Fotodokumentation von Amnesty International zum Thema Menschenrechtsverletzungen des 20. und 21. Jahrhunderts, rundet die größte Ausstellung Europas zum Thema „Hexen, Folter, Scheiterhaufen“ ab.[14]
  • Asbach Besucher Center – Präsentation der Asbach-Brennerei mit Asbach Shop[15]
  • Rheingauer Weinmuseum Brömserburg Erzählt die tausendjährige Weinbaugeschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Rheingau in der ältesten Burg im Gebiet des Welterbes Oberes Mittelrheintal[16]
  • Spielzeug- und Eisenbahnmuseum Das Museum zeigt auf einer Eisenbahngroßanlage von 51 Quadratmetern den Romantischen Rhein von Rüdesheim bis Koblenz im Stil der 1930er bis 1950er Jahre in Betrieb. Alle markanten Punkte am Rhein finden sich im Modell wieder. Kinder- und Erwachsenenspielzeug der vergangenen 100 Jahre. Puppen, Kaufmannsläden, Puppenküchen, Autos, Dampfmaschinen, Metallbaukästen und vieles andere mehr können in Vitrinen besichtigt werden. Besonderes Augenmerk verdient die Entwicklung der Spielzeugeisenbahnen der vergangenen 100 Jahre. Uhrwerkzüge, Echtdampfzüge, elektrische Eisenbahnen finden sich in großer Anzahl.[17]
In der Rüdesheimer Altstadt (Drosselgasse)

Musik[Bearbeiten]

  • Rüdesheimer Konzerte, vier Konzerte im Sitzungssaal des Rathauses
  • Rheingau Musikfestival, Konzerte in der St. Jakobus-Kirche und im Kloster St. Hildegardis und der Pfarrkirche Heilig Kreuz im Stadtteil Assmannshausen
  • Klassik-Konzert am Vorabend des traditionellen Weinfest im August
  • Live Unterhaltungsmusik in den Lokalen der Drosselgasse

Bauwerke[Bearbeiten]

Niederwalddenkmal mit Seilbahn

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Rüdesheim finden eine Reihe von Großveranstaltungen und Festen statt, die zu Besuchermagneten geworden sind.

  • Kindersonntag letzter Sonntag im Mai (erstmals 2009)
  • Magic-Bike-Rüdesheim, eines der größten europäischen Harley-Davidson-Treffen (üblicherweise am Fronleichnamswochenende)[18]
  • Assmannshausen in Rot (Ende Mai)
  • Tal Total autofreies Mittelrheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz am letzten Sonntag im Juni
  • Rhein in Flammen am ersten Samstag im Juli
  • Welterbefeier am Niederwalddenkmal am dritten Samstag im Juli in zweijährigem Turnus in ungeraden Jahren
  • Rüdesheimer Weinfest (drittes August-Wochenende)
  • Bergrennen in Presberg (letztes August-Wochenende)
  • Hildegardistag Wallfahrt zur Pfarrkirche Eibingen (17. September)
  • Mittelaltermarkt und Fest rund um die Brömserburg im Oktober
  • Tage des Federweißen (letztes „Weinfest“ im Jahr) Ende Oktober, Anfang November
  • Weihnachtsmarkt der Nationen während der Adventszeit von Ende November bis Weihnachten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Tourismus und Weinbau[Bearbeiten]

Weinlese unterhalb des Niederwalddenkmals

Weinbau, Niederwalddenkmal und Tourismus prägen im Zusammenwirken das Leben und die wirtschaftliche Situation besonders in den Stadtteilen Rüdesheim und Assmannshausen. Die davon ausgehende Anziehungskraft strahlt auch auf die Großveranstaltungen aus, die hier stattfinden. Mit rund 380.000 Übernachtungen entfallen auf die Stadt etwa ein Drittel aller Übernachtungen im Rheingau-Taunus-Kreis.[19] Hinzu kommen die Gäste, die an Bord eines der Flusskreuzfahrtschiffe in Rüdesheim übernachten und die vielen Tagesgäste aus der Region. Gastronomie und Hotels konzentrieren sich in der Rüdesheimer Altstadt um die berühmte Drosselgasse, aber auch in Assmannshausen.

Nach den ersten in Europa durchgeführten touristischen Reisen durch das romantische Rheintal im ausgehenden 18. Jahrhundert war die Einweihung des Niederwald-Denkmals der Beginn eines andauernden Tourismus-Booms in Rüdesheim. Zunächst mit Kutschen, Eseln und ab 1885 mit der rasch errichteten Zahnradbahn bewegten sich die Besucher vom Rheinufer hinauf zur „Germania“ auf dem Niederwald. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die teilweise zerstörte Bahn abgebrochen und 1954 eine Seilbahn zum Denkmal errichtet. Die internationale Bekanntheit und Beliebtheit der kleinen Stadt zeigt sich in einem Anteil von knapp 50 % ausländischer Besucher. Neben den bekannten Zielen steht heute auch die Abtei St. Hildegardis, die Eibinger Pfarrkirche mit dem Schrein der Hildegard von Bingen oder die Rüdesheim, den Niederwald und Assmannshausen verbindenden Rundtouren mit Seilbahn, Sessellift und Schiff das Interesse der Besucher.

Der Ausschank von Rüdesheimer Rieslingweinen oder des Spätburgunders aus Assmannshausen in Straußwirtschaften, Weinstuben und anderen Formen der Weingastronomie bilden die Grundlage dafür, den Gästen die mit dem Weingenuss verbundene Lebensart zu vermitteln, die über Rheinromantik, deutsche Gemütlichkeit und rheinischen Frohsinn hinaus dahin zielt, das Verständnis für Qualität beim Wein zu öffnen und ihm neue Freunde und Kunden zu gewinnen. Zahlreiche Winzer bieten Weinproben und Direktverkauf an.

Anlässlich des Rüdesheimer Weinfestes findet traditionell die Krönung der Weinkönigin und ihrer Prinzessinnen statt. Die Königin und ihre Prinzessinnen repräsentieren die Stadt Rüdesheim und ihren Wein bei zahlreichen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Stadt.

Die Bedeutung der einst prägenden Weinbrennerei Asbach ist durch die Verlagerung wesentlicher Betriebsteile nur noch gering. Verblieben ist in der Stadt das Asbach Besucher Center. Das ehemalige Asbachgelände am Bahnhof wurde, nach dem Verkauf der Firma an United Destillers, je zur Hälfte von der Stadt Rüdesheim und dem Rheingau-Taunus-Kreis gekauft und an die Hessische Landgesellschaft zur Vermarktung weiterverkauft. 2008 wurde das Gelände von Kreis und Stadt zurückgekauft.[20] Im November 2010 beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Ankauf des Kreisanteils. Die Vermarktung des Geländes liegt nun in den Händen der Stadt Rüdesheim am Rhein.

Andere Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen[Bearbeiten]

Daneben gibt es, besonders in dem Gewerbegebiet südlich der Bahnlinie, eine Anzahl an Geschäften im Handel und größere Handwerksbetriebe. Große Arbeitgeber sind daneben das St.-Josefs-Krankenhaus und in Aulhausen das St.-Vinzenz-Stift.

Verkehr[Bearbeiten]

Rüdesheim wird von der Bundesstraße 42 mit der Region Rhein-Main im Osten und Koblenz im Norden verbunden. Eine Landstraße führt von Rüdesheim durch die Weinberge steil hinauf zum Niederwalddenkmal, zum Jagdschloss Niederwald, nach Aulhausen und an Aulhausen vorbei nach Presberg. Nach Bingen am linken südlichen Rheinufer besteht eine Fährverbindung mit Kraftfahrzeug- und Personenfähren. Der Rheinradweg führt in meist ausgebauter Form von Wiesbaden bis Rüdesheim. Rheinabwärts soll der Radweg bis 2011 gebaut werden.

Die Stadt ist Haltestation der Regionalbahn und des Regionalexpress auf der rechten Rheinstrecke.

Von 1862 bis 1900 bestand eine Eisenbahnverbindung nach Bingerbrück per Trajekt und von 1915 bis 1945 nach Bingen über die Hindenburgbrücke, die zu Kriegsende gesprengt wurde. Alle Konzepte zum Wiederaufbau einer Brückenverbindung nach Bingen sind bislang ergebnislos geblieben. So gibt es auf 84 Stromkilometer zwischen Mainz/Wiesbaden und Koblenz nur Fährverbindungen zwischen dem linken und dem rechten Ufer.

Aufgrund der starken Belastung der Rechten Rheinstrecke mit Güterzügen entstanden 2003 Planungen, die Bahnstrecke innerhalb von Rüdesheim in einen Tunnel zu verlegen. Auch die immer wieder entstehenden längeren Staus vor dem Bahnübergang der Bundesstraße 42, die westlich vom Ort, kurz vor dem Bahnhof die Gleise quert, würden dadurch entfallen. Doch inzwischen (2012) war den Medien zu entnehmen, dass das Hessische Ministerium für Wirtschaft u. Verkehr die Unterstützung für dieses Projekt gestrichen hat.

In der Zeit von April bis Ende Oktober verkehren täglich Personenschiffe auf dem Rhein zwischen Mainz/Wiesbaden und Köln/Koblenz, die fahrplanmäßig Rüdesheim mit vielen Orten am oberen Mittelrhein verbinden. Auch die Flusskreuzfahrten zwischen Basel und Rotterdam steuern Rüdesheim an. Auf einer Länge von mehr als einem Kilometer reihen sich am Rheinufer in Höhe der Stadt für die verschiedenen Schifffahrtsgesellschaften 20 Schiffslandebrücken aneinander.[21]

Seit 1954 führt eine ursprünglich von PHB gebaute Kabinenseilbahn mit 85 halboffenen zweisitzigen Gondeln von Rüdesheim über eine Strecke von 1.400 Meter hinauf zum Niederwalddenkmal und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 209 Metern.[22] Sie wurde 2004 stillgelegt und durch eine von LST/Wopfner gebaute, äußerlich sehr ähnliche Gondelbahn ersetzt, die 720 Personen pro Stunde und Richtung befördern kann. Von Assmannshausen geht seit 1953 ein Doppel-Sessellift 900 Meter weit über eine Höhendifferenz von etwa 225 Meter zum Jagdschloss Niederwald.[2][23] Beide Seilbahnen hatten eine Eisenbahn als Vorgänger. Von Rüdesheim führte seit dem 30. Mai 1884 eine meterspurige Zahnradbahn aus dem Ort heraus 2,3 Km den Berg hinauf zum Niederwalddenkmal. Bei einem alliierten Luftangriff am 25. November 1944 wurden die Gleisanlage zerstört und die Bahn per Beschluss der Stadtväter im Jahr 1952 nicht wieder aufgebaut. Die Bahnstrecke Aßmannshausen–Jagdschloß war eine 1,53 Kilometer lange meterspurige Schmalspur- und Zahnradbahn, die am 10. Oktober 1885 zunächst probeweise eröffnet wurde. Der Erste Weltkrieg brachte ihr im Kriegsjahr 1917 wegen fehlender Touristen das frühe Aus, die Gleisanlagen wurden 1922 abgerissen.

Radwanderwege[Bearbeiten]

Burgruine Ehrenfels mit Blick auf Bingen, Bingerbrück und Mäuseturm

In Rüdesheim startet der Hessische Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg) und führt unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters. entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön. Auf dem ersten Teilstück bis Eltville führt die Variante R3a über die Rheingauer Riesling Route.

Wanderwege[Bearbeiten]

Der Rheinsteig von Wiesbaden über Koblenz nach Bonn führt durch die Gemarkung von Rüdesheim und berührt das Kloster und das Niederwalddenkmal. Ein anderer Wanderweg ist die Riesling-Route. Sie führt entlang des Rheines und durch die bezaubernden Weinberge von Rüdesheim am Rhein bis nach Wiesbaden. Fünf DSV-zertifizierte Nordic-Walking-Trails wurden rund um Rüdesheim und Assmannshausen eingerichtet. Für Spaziergänger gibt es bequeme Wege Richtung Burgruine Ehrenfels und zu allen berühmten Aussichtspunkten auf dem Niederwald. Wanderparkplätze gibt es in Rüdesheim (P2), auf dem Niederwald, am Ortsrand von Assmannshausen, auf dem Ebental und in Presberg.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Das Rittergeschlecht der Stadt nannte sich „von Rüdesheim“. Sein bedeutendster Vertreter war Rudolf von Rüdesheim (1402–1482), päpstlicher Gesandter und Fürstbischof von Breslau.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Altstadt mit Turm der Boosenburg

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Der Komponist Johannes Brahms (1833–1897) war im Haus der Familie Beckerath in Rüdesheim (Oberstraße/Schmidstraße, heute Sekthaus Solter) zwischen 1874 und 1895 wiederholt zu Gast. 1883 schrieb er in Wiesbaden die dritte Sinfonie F-Dur op. 90. In dieser Zeit nahm er auch an der feierlichen Enthüllung des Niederwalddenkmals in Rüdesheim teil. In einem launigen Brief des Komponisten aus dem Jahre 1887 an Rudolf von Beckerath lässt er wissen, er freue sich „auf Dinge wie Ihren Keller und Ihre Geige, das Einschenken der Frau und das Einstimmen des Mannes“. In den Räumen der ehemaligen Villa Sturm an der Rheinstraße finden im Gedenken an den Komponisten einmal jährlich die „Rüdesheimer Brahms-Tage“ statt.
  • Der inzwischen nahezu vergessene Komponist Bernhard Hopffer (* 7. August 1840 in Berlin) starb am 20. August 1877 auf dem Jagdschloss Niederwald bei Rüdesheim. Hopffer studierte Musik im „Kullak'schen Conservatorium“ und lebte als Komponist in Berlin. Die letzten Lebensjahre verbrachte er aufgrund eines Lungenleidens in verschiedenen Kurorten. Er schrieb Sinfonien, Kammermusik, Lieder – unter anderem „Lockung“, op. 22 no. 1 (1872) nach Joseph von Eichendorff – sowie eine Oper »Frithjof«, die 1871 in Berlin uraufgeführt wurde.
  • Der weltweit gefeierte deutsche Geiger Gerhard Taschner (1922–1976) wohnte 1946 bis 1950 im Hause des kunstsinnigen Weinfabrikanten Carl Jung in Rüdesheim. Im Trio mit Ludwig Hoelscher und dem legendären Pianisten Walter Gieseking gab er hier eine Reihe von Privatkonzerten.
  • Der Dichter Stefan George (1868–1933) wurde nicht – wie oft behauptet – in Rüdesheim geboren, sondern in Büdesheim bei Bingen, das freilich nur einen Steinwurf von Rüdesheim entfernt auf der anderen Rheinseite liegt.
  • Hildegard von Bingen gründete im Stadtteil Eibingen ein zweites Kloster nach dem Rupertsberg in Bingen. Ihre Gebeine sind in der Pfarrkirche von Eibingen aufgebahrt.
  • Hugo Johann Asbach (* 1. Mai 1868 in Köln; † 24. Juli 1935 in Rüdesheim) begründete die deutsche Weinbrandmarke Asbach Uralt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rüdesheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Rüdesheim – Reiseführer

Dokumente[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e Topografische Karte 1:25.000
  3. Karl Rolf Seufert: … ist ein feins Ländlein. Eine Kulturgeschichte des Rheingaus von den Anfängen bis zur Gegenwart. Herausgegeben vom Arbeitskreis „1.000 Jahre Rheingau“. Eltville am Rhein 1983 (Seite 228)
  4. Seufert, Seite 34
  5. Seufert, Seite 36f
  6. Notizen aus dem Stadtarchiv. 1996. Stadtarchivar Rolf Göttert: Rüdesheim als Amtsstadt PDF-Datei 110 KB
  7.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 375 und 376.
  8. Hessenrecht: Gesetz zur Neugliederung des Rheingaukreises und des Untertaunuskreises vom 26. Juni 1974
  9. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl
  10. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Rüdesheim
  11. Notizen aus dem Stadt-Archiv: Die Stunde Null in Rüdesheim
  12. Notizen aus dem Stadtarchiv. 1999. Stadtarchivar Rolf Göttert: Geschichte des Rüdesheimer Wappens PDF; 101 kB
  13. Homepage von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett
  14. Homepage des Mittelalterlichen Foltermuseums Rüdesheim
  15. Asbach Besucher Center im Internet
  16. Homepage von Rheingauer Weinmuseum Brömserburg
  17. Spielzeug- und Eisenbahnmuseum im Internet
  18. Magic Bike Rüdesheim im Internet
  19. Hessisches Statistisches Landesamt: Übernachtungen 2008
  20. Wiesbadener Kurier vom 10. Januar 2010: Stadt der Gewinner. Asbach-Gelände. FDP für Verkauf an Rüdesheim
  21. Die Schiffslandebrücken sind fortlaufend mit Nummern gekennzeichnet
  22. Fakten zur Seilbahn Rüdesheim am Rhein im Internet
  23. Seilbahn Assmannshausen im Internet
  24. Schulen im Bürgerportal der Stadt Rüdesheim
  25. 1894. Asbach GmbH. Abgerufen am 16. Februar 2013.