Alexander Alexandrowitsch Bolschunow

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Alexander Bolschunow Skilanglauf
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Voller Name Alexander Alexandrowitsch Bolschunow
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 31. Dezember 1996 (24 Jahre)
Geburtsort Podywotje, Russland
Größe 185 cm
Gewicht 83 kg
Karriere
Nationalkader seit 2017
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 4 × Silber 1 × Bronze
Rollerski-WM 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2018 Pyeongchang Staffel
Silber 2018 Pyeongchang Teamsprint
Silber 2018 Pyeongchang 50 km klassisch
Bronze 2018 Pyeongchang Sprint
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2019 Seefeld in Tirol Skiathlon
Silber 2019 Seefeld in Tirol Teamsprint
Silber 2019 Seefeld in Tirol Staffel
Silber 2019 Seefeld in Tirol 50 km Freistil
Gold 2021 Oberstdorf Skiathlon
Bronze 2021 Oberstdorf Teamsprint
FIS Rollerski-Weltmeisterschaften
Gold 2017 Solleftea 20 km klassisch Mst.
Silber 2017 Solleftea 22,5 km Freistil
Gold 2019 Madona 20 km klassisch
FIS Skilanglauf-U23-Weltmeisterschaften
Gold 2017 Soldier Hollow 15 km Freistil
Gold 2017 Soldier Hollow Skiathlon
Silber 2017 Soldier Hollow Sprint
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Silber 2016 Râșnov Staffel
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 8. März 2017
 Weltcupsiege im Einzel 17  (Details)
 Weltcupsiege im Team 1  (Details)
 Weltcupsiege bei Etappen 8  (Details)
 Gesamtweltcup 1. (2019/20)
 Sprintweltcup 5. (2018/19)
 Distanzweltcup 1. (2018/19, 2019/20)
 U23-Weltcup 2. (2017/18)
 Tour de Ski 1. (2019/2020, 2021)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennnen 1 2 4
 Distanzrennen 16 4 3
 Etappenrennen 8 4 11
 Staffel 0 2 0
 Teamsprint 1 0 0
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 20. November 2012
 Continental-Cup-Siege 2  (Details)
 EEC-Gesamtwertung 7. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 EEC-Einzelrennen 2 1 0
letzte Änderung: 28. Februar 2021

Alexander Alexandrowitsch Bolschunow (russisch Александр Александрович Большунов, englisch Alexander Bolshunov, * 31. Dezember 1996 in Podywotje, Oblast Brjansk) ist ein russischer Skilangläufer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bolschunow startete im November 2012 in Werschina Tjoi erstmals im Skilanglauf-Eastern-Europe-Cup und belegte dabei den 188. Platz über 10 km Freistil und den 158. Rang über 15 km klassisch. Im März 2014 wurde er in Syktywkar russischer Juniorenmeister im Skiathlon. Bei den Nordische Junioren-Skiweltmeisterschaften 2015 in Almaty errang er den 11. Platz im Sprint. Im folgenden Jahr holte er bei den Nordische Junioren-Skiweltmeisterschaften 2016 in Rasnov die Silbermedaille mit der Staffel. Zudem kam er auf den 17. Platz im Sprint, auf den 11. Rang über 10 km klassisch und auf den achten Platz über 15 km Freistil. Zu Beginn der Saison 2016/17 erreichte er zunächst in Krasnogorsk mit dem zweiten Platz über 15 km Freistil seine erste Podestplatzierung im Eastern-Europe-Cup. Es folgten seine ersten Siege im Eastern-Europe-Cup jeweils im Sprint und über 30 km klassisch. Bei den U23-Skiweltmeisterschaften 2017 in Soldier Hollow gewann er im Sprint die Silbermedaille und im Skiathlon und über 15 km Freistil jeweils die Goldmedaille. Im Februar 2017 belegte er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti den 26. Platz im Sprint[1] und den 15. Rang im Skiathlon. Im folgenden Monat debütierte er in Drammen im Skilanglauf-Weltcup. Dabei holte er mit dem neunten Platz im Sprint seine ersten Weltcuppunkte. Bei den russischen Meisterschaften in Chanty-Mansijsk wurde er Meister über 50 km klassisch und Dritter im Skiathlon. Die Saison beendete er auf dem siebten Platz in der Gesamtwertung des Eastern Europe Cups.

Im Sommer 2017 gewann Bolschunow bei den Rollerski-Weltmeisterschaften in Sollefteå die Silbermedaille über 22,5 km Freistil und die Goldmedaille im 20 km Massenstartrennen. Zu Beginn der Weltcupsaison 2017/18 erreichte er mit Platz drei beim Ruka Triple seine erste Podestplatzierung im Weltcup. Es folgten dritte Plätze im Sprint in Lillehammer und in Davos jeweils über 15 km Freistil und im Sprint. Bei der Tour de Ski 2017/18 errang er mit vier Top-Zehn-Platzierungen, darunter Platz drei im Verfolgungsrennen in Lenzerheide, den sechsten Gesamtrang. Beim Saisonhöhepunkt den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann Bolschunow vier Medaillen. Neben der einer Bronzemedaille im Sprint, holte er im Teamsprint, der Staffel und über 50 km klassisch die Silbermedaille. Im März 2018 wurde in Drammen Dritter im Sprint und in Lahti Zweiter über 15 km klassisch. In Falun holte er im 15-km-Massenstartrennen seinen ersten Weltcupsieg und erreichte tags darauf beim Weltcupfinale den ersten Gesamtrang. Ende März 2018 wurde er in Syktywkar russischer Meister über 15 km klassisch und siegte im folgenden Monat in Chanty-Mansijsk beim Ugra Skimarathon über 50 km Freistil. Die Saison beendete er auf dem neunten Platz im Distanzweltcup, auf dem sechsten Rang im Sprintweltcup, auf dem fünften Platz im Gesamtweltcup und auf dem zweiten Platz im U23-Weltcup.

Zu Beginn der Saison 2018/19 siegte Bolschunow in Ruka im Sprint und über 15 km klassisch, belegte beim Lillehammer Triple den fünften Platz und mit der Staffel in Beitostølen den zweiten Platz. Bei der Tour de Ski 2018/19 kam er mit drei dritten Plätzen auf den fünften Platz. Es folgten zweite Plätze in Otepää im Sprint und über 15 km klassisch, in Ulricehamn mit der Staffel und ein Sieg über 15 km klassisch in Cogne. Beim Saisonhöhepunkt, den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol holte er im Teamsprint zusammen mit Gleb Retiwych, im 50-km-Massenstartrennen, im Skiathlon und mit der Staffel jeweils die Silbermedaille. Im März 2019 gewann er das 50-km-Massenstartrennen in Oslo und über 15 km Freistil in Falun und errang mit dem Plätzen vier, sieben und zwei, den dritten Platz beim Weltcupfinale in Québec. Er gewann damit den Distanzweltcup und errang im Gesamtweltcup den zweiten Platz und im Sprintweltcup den fünften Platz. Bei den Rollerski-Weltmeisterschaften 2019 in Madona gewann er die Goldmedaille über 20 km klassisch.

Nach Platz fünf beim Ruka Triple zu Beginn der Saison 2019/20, gewann Bolschunow im Skiathlon in Lillehammer und die Tour de Ski 2019/20 mit fünf dritten und einen ersten Platz. Es folgten zwei Siege in Nové Město, im Skiathlon in Oberstdorf und im 15-km-Massenstartrennen in Falun. Die Skitour 2020 beendete er auf dem siebten Platz. Dabei gewann er das Massenstartrennen über 34 km in Meråker und belegte im Verfolgungsrennen in Östersund den zweiten Platz. Zum Saisonende errang er in Lahti den zweiten Platz über 15 km klassisch und siegte wie im Vorjahr beim 50-km-Rennen am Holmenkollen. Er gewann damit den Gesamt und den Distanzweltcup und belegte im Sprintweltcup den sechsten Platz.

Die Saison 2020/2021 begann Bolschunow als Gesamtzweiter beim Ruka Triple.[2] Seinen Vorjahreserfolg bei der Tour de Ski 2021 konnte er wiederholen.[3] Neben dem Gesamtsieg konnte er fünf der acht Einzelentscheidungen für sich entscheiden.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 18. März 2018 SchwedenSchweden Falun Gesamtwertung Weltcup-Finale 2018
2. 24. November 2018 FinnlandFinnland Ruka 1,4 km Sprint klassisch
3. 25. November 2018 FinnlandFinnland Ruka 15 km klassisch Individualstart
4. 17. Februar 2019 ItalienItalien Cogne 15 km klassisch Individualstart
5. 9. März 2019 NorwegenNorwegen Oslo 50 km klassisch Massenstart
6. 17. März 2019 SchwedenSchweden Falun 15 km Freistil Individualstart
7. 7. Dezember 2019 NorwegenNorwegen Lillehammer 2 × 15 km Skiathlon
8. 5. Januar 2020 Fédération Internationale de Ski Logo.svg Tour de Ski Gesamtwertung
9. 18. Januar 2020 TschechienTschechien Nové Město 15 km Freistil Individualstart
10. 19. Januar 2020 TschechienTschechien Nové Město 15 km klassisch Verfolgung1
11. 25. Januar 2020 DeutschlandDeutschland Oberstdorf 2 × 15 km Skiathlon
12. 9. Februar 2020 SchwedenSchweden Falun 15 km Freistil Massenstart
13. 8. März 2020 NorwegenNorwegen Oslo 50 km klassisch Massenstart
14. 13. Dezember 2020 SchweizSchweiz Davos 15 km Freistil Individualstart
15. 10. Januar 2021 Fédération Internationale de Ski Logo.svg Tour de Ski Gesamtwertung
16. 29. Januar 2021 SchwedenSchweden Falun 15 km Freistil Individualstart
17. 30. Januar 2021 SchwedenSchweden Falun 15 km klassisch Massenstart

Etappensiege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Rennen
1. 17. März 2018 SchwedenSchweden Falun 15 km klassisch Massenstart Weltcup-Finale 2018
2. 1. Januar 2020 ItalienItalien Toblach 15 km Verfolgung klassisch1 Tour de Ski 2019/20
3. 20. Februar 2020 NorwegenNorwegen Meråker 34 km Freistil Massenstart Ski Tour 2020
4. 2. Januar 2021 SchweizSchweiz Val Müstair 15 km klassisch Massenstart Tour de Ski 2021
5. 3. Januar 2021 SchweizSchweiz Val Müstair 15 km Verfolgung Freistil1 Tour de Ski 2021
6. 5. Januar 2021 ItalienItalien Toblach 15 km Freistil Individualstart Tour de Ski 2021
7. 6. Januar 2021 ItalienItalien Toblach 15 km Verfolgung klassisch1 Tour de Ski 2021
8. 8. Januar 2021 ItalienItalien Val di Fiemme 15 km klassisch Massenstart Tour de Ski 2021
1 Als Erster im Ziel als Sieger gewertet.

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 20. Dezember 2020 DeutschlandDeutschland Dresden 6 × 1,3 km Teamsprint Freistil2

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 27. Dezember 2016 RusslandRussland Krasnogorsk Sprint Freistil Eastern Europe Cup
2. 28. Dezember 2016 RusslandRussland Krasnogorsk 30 km klassisch Eastern Europe Cup

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018 Pyeongchang: 2. Platz Teamsprint Freistil, 2. Platz Staffel, 2. Platz 50 km klassisch Massenstart, 3. Platz Sprint klassisch

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017 Lahti: 15. Platz 30 km Skiathlon, 26. Platz Sprint Freistil
  • 2019 Seefeld in Tirol: 2. Platz Teamsprint klassisch, 2. Platz Staffel, 2. Platz 30 km Skiathlon, 2. Platz 50 km Freistil Massenstart, 8. Platz 15 km klassisch, 11. Platz Sprint Freistil

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenb
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz 6 3 4 1 2 16
2. Platz 3 2 1 6 2
3. Platz 1 6 2 5 2 16
Top 10 1 23 1 3 9 20 9 66 2
Punkteränge 1 24 1 3 15 28 9 81 2
Starts 1 26 1 3 16 28 9 84 2
Stand: Saisonende 2019/20
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2016/17 29 100. - - 29 49.
2017/18 1152 5. 396 9. 276 6.
2018/19 1617 2. 864 1. 363 5.
2019/20 2221 1. 1293 1. 330 6.
2020/21 284 3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnis WM 2017 Sprint
  2. Gesamtwertung Ruka Triple der Männer 11/2020. Abgerufen am 11. Januar 2021.
  3. Gesamtwertung Tour de Ski der Männer 2021. Abgerufen am 11. Januar 2021.