Eero Mäntyranta

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Eero Mäntyranta Skilanglauf
EeroMantyranta.jpg
Voller Name Eero Antero Mäntyranta
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 20. November 1937
Geburtsort PelloFinnlandFinnland Finnland
Größe 170 cm
Sterbedatum 30. Dezember 2013
Sterbeort OuluFinnlandFinnland Finnland
Karriere
Disziplin Skilanglauf
Verein Pellon Ponsi
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 3 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
Weltmeisterschaften 2 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Squaw Valley 1960 4x10 km
0Gold0 Innsbruck 1964 15 km
0Gold0 Innsbruck 1964 30 km
0Silber0 Innsbruck 1964 4x10 km
0Silber0 Grenoble 1968 15 km
0Bronze0 Grenoble 1968 30 km
0Bronze0 Grenoble 1968 4x10 km
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Zakopane 1962 30 km
0Silber0 Zakopane 1962 4x10 km
0Gold0 Oslo 1966 30 km
0Silber0 Oslo 1966 4x10 km
0Bronze0 Oslo 1966 50 km
 

Eero Antero Mäntyranta (* 20. November 1937 in Turtola; † 30. Dezember 2013 in Oulu) war ein finnischer Skilangläufer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mäntyranta nahm zwischen 1960 und 1972 viermal an Olympischen Winterspielen teil, bei denen er drei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewann. Bei Weltmeisterschaften gewann er zwei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille. 1964 erhielt er die Holmenkollen-Medaille.

Mäntyranta war der erste finnische Sportler, der positiv auf Doping getestet wurde. Bei den finnischen Meisterschaften 1972 konnte bei ihm die Einnahme von Amphetaminen nachgewiesen werden, doch der Befund wurde zunächst verheimlicht. Nach den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo, bei denen er ohne Medaille blieb, wurde das Testergebnis nachträglich bekannt, doch Mäntyranta stritt jegliche Schuld ab. Später gab er zu, Hormonpräparate verwendet zu haben, die während seiner Sportkarriere aber nicht verboten waren. Nach einer DNA-Analyse, die 1993 an 200 Personen seines Verwandtenkreises durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass bei Mäntyranta eine Punktmutation im Gen für den Erythropoetin-Rezeptor vorlag.[1] Dadurch bildete er vermehrt rote Blutkörperchen und war leistungsfähiger als Sportler ohne diese Mutation.

Sein Neffe Pertti Teurajärvi wurde ebenfalls als Skilangläufer bekannt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962 in Zakopane: Gold über 30 km, Silber mit der Staffel
  • 1966 in Oslo: Gold über 30 km, Silber mit der Staffel, Bronze über 50 km

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. de la Chapelle A, Traskelin AL, Juvonen E. (1993). "Truncated erythropoietin receptor causes dominantly inherited benign human erythrocytosis." Proc Natl Acad Sci U S A. 90(10):4495-9.