Aurin (Haute-Garonne)

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Aurin
Aurinh
Aurin (Frankreich)
Aurin
Region Okzitanien
Département Haute-Garonne
Arrondissement Toulouse
Kanton Revel
Gemeindeverband Terres du Lauragais
Koordinaten 43° 32′ N, 1° 41′ OKoordinaten: 43° 32′ N, 1° 41′ O
Höhe 167–265 m
Fläche 7,49 km2
Einwohner 317 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 42 Einw./km2
Postleitzahl 31570
INSEE-Code

Aurin, okzitanisch Aurinh,[1] ist eine französische Gemeinde mit 317 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2014) im Département Haute-Garonne in der Region Okzitanien (zuvor Midi-Pyrénées).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aurin liegt im Lauragais an der Saune auf einer mittleren Höhe von 216 Metern über dem Meeresspiegel in der Castagniccia, 21 Kilometer südöstlich von Toulouse, der Hauptstadt der Region Midi-Pyrénées. Die Ortschaft ist umgeben von den Nachbargemeinden Maureville, Lanta und Tarabel. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 7,49 Quadratkilometern.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Sainte-Apollonie ist typisch für das Lauragais. Die Glocken des relativ kleinen Gebäudes sind in einer Mauer befestigt, die weit höher als der Rest des Gebäudes ist. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert erbaut und im 19. Jahrhundert restauriert. 1950 und 1996 wurden die Wände des Kirchenschiffs und Portalvorbaus mit Szenen aus der Heiligenlegende der Apollonia von Alexandria und aus dem Leben Jesu vor dem Hintergrund von Landschaften aus dem Lauragais bemalt. Die Kirche wurde 2001 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (‚historische Denkmale‘) eingetragen.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aurin (Haute-Garonne) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. P. Pojada: Toponimia occitana e senhalizacion en occitan. In: toponimiaoc.webs.com. 2009, abgerufen am 8. September 2011 (okzitanisch).
  2. Le village d’Aurin. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 8. September 2011 (französisch).
  3. Eintrag Nr. 31029 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Jean Odol: Balade en Lauragais. In: Lauragais n°113 - Juin 2009. 2009, abgerufen am 8. September 2011 (französisch).