Benjamin Ingrosso

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Benjamin Ingrosso beim Melodifestivalen 2018

Benjamin Daniele Wahlgren Ingrosso (* 14. September 1997 in Danderyd) ist ein schwedischer Sänger. Er vertrat Schweden beim Eurovision Song Contest 2018 mit dem Lied Dance You Off in Lissabon, nachdem er das Finale des Melodifestivalens 2018 am 10. März 2018 gewann.

Ingrossos Tante ist Charlotte Perrelli, zweimalige Vertreterin Schwedens und ihres Zeichens Gewinnerin des Eurovision Song Contest 1999.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von neun Jahren vertrat Ingrosso mit dem Lied Hej Sofia sein Land beim MGP Nordic 2006. Zwischen 2008 und 2011 war er in mehreren Musicalproduktionen zu sehen. Ingrosso trat 2014 bei der schwedischen Version von Let’s Dance an und gewann die Show an der Seite seiner Profitänzerin Sigrid Bernson. Im Jahr darauf veröffentlichte er die Single Fall in Love, die sich in den schwedischen Charts platzieren konnte.

Im Februar 2017 nahm Ingrosso mit dem Lied Good Lovin’ am schwedischen Vorentscheid Melodifestivalen 2017 teil. Er wurde direkt ins Finale gewählt, nachdem er das zweite Halbfinale für sich entschieden hatte. Im Finale erreichte er den fünften Platz. Die Single erreichte in den schwedischen Charts Platz zehn und Goldstatus. Im selben Jahr veröffentlichte er noch die Singles Do You Think About Me und One More Time.

Auftritt beim Melodifestivalen 2018

2018 nahm Ingrosso erneut am schwedischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Mit seinem Song Dance You Off setzte er sich im ersten Halbfinale des Melodifestivalen 2018 am 3. Februar 2018 in Karlstad gegen seine Konkurrenz durch und qualifizierte sich direkt für das Finale am 10. März in der Friends Arena in Stockholm. Hier erlang er sowohl die Mehrheit an Punkten der internationalen Jury, als auch der Zuschauer und vertrat somit Schweden beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon.[1] Im zweiten Halbfinale erreichte er das Finale, wo er schließlich den siebten Platz belegte.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH SchwedenSchweden SE
2018 Identification 1 Gold
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH SchwedenSchweden SE
2015 Fall in Love 56 Gold
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2015
2017 Good Lovin’ 10 Platin
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. März 2017
Do You Think About Me 87 Gold
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2017
One More Time 79
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. August 2017
2018 Dance You Off
Identification
2 Platin
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2018
Tror du att han bryr sig 7 Platin
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2018
(mit Felix Sandman)
I Wouldn’t Know
Identification
30
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Juli 2018
Paradise
(Ofenbach feat. Benjamin Ingrosso)
99
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. September 2018
Behave
Identification
8
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
I’ll Be Fine Somehow
Identification
22
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
So Good So Fine When You’re Messing with My Mind
Identification
29
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
Spotlights
Identification
53
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
Happiness
Identification
82
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
No Sleep
Identification
83
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
Love Songs
Identification
88
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
Good Intentions
Identification
89
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018
If This Bed Could Talk
Identification
93
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2018

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Hej Sofia
  • 2007: Jag är en astronaut
  • 2015: Crystal Clear
  • 2015: Home for Christmas
  • 2016: Love You Again
  • 2018: Paradise (mit Ofenbach)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ewan McCaig: Sweden: Benjamin Ingrosso wins Melodifestivalen 2018. In: eurovoix.com. 10. März 2018, abgerufen am 11. März 2018 (englisch).
  2. Chartquellen:SE