Eskişehirspor

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Eskişehirspor
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Voller Name Eskişehirspor Kulübü
Ort Eskişehir, Türkei
Gegründet 19. Juni 1965
Vereinsfarben schwarz-rot
Stadion Eskişehir Stadı
Plätze 33.000
Präsident Halil Ünal
Trainer Alpay Özalan
Homepage eskisehirspor.org
Liga TFF 1. Lig
2015/16 17. Platz (Abstieg)
Heim
Auswärts

Eskişehirspor ist ein Sportverein aus der türkischen Stadt Eskişehir der gleichnamigen zentralanatolischen Provinz. Der Verein wurde im Jahr 1965 gegründet und hat die Vereinsfarben rot und schwarz. Seit seiner Gründung spielte er mit Unterbrechungen insgesamt 30 Spielzeiten in der Süper Lig, der höchsten türkischen Liga und liegt in der Ewigen Tabelle dieser Lig auf dem 10. Platz.[1] Die Mannschaft trägt den Spitznamen Kırmızı Şimşekler, die roten Blitze.[2]

Seine erfolgreichste Zeit hatte er in den Jahren 19660er und 1970er, in der der Klub mehrmals bis zum Saisonende um die Türkische Meisterschaft mitspielte und diese erst in den letzten Spieltagen verfehlte. In die Süper Lig aufgestiegen, erreichte der Verein mit der türkischen Vizemeisterschaft der Saison 1968/69 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Bis zu dieser Saison entschieden die drei großen Istanbuler Vereine Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray die türkische Meisterschaft bzw. die Vizemeisterschaft unter sich. Dieser Erfolg war bis dato der größte einer anatolischen Mannschaft im türkischen Fußball und deswegen für diesen prägend. Nach diesem Erfolg folgten in dieser Periode noch zwei weitere Male die türkische Vizemeisterschaft, ein Mal der 3. Tabellenplatz und ein Mal der 4. Tabellenplatz. Zudem kamen in dieser Zeit auch Erfolge im Türkischer Pokal, im Präsidenten-Pokal und im Premierminister-Pokal hinzu. Durch diese Erfolge avancierte der Klub zum Angstgegner der drei großen Istanbuler Vereine.

Nach einer mehr als zwanzigjährigen Pause erlebte der Verein in der ersten Hälfte der 2010er mit dem 5. Tabellenplatz und einer Pokalfinalteilnahme wieder eine kurze Erfolgsperiode. Ebenfalls ist Eskişehirspor für seine euphorischen Fans bekannt, die von „Amigo Orhan“ angeführt wurden.

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Juni 1965 fusionierten die Mannschaften İdman Yurdu, Akademi Gençlik und Yıldıztepe zu Eskişehirspor. Vorher trugen diese Mannschaften eine lokale Meisterschaft aus, an der weitere Vereine aus der Umgebung teilnahmen. Somit erhielt die Mannschaft das Recht, in der 2. türkischen Fußballliga zu spielen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Liga
65/66 1.1 2. Liga
66/67 8. 1. Liga
67/68 9. 1. Liga
68/69 2. 1. Liga
69/70 2. 1. Liga
70/71 4. 1. Liga
71/72 2. 1. Liga
72/73 3. 1. Liga
73/74 4. 1. Liga
74/75 3. 1. Liga
75/76 9. 1. Liga
76/77 9. 1. Liga
77/78 12. 1. Liga
78/79 7. 1. Liga
79/80 6. 1. Liga
80/81 6. 1. Liga
81/82 15. 1. Liga (Abstieg)
82/83 2. 2. Liga
83/84 1. 2. Liga (Aufstieg)
84/85 10. 1. Liga
85/86 10. 1. Liga
86/87 9. 1. Liga
87/88 15. 1. Liga
88/89 16. 1. Liga (Abstieg)
89/90 8. 2. Liga
90/91 3. 2. Liga
91/92 16. 2. Liga (Abstieg)
92/93 1. 3. Liga (Aufstieg)
93/94 2.2 2. Liga
94/95 3.3 2. Liga (Aufstieg)4
95/96 17. 1. Liga (Abstieg)
96/97 2.2 2. Liga
97/98 10.3 2. Liga
98/99 6.2 2. Liga
99/00 5.2 2. Liga
00/01 6.2 2. Liga (Abstieg)5
01/02 2.2 3. Liga
02/03 10. 3. Liga
03/04 6. 3. Liga
04/05 5. 3. Liga
05/06 3.3 3. Liga (Aufstieg)4
06/07 13. 2. Liga
07/08 4. 2. Liga (Aufstieg)4
08/09 11. 1. Liga
09/10 7. 1. Liga
10/11 7. 1. Liga
11/12 5. 1. Liga
12/13 8. 1. Liga
13/14 12. 1. Liga
14/15 11. 1. Liga
2015/16 17. 1. Liga (Abstieg)
2016/17 2. Liga
11. Platz der Finalrunde
2Platzierung in der Abstiegsrunde
3Platzierung in der Aufstiegsrunde
4Aufstieg durch Playoff-Sieg erreicht
5Systembedingter Abstieg

Blütezeit und Teilnahmen am Europacup (1965–1981)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein schaffte im ersten Jahr den direkten Aufstieg in die 1. Liga. Seit Gründung der türkischen Liga 1959 spielten bisher nur acht Mannschaften aus Istanbul und jeweils vier Klubs aus Ankara und Izmir. Adana Demirspor war der einzige Verein aus dem anatolischen Bereich der Türkei, trug jedoch seine Spiele in Ankara aus. 1971 schaffte es der Verein den türkischen Pokal zu gewinnen, indem der damalige Erzrivale Bursaspor nach einer 0:1-Niederlage im Rückspiel mit 2:0 bezwungen wurde. In den 1970er Jahren wurden gute Platzierungen in der Liga erzielt und die Meisterschaft nur knapp verpasst. In diesen Jahren waren auch die einzigen Europapokalteilnahmen der Mannschaft. Ab der Saison 1975/76 reichte es nicht mehr für die oberen Ränge.

(1981–1988)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub machte 1982, 16 Jahre nach dem Aufstieg, wieder Bekanntschaft mit der 2. Liga und spielte hier zwei Jahre. Mit dem späteren Wiederaufstieg war wieder ein Erfolg zu verzeichnen, doch man konnte an die glorreichen 1970er Jahre nicht mehr anknüpfen. In der Saison 1986/87 war man im Finale des türkischen Pokals und hoffte nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel gegen Gençlerbirliği Ankara auf den zweiten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Doch das Auswärtsspiel endete mit einer 0:5-Niederlage.

„Zwangsabstieg“ und Niedergang (1988–2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eskişehirspor befand sich in der Saison 1988/89 im Abstiegskampf und beendete diese auf dem 15. Tabellenplatz und sicherte sich knapp den Verbleib in der 1. Liga. Doch am 18. Spieltag ereignete sich ein tragischer Vorfall. Samsunspor konnte die Saison nach einem Unfall des Mannschaftsbusses auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Malatya nicht mehr fortsetzen. Drei Spieler und der Trainer kamen ums Leben und viele Spieler verletzten sich schwer. Die restlichen Spiele bis zum Saisonende wurden zunächst mit einem 0:2 gegen Samsunspor gewertet. Der Türkische Fußballverband Türkiye Futbol Federasyonu (TFF) entschied jedoch, dass Samsunspor im folgenden Jahr weiterhin erstklassig bleibt und dafür die erste Mannschaft über den Abstiegsrängen absteigt. Als Tabellenfünfzehnter war dies Eskişehirspor. Bitterer Beigeschmack dieser Entscheidung war der Abstieg von Samsunspor in der folgenden Saison. Eskişehirspor schaffte erst nach fünf Jahren Abstinenz 1995 wieder den Aufstieg in die erste Liga, doch wegen verfehlter Transferpolitik folgte der direkte Abstieg. Zusätzliche finanzielle Schwierigkeiten brachten den Verein in eine Krise. 1999 konnte man den Absturz in die 3. Liga noch verhindern, doch die Neugliederung des türkischen Ligasystems machte diesen Gang im Jahr 2003 unumgänglich.

Die Rückkehr (ab 2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Präsident Nebi Hatipoglu konnte der Verein trotz der 3. Liga gute Spieler zum Verein locken. Im Elfmeterschießen der Play-Off-Runde stieg man als dritte Mannschaft auf (2005/06). In der Saison 2006/07 belegte der Verein den 13. Tabellenplatz der 2. türkischen Liga. Nach einem rasanten Saisonstart befand sich Eskişehirspor vier Spieltage vor Saisonschluss plötzlich im Abstiegskampf.

In der Saison 2007/08 wollte der Verein mit Transfers wie z. B. Sergen Yalçın und Coşkun Birdal zurück ins Oberhaus. Bis zur Mitte der Rückrunde rangierte man immer auf den ersten beiden Plätzen (direkter Aufstieg), doch nach schwachen Leistungen in der Schlussphase der Saison belegte der Verein in der Tabelle noch den vierten Platz und war somit für die Teilnahme an den Playoff-Spielen (3.–6. Platz) berechtigt. Am 16. Mai 2008 fand das Halbfinale gegen den Tabellenfünften Diyarbakırspor im İnönü-Stadion in Istanbul statt. Eskişehirspor schaffte nach einem 6:5 n.E. (0:0) den Einzug ins Finale. Hier bezwang man am 18. Mai 2008 Boluspor (6. Platz; siegreich im Halbfinale gg. Sakaryaspor) mit 2:0 und stieg als dritte Mannschaft in die Süper Lig auf.

Süper Lig (ab 2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eskişehirspor spielte in der Saison 2008/09 somit erstmals nach 12 Jahren wieder in der Süper Lig. Der Klassenerhalt wurde zwei Spieltage vor Saisonende gesichert und man belegte den elften Tabellenplatz. In der Saison 2009/10 verpasste der Klub nur knapp die Euroleague-Plätze. Der 7. Tabellenplatz ist dennoch als Erfolg zu werten.

Mit dem Ziel unter die ersten Fünf der Süper Lig zu kommen plante man die Saison 2010/11. Spieler wie Rodrigo Tello, Batuhan Karadeniz, Erkan Zengin und Péle wurden verpflichtet um dieses Ziel zu erreichen. Doch nach nur einem Punkt aus den ersten sechs Spielen war man auf dem 17. Tabellenplatz und Trainer Riza Calimbay wurde gefeuert. Mit Bülent Uygun kam eine Siegesserie und die Saison wurde erneut auf dem siebten Rang beendet.

Die Saison 2011/12 begann mit einer großen Verzögerung aufgrund des Bestechungs-/ Manipulationsskandals in der türkischen Süper Lig im Vorjahr. Hier waren Funktionäre, Vorstandsmitglieder sowie Spieler und Trainer verschiedener Vereine verwickelt. Nachdem Bülent Uygun in Untersuchungshaft landete, entschied sich der Klub, sich von ihm zu trennen. Eine Bestrafung seitens des TFF erfolgte bisher nicht.

Am 17. Juli 2011 einigte man sich auf einen Dreijahresvertrag mit Michael Skibbe, dessen erste Amtshandlung der Transfer des Ex-Dortmunder Dedê war. Die Mannschaft spielte sehr erfolgreich und belegte mit Abschluss der Hinrunde den dritten Tabellenplatz.

Der Erfolg des deutschen Trainers blieb nicht unbeachtet. Er nahm ein Angebot aus der Bundesliga wahr und wechselte zu Hertha BSC. Sein Nachfolger wurde Ersun Yanal. Mit ihm erreichte man das Halbfinale des türkischen Pokals und schaffte mit dem fünften Rang in der Süper Lig die Teilnahme an den Playoffs zur UEFA Europa League 2012/13. Diese verliefen weniger erfolgreich und die Qualifikation zu einem europäischen Wettbewerb wurde verpasst.

Nach 37 Jahren in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2012/13 hatte man erstmals nach über 37 Jahren die Chance am Europapokal, der UEFA Europa League, teilzunehmen. Die UEFA schloss den türkischen Verein Beşiktaş Istanbul wegen der Missachtung der UEFA Reglements aus der Teilnahme an der Europa League aus. Bursaspor rückte an dessen Stelle. Eskişehirspor gewann zuerst gegen den FC St. Johnstone, ehe der Verein gegen Olympique Marseille ausschied.

Wappen und Vereinsfarben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorlage für das Wappen fertigte Aziz Bolel, der im Gründungsjahr im Vorstand vertreten war. ES ist der Kurzname von EskişehirSpor. In den Medien wird der Verein oft auch mit ESES tituliert. Die drei Sterne symbolisieren die drei Vereine (İdman Yurdu, Akademi Gençlik und Yıldıztepe) aus denen Eskişehirspor 1965 entstand. Die Vereinsfarben sind Rot und Schwarz. Es gibt allerdings zwei verschiedene Versionen, wie diese zustande gekommen sind. Einem Vorstandsmitglied von Gençlerbirliği Ankara zu Ehren, der bei der Gründung von Eskişehirspor mit eine Rolle gespielt haben soll, wurden diese Farben ausgewählt.

Eine eher unwahrscheinlichere Version besagt, dass die Gründungsmitglieder die Farben des Erfolgs verwenden wollten. So wählten sie die Farben von Stade Rennes. Dieser Verein wurde im Gründungsjahr (1965) von Eskişehirspor französischer Pokalsieger.

Im Laufe der Jahre erhielten die Spieler von Eskişehirspor den Spitznamen „Kırmızı Şimşekler“ (die Roten Blitze).

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anhänger von „ESES“ sind seit den erfolgreichen 1970er Jahren in der Türkei bekannt. „Amigo Orhan“ war der legendäre Anpeitscher. Vor jedem Heimspiel nahm er seinen Platz im Mittelkreis ein und stimmte die Fangesänge an. Nach dem Verbot, das Spielfeld zu betreten, war sein Platz die Gegentribüne. Mit ihm organisierte man auch die erste Tribünenshow in der Türkei. 1987 reisten die Fans von Eskişehirspor, 12.000 an der Zahl, in das Istanbuler Ali Sami Yen Stadion. Das damals 30.000 Menschen fassende Stadion verbuchte mit 39.000 Zuschauern seinen historischen Höchstwert.

Trotz des Absturzes der Mannschaft in die 3. Liga blieb ein großer Teil der Fans dem Verein treu. So war ein Zuschauerdurchschnitt von 10.000 nicht ungewöhnlich. Zum Play-Off-Finale im Jahr 2005/06 in Ankara reisten 27.000 Fans an und feierten anschließend mit der Mannschaft den Aufstieg in die TFF 1. Lig. Beim Aufstiegsspiel der Saison 2007/08 im İnönü-Stadion gegen Boluspor waren 16.000 anwesend, wobei die Tickets auf diese Zahl begrenzt waren.

Die Verbundenheit zum Verein ist sogar so groß, dass Fans der Istanbuler Vereine ihre Meisterschaften nicht auf den Straßen in Eskişehir feiern können, da dies von den Fans von ESES unterbunden wird. 2005 musste ein „Fenerium“ (Verkaufsstelle von Fanartikeln von Fenerbahçe) aufgrund von größeren Protesten geschlossen werden.

Es existieren mehrere Fanclubs. Die größten sind Kızılcıklı, Nefer und Altes. Motiviert durch den Aufstieg 2008 entstanden zwei weitere Gruppen: KoreoESES und BandoESES. Die erstgenannte Gruppe organisiert Choreos, große Fanfahnen und engagiert sich für Hilfsaktionen für Schulen in der Stadt und den umliegenden Dörfern. BandoESES ist eine aus knapp 40 Leuten bestehende Gruppe. Diese unterstützen die Fangesänge mit Instrumenten wie Trommeln, Trompeten und anderen Blasinstrumenten. Neuerdings versuchen sich die Gruppen unter dem Namen ETB (Eskişehirspor Taraftar Birliği – Fangemeinschaft Eskişehirspor) als eine große Einheit zu organisieren.

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eskişehirspor trug seine Heimpartien bis 2016 im Eskişehir Atatürk Stadı aus. Wie viele Fußballstadien in der Türkei ist auch das Stadion in Eskişehir nach dem Begründer der türkischen Republik Mustafa Kemal Atatürk benannt. Nach Renovierungsarbeiten im Jahr 2005 besteht das Stadion ausschließlich aus Sitzplätzen und bietet 18.608 Fußballfans Platz. Die Haupttribüne („Kapalı“) ist überdacht, jedoch kleiner als die Gegengerade („Açık“). Hinter den Toren existiert keine Tribüne. Aufgrund des Alters, der Kapazität, der fehlenden Überdachung der Gegengerade sowie der fehlenden Tribünen hinter den Toren ist das Stadion eher untauglich für die Turkcell Süper Lig und entspricht in keiner Weise den Kriterien der UEFA. Am 14. Mai 2016 fand das letzte Ligaspiel im Eskişehir Atatürk Stadı statt. Der abstiegsbedrohte Eskişehirspor verlor mit 1:2 gegen den Istanbul Başakşehir FK. Aus Frust über das Ergebnis setzten Fans Teile des Stadions in Brand. Das Stadion wird nach Abschluss der Saison abgerissen.[3]

Durch die offizielle Kandidatur der TFF um die Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2016 wurde die Stadt Eskişehir als einer der acht voraussichtlichen Austragungsorte genannt und die Entstehung eine moderne Fußballarena mit ca. 38.000 Sitzplätzen geplant. Trotz der Austragung des Turniers in Frankreich wurde das Neubauprojekt umgesetzt. Zur Saison 2016/17 zieht der Verein in das neue Eskişehir Stadı mit rund 33.000 Plätzen.[4][5]

Nationale Erfolge/Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1970/71 Messestädte-Pokal 1. Runde Spanien 1945Spanien FC Sevilla 3:2 0:1 (A) 3:1 (H)
2. Runde NiederlandeNiederlande FC Twente 4:8 3:2 (H) 1:6 (A)
1971/72 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde FinnlandFinnland MP Mikkeli 4:0 0:0 (A) 4:0 (H)
2. Runde Sowjetunion 1955Sowjetunion FK Dynamo Moskau 0:2 0:1 (H) 0:1 (A)
1972/73 UEFA-Pokal 1. Runde ItalienItalien AC Florenz 1:5 1:2 (H) 0:3 (A)
1973/74 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 1. FC Köln 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
1975/76 UEFA-Pokal 1. Runde Bulgarien 1971Bulgarien Lewski-Spartak Sofia 1:7 0:3 (A) 1:4 (H)
2012/13 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde SchottlandSchottland FC St. Johnstone 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
3. Qualifikationsrunde FrankreichFrankreich Olympique Marseille 1:4 1:1 (H) 0:3 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 18 Spiele, 4 Siege, 4 Unentschieden, 10 Niederlagen, 17:31 Tore (Tordifferenz −14)

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Liga: 1966–1982, 1984–1989, 1995–1996, seit 2008
  • 2. Liga: 1965–1966, 1982–1984, 1989–1992, 1993–1995, 1996–1999, 2006–2008
  • 3. Liga: 1992–1993, 1999–2006

Kader der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Letzte Aktualisierung: 9. September 2016
Kader der Saison 2016/17
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
25 BelgierBelgier Ruud Boffin 05. Nov. 1987 2012 2015
33 TürkeTürke Kayacan Erdoğan 21. Mär. 1988 2016 2018
# TürkeTürke Alican Candemir 08. Feb. 1993 2016 2019
Abwehr
3 SchwedeSchwede Felix Michel 23. Juli 1994 2016 2019
5 TürkeTürke DeutscherDeutscher Berkay Dabanlı 27. Juni 1990 2016 2019
17 TürkeTürke Kaan Kanak 06. Okt. 1990 2014 2018
41 TürkeTürke Hakan Çinemre (Leihe) 13. Feb. 1994 2016 2017
65 TürkeTürke Kamil Ahmet Çörekçi 01. Feb. 1992 2014 2017
# KamerunerKameruner Jerry Akaminko 02. Mai  1988 2016 2019
# TürkeTürke DeutscherDeutscher Tarık Çamdal (Leihe) 24. Mär. 1991 2016 2017
# TürkeTürke Uğur Akdemir 22. Sep. 1988 2011 2017
# TürkeTürke Hasan Acar 16. Dez. 1994 2011 2019
# TürkeTürke Aytaç Öden 26. Aug. 1991 2015 2019
Mittelfeld
6 TürkeTürke Dorukhan Toköz 21. Mai  1996 2015 2017
8 TürkeTürke DeutscherDeutscher Uğur İnceman 25. Mai  1981 2016 2017
10 SchwedeSchwede TürkeTürke Erkan Zengin 05. Aug. 1985 2016 2019
15 TürkeTürke LibaneseLibanese DeutscherDeutscher Bilal Aziz 01. Juli 1985 2016 2017
26 TürkeTürke DeutscherDeutscher Aykut Akgün 18. Sep. 1987 2016 2017
50 TürkeTürke Hürriyet Gücer 25. Okt. 1981 2016 2017
61 TürkeTürke Ramazan Övüç (Leihe) 16. Mär. 1994 2016 2017
95 TürkeTürke FranzoseFranzose Enes Can Akgün 20. Sep. 1995 2016 2017
# TürkeTürke İsmail Erdoğan 12. Juli 1993 2016 2020
Sturm
7 TürkeTürke Murat Uçar 01. Aug. 1991 2016 2019
9 GabunerGabuner Axel Méyé 06. Juni 1995 2016 2018
11 NigerianerNigerianer Chikeluba Ofoedu 12. Nov. 1992 2016 2017
23 TürkeTürke Semih Şentürk 29. Apr. 1983 2016 2017
88 BrasilianerBrasilianer Bruno Mezenga 08. Aug. 1988 2016 2018

Sponsoren und Ausrüster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Hauptsponsor ist seit der Saison 2006/07 der ortsansässige Gebäckwarenhersteller ETI.
  • Seit der Saison 2011/12 ist Adidas Ausrüster.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Erstligaspiele
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. TurkeiTürkei İsmail Arca 418 1966–1982
02. TurkeiTürkei Burhan İpek 293 1966–1979
03. TurkeiTürkei Bilal Arular 250 1972–1982
04. TurkeiTürkei Burhan Tözer 237 1970–1980
05. TurkeiTürkei Ender Konca 219 1967–1982
06. TurkeiTürkei Fethi Heper 214 1966–1974
07. TurkeiTürkei Kamuran Yavuz 199 1966–1974
08. TurkeiTürkei Hüdai Doğu 186 1971–1982
09. TurkeiTürkei Selahattin Örçüm 183 1974–1986
10. TurkeiTürkei Tayfun Gürsel 180 1974–1981
Stand: 21. Januar 2015
Die meisten Erstligatore
Rang Name Tor Einsätze Tor/Spiel
01. TurkeiTürkei Fethi Heper 95 214 0,44
02. TurkeiTürkei Burhan İpek 41 293 0,14
03. TurkeiTürkei Ahmet Kılıç 40 101 0,4
04. TurkeiTürkei Ender Konca 38 219 0,17
05. TurkeiTürkei Nihat Atacan 32 127 0,25
06. FrankreichFrankreich SenegalSenegal Diomansy Kamara 28 95 0,29
07. TurkeiTürkei Şevki Şenlen 27 59 0,46
08. TurkeiTürkei Ömer Kaner 27 77 0,35
09. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien TurkeiTürkei Burhanettin Beadini 27 111 0,24
10. TurkeiTürkei Nedim Demirbilek 22 68 0,32
Stand: 21. Januar 2015

Ehemalige bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3 Erster türkischer A-Nationalspieler der Vereinsgeschichte
4 Spielte während seiner Zeit bei Eskişehirspor für die Türkische Nationalmannschaft bzw. wurde während dieser Zeit zum ersten Mal für diese nominiert.

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1 interimsweise

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stand: Saisonstart 2016/17
  2. http://www.eskisehirspor.com/
  3. rp-online.de: Frust im Abstiegskampf – Türkische Fans fackeln eigenes Stadion ab Artikel vom 16. Mai 2016
  4. stadiumdb.com: Eskişehir Stadı (englisch)
  5. skyscrapercity.com: Website zum Stadionbau (englisch)
  6. 26. Juni 1982, Milliyet, S. 13
  7. 13. November 1982, Milliyet, S. 13
  8. 26. November 1982, Milliyet, S. 13
  9. 24. Dezember 1982, Milliyet, S. 13
  10. 25. Januar 1983, Milliyet, S. 12
  11. 11. März 1983, Milliyet, S. 13
  12. 23. März 1983, Milliyet, S. 13
  13. 2. August 1983, Milliyet, S. 13
  14. 4. November 1983, Milliyet, S. 15: Artikel erwähnt das Eskişehirspor Gegić entlassen hat.
  15. 23. Februar 1984, Milliyet, S. 12, Berk wird hier explizit als Cheftrainer geführt.
  16. 15. März 1984, Milliyet, S. 11
  17. http://www.tff.org.tr/Default.aspx?pageID=219&antID=4372