Henriette Heichel

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Henriette Pauline Heichel (* 13. November 1953 in Amsterdam, geborene Henriette Pauline Strobel) ist eine niederländische Sängerin und war Mitglied der Popgruppe Dschinghis Khan.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde als Tochter des Zahnarztes Helmut Karl Strobel und der Hausfrau und Sekretärin Catharina Jeanette Strobel (geborene Mosk) geboren. Sie besuchte die Groen van Prinstererschool in Amstelveen, die „Middelbare Meisjes School“ (M.M.S.), anschließend bekam sie Privatunterricht in Oberstdorf. machte eine Ausbildung als Zahnarzthelferin und war Mannequin, Kosmetikerin und Eiskunstläuferin.

Am 9. April 1976 heiratete sie Wolfgang Heichel. Sie hatte ihn in einem Lokal bei einem Auftritt mit seiner damaligen Band kennengelernt. Er hatte sich aus Versehen mit dem Mikrofon ein Stück von einem Zahn abgeschlagen. Der Besitzer des Lokals wusste, dass Henriette Zahnarzthelferin war, und schickte Wolfgang zu ihr.

Im Jahr 1979 erreichte sie mit ihrem damaligen Mann Wolfgang Heichel, Edina Pop, Leslie Mandoki, Steve Bender und Louis Hendrik Potgieter in der Band „Dschinghis Khan“ mit dem gleichnamigen Titel beim Grand Prix den 4. Platz für Deutschland. Die Band zerbrach 1986, kurz nachdem Henriette sich von Wolfgang hatte scheiden lassen. Mit einem Gastspiel in der DK-Family beendete Henriette 1987 ihre musikalische Karriere.

Heute lebt sie mit ihrem Freund auf Mallorca und ist dort in der Modebranche tätig. Am 17. Dezember 2005 traf sie sich für ein Comeback von Dschinghis Khan mit Edina Pop, Steve Bender, Wolfgang Heichel und den drei Gastspielern Stefan Track, Ebru Kaya und Daniel Käsling bei einem Reunion-Konzert in der Olympijski-Arena in Moskau.

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Cornelsen, Peter Hartmann jr.: Dschinghis Khan, Bastei Lübbe 1980, ISBN 3-404-60014-2