No Angels

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No Angels
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Die No Angels Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls (v. l. n. r.) 2008
Die No Angels Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls (v. l. n. r.) 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop
Gründung 2000, 2007, 2021
Auflösung 2003, 2014
Aktuelle Besetzung
Gesang
Nadja Benaissa (bis 2010, ab 2021)
Gesang
Lucy Diakovska
Gesang
Sandy Mölling
Gesang
Jessica Wahls (bis 2002, ab 2007)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Vanessa Petruo (bis 2003)

Die No Angels [ˈnoʊ ˈeɪndʒəlz] sind eine deutsche Girlgroup, die im Jahr 2000 aus der ersten deutschen Staffel der Castingshow Popstars hervorging. Die Gründungsmitglieder sind Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls.

2001 belegten die No Angels mit ihrer Debütsingle Daylight in Your Eyes und dem Album Elle’ments Platz eins der Single-, Airplay- und Albumcharts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ende des Jahres 2003 löste sich die Gruppe auf. 2007 starteten sie ohne Petruo ein Comeback. Nach dem Ausstieg von Benaissa im September 2010 traten die No Angels bis zu ihrer Trennung im Jahr 2014 als Trio auf. Zum 20-jährigen Bandjubiläum veröffentlichten die No Angels im Juni 2021 ihr neues Album 20, das auf Platz eins der deutschen Albumcharts einstieg.[1]

Mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern, vier Nummer-eins-Hits in den deutschen Singlecharts und vier Nummer-eins-Alben in den deutschen Albumcharts ist die Gruppe bis heute die deutsche Girlgroup mit den meisten verkauften Tonträgern und die erfolgreichste Girlgroup Kontinentaleuropas.[2][3] Die No Angels veröffentlichten 19 Singles, sechs Studio- sowie zwei Livealben, absolvierten drei Tourneen und wurden mit mehr als 20 Musikpreisen ausgezeichnet.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000: Popstars[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Songs beim ersten Vorsingen
Bandmitglied Lied Originalinterpret
Benaissa Hero Mariah Carey
Diakovska River Deep – Mountain High Ike & Tina Turner
Mölling Bohemian Rhapsody Queen
Petruo Ain’t No Sunshine Bill Withers
Wahls Saving All My Love for You Whitney Houston

Im September 2000 startete der private Fernsehsender RTL II mit der Ausstrahlung einer deutschen Version von Popstars. Auf der Suche nach einer Girlgroup bewarben sich über 4.500 junge Frauen ab 18 Jahren, aus denen nach einem ersten Vorsingen und anschließenden Recall insgesamt 32 Teilnehmerinnen ins spanische Mallorca flogen, um dort an einem Workshop teilzunehmen. Während des einwöchigen Gesangs- und Tanztrainings unter der Leitung des Choreographen Detlef „D!“ Soost wurden die Teilnehmerinnen durch das Urteil der Jurymitglieder Simone Angel, Rainer Moslener und Mario M. Mendrzycki auf elf reduziert. Die verbliebenen Finalistinnen kehrten anschließend nach Deutschland zurück.

Im November 2000 erfuhren Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls innerhalb einer Sonderausgabe des Formates, dass sie als Siegerinnen des Wettbewerbs Teil der endgültigen Formation werden. Wenig später bezog die Girlgroup ein Domizil in München und begann mit den Vorbereitungen auf ihre Karriere als Popstars, darunter Gesangs-, Tanz- und Performancetraining und Aufnahmen für das Debütalbum der Band. Parallel dazu richtete RTL II eine Umfrage für den Namen der Gruppe aus, wobei die Zuschauer für einen von drei Vorschlägen – Elle’ments, Champaign oder No Angels – stimmen konnten. Der Bandname wurde im Rahmen der Morningshow des Münchner Radiosenders Energy 93,3 bekanntgegeben. Später stellte sich heraus, dass der Name No Angels bereits zuvor festgelegt und die Abstimmung somit ohne Belang war. Viele Zuschauer fühlten sich betrogen; wegen der ohne Gegenleistung vertelefonierten Gebühren wurden von einzelnen Abstimmungsteilnehmern Betrugsklagen gegen Polydor angestrengt.[4] In insgesamt 17 Folgen verfolgten im Durchschnitt 1,7 Millionen Fernsehzuschauer, wie aus Benaissa, Diakovska, Mölling, Petruo und Wahls die Popband No Angels wurden.[5]

2001: Beginn des Erfolges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Single der No Angels war von Cheyenne Records der Song Go Ahead and Take It geplant. Die Bandmitglieder jedoch setzten sich für den Song Daylight in Your Eyes als erste Single ein, die im Februar 2001 veröffentlicht wurde.[6] Die kolumbianische Backgroundsängerin Victoria Faiella hatte dieses Lied schon zuvor aufgenommen und im Sommer 2000 veröffentlicht.[7] Der von den No Angels neu aufgenommene Titel stieg unmittelbar auf Platz eins in die deutschen, schweizerischen, österreichischen, brasilianischen[8] und in den Ländern Osteuropas zwischen Platz eins und Platz vier[9] in die Single- und Airplaycharts ein und machte die Gruppe europaweit bekannt.[10] In Deutschland verkaufte sich die Single innerhalb 24 Stunden 500.000 Mal und ist damit eine der am schnellsten verkauften Singles in der deutschen Musikgeschichte. Insgesamt wurde das Lied in Deutschland mit weit über einer Million abgesetzter Exemplare zur verkaufsstärksten Single des Jahres 2001.[11] Mit der Single gewannen die No Angels einen Echo für die Beste nationale Single – Rock/Pop.

Nachdem die Gruppe Mitte 2001 bereits in ganz Europa Erfolge verbucht hatte, entschied man sich für eine Veröffentlichung von Daylight in Your Eyes auf dem nordamerikanischen Markt. Das Musikvideo wurde – diesmal im sportlichen Look und nicht in sexy Outfits – unter der Regie von Stephen Scott im kanadischen Toronto neu gedreht, um der amerikanischen Zensur zu entgehen.[12] In den USA erreichte die Single als Höchstplatzierung Nummer 36 der US-Billboard-Charts.[13] Aufgrund der mäßigen Erfolgsaussichten wurde von weiteren Auskopplungen und Karriereversuchen in den USA abgesehen. In Frankreich erreichte die Single Platz 80[14] und im Vereinigten Königreich Platz 89.[15]

Im März 2001 erschien das Album Elle’ments. Es erreichte als Neueinsteiger Platz eins in den deutschen, österreichischen und Schweizer Albumcharts, verkaufte sich in vier Wochen rund 600.000 Mal in Deutschland[16] und belegte mit über 1,1 Millionen verkauften Exemplaren ebenfalls die Spitze der deutschen Jahrescharts. Das Album erhielt vier Gold- und drei Platinauszeichnungen und gilt damit bis heute als eine der erfolgreichsten Produktionen, die von einer deutschen Gruppe veröffentlicht wurde.[17] Ihren zweiten Nummer-eins-Hit konnten die No Angels im Sommer 2001 mit dem Eurythmics-Cover There Must Be an Angel landen. Die Single erreichte sowohl in Deutschland als auch in Österreich die Spitze der Singlecharts, in Brasilien Platz zwei[18] und wurde mit einer Goldenen Schallplatte in Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet. Die Auskopplungen Rivers of Joy und die Doppel-A-Single When the Angels Sing/Atlantis erreichten die Top 10 der Charts. Bei Atlantis handelt es sich um eine Neuaufnahme des im Jahre 1969 erstmals erschienenen Titels gemeinsam mit dem Originalinterpreten Donovan. Der Song war Teil des Soundtracks zum Disney-Film Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt. Die Single wurde für über 270.000 verkaufte Exemplare mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Nach ihrer kurzen Disco-Tour durch Diskotheken verschiedener Städte in Deutschland und der Schweiz[19] sowie einer Deutschlandtournee im Vorprogramm von DJ Bobo und Westlife traten die No Angels anschließend im Rahmen ihrer eigenen Rivers of Joy Tour von Oktober bis Dezember 2001 in mehr als 30 Städten innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auf. Die Band präsentierte die Songs ihres ersten Studioalbums.[20] 2001 wurde die Band mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Bambi, einem Comet, der 1Live Krone, dem Top of the Pops-Award und dem Bravo Otto.

2002: Now… Us![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2002 spielten die No Angels ein Konzert im Kosovo für die Bundeswehr.[21] Im Mai erschien die Single Something About Us als erste Single aus dem zweiten Studioalbum Now… Us!. Der Titel wurde von Gruppenmitglied Petruo, Alexander Geringas und Thorsten Brötzmann geschrieben und befasst sich unter anderem mit einer Reihe von Vorurteilen und Gerüchten, die im Jahr zuvor über die No Angels publiziert und auch in dem mit einem Echo ausgezeichneten Musikvideo parodistisch umgesetzt wurden.[22] Die Veröffentlichung von Something About Us als Single war der Plattenfirma zunächst zu riskant, da das Lied als eine zu starke Weiterentwicklung zum Sound der früheren Songs der Band wahrgenommen wurde. Stattdessen war 2 Get Over U gemeinsam mit der britischen Band Hear'Say von der Plattenfirma als neue Single angedacht.[23] Unter Androhung der Trennung der No Angels setzten die fünf Bandmitglieder die Veröffentlichung von Something About Us als neue Single durch.[24] Die Band erreichte mit Something About Us innerhalb von 14 Monaten zum dritten Mal die Spitze der Charts in Deutschland und Österreich.[25]

Das Album Now… Us! wurde im Juni 2002 veröffentlicht. Für das Album beanspruchten alle Gruppenmitglieder Mitspracherecht beim Songwriting.[26] So befinden sich auf dem Album, neben der von Petruo geschriebenen Single, vier weitere Titel, die von den anderen Gruppenmitgliedern geschrieben wurden. Auf dem Album präsentierten sich die No Angels durch Elemente aus Soul und Rhythm and Blues musikalisch reifer als auf ihrem Debütalbum. Sie traten auch mit einem neuen Image in veränderten Outfits und mit Backgroundtänzern auf. Das Album setzte sich an die Spitze der deutschen Albumcharts und verkaufte sich bis Ende des Jahres 2002 mehr als 800.000 Mal.[27][28] Mit der Ballade Still in Love with You gelang ihnen mit Platz zwei ein weiterer Top 5-Hit in den Single- und Radiocharts, und der von Mousse T. produzierte Remix von Let’s Go to Bed erreichte Platz zwölf in den Singlecharts und die Top 10 der Dancefloorcharts.[29] Unter dem Pseudonym NoA wurden Progressive-House-Remixe von Let’s Go to Bed auf Schallplatte veröffentlicht.

Im Zusammenhang mit dem im Oktober 2002 vor etwa 300 geladenen Gästen aufgeführten Exklusivkonzert im Berliner Tränenpalast in der Friedrichstraße erschien im November 2002 das von Till Brönner produzierte Livealbum When the Angels Swing, eine Sammlung neuer und neu arrangierter Songs der Band in Swing-Arrangements. Die Alison-Moyet-Coverversion All Cried Out wurde als Single sowohl in einer Swing- als auch in einer Popversion veröffentlicht. Das Konzert wurde später auf DVD herausgebracht und mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet sowie in der Sendereihe ZDF in concert im Fernsehen ausgestrahlt.[30]

Danach reisten die No Angels innerhalb ihrer Four Seasons Tour im November und Dezember 2002 erneut durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Fokus standen die Songs ihres zweiten Albums.[31] Im Anschluss an die Tour verließ Bandmitglied Wahls die Gruppe in eine ursprünglich für sechs Monate geplante Babypause. Nach der Geburt ihrer Tochter im März 2003 kehrte sie zugunsten ihres Kindes und einer Karriere als Solointerpretin zunächst nicht zur Gruppe zurück.[32] 2002 wurden die No Angels erneut mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem World Music Award, der 1Live Krone, dem Bravo Otto und dem Echo.

2003: Pure und Auflösung der Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verbliebenen Mitglieder Benaissa, Diakovska, Mölling und Petruo nahmen in den Folgemonaten ihr drittes Studioalbum Pure auf. Im Frühjahr 2003 gaben sie ein einstündiges Unplugged-Konzert im Münchner Club P1. Ausschließlich begleitet von Akustikgitarre, Schlagzeug und Bass präsentierte die Band, neben bekannten Songs ihrer bisherigen zwei Studioalbum, auch die drei neuen Songs Someday, No Angel (It’s All In Your Mind) und Washes Over Me aus ihrem dritten Studioalbum. MTV sendete das Konzert unter dem Titel No Angels Live im April 2003.[33]

Das Album Pure erschien im August 2003 und wurde wieder von Thorsten Brötzmann und Peter Ries produziert.[34] Die Bandmitglieder setzten sich gegen Planungen ihrer Plattenfirma Cheyenne Records durch kümmerten sich selbst um die Auswahl passender und auf sie zugeschnittener Songs.[35] Petruo schrieb zudem am Song Sister für das Album mit. Pure ist ein Popalbum mit Soul- und R&B-Elementen. Als drittes Album der No Angels erreichte auch Pure Platz eins der deutschen Albumcharts; für über 100.000 verkaufte Exemplare erhielten die No Angels erneut Gold. Bereits im April 2003 gelang es der Gruppe mit der Vorabsingle No Angel (It’s All in Your Mind), ihre vierte Nummer eins in den deutschen Singlecharts zu platzieren. Weitere Singleauskopplungen waren Someday, das den fünften Platz der deutschen Singlecharts erreichte, und Feelgood Lies, das auf Platz drei einstieg.

Im September gaben die No Angels bekannt, die Gruppe wegen körperlicher Erschöpfung mehrerer Mitglieder am Ende des Jahres 2003 aufzulösen.[36] Mit Reason, einer Neuaufnahme eines bereits auf ihrem ersten Studioalbum veröffentlichten Titels aus dem Jahr 2001, erschien im November 2003 die Abschiedssingle der No Angels. Im Rahmen der Veröffentlichung von Reason und des Best-of-Albums The Best of No Angels war auch Wahls nochmals zur Gruppe hinzugestoßen. The Best of No Angels erreichte Platz fünf in Deutschland und wurde mit einer Goldenen Schallplatte für über 100.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet. Zur gleichen Zeit erschien die Single Do They Know It’s Christmas?, ein Cover des Band-Aid-Songs der No Angels gemeinsam mit weiteren durch Castingshows bekannter Bands und Sänger im Rahmen des Projektes TV Allstars. Die Single wurde ebenfalls mit Gold für insgesamt 250.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet.

2003 wurden die No Angels mit dem NRW Music Award, der Goldenen Kamera, mit der 1Live Krone, dem Bravo Otto, dem Comet und dem Echo ausgezeichnet. Zur Verleihung des Echo im Februar 2003 in Berlin positionierten sich die No Angels öffentlich gegen den Irakkrieg, indem sie in T-Shirts mit dem Aufdruck No War erschienen.

Nach einigen letzten Auftritten in verschiedenen Fernsehshows, z. B. Wetten, dass..?, ihrem offiziellen Abschiedskonzert in der Münchner Olympiahalle Ende November 2003 sowie einer von einem Mobilfunkanbieter gesponserten letzten Show wenige Tage später im Dezember in der Düsseldorfer Nachtresidenz gingen die No Angels zunächst getrennte Wege. Im Juli 2004 erschien das Livealbum Acoustic Angels, das bei dem Konzert der No Angels im Frühjahr 2003 in München aufgezeichnet worden war.

2007: Comeback mit Destiny[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich die Bandmitglieder auf Initiative von Diakovska im Sommer 2006 getroffen und sich für ein Comeback entschieden hatten, wurde die Wiedervereinigung im Januar 2007 auf einer Pressekonferenz in München bekanntgegeben. Während Wahls nach ihrem Ausstieg im Jahr 2002 als Mitglied zur Gruppe zurückkehrte, entschied Petruo sich zu Gunsten ihrer Solokarriere gegen ein Comeback mit den No Angels.[37] Gerüchte um Konflikte zwischen Petruo und den anderen vier Bandmitglieder wiesen die No Angels zurück.[38]

Der erste Auftritt der Gruppe war im März 2007 im Rahmen der Echoverleihung 2007 mit ihrer neuen Single Goodbye to Yesterday.[39] Die Single platzierte sich auf Platz vier der deutschen Singlecharts, auf Platz 21 in Österreich und auf Platz 16 in der Schweiz. In den deutschen Radiocharts erreichte der Song Platz 14.[40]

Destiny, das vierte Studioalbum der Band, wurde von den No Angels im Januar und Februar 2007 in Köln eingesungen.[41] Obwohl alle vier Bandmitglieder unabhängig voneinander eigene Songs für das neue Album geschrieben haben, entschieden sie sich zugunsten eines stilistisch zusammenpassendes Album gegen die Aufnahme selbstgeschriebenen Songs.[42] Es ist ein Popalbum mit Elementen aus Rock, Soul und Dance. Im Gegensatz zu den vorherigen drei Studioalben zeichnet sich Destiny durch den vermehrten Einsatz von Streichern und Klavier aus. Gelobt wird das Album besonders für den Gesang der Gruppenmitglieder[43], der sich seit der Trennung der Band im Jahr 2003 weiterentwickelt habe.[44] Destiny erschien im April 2007.[45] Das Album konnte sich auf Platz vier der deutschen Albumcharts platzieren und wurde innerhalb zwei Monate mehr als 30.000 Mal verkauft.

Im Juni wurde die zweite Single Maybe ausgekoppelt, die es als erste Single der Gruppe nicht in die Top 20 der deutschen Singlecharts schaffte und sich 15.000 Mal verkaufte. Im Oktober 2007 wurde die Doppel-A-Single Amaze Me/Teardrops – eine Coverversion von Womack & Womack aus dem Jahre 1988 – veröffentlicht, die sich auf Platz 25 der deutschen Singlecharts platzieren konnte. In Polen kam Teardrops bis auf Platz 34. Ende 2007 sang die Band den Titelsong Life Is a Miracle zum Zeichentrickfilm Kleiner Dodo ein, der im Januar 2008 in die Kinos kam und dessen Soundtrack drei Tage später erschien. Die No Angels wurden 2007 mit dem Bayrischen Musiklöwen für das Comeback des Jahres und bei den AOL Awards als Stars of the Night ausgezeichnet.

2008: Eurovision Song Contest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

No Angels, 2008

Nachdem sich die Erwartungen der Plattenfirma im ersten Comebackjahr nicht erfüllt hatten, wurde die Band von ihrer Plattenfirma Universal für ein weiteres Album vor die Wahl gestellt, ein fünftes Mitglied zu casten oder an der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2008 teilzunehmen, was sie ein Jahr zuvor abgelehnt hatten.[46] Die Gruppe wählte gemeinsam mit dem A&R-Manager Niklas Hafemann den Song Disappear aus. Die Premiere des Videos zum Song, in dem der Schauspieler Oliver Mommsen auftrat, fand im Februar 2008 in der Fernsehsendung VIVA Live statt. Disappear erschien Ende Februar als Single, erreichte Platz vier der deutschen Singlecharts und hielt sich dort 14 Wochen. In Österreich belegte Disappear Platz 37, in der Schweiz Platz 96 und in Bulgarien den 40. Platz der Singlecharts. In den Radiocharts in Deutschland und in Ungarn erreichte der Song Platz 16.[47] Darüber hinaus erreichte Disappear Platz zwei der wöchentlichen Downloadcharts in Deutschland und blieb zwei Wochen auf Platz eins der Trend-Hits-Charts, die die Songs mit dem größten Zuwachs an Verkäufen aufzeichnen.[48] Disappear wurde als Bester Song National des Jahres 2008 mit dem Szenepreis, dem größten schwul-lesbischen Medienpreis Deutschlands, ausgezeichnet.[49]

Im März 2008 belegten die No Angels mit Disappear beim Deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2008 unter dem Titel Wer singt für Deutschland? mit 50,5 % der rund eine Million[50] abgegebenen Stimmen den ersten Platz, weswegen sie im Mai 2008 beim 53. Eurovision Song Contest in Belgrad für Deutschland antraten. Die No Angels erhielten im Finale insgesamt 14 Punkte. Hierbei kamen zwölf Punkte aus Bulgarien, dem Heimatland von Diakovska, und zwei Punkte aus der Schweiz. Im Juni 2008 erschien das Best-Of-Album Very Best of No Angels, das mit Ausnahme von Deutschland, Österreich und der Schweiz europaweit zur Promotion der No Angels veröffentlicht wurde.[51]

2009: Welcome to the Dance[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2008 unterzeichnete die Gruppe, die sich seit der Reunion selbst gemanagt hatte, einen Vertrag mit ihrem neuen Manager Khalid Schröder. Im Juli 2008 reisten sie gemeinsam nach Los Angeles, um mit den Songschreibern und Produzenten Evan Bogart, Nasri Atweh, Adam Messinger und Aaron Pearce an neuen Songs zu arbeiten. Auch Produzent Rick Nowels stellte den No Angels im Zuge ihres Aufenthalts Neuproduktionen bereit. Von November 2008 bis März 2009 nahm die Gruppe in New York City, Berlin und Rastede mit ihrem neuen Produzententeam Songs für das fünfte Studioalbum auf. Nachdem die Mitglieder zuvor bereits einzeln Songs für die Gruppe geschrieben hatten, schrieben und komponierten sie für das neue Studioalbum erstmals gemeinsam Lieder.[52]

Ihr erstes Konzert im Jahr 2009 gab die Gruppe im Juli im österreichischen St. Pölten, wo sie erstmals auch Lieder aus ihrem kommenden fünften Studioalbum präsentierte.[53] Im selben Monat wurde das Video zur Single One Life gedreht,[54] die als Vorabauskopplung im August 2009 erschien. Sie stieg auf Platz 15 in die deutschen Singlecharts ein und hielt sich dort acht Wochen. One Life wurde als Bester Song National des Jahres 2009 mit dem Szenepreis ausgezeichnet. Ebenfalls im August veröffentlichte die Plattenfirma der No Angels den Albumsong Welcome to the Dance in einem Deep-House-Remix von Eddie Thoneick europaweit auf Schallplatte. Die Veröffentlichung erfolgte unter dem Pseudonym N.A. und nicht unter dem vollen Bandnamen.

Im September 2009 wurde das Album Welcome to the Dance veröffentlicht, das sich musikalisch stark von den vorangegangenen Alben der No Angels abhebt. Bedingt durch die Zusammenarbeit mit ihren neuen amerikanischen Produzenten war es das erste Dance-Album der Gruppe. Es stieg in der ersten Woche auf Platz 26 der deutschen Albumcharts ein und fiel bereits nach zwei Wochen wieder aus den Charts. Die Werbekampagne zum Album wurde überschattet von Benaissas Verhaftung im April 2009 wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ihr wurde zur Last gelegt, dass sie ungeschützten Sex mit mehreren Personen gehabt habe, ohne diese auf ihre HIV-Infektion hingewiesen zu haben. Die Verhaftung und die anschließenden Schlagzeilen verschlechterten weiter das seit dem Eurovision Song Contest angeschlagene Bandimage.[55] So zog beispielsweise auch der Lebensmittelhändler Rewe seine Werbung mit den No Angels zurück, die für die Kooperation eine eigene Version des Songs A Little Better Everyday eingesungen haben, und sagte die Teilnahme der Band an den Rewe-Family-Festen ab.

20102014: Ausstieg von Benaissa und Auflösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2010 wirkten die Bandmitglieder in einem No-Angels-Spezial von Das perfekte Promi-Dinner mit und waren damit die erste Runde der Kochsendung, die ausschließlich aus Frauen bestand.[56] Im Mai 2010 absolvierte die Gruppe die Akustik-Tour An Intimate Evening With... No Angels, die sie durch fünf deutsche Städte führte. Der Fokus der Clubtour lag auf der Präsentation der Songs der beiden Studioalben Welcome to the Dance und Destiny. Die No Angels wurden von einer vierköpfigen Band mit Drums, Bass, Keyboard und Gitarre begleitet. Vier Tage vor Tourneestart sagte Benaissa aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme an der Tour ab.[57] Die letzten Auftritte kurz vor Beginn der Tour absolvierten die No Angels bereits als Trio ohne Benaissa. Trotz des Fehlens von Benaissa fanden die Konzerte plangemäß statt. Kurzfristig wurden die Songs für die Tour neu arrangiert. Dafür wurde Collin Rich, Sänger der Band Kool & the Gang engagiert. Er übernahm einige Soloparts von Benaissa.[58]

Für das Tennisturnier Gerry-Weber-Open in Halle/Westfalen wurde One Life als Turniersong des Jahres ausgewählt.[59] Beim Turnier im Juni traten die No Angels, ebenfalls als Trio, mit dem Song auf. Auch alle weiteren Auftritte und Konzerte im Jahr 2010 fanden ohne Benaissa statt, darunter u. a. ein Konzert auf dem Lichtenauer Brunnenfest im Juni[60], ein Konzert beim Sommerfest am Angermünder Wolletzsee im August[61] und ein Auftritt bei Kiels längste Nacht.[62] Nach einem Strafverfahren im August 2010 gab Benaissa im September 2010 ihren Ausstieg aus der Band bekannt.

Im Februar 2011 nahmen die verbliebenen Bandmitglieder Diakovska, Mölling und Wahls zwei neue Songs auf, die jedoch nicht veröffentlicht wurden.[63] Stattdessen begannen die drei Bandmitglieder sich wieder auf ihre Solokarrieren zu konzentrieren.[64] Als No Angels traten sie seither nur noch selten auf, z. B. kam die Band im Dezember 2011 für einen Auftritt bei einer Aids-Gala in Hannover zusammen und im März 2013 im Rahmen einer Jubiläumssendung zum 20-jährigen Bestehen des Senders RTL II.

Im Juni 2014 gab Diakovska in einem Interview mit der Bunte bekannt, dass keine weiteren Wiedervereinigungen geplant seien.[65] Auch Mölling bestätigte im November 2014 in einem Interview mit der Aachener Zeitung, dass kein Comeback geplant sei und sie mit dem Thema No Angels abgeschlossen habe.[66]

2021: Neuauflage zum zwanzigjährigen Jubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem BMG Rights Management die Masteraufnahmen der No Angels bis 2003 von ihrer ehemaligen Plattenfirma Cheyenne Records erworben und bereits Ende November 2020 wiederveröffentlichte, wurde im Februar 2021 – 20 Jahre nach der Veröffentlichung die Debütsingle Daylight in Your Eyes in einer sogenannten Celebration Version neu veröffentlicht. Diese von Benaissa, Diakovska, Mölling und Wahls neu eingesungene Fassung wurde von Christian Geller produziert, der bereits Anfang der 2000er Jahre mit den No Angels zusammengearbeitet hatte.[67] Petruo entschied sich, nicht Teil der Neuauflage zu sein und begründete dies mit ihrer Entscheidung aus dem Jahr 2014[68], nicht mehr öffentlich auftreten zu wollen.[69] Bei iTunes erreichte die Neufassung von Daylight in Your Eyes während der Veröffentlichungswoche Platz drei der Singlecharts. In den offiziellen deutschen Singlecharts gelang nach 20 Jahren der Wiedereinstieg des Songs auf Platz 74[70], in den Downloadcharts erreichte die Single Platz sechs und in den offiziellen deutschen Radiocharts Platz 69.[71]

Im Februar gaben die No Angels mit einem Auftritt in der ARD-Show Schlagerchampions - Das große Fest der Besten ihr gemeinsames TV-Comeback.[72] Im April wurde die Celebration Version des Songs There Must Be an Angel veröffentlicht, Mitte Mai folgte die Neuauflage von Rivers of Joy. Im Juni 2021 veröffentlichten die No Angels ihr Jubiläumsalbum unter dem Titel 20, das aus neuen Versionen alter Songs aus den Jahren 2001 bis 2003 und vier neuen Songs besteht.[73] Die Songs, die neu aufgenommen wurden, bestimmten die vier Bandmitglieder. Mölling schrieb an den beiden neuen Songs We Keep the Spirit Alive und Love You for Eternity mit. Das Jubiläumsalbum wurde von Geller produziert und zwischen Februar und April 2021 von den No Angels in seinem Studio in Andernach sowie in Los Angeles und Bulgarien aufgenommen.[74] Da trotz der Arbeit in unterschiedlichen Ländern alle Entscheidungen während der Aufnahmen und der Produktion im Team und in gemeinsamer Abstimmung getroffen wurden, bezeichnete Geller die Produktion von 20 als "abenteuerlich".[75] Gelobt wird 20 für die zeitgemäßen Remakes[76], die moderne Produktion[77] und die Stimmen der vier Bandmitglieder[78]. Das Album erreichte Platz eins in den deutschen Albumcharts. Es ist das insgesamt vierte Nummer-eins-Album der No Angels in Deutschland und ihr erstes Nummer-eins-Album nach 18 Jahren.[79] Auch in den offiziellen Downloadcharts erreichte 20 Platz eins. In der Schweiz erreichte das Album Platz sechs, in Österreich Platz zwei.

Im Videoclip zur Celebration Version von Still in Love with You werden die Bandmitglieder mit Tänzern in lasziven Tanzszenen gezeigt. Erstmalig in der Geschichte der Band tanzt Diakovska in diesen Szenen mit einer Frau und nicht mit einem Mann.[80] Still in Love with You erreichte Platz 34 der offiziellen Downloadcharts.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Image und öffentliche Wahrnehmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einführung der No Angels in die Musiklandschaft wurde strategisch geplant und umgesetzt. So wurde die Band zunächst als die deutsche Variante der Spice Girls vermarktet. Das entsprechende Image sah vor, jedem Bandmitglied ein Element zuzuordnen: Benaissa symbolisierte Luft, Diakovska verkörperte Feuer, Mölling erhielt das Element Wasser, Petruo wurde das Elemente Erde zugeteilt und Wahls symbolisierte das erfundene Element Spirit. Die Unterscheidung der Bandmitglieder war essentiell, um der vorrangig anvisierten Zielgruppe der weiblichen Kinder und Jugendlichen ein möglichst breites Angebot an Vorbildern und Identifikationsfiguren bieten zu können. Während die erste Single Daylight In Your Eyes und das Album Elle’ments auf der Grundlage dieses Konzeptes realisiert wurden, trat die offensichtliche Anbindung der Bandmitglieder an ihre Elemente bereits ab der zweiten Single Rivers of Joy in den Hintergrund.

Im ersten Jahr ihres Bestehens wurden die No Angels als Retortenband[81], Produkt[82] und Marionetten[83] bezeichnet, ihnen wurde mangelndes Talent vorgeworfen und es wurde ihnen unterstellt, ihr Erfolg liege am medialen Hype und nicht an der Qualität ihrer Musik und ihrer musikalischen Begabung.[84] Selbst die Plattenfirma der No Angels rechnete damit, dass die Band nach einem Nummer-eins-Hit keinen weiteren Erfolg haben würde.[85]

Ab dem zweiten Album mit dem selbsterklärenden Titel Now… Us! hatten sich die Bandmitglieder zum Ziel gesetzt, die No Angels als ernstzunehmenden Pop-Act in Deutschland für eine breitere Zielgruppe zu etablieren und die Vorurteile, mit denen sie konfrontiert waren, zu entkräften.[86] Die Bandmitglieder schrieben selbst an Songs für das zweite Studioalbum mit. Ihr Gesangstalent bewiesen sie mit zahlreichen A Capella- und Live-Auftritten.[87] Die Rhein-Zeitung kommentierte die Konzerte ihrer folgenden Tour mit den Worten „erstaunlich erwachsen – und erstaunlich gut“[88]. Parallel dazu wurde eine breitere Zielgruppe durch die Aufnahme des Livealbums When The Angels Swing und der damit einhergehenden Präsentation der eigenen Songs in Swing-Arrangements angesprochen.

Das Image der No Angels wurde durch das dritte Studioalbum Pure gefestigt. Erneut schrieben die Bandmitglieder eigene Songs und waren am Produktionsprozess des Albums beteiligt. Die Videos, Auftritte und das gesamte Erscheinungsbild der No Angels wurden zunehmend opulenter und waren charakterisiert durch eine moderne Ästhetik. Nach dem Comeback 2007 schlossen die No Angels mit ihrem Image nahtlos an die Zeit vor der Trennung an. Destiny ist, ebenso wie Pure, ein Album, das dem Adult Pop zuzurechnen ist. Im Fokus standen komplexe Harmoniegesänge, und bei Auftritten wurden sie von einer eigenen Band begleitet. Im Laufe der Bandgeschichte schafften es die No Angels, sich als ernstzunehmender Pop-Act[89] mit einem eigenen Profil[90] und Substanz[91] in Deutschland zu etablieren.[92]

Als die Alben der No Angels aus den Jahren 2001 bis 2003 Ende November 2020 wiederveröffentlicht wurden, entstand ein neuer Hype um die Band und ihre Songs.[93][94][95] Bei der daraufhin realisierten Neuauflage der No Angels zum 20-jährigen Jubiläum ihrer ersten Single Daylight in Your Eyes erfand sich die Band bewusst nicht neu.[96] Stattdessen legten sie mit der Neuaufnahme einiger ihrer alten Songs den Fokus auf das Nostalgiegefühl im Rahmen der stattfindenden Wiederentdeckung der modischen[97][98] und musikalischen[99] Trends der 2000er Jahre.[100][101] Die Tageszeitung bescheinigt den No Angels daraufhin auch zwanzig Jahre nach Bandgründung kulturelle Relevanz.[102]

Aufgrund ihres Erfolgs als meistverkaufte deutsche Girlgroup aller Zeiten[103] gelten die No Angels heute als popkulturelles Phänomen[104] und als Trendsetterinnen[105], die die Modetrends der 2000er Jahre mitprägten,[106] sowie als Vorreiterinnen für deutsche Girlgroups der 2000er Jahre und Gewinner deutscher Castingshows.[107] Zahlreiche deutsche Musiker, Künstler und Personen des öffentlichen Lebens bezeichnen sich als Fans der No Angels und beschreiben sie als Vorbilder, darunter Mousse T., Stefanie Heinzmann[108], Janine Pink[109], Cale Kalay[110], Lea[111], Lichtblick[112], Sarah Lombardi[113], Prince Damien[114], Riccardo Simonetti, Christoph Watrin, Tarik Tesfu[115], Guido Maria Kretschmer[116] und Anna Jurjewna Netrebko.

Musik und Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik der No Angels ist der Popmusik zuzuordnen. Die fünf Studioalben spiegeln jeweils den Zeitgeist wider und dokumentieren die – von Album zu Album unterschiedlich intensiv betriebene – Weiterentwicklung der Band. Je nach Album und dem vorherrschenden Musiktrend wurde die Popmusik mit verschiedenen Genres kombiniert. Das erste Album Elle’ments war beeinflusst vom Europop; auf dem Album Now…Us! experimentieren die No Angels verstärkt mit Rhythm and Blues und Latin-Pop; Pure kombiniert Popmusik mit Soul; Destiny beinhaltete vermehrt Elemente des Poprock und setzt dabei auch auf den Einsatz von Klavier und Streichern. Auf den beiden letztgenannten Studioalben überwiegen Midtempo-Songs, z. B. A Reason, Make a Change, Angel of Mine und Forever Yours. Auf ihrem letzten Studioalbum Welcome To The Dance entwickelten sich die No Angels musikalisch in Richtung Dance. Die Band machte zudem Ausflüge in das Genre des Swing auf ihrem Livealbum When The Angels Swing und trat wiederholt mit reduziertem Sound im Rahmen von Akustik-Konzerten auf.

Typisch für die No Angels ist ihr eigener Sound, der sich durch eine paritätische Verteilung der Gesangsparts, betonte Refrains und ausgefeilte, zum Teil chorische Harmoniegesänge sowie geschickte Aneinander- oder Parallelreihungen der Einzelstimmen auszeichnet.

Lyrisch bedienen die No Angels vorrangig das Thema Liebe in all ihren vielfältigen Facetten sowie die angrenzenden Themen Freundschaft, Zusammenhalt, Hoffnung und Vertrauen. Ebenfalls wird das Thema Empowerment, Akzeptanz und Toleranz[117] mit der zugrundeliegenden Botschaft über Selbstliebe und das Vertrauen in sich selbst in den Songs der No Angels angesprochen, z. B. in den Songs Something About Us, Rivers of Joy und Goodbye to Yesterday. Das Thema Freundschaft sprechen die No Angels besonders bei den neuen Songs auf ihrem Album 20 aus dem Jahr 2021 an, z. B. in We Keep the Spirit Alive und A New Day. Während der Band teilweise vorgeworfen wurde, durch ihre Bearbeitung des Themas Liebe stereotypisierende Geschlechterbilder zu reproduzieren[118], wie beispielsweise in Still in Love With You, änderte sich dies spätestens mit dem Album Welcome To The Dance. Das Album zeichnet lyrisch das Bild der selbstbestimmten, starken und durchaus auch sexuell aufreizenden Frau, die Kontrolle über ihr Leben besitzt und für sich und ihre individuelle Selbstdarstellung einsteht, z. B. in den Liedern Too Old, Shut Your Mouth und Down Boy. Auf dem Album wird ebenfalls ein, passend zum Konzept des Albums, hedonistischer Lebensstil thematisiert, wie beispielsweise in den euphorischen Songs Dance-Aholic, Welcome To The Dance und in der Single One Life als Hymne auf das Leben.

Zielgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die klassische Zielgruppe der No Angels waren zunächst Kinder und Jugendliche[119], die in den fünf Bandmitgliedern identitätsstiftende Vorbilder fanden, denen sie nacheifern konnten.[120] Als sich die No Angels im Laufe ihres Bestehens zunehmend erwachsener und reifer präsentierten und mit ihren Veröffentlichungen unterschiedliche Stilrichtungen bedienten, z. B. Einflüsse der Genres Rock, Soul und Rhythm and Blues auf den Alben Pure und Destiny, Dance auf dem Album Welcome To The Dance und Swing auf dem Live-Album When the Angels Swing, sprachen sie eine zunehmend breitere Zielgruppe an, die Kinder und Jugendliche sowie Personen im jungen und im mittleren Erwachsenenalter umfasste.[121] Seit ihrem Comeback im Jahr 2007 sprechen die No Angels bewusst junge Erwachsene als Kernzielgruppe an.[122] Bandmitglied Wahls spricht rückblickend von Fans aus allen Altersgruppen zwischen sechs und 60 Jahren.[123] Auch der Fanclub der No Angels zählte Mitglieder aller Altersstufen.[124]

Die No Angels genießen hohes Ansehen in der LGBTQIA*-Community. Zurückzuführen ist dies u. a. darauf, dass Diakovska selbst Teil der Community ist; sie im Videoclip zu Still in Love with You mit einer Frau in innigen Szenen zu sehen ist[125]; Benaissa und Diakovska sich aktiv gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV einsetzen; sich die No Angels als Botschafter für Kampagnen gegen Homophobie engagieren[126] und als Vertreterinnen für Deutschland beim in der Community beliebten[127] Eurovision Song Contest auftraten.

Ebenfalls bedeutend waren die No Angels als multiethnische und diverse[128] Popgruppe bei Teenagern mit Migrationsgeschichte in den 2000er Jahren, da die Bandmitglieder zur Sichtbarkeit von People of Color und Minderheiten in Kunst, Kultur und Medien beitrugen.[129] Ihre Diversität machten die No Angels jedoch nie bewusst zum Thema, sondern galt für sie als Normalität.[130] Heute sind die No Angels, ebenso wie die Bandmitglieder Benaissa und Wahls, im Deutschen Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music geführt, das Prominente führt, die zur Sichtbarkeit von Schwarzen Deutschen Künstlerinnen und Künstlern, Popularmusik sowie Personen des öffentlichen Lebens beitragen. Den No Angels ist gemeinsam mit der Band Bro’Sis in der Ausstellung ein Jugendzimmer mit Postern, Bettwäsche und weiteren Merchandisingartikeln gewidmet.

Weitere Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werbeaktivitäten und Merchandising[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werbeaktivitäten

Ihr hoher Bekanntheitsgrad und die breite Zielgruppe, die die No Angels ansprachen, verhalf der Band zu zahlreichen Werbeverträgen. Beispielsweise machten die No Angels im Jahr 2001 Werbung für Modeaccessoires von KiK. Im Jahr 2002 startete die Band eine Kooperation mit QS, einer Tochterfirma von S. Oliver, unter dem Motto Fashion for Stargirls. Durch die Ausstattung der Band bei öffentlichen Auftritten wurde QS erfolgreich als Marke etabliert.[131] Ebenfalls 2002 bewarb Langnese in einer TV- und Kino-Kampagne mit dem von den No Angels aufgenommenen Song Like Ice In The Sunshine.[132] Ab Januar 2003 warb Vittel mit den No Angels.[133] Gillette bewarb ab Frühjahr 2003 in einem Werbespot einen Rasierer mit dem Song Venus der Band und in einer Printkampagne wurde das Produkt mit Fotos der Bandmitglieder beworben. Zusätzlich wurde der Rasierer im Handel mit einer Mini-CD mit den Songs Venus und No Angel (It's All In Your Mind) verkauft.[134] Lego startete im Sommer 2003 für die eigene Marke Clikits eine TV- und Print-Kampagne mit den No Angels.[135] Für die Veröffentlichung ihres Studioalbums Pure kooperierten die No Angels im gleichen Jahr mit dem Mobilfunkanbieter E-Plus. Auf der Website von E-Plus gab es u. a. Klingeltöne und Wallpaper für Handys und Neuigkeiten der No Angels konnten als SMS abonniert werden.[136] Ebenfalls 2003 gab es im Happy Meal von McDonalds ein Mini-Radio der No Angels mit ihrer Single Someday. In 2009 wurden die No Angels als Werbepartner von Rewe engagiert und nahmen dafür den Song A Little Better Everyday auf, bevor die Kampagne aufgrund des Skandals rund um Bandmitglied Benaissa abgesagt wurde. Seit November 2020 nutzt BMG die No Angels als vorrangige Testimonials zur Bewerbung des gesamten Songkatalogs von Cheyenne Records, der ehemaligen Plattenfirma sämtlicher Gewinnerbands aus der Castingshow Popstars.

Merchandising

Seit Gründung umfasste die Vermarktung der No Angels nicht lediglich die Musikproduktion und Werbeaktivitäten, sondern auch Merchandising.[137] So gab es u. a. zu erwerben: T-Shirts, Longsleeves, Pullover, Bettwäsche, Badehandtücher, Baumwolldecken, Kissen, Rucksäcke, Umhängetaschen, Portemonnaies, Aufkleber, Armbanduhren, Lanyards, Postkarten, Poster, Puzzle, Tassen, Schlüsselanhänger, Handytaschen, Gürteltaschen und Handycover mit den No Angels oder dem Logo der No Angels; Jahreskalender mit Bildern der No Angels; den Magix No Angels Music & Video Maker; Bücher über die Erfolgsgeschichte der No Angels und Songbooks mit den Texten der Songs der Band; das offizielle No Angels Beauty Magazin; eine Pflegeserie mit Parfüm, Deodorant, Shower Gel und Body Lotion von LR Health & Beauty Systems sowie Sonnenbrillen aus der No Angels Eye Wear-Kollektion. Im Rahmen des Erwerbs der Masteraufnahmen der Plattenfirma Cheyenne Records und der Jubiläumsfeierlichkeiten der Band wurden ab 2020 ein No Angels T-Shirt, eine Mund-Nasen-Bedeckung und Beanies verkauft.

Insgesamt, so wird geschätzt, erwirtschafteten die No Angels zwischen den Jahren 2000 und 2010 einen Umsatz von 50 Millionen Euro.[138]

Podcast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 20-jährigen Jubiläum der No Angels startete die Band im Mai 2021 den achtteiligen Podcast 20 – Der No Angels Podcast, in dem die Gründungsmitglieder Benaissa, Diakovska, Mölling und Wahls gemeinsam auf die Geschichte der Band vom Casting im Jahr 2000 bis zur Wiedervereinigung im Jahr 2021 zurückblicken. Neben den vier Mitgliedern der No Angels kommen auch Wegbegleiter, Manager, Choreographen, Produzenten und prominente Fans zu Wort, u. a. Mousse T., Peter Lanz, Giulia Becker, Simone Angel und Cale Kalay.[139] Produziert wird der Podcast von Andolin Sonnen; die Redaktion übernimmt Jens Thiele; als Sprecherin fungiert Ivy Haase. Der Podcast ist exklusiv über die Plattform AudioNow zu hören und ist dort regelmäßig in den Rubriken Charts und 24h-Trend zu finden.

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Plötzlich Popstars! (14. Mai 2021, 01:13:58)
  2. Daylight – Die No Angels bekommen Flügel (21. Mai 2021, 01:03:29)
  3. Something About Us – Stolz & Vorurteile (28. Mai 2021, 59:33)
  4. Someday – Schmerzlicher Abschied (4. Juni 2021, 01:02:54)
  5. Destiny – Die Schicksalsgemeinschaft kehrt zurück (11. Juni 2021, 49:33)
  6. Disappear – Drei Minuten beim ESC (18. Juni 2021, 39:20)

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Bandgeschichte haben sich die No Angels immer wieder sozial engagiert. Im Jahr 2001 wurde ein Abendessen mit ihnen auf eBay für über 10.000 Euro versteigert. Der Erlös kam wohltätigen Zwecken zugute.[140] Im Jahr 2003 waren die No Angels Teil des Benefizprojektes TV Allstars, dem sich mehrere deutsche Sänger und Bands aus Castingshows anschlossen. Das Cover des Band-Aid-Songs Do They Know It’s Christmas? und das dazugehörige Album mit Weihnachtsliedern wurden in Deutschland mit je einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Ein Teil des Erlöses ging an die SOS-Kinderdörfer. Im Jahr 2007 beteiligten sich die No Angels an einer PETA-Kampagne und setzen sich so gegen das Pelztragen ein. Im Jahr 2009 unterstützte die Band als Respekt-Botschafter das Anliegen der Kampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD), die für Respekt gegenüber queeren Menschen wirbt.[141]

Zeitleiste: Bandmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglied 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Vanessa Petruo
(2000–2003)
Nadja Benaissa
(2000–2003; 2007–2010,2021)
Lucy Diakovska
(2000–2003; 2007–2014,2021)
Sandy Mölling
(2000–2003; 2007–2014,2021)
Jessica Wahls
(2000–2002; 2007–2014,2021)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK
2001 Elle’ments
Polydor (UMG)
DE1
Siebenfachgold
×7
Siebenfachgold

(74 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(48 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(44 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 12. März 2001
Verkäufe: + 1.130.000
2002 Now … Us!
Cheyenne Records / Polydor (UMG)
DE1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin
[142][143]
(33 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(20 Wo.)AT
CH4
Gold
Gold

(17 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 24. Juni 2002
Verkäufe: + 800.000[144]
2003 Pure
Cheyenne Records / Polydor (UMG)
DE1
Gold
Gold

(16 Wo.)DE
AT2
(12 Wo.)AT
CH9
(9 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 25. August 2003
Verkäufe: + 100.000
2007 Destiny
Polydor (UMG)
DE4
(9 Wo.)DE
AT14
(3 Wo.)AT
CH22
(4 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 13. April 2007
Verkäufe: + 30.000[145]
2009 Welcome to the Dance
Polydor (UMG)
DE26
(2 Wo.)DE
AT65
(1 Wo.)AT
CH95
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 11. September 2009
2021 20
BMG Rights Management (Warner)
DE1
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021DE
AT2
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021AT
CH6
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021CH
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2021

Tourneen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Headliner

  • 2001: Rivers of Joy Tour (19. Oktober bis 10. Dezember 2001)
  • 2002: Four Seasons Tour (7. November bis 3. Dezember 2002)
  • 2010: An Intimate Evening with... No Angels (17. Mai bis 22. Mai 2010)

Als Support-Act

  • 2001: DJ Bobo – Planet Colors Tour (für sieben Konzerte in Deutschland und der Schweiz im April und Mai 2001)[146]
  • 2001: Westlife – Where Dreams Come True Tour (für die fünf Deutschlandkonzerte im Mai 2001)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1Live Krone
    • 2001: in der Kategorie „Bester Newcomer“
    • 2002: in der Kategorie „Beste Band“
    • 2003: in der Kategorie „Beste Single“ (No Angel (It’s All in Your Mind))
  • AOL Award
    • 2007: in der Kategorie „Stars of the Night 2007“
  • Bambi
    • 2001: in der Kategorie „Pop National“
  • Bayerischer Musiklöwe
    • 2007: in der Kategorie „Bestes Comeback“[147]
  • Bravo Otto
    • 2002: „Gold“ in der Kategorie „Superband Pop“
    • 2003: „Gold“ in der Kategorie „Superband Pop“
    • 2004: „Silber“ in der Kategorie „Superband Pop“
  • Comet
    • 2001: in der Kategorie „Best Act National“
    • 2001: in der Kategorie „Act National“
    • 2003: in der Kategorie „Band National“
  • ECHO Pop
    • 2002: in der Kategorie „Nationale Gruppe Rock/Pop“
    • 2002: in der Kategorie „Nationale Rock/Pop Single“ (Daylight in Your Eyes)
    • 2003: in der Kategorie „Nationaler Musik-Videoclip“ (Something About Us)
  • Maxim
    • 2003: in der Kategorie „Woman of the Year“
  • NRJ Music Award
    • 2003: in der Kategorie „Best German Song“ (Something About Us)
  • Szenepreis
    • 2009: in der Kategorie „Bester Song National“ (Disappear)[148]
    • 2010: in der Kategorie „Bester Song National“ (One Life)[149]
  • Top-of-the-Pops-Award
    • 2001: in der Kategorie „Top Single Germany“ (There Must Be an Angel)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: No Angels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. No Angels – 20. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 11. Juni 2021.
  2. DE: BMG acquires No Angels catalogue bringing Germany's biggest ever popstars back to streaming services. 26. November 2020, abgerufen am 9. Januar 2021 (englisch).
  3. NO ANGELS. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  4. Artikel auf musicline.de, mit Erwähnung des Abstimmungsbetrugs; abgerufen 21. April 2006
  5. Dunja M. Pechner & Michael Fuchs-Gamböck: Popstars Backstage. Verlag Buhmann & Haeseler, 2004, ISBN 3-927638-27-7, S. 17.
  6. Podcast "Kathi Mal unter Uns…", Folge: "Privater Talk mit Ex-No Angel Sandy Mölling – über Nacht zum Popstar", 11. Januar 2021
  7. DER SPIEGEL: Ärger um No Angels: Wem gehört der Song? Abgerufen am 14. Februar 2021.
  8. No Angels - Daylight In Your Eyes. Abgerufen am 21. Dezember 2020 (englisch).
  9. Popmusik: Das Modell „Popstars“ ist nicht beliebig wiederholbar. In: FAZ.NET. 18. August 2001, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Dezember 2020]).
  10. Big Market History. In: Top40-Charts. Abgerufen am 28. Februar 2007 (englisch).
  11. Singlecharts - Jahrescharts 2001 (Memento vom 13. Januar 2010 im Internet Archive)
  12. Site Maintenance. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  13. Billboard (2002): The International Newsweekly of Music, Video and, Home Entertainment. June 1/2002, S. 82.
  14. lescharts.com - No Angels - Daylight In Your Eyes. Abgerufen am 7. März 2021.
  15. daylight in your eyes | full Official Chart History | Official Charts Company. Abgerufen am 21. Dezember 2020 (englisch).
  16. DER SPIEGEL: Musikgeschäft: No Angels und die "Luft"-Masche - DER SPIEGEL - Kultur. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  17. Elle'ments: Datenbank. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Ifpi. Archiviert vom Original am 27. September 2007; abgerufen am 20. September 2009 (Wo ist da die Quelle?).
  18. No Angels - There Must Be An Angel. Abgerufen am 21. Dezember 2020 (englisch).
  19. No Angels: Retorten-Band auf Disco-Tour – laut.de – News. Abgerufen am 20. Januar 2021.
  20. RZ-Online: "Rivers Of Joy"-Tournee: Professioneller Sound und mun. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  21. DW: No Angels singen im Kosovo für Bundeswehr. In: DIE WELT. 24. Januar 2002 (welt.de [abgerufen am 3. Januar 2021]).
  22. Tinka Dippel: Nadja Benaissa – Alles wird gut. Hamburg 2010, ISBN 978-3-941378-75-9.
  23. Popmusik: Das Modell „Popstars“ ist nicht beliebig wiederholbar. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 20. Dezember 2020]).
  24. We LOVE No Angels documentary. Pro Sieben. Retrieved on 2007-06-10
  25. Tinka Dippel: Nadja Benaissa – Alles wird gut. Hamburg 2010, ISBN 978-3-941378-75-9.
  26. MusikWoche | Music | No Angels-Now... Us! Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  27. My Hit Your Song, ProSieben, 31. Januar 2019.
  28. No Angels // Come back · Daniel Troha Music. In: Daniel Troha Music. Abgerufen am 20. Januar 2021.
  29. https://www.vip.de/vips/no-angels-t2709.html gefunden bei vip.de, abgerufen am 22. Oktober 2019
  30. ZDF Jahrbuch - Show. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  31. RP ONLINE: Sängerin Jessica will nur kurze Baby-Pause: No-Angels-Nachwuchs im Februar da. 5. November 2002, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  32. DER SPIEGEL: No-Angels-Aussteigerin Jess: "Wir hatten uns etwas ganz anderes vorgestellt" - DER SPIEGEL - Kultur. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  33. Gesine Jordan: "There is no angel inside us". In: DIE WELT. 14. März 2003 (welt.de [abgerufen am 19. Dezember 2020]).
  34. Star Channel: No Angels (Biographie). 3. Februar 2009, abgerufen am 23. Dezember 2020.
  35. Star Channel: No Angels (Biographie). 3. Februar 2009, abgerufen am 21. Januar 2021.
  36. Nach dreieinhalb Jahren harter Arbeit löst sich nun die Girlgroup No Angels wegen kollektiver Erschöpfung auf
  37. MusikWoche | News | Gewaltiges Medienecho auf Comeback der No Angels. Abgerufen am 23. Dezember 2020.
  38. MusikWoche | News | Gewaltiges Medienecho auf Comeback der No Angels. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  39. "No Angels" sind zurück. 31. Januar 2007, abgerufen am 12. Dezember 2020.
  40. Airplay Charts Deutschland Top 30. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  41. "Wir haben keine Lust zu warten" - Interviews - Musik - 1LIVE. 17. März 2007, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  42. "Wir haben keine Lust zu warten" - Interviews - Musik - 1LIVE. 17. März 2007, abgerufen am 12. Februar 2021.
  43. Girlpower-Collage der letzten fünfzehn Jahre. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  44. Julia Bähr: Das „No Angels“-Comeback: Die gläsernen Mädchen. In: FAZ.NET. 26. April 2007, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Dezember 2020]).
  45. MusikWoche | News | No Angels live bei Viva. Abgerufen am 28. Dezember 2020.
  46. Nadja Benaissa: Alles wird gut, S. 156
  47. Rádiós Top 40 slágerlista - Hivatalos magyar slágerlisták. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  48. No Angels Disappear | Eurovision Song Contest + Charts. 8. März 2008, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  49. Line Arts - DER BLU-SZENEPREIS Deutschlands größter schwul-lesbischer Medienpreis. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  50. DER SPIEGEL: Eurovision Song Contest: No Angels singen für Deutschland. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  51. Alle Infos & News zu No Angels | VIP.de. Abgerufen am 22. Oktober 2019.
  52. FOCUS Online: „Fast alles hat sich geändert“. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  53. Chaos bei den No Angels
  54. Videodreh zu „One Life“. In: No Angels Inside. Abgerufen am 11. Juli 2009.
  55. spiegel.de: Stars auf Bewährung
  56. Die „No Angels“ bei „Das perfekte Promi Dinner“: Nadja rührt Lucy und Jessica mit Sade-Song zu Tränen. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  57. noows.de (Memento vom 30. Mai 2010 im Internet Archive)
  58. Nadja Benaissa: No-Angels-Kolleginen sorgen sich, so Lucy. Abgerufen am 27. November 2020.
  59. 17 Mai 2010 Montag: GERRY WEBER OPEN 2010. Abgerufen am 18. Januar 2021.
  60. No Angels begeistern bei Brunnenfest | Freie Presse - Chemnitz. Abgerufen am 18. Januar 2021.
  61. Märkisches Medienhaus: „No Angels“ versüßen den Sommer. 20. Juli 2010, abgerufen am 18. Januar 2021.
  62. kiels längste nacht 2010. Abgerufen am 18. Januar 2021.
  63. rtl-hessen.de (Memento vom 18. Dezember 2013 im Internet Archive)
  64. dernewsticker.de
  65. Lucy Diakovska: Kein Kontakt mehr zu Nadja! Abgerufen am 12. Februar 2021.
  66. Aachener Zeitung: Keine Sonderrolle: Sandy Mölling im Grenzlandtheater. 26. November 2014, abgerufen am 12. Februar 2021.
  67. jumpradio.de: No Angels drehen neues Musikvideo zum Jubiläum | MDR JUMP. Abgerufen am 12. Februar 2021.
  68. Fabienne Kinzelmann, DER SPIEGEL: Vanessa Petruo von No Angels studiert in Dresden. Abgerufen am 14. Februar 2021.
  69. www.bigfm.de: No Angels bedanken sich bei Fans nach Spotify-Comeback. 30. November 2020, abgerufen am 14. Februar 2021.
  70. Offizielle Deutsche Charts - Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 19. Februar 2021.
  71. Radio-Charts Deutschland Hauptchart. Abgerufen am 1. März 2021.
  72. Offizielle Download Charts Single - Musik Charts | MTV Germany. Abgerufen am 22. Februar 2021.
  73. Die „No Angels“ veröffentlichen ein Jubiläumsalbum. Abgerufen am 28. Februar 2021.
  74. Heintje, Heino und No Angels - Ihr Hitproduzent kommt aus Andernach. Abgerufen am 15. April 2021.
  75. Die No Angels wagen nach zehn Jahren Pause ein Comeback: Beste Freundinnen. Abgerufen am 4. Juni 2021.
  76. Vorchecking : No Angels, Rise Against, James – laut.de – News. Abgerufen am 2. Juni 2021.
  77. Das ist der "Strip" von Lena Meyer-Landrut. Abgerufen am 4. Juni 2021.
  78. No Angels - 20 (Album am 04.06.2021). Abgerufen am 1. Juni 2021.
  79. Offizielle Deutsche Charts - Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 11. Juni 2021.
  80. Franz.lichtenegger: No Angels: Warum ihr neues Musikvideo so wichtig ist. 10. Juni 2021 (k.at [abgerufen am 10. Juni 2021]).
  81. No Angels: Retorten-Band auf Disco-Tour – laut.de – News. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  82. No Angels – laut.de – Band. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  83. DER SPIEGEL: Musikgeschäft: No Angels und die "Luft"-Masche - DER SPIEGEL - Kultur. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  84. MusikWoche | Music | No Angels-Now… Us! Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  85. Tinka Dippel: Nadja Benaissa – Alles wird gut. Edel, Hamburg 2010, ISBN 978-3-941378-75-9.
  86. Tinka Dippel: Nadja Benaissa – Alles wird gut. Hamburg 2010, ISBN 978-3-941378-75-9.
  87. Pop: No Angels nehmen sich eine Auszeit. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 20. Dezember 2020]).
  88. RZ-Online: "Rivers Of Joy"-Tournee: Professioneller Sound und mun. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  89. MusikWoche | Music | No Angels-Now… Us! Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  90. "No Angels" verabschieden sich. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  91. Engel fliegen wieder. 24. Januar 2007, abgerufen am 20. Dezember 2020.
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  93. Gesperrt. 6. September 2018, abgerufen am 4. Juni 2021 (Schweizer Hochdeutsch).
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