Love Symbol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Love Symbol
Studioalbum von Prince and The New Power Generation

Veröffent-
lichung(en)

2. Oktober 1992.[1]

Aufnahme

1. Dezember 1991 – August 1992

Label(s) Warner Bros. Records / Paisley Park Records

Format(e)

Doppelalbum, CD

Genre(s)

Funk, Hip-Hop, Pop, R&B, Rock

Titel (Anzahl)

18

Laufzeit

74:56


Besetzung Alle Songs wurden von Prince and The New Power Generation produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen. Folgende Personen ergänzten die Aufnahmen:.[2][3]
  • Tony Mosley – Rap in My Name Is Prince
  • Michael Koppelman – E-Bass in Blue Light
  • The Steeles (Jevetta, Jearlyn, JD und Fred) – Backing Vocals in The Sacrifice of Victor
  • Mike Nelson, Kathy J., Dave Jensen, Brian Gallagher, Steve Strand – Blasinstrumente
  • Michael Koppelman, Dave Friedlander, Steve Noonan, Ray Hahnfeldt, Brian Poer – Toningenieur
  • Keith “KC” Cohen, Michael Koppelman, Tom Garneau, Bob Rosa, Steve Beltran – Abmischung
  • Keith “KC” Cohen – weitere Produktion
  • Eric Anest (aka: Airiq Anest) – Schlagzeug-Programmierung
  • Dave Aron, Airiq Anest, Steve Durkee, Brian Poer, Steve Noonan, Ray Hahnfeld – Toningenieur-Assistent
  • George Black – zusätzliche Produktion bei Eye Wanna Melt with U
  • Larry Mahn – Aufnahme der Blasinstrumente im Ocean Way Studio in Los Angeles
  • Liz Luce – zusätzliches Design
  • Tonya Thompson – Typhoons von Prince & The N.P.G.
  • Michael Diehl – Eye Logo

Produktion

Prince


Studio(s)

Paisley Park Studio (Chanhassen)
Larrabee West Studios (Los Angeles)
Record Plant Studio (Los Angeles)

Chronologie
Diamonds and Pearls
(1991)
Love Symbol Come
(1994)
Singleauskopplungen
30. Juni 1992 Sexy MF
28. September 1992 My Name Is Prince
17. November 1992 7
17. November 1992 Damn U (nur US)
1. März 1993 The Morning Papers

Love Symbol (englisch für Liebessymbol) ist das 14. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Er nahm es mit seiner Begleitband The New Power Generation auf und veröffentlichte es am 2. Oktober 1992 bei dem Label Warner Bros. Records / Paisley Park Records. Love Symbol ist ein Konzeptalbum, da Prince eine Rahmenhandlung um die Songs des Albums herum entwarf. Deswegen bezeichnete er es als „Phantasie Rock-Seifenoper“.

Die Musik des Albums zählt zu den Genres Funk, Hip-Hop, Pop, R&B und Rockmusik. Als Gastmusiker wirken unter anderem Clare Fischer und Carmen Electra mit. Love Symbol war international kommerziell erfolgreich und erhielt in mehreren Ländern Gold- und Platinstatus. Musikkritiker waren über die Qualität des Albums geteilter Meinung; die Musik wurde überwiegend gelobt, während das Albumkonzept meist negativ bewertet wurde. Eine Tournee zum Album folgte nur durch die USA und Kanada und war aus kommerzieller Sicht erfolgreich.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prince nahm das Album Love Symbol, wie bereits das Vorgängeralbum Diamonds and Pearls (1991), zusammen mit seiner Begleitband The New Power Generation auf. Bei der Band gab es im Jahr 1992 personelle Änderungen: Sängerin Rosie Gaines verließ die Band und Prince holte Tänzerin Mayte Garcia dazu. Ferner wirkten DJ Graves und das Blechbläserquintett The NPG Hornz bei den Albumaufnahmen mit. Alle Songs von Love Symbol nahm Prince in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (US-Bundesstaat Minnesota) auf, zusätzliche Song-Abmischungen fanden in den Larrabee West Studios in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) statt.[4]

Prince bezeichnete das Album Love Symbol als „Phantasie-Rock-Seifenoper“ („fantasy rock soap opera“), weil er eine Rahmenhandlung um die Songs des Albums herum konstruierte. Dazu dient eine Affäre zwischen ihm selbst und einer 16-jährigen Prinzessin aus Kairo, die von Prince’ damaliger Freundin und späterer erster Ehefrau Mayte Garcia verkörpert wird. Gesprochene Überleitungen („segues“), die von der Schauspielerin Kirstie Alley in der Rolle der Reporterin Vanessa Bartholomew vorgetragen werden, verbinden vereinzelt Songs des Albums miteinander und stellen die Rahmenhandlung dar.[5]

Die meisten Songs des Albums nahm Prince von Dezember 1991 bis März 1992 auf, das Stück Blue Light spielte er bereits am 12. Mai 1991 ein. Am 18. September 1991 nahm er den Song My Name Is Prince auf, den er ursprünglich nicht auf einem Album veröffentlichen wollte. Am 1. Oktober 1991 spielte Prince Sweet Baby ein und am 1. Dezember die sechs Songs Sexy MF, Love 2 the 9’s, Arrogance, The Sacrifice of Victor, The Morning Papers und And God Created Woman, wobei er die beiden letztgenannten Stücke in einem Take aufnahm.[6] Am 5. Dezember arbeitete er mit der Band The NPG Hornz zusammen, die auf verschiedenen Songs Blechblasinstrumente einspielten. Bereits im Februar 1988 hatte Prince den Song The Max aufgenommen, doch nach einer Überarbeitung Ende 1991 wies er nahezu keine Gemeinsamkeiten mehr mit der ursprünglichen Version auf.[3][7][8][9]

Im Januar 1992 führte Prince die Album-Aufnahmen fort und spielte die fünf Songs The Continental, Damn U, 7, 3 Chains o’ Gold und The Flow ein. Den Song The Flow hatte Prince ursprünglich im August 1990 aufgenommen, doch auch dieses Stück wurde von ihm komplett überarbeitet und ähnelt der Originalversion nicht. Die gesprochenen Überleitungen von Schauspielerin Kirstie Alley wurden Anfang 1992 im Record-Plant-Studio in Los Angeles aufgenommen.[3][10][11][12]

Einige Songs von Love Symbol nahm Prince – bis auf die Backing Vocals einzelner Bandmitglieder und Overdubs von The NPG Hornz – alleine auf und spielte auch alle Instrumente selbst ein. Bis Ende März 1992 war er mit den Album-Aufnahmen beschäftigt, bevor er vom 3. April bis zum 12. Juli mit der Diamonds-and-Pearls-Tour auf Welttournee ging.[3][10]

Über die Zusammenarbeit mit Prince sagte Toningenieur Dave Friedlander, für ihn sei es die anstrengendste, aber auch bereicherndste Arbeit gewesen, die er jemals gemacht habe. Prince fordere Perfektion und wolle Mitarbeiter, die seinem Tempo folgen. Man habe 48 Stunden keinen Schlaf gehabt und auch Prince selbst sei „vielleicht mal für eine Stunde nach Hause gefahren, um ein Bad zu nehmen und sich umzukleiden“.[13]

Nach Beendigung der Diamonds-and-Pearls-Tour nahm Prince Mitte Juli 1992 den Song Eye Wanna Melt with U auf, den er ursprünglich auf der Maxi-Single von 7 veröffentlichen wollte. Aber er entschied sich kurzfristig dafür, den Song auch auf dem eigentlich fertiggestellten Album Love Symbol herauszubringen. Ohne diesen 3:50 Minuten langen Song hatte das Album eine Gesamtspielzeit von 76:41 Minuten – die damalige Speicherkapazität einer Compact Disc betrug jedoch nur 78 Minuten. Daraufhin strich Prince einen Großteil der bereits auf dem Album vorhandenen erklärenden Überleitungen, wodurch der Sinn der Rahmenhandlung auf der veröffentlichten Version von Love Symbol nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen ist. Im August 1992 stellte er das Album endgültig fertig.[5][14]

Ursprüngliche Version von Love Symbol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor Prince den Song Eye Wanna Melt with U auf dem Album Love Symbol platzierte, waren noch acht Überleitungen („segues“) mit einer Gesamtlänge von acht Minuten vorhanden. Diese Überleitungen erklärten die Rahmenhandlung zusammenhängender als in der veröffentlichten Version von Love Symbol.[3][15]

Segue 1 (Intro): Ein männlicher Erzähler informiert den Zuhörer darüber, dass die Rahmenhandlung im Jahr 1997 in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) beginnt. Ein kleiner Junge mit Namen Michael spielt im Dreck und gräbt eine Schachtel aus, die die goldfarbenen „Three Chains of Turin“ – auch „3 Chains o’ Gold“ genannt – enthält. Die Stadt Minneapolis befindet sich zum genannten Zeitpunkt inmitten einer Rezession. Die TV-Reporterin Vanessa Bartholomew, gespielt von Schauspielerin Kirstie Alley, ist bei Prince’ Paisley Park Studio vor Ort, um den Fernsehzuschauern mitzuteilen, dass dieser mit seiner Begleitband The New Power Generation auf Tournee gehen wolle und eine Oper mit neuer Musik vorstellen möchte. Der kleine Junge Michael kommt schließlich nach Hause und übergibt seiner Mutter die „Three Chains of Turin“. Die Mutter mit Namen „Mayte“ wird von Mayte Garcia gespielt und verkörpert eine ägyptische Prinzessin aus Kairo. Sie nimmt die Schachtel und erinnert sich fünf Jahre zurück, als sie im Jahr 1992 ein Prince-Konzert besuchte.[3][16]

Es beginnt der Song My Name Is Prince, in dem Prince unter anderem singt, er sei „der Auserwählte“ („the one and only“). Der folgende Song Sexy MF ist an Mayte adressiert; im Liedtext versichert ihr Prince, für ihn gehe es „nicht um Sex, es dreht sich alles um Liebe“ („ain’t about sex, it’s all about love“); die gemeinsame Zukunft würde er in einer Villa an der französischen Riviera mit ihr besprechen. Außerdem möchte Prince ihr „die wahre Bedeutung der Liebe“ („real meaning of this thing called love“) lehren, damit Mayte für eine Heirat mit ihm bereit sei.

Segue 2: Prince beauftragt Kirk Johnson, Mitglied von The New Power Generation, Mayte ausfindig zu machen. Doch Johnson teilt mit, er habe die Prinzessin nicht aufhalten können, da diese von einer siebenköpfigen Schlägertruppe umgeben sei. Aber Mayte konnte ihm die Schachtel mit den „3 Chains of Turin“ und einer Nachricht auf Videoband übergeben. In dieser Nachricht teilt sie Prince mit, sie befinde sich mittlerweile in Kairo und er möge die „3 Chains of Turin“ bewachen.[17][18]

Im Liedtext des folgenden Songs Love 2 the 9’s befasst sich Prince mit der maximalen Liebe; er singt von der „Art der Liebe, die deinen Körper, Meinung und Seele übernimmt“ („the kind of love that takes over your body, mind and soul“). Das Stück enthält zudem ein Verhör von Mayte, in dem sie auf die Frage ihres Alters mit „Jailbait“ antwortet. Auf Nachfrage ihres Berufs sagt sie, „für viele [Menschen] Sexsymbol, aber ich habe tatsächlich auch Verstand“ („sex symbol to many, but I really got a beautiful mind“). Den Liedtext des vierten Songs The Morning Papers schrieb Prince aus der Perspektive der dritten Person; er handelt vom Altersunterschied (15 Jahre) zwischen ihm und Mayte und Prince singt beispielsweise: „Er erkannte, dass sie der Liebe neu war, naiv in jeder Hinsicht … deshalb musste er warten“ („He realized that she was new to love, naiive in every way … that’s why he had to wait“).[19] Nach Ende des Songs fragt Mayte, wo sich Prince befinde. Dieser sagt aber nur: „Du kannst dich jetzt entspannen, alles ist unter Kontrolle“ („You can relax now, the max is in control“). Anschließend beginnt der Song The Max, der von Schicksal, Ausdauer und vom „Glaube an sich selbst“ („self-belief“) handelt.

Segue 3: Das erste Gespräch zwischen Prince und der Reporterin wird eingeleitet; in einem Telefon-Interview stellt diese sich als Vanessa Bartholomew vor. Prince fragt, wo sie sich in der letzten Zeit aufgehalten habe. Sie versuche seit Langem, ihn zu interviewen, antwortet Bartholomew. Als sie erwähnt, sie schneide das Telefon-Interview mit, legt Prince den Hörer sofort auf. Am nächsten Tag ruft sie ihn erneut an, entschuldigt sich für das letzte Telefonat und versichert ihm, das Telefongespräch diesmal nicht aufzunehmen. Während des Interviews spricht Prince durch ein Spezial-Telefon, einer „tongue box“, wie im Film Barbarella aus dem Jahr 1968. Nach dem Gespräch beginnt der Song Blue Light.[20]

Segue 4: Diese Überleitung handelt von den „Three Chains of Turin“. Vanessa Bartholomew erzählt Prince, dass diese ein Vermögen wert seien. Zudem seien die „Three Chains of Turin“ so alt wie die Pyramiden und besäßen magische Kräfte. Gemäß Bartholomew seien die Ketten gestohlen worden und für die Festnahme der Diebe sei eine Belohnung von einer halben Million Dollar ausgesetzt. Außerdem warnt Bartholomew Prince, dass sie seine Liebesgeschichte mit der 16-jährigen Prinzessin enthüllen wird, wenn er nicht die Wahrheit sage. Als sie nach Prince’ Namen fragt, antwortet dieser „Victor“, worauf sie folgendes erwidert: „Weißt du, wenn du mir nicht die ganze Wahrheit erzählst, muß ich mir selbst etwas ausdenken.“ Daraufhin legt Prince erneut den Telefonhörer kommentarlos auf und der Erzähler von segue 1 verkündet, Prince sei von nun auf ab verschwunden.[21][22] Es folgt der Song Sweet Baby. Ähnlich wie bei The Morning Papers singt Prince den Liedtext als Beobachter in der dritten Person. Mayte wird darin als von Prince und vom Glück verlassene Prinzessin beschrieben. Doch Prince verspricht Zuversicht und meint, für sie kommen sehr bald bessere Tage.

Segue 5: Ein Mitglied von The New Power Generation lädt Mayte zu einer Party ein. Außerdem ist ein Chor zu hören, der den Satz „three chains o’ Gold“ zweimal singt. Mayte gibt darauf als Antwort, „sie sind alles, was ich in dieser Welt habe“ („they’re all I have in this world“).[20][23] Es folgt der Song The Continental, der keinen besonderen Bezug zur Rahmenhandlung nimmt. Anschließend beginnt der Song Damn U, der erneut Mayte gewidmet ist. Im Liedtext singt Prince von einer „verrückten Liebesaffäre“ („kooky love affair“) und dass er und Mayte „wie Tiere“ seien, „geboren, um sich fortzupflanzen.“ („like animals, just born to breed.“) Am Ende von Damn U sagt Prince, dieser Song sei allen verliebten Menschen gewidmet („That was dedicated to all the lovers“). Anschließend sagt er aber, „Dieses ist allen Huren gewidmet“ („This one is dedicated to the whores“), womit er Journalisten meint. Vanessa Bartholomew versucht abermals, Prince zu interviewen und fragt, wer sein Gott sei. Als Prince mit „you“ antwortet, will sie von ihm wissen, ob dieses der Realität entspreche oder ob diese Antwort eine weitere Fassade von ihm sei. Doch Prince lacht lediglich, worauf Bartholomew fragt, warum er so arrogant auftrete.

Im Liedtext der nächsten beiden Stücke Arrogance und The Flow beschäftigt sich Prince mit häufig an ihn gestellten Fragen von Reportern. Im Übergang zwischen den beiden Songs sagt er den Satz „Wie eine Flamme ist sie [Mayte] gekommen, und mir war nicht mehr kalt“ („Like a flame she came and I was no longer cold“), worauf Vanessa Bartholomew mit „Das ist etwas anrüchig für diese Dame von gerade mal 16 Jahren.“ („That’s a little shady for this lady was just 16 years old“) reagiert.

Segue 6: Dieses ist ein kurzer Monolog, der von Mayte gesprochen wird. Sie erzählt, dass ihr Vater von sieben Männern getötet worden sei. Diese sieben Männer seien zudem ihre persönlichen Bodyguards. Nun fürchte sie, dass die Männer hinter ihr her seien und die „Three Chains of Turin“ haben wollten. „Sie dürfen sie niemals finden. Sie dürfen uns niemals finden“ („They must never find them. They must never find us.“), fleht Mayte Prince an.[20] Es folgt der Song 7.

Segue 7: Nach Ende des Songs sagt Mayte zu Prince: „Schau’ jetzt in den Spiegel. Wenn du der Anfang bist, bin ich das Ende, und alle Dinge dazwischen werden darin widergespiegelt.“ („Look now into the mirror. If you’re the beginning, I am the end, and all things in between are reflected therein.“) Im Booklet von Love Symbol stehen beim Liedtext von 7 in Spiegelschrift die Worte „revelation“ (deutsch: Offenbarung) und „the book“ (deutsch: Offenbarung des Johannes). Den Liedtext von 7 schildert Prince nah an der Darstellung der Apokalypse in der biblischen Offenbarung des Johannes.[20]

Im Liedtext von And God Created Woman beschreibt Prince Mayte als „Liebe seiner Liebe“ und „Seele seiner Seele“. Es scheint, als wolle Prince eine Parallele zu Adam und Eva ziehen, um zu verdeutlichen, dass er und Mayte untrennbar seien. Im folgenden Song 3 Chains o’ Gold beklagt Prince den Verlust von Mayte, die mit jemand anderem zusammen sei. „Böses Mädchen, wenn einer von uns einen Termin beim Bestatter hat, welcher wird es sein?“ („Evil girl, if one of us has a date with the undertaker, which one will it be?“), fragt Prince im Liedtext. Zudem verkündet er, dass er die „3 Chains o’ Gold“ besitze.[20]

Segue 8: Es folgt ein kurzes Gespräch zwischen Prince und Mayte, wie beide glücklich miteinander sind und ein gemeinsames Kind miteinander haben.[24] Vanessa Bartholomew meldet sich ebenfalls noch einmal und fragt Prince, warum er ihr nicht die Wahrheit erzählt habe. Als Antwort stellt der Schlagzeuger Michael Bland von The New Power Generation die Frage: „What is sacrifice?“ („Was ist Opfer?“). Das Album Love Symbol endet schließlich mit dem Song The Sacrifice of Victor, der im Liedtext als letztes Wort „Amen“ enthält.

Werbekampagne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangs war Musikmanager Frank DiLeo, der von 1984 bis 1989 für Michael Jackson gearbeitet hatte, für die Werbekampagne des Albums Love Symbol zuständig. Doch er wurde von Prince entlassen, nachdem er die gleiche Meinung wie der Warner-Vorstand vertrat, was die Auswahl der Singleauskopplungen betraf;[25] Prince wollte als erste Single My Name Is Prince veröffentlichen, während Warner und DiLeo den Song 7 favorisierten.[26]

Für die gemessen am Vorgängeralbum Diamonds and Pearls mäßigen Verkaufszahlen von Love Symbol machte Prince die Schallplattenfirma Warner Bros. Records verantwortlich. Er warf ihr vor, sie hätte das Album nicht intensiv genug beworben. Warner hingegen vertrat die Meinung, Prince sei in den Massenmedien zu präsent gewesen; fünf Singleauskopplungen innerhalb von sieben Monaten sei zu viel gewesen und Radiostationen hätten keine Songs des Albums mehr spielen wollen. Nach Meinung von Warner war dies ein Anzeichen für eine Marktübersättigung mit Prince’ Musik.[25] Marylou Badeaux, damalige Vizepräsidentin von Warner Bros. Records, schilderte die Stimmung der Warner-Angestellten gegenüber Prince folgendermaßen: „Es war deutlich spürbar, dass die Leute die Nase voll hatten. Viele sagten mir: ‚Der Typ ist doch völlig durchgeknallt.‘“.[27] Abgesehen von Greatest-Hits-Kompilationen war Love Symbol bis zur Veröffentlichung von Musicology im Jahr 2004 das letzte Prince-Album, das in den USA mit über einer Million verkauften Exemplaren Platinstatus erreichte.

Gestaltung des Covers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 14. Studioalbum von Prince hatte bei der Veröffentlichung im Oktober 1992 offiziell noch keinen Namen. Auf dem Frontcover ist das unaussprechbare Symbol zu sehen, das Prince von 1993 bis 2000 als Pseudonym anstatt eines Namens trug. Dieses Symbol stellt eine Kombination aus Mars- und Venussymbol dar, weswegen anfangs einige Massenmedien das Album unter anderem Androgyny (deutsch: Androgynie) nannten. Ferner wurde das Album auch als Untitled (deutsch: Unbetitelt) und Prince and The New Power Generation bezeichnet, weil diese als Interpreten angegeben sind. Erst ein Jahr nach der Veröffentlichung erhielt das Album einen offiziellen Namen, als Warner Bros. Records am 11. Oktober 1993 die Single Peach in einer Sonderausgabe mit My Name Is Prince als B-Seite auf CD herausbrachte; dort ist auf der Rückseite des Covers folgender Satz zu lesen: „Taken from the album Love Symbol“ (deutsch: „Aus dem Album Love Symbol entnommen“).[3][28]

Bei einigen CD-Auflagen ist das Symbol auf der ansonsten durchsichtigen Klappe des Jewelcases eingeprägt oder aufgedruckt, so dass das Coverbild des eigentlichen Booklets das Symbol nicht umfasst. Dort ist eine futuristische Stadt zu sehen, die als Neues Jerusalem interpretiert werden kann. Auf der abgebildeten Straße spielt Prince Gitarre, während Mayte Garcia dazu tanzt. Das Paar befindet sich inmitten eines Kreises zwölf sitzender Mädchen. Auf dem Rückcover der Doppel-LP ist ein Bandfoto von Prince und The New Power Generation zu sehen, darunter ist die Tracklist der Songs abgedruckt. Zudem ist über dem Bandfoto ein schemenhaftes Porträt von Mayte Garcia zu erkennen. Die Liedtexte der Songs sind in der Innenhülle zu finden.

Im Booklet der CD sind weitere Fotos abgedruckt, die Prince und seine Bandmitglieder zeigen. Die Tracklist ist auf der Rückseite zu finden, wobei die Nummerierungen der einzelnen Songs und die jeweiligen Zeitangaben in römischen Zahlen dargestellt sind. Als Hintergrundbild ist die Spitze einer Pyramide zu sehen. Im Hintergrund der abgedruckten Liedtexte sind diverse kleine Nachrichten zu lesen, wie beispielsweise „the yellow cloud will croon“ (deutsch: „Die gelbe Wolke wird leise singen“), „prince’s mother’s 1st name is mattie“ (deutsch: „Der Vorname von Prince’ Mutter lautet Mattie“), „prince’s favorite food is stewardesses“ („Prince’ Lieblingsessen sind Stewardessen“) oder „don’t buy the black album“ („Kauft das Black Album nicht“).[2]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik des Albums Love Symbol ist von den Genres Funk und Dance-Pop beeinflusst, namentlich die Songs My Name Is Prince, Sexy MF, The Max, The Continental, The Flow und The Sacrifice of Victor; in diesen Songs sind auch Rap-Passagen zu hören. Außerdem sind auf dem Album Songs aus den Genres Pop- und Rockmusik vorhanden, etwa The Morning Papers, 7 und 3 Chains o’ Gold. Es ist das erste Prince-Album, auf dem ausdrücklich Samples von Songs anderer Musiker erwähnt sind.[3][21]

Der erste Song My Name Is Prince enthält Elemente aus dem Genre Hip-Hop, zu Beginn sind Samples der Prince-Songs I Wanna Be Your Lover (1979), Partyup (1980) und Controversy (1981) zu hören. Die Ankündigung „Prince and the New Power Generation“ stammt von dem Sprecher Burton Richardson (* 1949) der Arsenio-Hall-Show am 4. September 1991, in der Prince damals auftrat. Den Liedtext schrieb Prince zusammen mit Tony Mosley, der bei dem Song auch die Rap-Passagen übernimmt. Die Textzeile „Du musst erst ein Prinz [Prince] sein, bevor du König bist“ („you must become a prince before you’re a king“) wurde von einigen Medien als Seitenhieb gegen Michael Jackson interpretiert, der sich ab dem Jahr 1991 selbst als „King of Pop“ bezeichnete. Mosley widersprach jedoch dieser Vermutung und sagte, es sei gegen irgendjemand gerichtet, der sich selbst als „Der König von irgendetwas“ („the King of anything“) bezeichne. Ferner enthält My Name Is Prince Stöhnen von Kim Basinger, die allerdings als Mitwirkende nicht erwähnt ist.[3][22][29][30]

Die Abkürzung MF im Song Sexy MF steht für „Motherfucker“, wobei dieses Wort im Kontext aber nicht als Schimpfwort verwendet wird, sondern im sexuellen Bereich. Der Song erinnert zuweilen an ein für James Brown typisches Stück aus dem Genre Funk. Den Liedtext schrieb Prince gemeinsam mit Tony Mosley und Levi Seacer Jr., der den Refrain „you sexy Motherfucker“ entwarf und diesen größtenteils auch selbst singt. Seacer hatte sich damals angewöhnt, seine Kollegen im Paisley Park Studio mit dem Satz „you sexy motherfucker!“ zu begrüßen, was Prince dazu inspirierte, diesen Satz als Refrain zu verwenden. Mosley steuerte die Textzeile „sexy Motherfucker wackeln mit dem Arsch“ („sexy Motherfucker shakin’ that ass“) bei. Toningenieur Tom Garneau benutzte ein Akai-S1100-Sampler, um eine „saubere“ Version von Sexy MF zu kreieren; er ersetzte das Wort „Fucker“ durch einen Schrei von Prince („replacing every instance of the word „fucker“ with a Prince scream.“).[3][21][31][32]

Das Stück Love 2 the 9’s besteht aus zwei verschiedenen musikalischen Segmenten: Es beginnt als Jazz-angehauchter Pop-Song mit Falsett-Gesang von Prince. Der zweite Abschnitt beginnt ab 2:13 Minuten und enthält Rap-Gesang, dessen Rhythmus aus E-Bass, Gitarren-Licks und ausgedehnten Trompeten- und Saxophon-Phrasen besteht.[25]

Das Liebeslied The Morning Papers ist eine R&B-Ballade aus dem Bereich Popmusik. The Max stammt aus dem Genre Funk, wobei Klavier-Riffs die Melodie des Songs unterstützen. An einer Stelle spielt Prince eine orientalisch angehauchte Synthesizer-Melodie, die seinem eigenen Song Rave Unto the Joy Fantastic aus dem Jahr 1988 entliehen ist, der aber erst im Jahr 1999 von ihm veröffentlicht wurde.[20][21]

Der Song Blue Light enthält Elemente des Genres Reggae, das neu in Prince’ musikalischem Repertoire war. Eric Leeds spielt bei dem Stück Saxophon. Ursprünglich sollte Blue Light auch als Single ausgekoppelt werden. Eye Wanna Melt with U ist ein monotoner klingender Song, der Elemente aus der Musikrichtung Techno enthält. Im Liedtext befasst sich Prince mit der 16-jährigen Prinzessin Mayte, die Hauptdarstellerin der Rahmenhandlung von Love Symbol ist. Der Liedtext handelt ausschließlich von sexuellen Anspielungen und Prince beschreibt, wie „beschäftigt“ („gettin’ busy“) er mit ihr sei. Er vermutet, dass sie Jungfrau gewesen ist und weist darauf hin, Safer Sex mit Mayte gehabt zu haben. („this is safe sex“. „Don’t look now, but there’s a river of blood. You must have been a virgin.“).[21][23][25][33]

Sweet Baby ist erneut eine R&B-Ballade, die Prince in den für ihn typischen Falsett-Gesang vorträgt. Die Arrangements des Songs sind spärlich gehalten, sodass sein Klavierspiel hervorgehoben wird. Ursprünglich war Sweet Baby ebenfalls als Singleauskopplung geplant. Der Song The Continental ist dem Genre Rock zuzuordnen, der Liedtext enthält abermals sexuelle Anzüglichkeiten; Prince möchte zeigen, „wie ein Junge und Mädchen Spaß haben sollen“ („how a boy and girl are supposed to have fun.“) The Continental endet mit einem Telefongespräch zwischen Carmen Electra und Prince, der darin wissen möchte, wie Electra „es besorgt haben möchte“ („be done“). Damn U ist eine weitere für Prince typische R&B-Ballade im Falsett-Gesang, Clare Fischer steuerte die Streichorchester-Arrangements bei. Am Ende des Songs ist dezenter Applaus zu hören.[20][22][25][34]

Der anschließende Song Arrogance enthält einen zum Teil autobiografischen Liedtext, weil Prince am Anfang seiner Rockstar-Karriere immer wieder eine gewisse Arroganz vorgeworfen worden war. Das Stück enthält Samples der Songs I Know You Got Soul (1987) von Eric B. & Rakim, Jazz it Up (Jazz Mix) (1991) von der C.F.M. Band und Niggaz4Life (1991) von N.W.A. Im Liedtext von The Flow beschäftigt sich Prince mit ihn verfolgenden Paparazzi und seinem daraus resultierenden Misstrauen gegenüber Journalisten. Unter anderem fragt er, „Ist es wirklich wichtig, wo ich meine Nickerchen halte, oder mit wem ich ins Bett gehe?“ („Is it really important where I take my naps or who I sleep with?“).[20]

7 beinhaltet ein Sample des Songs Tramp, der im Jahr 1967 von Lowell Fulson und Jimmy McCracklin geschrieben wurde – Otis Redding und Carla Thomas hatten mit dem Song damals einen kommerziellen Erfolg. Für einen Prince-Song ungewöhnlich beginnt 7 mit dem Refrain, der zweimal wiederholt wird; erst a cappella und anschließend mit Begleitung von Schlagzeug und E-Bass. Durch den Einsatz der Instrumente Zimbel und Sitar wird dem Song ein Hauch von orientalischer Musik verliehen. Im Liedtext befasst sich Prince unter anderem mit dem Leben nach dem Tod; „Es wird eine neue Stadt mit Straßen aus Gold geben. Jugendliche werden so erzogen, dass sie nie alt werden. Und es wird keinen Tod geben.“ („There will be a new city with streets of gold. Young so educated they never grow old. And there won’t be no death.“).[21][35]

Der Songtitel von And God Created Woman ist dem Namen des Films Und immer lockt das Weib von Regisseur Roger Vadim aus dem Jahr 1956 entlehnt, der im Englischen And God Created Woman heißt. Das Stück ist aus dem Bereich Soul-Pop und der Schwerpunkt der Arrangements liegt auf geschmeidigen Synthesizern sowie Bass- und Trompeten-Lines. Der Liedtext ist an die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden angelehnt.[20][25][36][37]

3 Chains o’ Gold besitzt insgesamt sechs musikalische Abschnitte sowie mehrere Tempowechsel. Der Song beginnt mit gemäßigt-schnellem Gitarren-Rock, im zweiten Abschnitt verlangsamt sich das Tempo und eine Flöte sowie ein Streichorchester führen in ein verträumtes romantisches Segment. Im dritten Abschnitt übernimmt die Gitarre wieder die Führungsrolle und Prince’ Stimme ist mit einem Mehrspurrekorder mehrfach aufgenommen, sodass der Eindruck eines Chors entsteht. Zudem sind ein Klavier-Staccato und Kastagnetten zu hören. Im Abschnitt vier bildet die Musik den pompösen Höhepunkt mit Oper-ähnlichem Gesang von Prince. Im Abschnitt fünf kehrt das Rock-Segment vom Anfang des Songs zurück und das Stück macht für einen kurzen Moment eine Pause. Der sechste und letzte Abschnitt besteht aus einem bedrohlich wirkenden Chor-Gesang, in dem tiefe Atemzüge von Prince zu hören sind. 3 Chains o’ Gold nahm Prince live im Studio in nur einem Take auf. Die Musik wirkt zuweilen melodramatisch und bombastisch und erinnert mehr an Musical- und Theatermusik als an Rockmusik. Zudem erinnert 3 Chains o’ Gold an den Song Bohemian Rhapsody (1975) der Band Queen.[21]

Der letzte Song des Albums Love Symbol heißt The Sacrifice of Victor und enthält ein Sample von God Made Me Funky (1975) der Band The Headhunters. The Sacrifice of Victor enthält erneut halb autobiographischen Inhalt; beispielsweise singt Prince über Bernadette Anderson, die im wahren Leben eine Art Ersatzmutter für ihn während seiner Teenagerzeit war. „Die Lady Bernadette sagte zu mir, ‘Was auch immer du tust, mein Sohn, ein bisschen Disziplin wirst du opfern müssen.’“ („Bernadette’s a lady and she told me, ‘Whatever u do son, a little discipline is what u need, is what u need, u need to sacrifice.’“).[18][38]

Titelliste und Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Lied Autor Länge
01 My Name Is Prince Prince, Tony Mosley 6:38
02 Sexy MF Prince, Levi Seacer Jr., Tony Mosley 5:25
03 Love 2 the 9’s Prince 5:45
04 The Morning Papers Prince 3:57
05 The Max Prince 4:30
06 segue #1 Prince 0:21
07 Blue Light Prince 4:38
08 Eye Wanna Melt with U Prince 3:50
09 Sweet Baby Prince 4:01
010 The Continental Prince 5:31
011 Damn U Prince 4:25
012 Arrogance Prince 1:35
013 The Flow Prince, Tony Mosley 2:26
014 7 Prince, Jimmy McCracklin, Lowell Fulson 5:13
015 And God Created Woman Prince 3:18
016 3 Chains o’ Gold Prince 6:03
017 segue #2 Prince 1:29
018 The Sacrifice of Victor Prince 5:41

Love Symbol erschien im Oktober 1992 als Doppelalbum auf Schallplatte, als Compact Disc und als Compact Disc in zensierter Version, auf der das Wort „Fuck“ gelöscht ist. Ferner erschien das Album als Sonderausgabe auf Compact Disc in einem Goldfolienschuber.

Singleauskopplungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Album wurden fünf Singles ausgekoppelt. Als erste Single erschien Sexy MF am 30. Juni 1992, mit dem Song Strollin’ als B-Seite, der auf dem Album Diamonds and Pearls (1991) zu finden ist. Aufgrund des anzüglichen Liedtextes wurde Sexy MF weltweit selten im Radio gespielt.[39] My Name Is Prince wurde erstmals am 28. September 1992.[40] als zweite Single ausgekoppelt, in den USA erschien die Single einen Tag später;.[41] die Singleversion ist auf 4:04 Minuten gekürzt. Als B-Seite dient das Stück Sexy Mutha, eine Remix-Version von Sexy MF, bei der im Refrain aber nur „you sexy mutha“ anstatt „you sexy motherfucker“ zu hören ist.[42] 7 und Damn U wurden beide am 17. November 1992 veröffentlicht, wobei Damn U gezielt für die US-amerikanischen R&B-Charts ausgekoppelt wurde. Als B-Seite ist der damals unveröffentlichten Song 2 Whom It May Concern vorhanden, der vom Rhythmus her an Sexy MF erinnert und Samples von Songs des Albums Love Symbol enthält. Die Singleversion von 7 ist 4:23 Minuten lang, auf der B-Seite ist der Song in einer Akustikversion zu hören.[43] Als fünfte und letzte Singe wurde am 1. März 1993.[44] The Morning Papers ausgekoppelt, in den USA erfolgte die Veröffentlichung erst am 3. April.[41] Die Version ist identisch mit der Albumversion und als B-Seite dient der Song Live 4 Love, der auch auf dem Album Diamonds and Pearls zu finden ist.[45]

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prince ließ mehrere Musikvideos zu Songs des Album Love Symbol produzieren. Vom 20. März bis zum 22. März 1992 drehte er in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (US-Bundesstaat Minnesota) für den Song Sexy MF ein Musikvideo, in dem Troy Beyer die weibliche Hauptrolle spielt.[46] Am 16. Juni 1992 erschien Sexy MF – The Home Video auf VHS. Das knapp Neun Minuten lange Musikvideo erreichte für sechs Wochen Platz eins der US-Billboard-Video-Charts und erhielt für 50.000 verkaufte Exemplare Goldstatus in den USA.[47][48] Auf Blu-ray Disc und DVD ist Sexy MF – The Home Video bisher nicht veröffentlicht worden (Stand 2019).

Ferner drehte Prince Ende März 1992 Footage zum Musikvideo des Songs The Continental in seinem damaligen Haus in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien),[46] zudem integrierte er Bildmaterial, das Anfang April 1992 in Japan entstanden ist.[49] Die Aufnahmen der Videos zu den Singleauskopplungen Damn U und The Morning Papers entstanden 1992 im Paisley Park Studio. Im Musikvideo zu Sweet Baby schlendert Mayte Garcia unter anderem durch die Stadt Minneapolis. Zudem sind im Video die Pyramiden von Gizeh zu sehen.[49]

Am 11. August 1992 nahm Prince Filmmaterial für das Video My Name Is Prince im Paisley Park Studio auf und am 22. und 23. August wurden weitere Szenen in Los Angeles gedreht, in denen diesmal auch Kirstie Alley als Reporterin Vanessa Bartholomew mitwirkte. Die Szenen im Nachrichtenstudio entstanden am 10. September 1992 und wurden in dem in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) ansässigen Studio des lokalen Nachrichtensenders KMSP-TV gedreht, der zu dem US-Unternehmen Fox Broadcasting Company gehört. Regisseurin des Musikvideos war Randee St. Nicholas.[50]

Ende Sommer 1992 produzierte Prince ein Musikvideo zu 7, das im Paisley Park Studio gedreht wurde. Zudem wurden Aufnahmen in Los Angeles auf einer großen Tonbühne absolviert, auf der insgesamt 24 Kinder auftreten, wovon zwölf Jungen Kostüme wie Prince und zwölf Mädchen Kostüme wie Mayte Garcia tragen.[51] Das Bildmaterial vom 7-Video bearbeitete Prince immer wieder, sodass er es erst im September 1993 endgültig fertigstellte.[52]

Am 3. Oktober 1992 nahm Prince Sequenzen für Eye Wanna Melt with U im damaligen Glam-Slam-Klub in Minneapolis auf.[42] Anfang Februar 1993 nahm er Filmmaterial für Blue Light vor dem Glam-Slam-Klub in Los Angeles auf, Rapper Tony Mosley filmte zudem Menschen beim Betreten des Klubs. Beide Glam-Slam-Klubs existieren heute nicht mehr.[53]

Erst am 16. August 1994 – dem Erscheinungstag von Prince’ 15. Studioalbum Come – und damit fast zwei Jahre nach Veröffentlichung des Albums Love Symbol, brachte Warner Bros. Records das Direct-to-Video 3 Chains o’ Gold heraus. In diesem wird die Rahmenhandlung des Albums Love Symbol dargestellt und Prince präsentiert 11 der 16 Songs als Musikvideo, einige davon aber in einer gekürzten Version. 3 Chains o’ Gold ist insgesamt 73 Minuten lang, erschien nur auf VHS und Laserdisc und erreichte Platz fünf der US-Billboard-Video-Charts.[54] Als das Direct-to-Video veröffentlicht wurde, stand Prince zwar noch bei der Schallplattenfirma Warner Bros. Records unter Vertrag, befand sich aber mit dieser im Streit und hatte am 7. Juni 1993 seinen Namen abgelegt.

Coverversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinzelt nahmen Musiker Coverversionen von Songs des Albums Love Symbol auf; The Songrise Orchestra veröffentlichte im Jahr 1999 eine Instrumental-CD mit dem Titel The Music of Prince, auf der unter anderem Versionen von My Name Is Prince, The Morning Papers und 7 enthalten sind. Das Stück My Name Is Prince wurde 1993 von Bart Simpson mit dem Titel My Name Is Bart verballhornt; gesungen wurde es von der Bart-Simpson-Synchronsprecherin Nancy Cartwright. Im Jahr 2000 nahm Stefan Raab das Lied mit seiner Version Die geile Schwedin vom letzten Jahr (My Name Is Knilch) auf die Schippe. Die Band The Adults coverte Sexy MF im Jahr 1998 und Anastacia veröffentlichte 2001 ein live gesungenes Medley, in dem Sexy MF enthalten ist. Der Song 7 wurde von der Gruppe Kings of Disguise im Jahr 1997 neu aufgenommen und Solomon Burke jr. featuring Tom Semon & „Chief“ Lee Bryan interpretierten es 2001 neu. Ho’onu’A coverte das Stück Blue Light im Jahr 2000.[55][56][57]

Tournee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prince im Jahr 1993 mit seinem damaligen Gitarristen Levi Seacer Jr.
Typische Setlist der Act-I-Show vom
8. März 1993 – 17. April 1993.[58]
  1. My Name Is Prince
  2. Sexy MF
  3. Love 2 the 9’s
  4. Damn U
  5. The Max
  6. The Morning Papers
  7. Peach
    (1993 auf The Hits/The B-Sides veröffentlicht)
  8. Blue Light
  9. The Continental
  10. Everybody Get on Up
    (1992 schrieb Prince den Song für Carmen Electra)
  11. Get on Up
    (1967 von The Esquires geschrieben)
  12. Tighten Up
    (1968 von Archie Bell & the Drells geschrieben)
  13. The Flow
  14. Johnny (1993 auf dem Album Goldnigga von The New Power Generation veröffentlicht)
  15. Eye Wanna Melt with U
  16. Sweet Baby
  17. And God Created Woman
  18. 3 Chains o’ Gold
  19. egyptian intro
  20. 7
  21. Let’s Go Crazy
  22. Kiss
  23. Irresistible Bitch
  24. She’s Always in My Hair
  25. Insatiable
  26. Scandalous
  27. Gett Off (Album-Version)
  28. Gett Off (Houstyle-Version)
  29. Goldnigga (1993 auf dem gleichnamigen Album von The New Power Generation veröffentlicht)
  30. Purple Rain
  31. Partyman
  32. Loose!
    (1994 auf dem Album Come veröffentlicht)
  33. 1999
  34. Baby, I’m a Star
  35. Push
  36. Peter Gunn Theme
    (1959 von Henry Mancini geschrieben)
Autor aller Songs ist Prince, sofern nicht anders angegeben

Fünf Monate nach der Veröffentlichung des Albums Love Symbol ging Prince mit seiner Begleitband The New Power Generation in den USA und Kanada mit der Act-I-Show auf Tournee. Diese begann am 8. März 1993 in Fort Lauderdale (US-Bundesstaat Florida) im Sunrise Musical Theatre (heute als The Faith Center bekannt) und endete am 17. April 1993 in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) im Universal Amphitheatre. Es war das erste Mal seit der Lovesexy-Tour im Jahr 1988, dass Prince wieder in seinem Heimatland auf Tournee ging. Die Act-I-Show war in zwei Abschnitte untergliedert: Im ersten Abschnitt spielte Prince bis auf Arrogance und The Sacrifice of Victor alle Songs von Love Symbol, im zweiten Abschnitt präsentierte er ältere und einige seiner kommerziell erfolgreichsten Songs. Prince gab 23 Konzerte in den USA und 2 in Kanada, die von insgesamt 127.000 Menschen besucht wurden und ungefähr 3,9 Millionen US-Dollar einspielten. Die Konzertlänge variierte von 120 bis 145 Minuten. Die meisten Kritiker lobten die Act-I-Show und waren von Prince’ publikumswirksamem Auftreten beeindruckt, zudem wurde die musikalische Vielseitigkeit von The New Power Generation hervorgehoben. Die Tageszeitung The Washington Post schrieb über Prince: „Eines seiner Mikrophone war eine phallische Pistole, die Ausstattung war sensationell, und der Sänger hat ein Bewegungstalent, von dem Barry White nur träumen kann.“.[59] Negative Kritiken bezogen sich vor allem auf die Rahmenhandlung der Konzerte, die der des Albums Love Symbol ähnelte.[60] Musikjournalist Jon Bream besuchte das Abschlusskonzert der Act-I-Show in Los Angeles und kam zu dem Schluss, es sei Prince’ schlechtestes Live-Konzert der vergangenen zwölf Jahre gewesen.[61]

The New Power Generation bestand während der Act I-Show aus den folgenden neun Mitgliedern:.[58]

  • Levi Seacer Jr. – Gitarre
  • Sonny Thompson – E-Bass
  • Tommy Barbarella – Keyboard
  • Morris Hayes – Keyboard
  • Michael Bland – Schlagzeug
  • Kirk Johnson – Perkussion und Tänzer
  • Tony Mosley – Tänzer und Rapper
  • Damon Dickson – Tänzer und Rapper
  • Mayte Garcia – Tänzerin

Zudem wirkte die Band The Hornheads mit, die sich ab dem Jahr 1992 The NPG Hornz nannten und damals aus folgenden fünf Mitgliedern bestand:

Kathy und Dave Jensen sind miteinander verheiratet.[8] Brian Gallagher (* 23. November 1963) starb am 3. März 2016 im Alter von 52 Jahren an einer Lungenembolie.[62]

Vom 26. Juli 1993 bis zum 7. September 1993 ging Prince mit The New Power Generation in Europa auf Tournee und nannte diese Act-II-Show. Er gab 27 Konzerte, die von insgesamt 750.000 Menschen – inklusive der Besucher von vier Rock-over-Germany-Musikfestivals – besucht wurden. Die Setlist der Act-II-Show umfasste eine Auswahl Prince’ erfolgreichster Hits sowie einige Songs, die unter Prince-Fans als beliebt gelten.[63]

Aftershows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem Jahr 1986 spielte Prince nach dem Hauptkonzert gelegentlich eine Aftershow, also ein weiteres Konzert nach Mitternacht. Seine Aftershows fanden in kleineren Musikclubs vor meist 300 bis 1.500 Zuschauern statt und Prince verzichtete auf die aufwendigen Bühnenshows, Choreografien und Lightshows seiner Hauptkonzerte. Zudem gestaltete er die Songauswahl anders und verzichtete oftmals auf seine Top-Ten-Hits. Höhepunkte mancher Aftershows waren Gastauftritte bekannter Musiker.

Bei 4 der 25 Konzerte der Act-I-Show spielte Prince eine Aftershow. Dabei traten am 27. März 1993 in New York City im Club USA Lenny Kravitz und die US-amerikanische Sängerin Tyler Collins (* 29. Oktober 1966) auf.[64] Am 6. April 1993 in Chicago im Metro Chicago waren Buddy Miles und der US-Schauspieler Malcolm-Jamal Warner, bekannt als „Theo“ aus der Die Bill Cosby Show, als musikalische Gäste anwesend.[65] Ansonsten wirkten bei USA-Aftershows keine Gastmusiker mit.

Bei 9 der 27 Konzerte der Act-II-Show in Europa spielte Prince ebenfalls Aftershows, wobei die letzte am 8. September 1993 in London im Bagley’s Warehouse gefilmt wurde und am 6. März 1995 unter dem Titel Live! – The Sacrifice of Victor auf VHS veröffentlicht wurde. Als Gastmusiker traten bei dieser Aftershow Mavis Staples und The Steeles auf,[66] ansonsten waren keine Gastmusiker bei den Aftershows in Europa dabei.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikkritiker waren geteilter Meinung, was die Bewertung des Albums Love Symbol betraf. Einige lobten die Musik des Albums und beschrieben diese unter anderem als „bombastisch“.[22] Andere störten sich an den Orchesterarrangements und den Rap-Passagen einiger Songs. Insbesondere der Liedtext von My Name Is Prince und die Musik von 3 Chains o’ Gold riefen negative Kommentare hervor.[5] Prince’ Begleitband The New Power Generation wurde als talentierteste und vielseitigste Band bezeichnet, die er bis dato gehabt habe.[25]

Von der Rahmenhandlung des Albums waren Kritiker nicht überzeugt;.[5] diese lasse Zweifel an Prince’ Verständnis für Realität aufkommen, da er eine 16-jährige Prinzessin jage. Außerdem ergebe die Rahmenhandlung größtenteils keinen Sinn, weshalb diese als „lächerlich“, „verwirrend“ und als „Chaos“ bezeichnet wurde. Per Nilsen, Autor mehrerer Prince-Bücher, äußerte die Meinung, Prince habe einen „zentralen Fehler“ begangen, indem er nicht die Originalversion von Love Symbol veröffentlichte. Die kurzen Überleitungen, die auf dem Album übrig geblieben sind, irritierten den Zuhörer.[25]

Melissa Heng von der US-amerikanischen Zeitung St. Paul Pioneer Press war vom Album begeistert und schrieb 1992, es sei eines „der aufregendsten in diesem Jahr“ und „eine ausgezeichnete Funk-Sammlung“. Love Symbol sei „in jeder Musiksammlung ehrenhafter Musikliebhaber unverzichtbar.“ („Prince’s latest album is quite easily one of the most exciting to be released this year – an excellent funk collection, a dance-floor stomper and an essential disc in any self-respecting music lover’s collection.“).[67] Als Fazit zog Heng: „Das ist ein Album, von dem Michael Jackson nur träumen kann“ („This is an album Michael Jackson can only hope to make“).[68] Sie vergab die Höchstwertung von vier Punkten. Die US-Musikzeitschrift Spin wählte Love Symbol ebenfalls zu einem der besten Alben des Jahres 1992.[69]

Greg Sandow von der US-Zeitschrift Entertainment Weekly gab Love Symbol auf einer Skala von A+ bis F die Note A- und meinte, Prince sei „funkier als jemals zuvor, vielleicht sogar der funkiest Musiker, den es im Moment gibt.“ („funky, funkier than ever before, maybe even the funkiest musician around right now.“).[69] Über Prince’ Begleitband The New Power Generation schrieb er, die Band sei zu weitaus mehr Musikstilen als Rock und Funk imstande. („the New Power Generation, can deliver styles far removed from rock and funk“).[70]

Das US-Magazin Billboard war unter anderem der Meinung, das Album habe „etwas von der besten und erfinderischsten Musik in Prince’ Karriere“ („the Love Symbol Album has some of the finest, most inventive music of Prince’s career.“) Zudem lobte das Magazin das musikalische Potential von The New Power Generation. Als Fazit zog Billboard, Love Symbol erinnere „an die ruhmreichen Tage von James Brown and The J. B.’s“ („recalls the glory days of James Brown and the JB’s“).[69]

J.D. Considine vom US-Musikmagazin Rolling Stone kam zu dem Schluss: „Wie immer hat Prince sich von seinen Ambitionen hinreißen lassen und aus einem Werk, das einfach nur Spaß machen könnte, ein Durcheinander mit Konzept gemacht.“.[5] Er gab dreieinhalb von fünf möglichen Sternen. Die britische Musikzeitschrift New Musical Express meinte, „Prince’ musikalische Vorstellung ist positiv halluzinogen“ („Prince’s musical vision is positively hallucinogenic.“).[69]

Stephen Thomas Erlewine von Allmusic gab Love Symbol viereinhalb von fünf möglichen Sternen und war von der Musik des Albums beeindruckt. Dagegen sei die Rahmenhandlung „mit lächerlichen Texten und lästigen Überleitungen von Kirstie Alley“ ausgestattet.[71] Musikjournalist Robert Christgau war ähnlicher Meinung und schrieb, das Albumkonzept als „rock soap opera“ zu bezeichnen sei „absurd“ – vielmehr beweise das Konzept, Prince besitze den Funk. Christgau verteilte die Note A-.[72]

Jon Bream von der überregionalen Tageszeitung Minneapolis Star Tribune zeigte sich vom Album wenig beeindruckt; zwar sei es „bewundernswert“, dass Prince an Duke Ellington erinnere („admirably, Prince evokes Ellington“),.[68] aber im Gesamtfazit beschrieb er Love Symbol als „eine königliche Enttäuschung“ („a royal disappointment.“).[73] Als Prince am 25. Februar 1993 in der Arsenio-Hall-Show auftrat und vier Songs des Albums Love Symbol präsentierte, verbrannte er während des Auftritts ein Exemplar des Jon-Bream-Artikels live auf der Bühne.[74]

Nach Prince’ Tod im April 2016 rezensierten die Musikjournalisten Albert Koch und Thomas Weiland von der deutschen Musikzeitschrift Musikexpress das Album Love Symbol und gaben vier von sechs möglichen Sternen. Sie schrieben unter anderem, das Album sei „ein richtiges Bandalbum mit den üblichen Soundverdächtigen.“ Gleichzeitig unterstreiche Prince „mit dem elektronischen I Wanna Melt With U seinen Willen zur Evolution“.[75] 25 Jahre nach Erscheinen von Love Symbol rezensierte 2017 das Album der Musikjournalist Sassan Niasseri von der deutschen Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone; er gab vier von fünf möglichen Sternen und meinte unter anderem: „Zumindest die Hälfte der Album-Songs ist gelungen“. Zudem sei Love Symbol opulent arrangiert worden und stilistisch vielfältig.[76]

Charts und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charts Höchstplatzierung Wochen
DeutschlandDeutschland Deutschland (GfK)[77] 5 19
OsterreichÖsterreich Österreich (Ö3)[78] 1 (1) 16
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI)[79] 4 12
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (OCC)[80] 1 (1) 21
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Billboard)[81] 5 35

Das Album Love Symbol wurde weltweit ungefähr drei Millionen Mal verkauft und international mehrfach mit Gold- und Platinstatus ausgezeichnet:.[25]

  • CH: 1× Gold für 25.000 verkaufte Exemplare im Jahr 1992.[82]
  • US: 1× Platin für 1.000.000 verkaufte Exemplare am 17. Dezember 1992.[42]
  • AU: 1× Platin für 70.000 verkaufte Exemplare im Januar 1993.[83]
  • UK: 1× Platin für 300.000 verkaufte Exemplare am 1. Mai 1993.[84]
  • FR: 1× Gold für 100.000 verkaufte Exemplare im Jahr 1993.[85]
  • AT: 1× Gold für 25.000 verkaufte Exemplare am 17. März 1994.[86]
  • JP: 1× Gold für 100.000 verkaufte Exemplare im April 1994.[87]
Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[88] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1992 Sexy MF
11
(17 Wo.)
6
(12 Wo.)
8
(17 Wo.)
4
(7 Wo.)
66
(4 Wo.)
• Teilweise von Radiostationen boykottiert worden
My Name Is Prince
19
(10 Wo.)
7
(5 Wo.)
14
(10 Wo.)
7
(5 Wo.)
36
(11 Wo.)
7
77
(7 Wo.)
300! 28
(6 Wo.)
27
(6 Wo.)
7
GoldGold

(23 Wo.)
• US: 10. März 1993: Gold (500.000+)[43]
Damn U
n.v. n.v. n.v. n.v. 108
(8 Wo.)
• Nur in den USA ausgekoppelt
1993 The Morning Papers
300! 300! 31
(10 Wo.)
52
(3 Wo.)
44
(11 Wo.)
  • Als 7 im Jahr 1993 die Top-Ten der US-Hitparade erreichte, war es für Prince seit Little Red Corvette (1983) das elfte aufeinanderfolgende Jahr mit mindestens einem Top-Ten-Single-Hit in den USA.[89]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Love Symbol – Chart-Informationen. In: chartsurfer.de. 2017, abgerufen am 8. April 2017.
  2. a b Begleitheft der CD Love Symbol von Prince and The New Power Generation, Warner Bros. Records / Paisley Park Records, 1992.
  3. a b c d e f g h i j Uptown (2004), S. 390.
  4. Larrabee Sound Studios: Larrabee Sound Studios. In: Larrabeesoundstudios.com. 2015, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  5. a b c d e Hahn (2006), S. 243.
  6. Azhar (2016), S. 66
  7. Uptown (2004), S. 125.
  8. a b Uptown (2004), S. 127.
  9. The Max. In: Princevault.com. 20. Oktober 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  10. a b Uptown (2004), S. 128.
  11. Damn U. In: Princevault.com. 28. Dezember 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  12. Arrogance. In: Princevault.com. 27. Februar 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  13. Brown (2010), S. 205–206, „For me, working for Prince was the hardest thing I’ve ever done, and at the same time, the most rewarding. He was a hard cat to work for simply because he demanded perfection, and he wanted things done with speed and authenticity, and he just wanted people surrounding him that could keep up with his pace. It was intense, because you had to be sharp after 48 hours of no sleep, but he didn’t sleep. He would go home for an hour to take a bath and change clothes, and I think that was his ‘sleep.’“.
  14. Uptown (2004), S. 135.
  15. Dawnation: 10th anniversary of the Love Symbol-album (1992). In: Dawnation.com. 2002, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  16. Thorne (2012), S. 286.
  17. Uptown (2004), S. 390–391.
  18. a b Thorne (2012), S. 288.
  19. Garcia (2017), S. 161.
  20. a b c d e f g h i Uptown (2004), S. 391.
  21. a b c d e f g Uptown (2004), S. 392.
  22. a b c d Ewing (1994), S. 104.
  23. a b Thorne (2012), S. 289.
  24. Uptown (2004), S. 391–392.
  25. a b c d e f g h i Uptown (2004), S. 393.
  26. Hahn (2006), S. 242.
  27. Hahn (2006), S. 246.
  28. Albumcover der CD Peach – Part 2 of a 2 CD-Set von Prince, Warner Bros. Records / Paisley Park Records, 1993.
  29. Ro (2011), S. 228.
  30. My Name Is Prince. In: Princevault.com. 24. Februar 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  31. Hahn (2006), S. 238.
  32. Ro (2011), S. 227.
  33. Blue Light. In: Princevault.com. 24. März 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  34. Sweet Baby. In: Princevault.com. 10. Dezember 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  35. Touré (2013), S. 130–131.
  36. Touré (2013), S. 124.
  37. Thorne (2012), S. 292.
  38. Touré (2013), S. 28.
  39. Uptown (2004), S. 134.
  40. My Name Is Prince. In: Princevault.com. 28. Februar 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  41. a b Draper (2011), S. 245.
  42. a b c Uptown (2004), S. 137.
  43. a b Uptown (2004), S. 138.
  44. The Morning Papers. In: Princevault.com. 24. November 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  45. Uptown (2004), S. 142.
  46. a b Uptown (2004), S. 129.
  47. Uptown (2004), S. 133.
  48. Gold & Platinum. In: riaa.com. 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  49. a b Garcia (2017), S. 173.
  50. My Name Is Prince. In: Princevault.com. 7. Oktober 2017, abgerufen am 31. Oktober 2017 (englisch).
  51. 7. In: Princevault.com. 22. Dezember 2017, abgerufen am 16. März 2018 (englisch).
  52. Garcia (2017), S. 189.
  53. Uptown (2004), S. 139.
  54. Uptown (2004), S. 168.
  55. Discover the original. In: Coverinfo.de. Abgerufen am 8. April 2017 (Bei "Suche" Prince eingeben).
  56. Prince auf WhoSampled
  57. SecondHandSongs – a cover songs database. In: Secondhandsongs.com. 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  58. a b Uptown (2004), S. 141.
  59. Ewing (1994), S. 111.
  60. Uptown (2004), S. 140–141.
  61. Ro (2011), S. 238.
  62. Chris Riemenschneider: Brian Gallagher of Greazy Meal and Prince’s NPG dies unexpectedly at 52. In: Startribune.com. 5. März 2016, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  63. Uptown (2004), S. 147–148.
  64. One-Off Performance 27 March 1993 (a.m.). In: Princevault.com. 21. Dezember 2016, abgerufen am 18. April 2018 (englisch).
  65. Uptown (2004), S. 143.
  66. One-Off Performance 8 September 1993 (a.m.). In: Princevault.com. 30. September 2017, abgerufen am 18. April 2018 (englisch).
  67. Brown (2010), S. 204.
  68. a b Brown (2010), S. 212.
  69. a b c d Brown (2010), S. 211.
  70. Brown (2010), S. 204–205.
  71. Stephen Thomas Erlewine: Prince and the New Power Generation/Prince – The Love Symbol Album. In: Allmusic.com. 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  72. Robert Christgau: Prince and The New Power Generation. In: RobertChristgau.com. 1992, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  73. Draper (2011), S. 116.
  74. Uptown (2004), S. 140.
  75. ME-Redaktion: Aus dem grossen Prince-Special – Alle Alben im Überblick. In: Musikexpress.de. 22. Mai 2016, abgerufen am 8. April 2017.
  76. Sassan Niasseri: Prince – Love Symbol. In: Rollingstone.de. 30. Oktober 2017, abgerufen am 31. Oktober 2017.
  77. Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 16. Februar 2019.
  78. Prince. austriancharts.at, abgerufen am 16. Februar 2019.
  79. Prince. hitparade.ch, abgerufen am 16. Februar 2019.
  80. Prince. officialcharts.com, abgerufen am 16. Februar 2019 (englisch).
  81. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 16. Februar 2019 (englisch).
  82. Edelmetall 1992. In: Hitparade.ch. 2017, abgerufen am 8. April 2017.
  83. ARIA Charts. In: aria.com. 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  84. BPI – Certified Awards Search. In: bpi.co.uk. 2017, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  85. Les Certifications depuis 1973. In: Infodisc.fr. 8. April 2017, abgerufen am 8. April 2017 (französisch).
  86. IFPI – Gold & Platin. In: ifpi.at. 2017, abgerufen am 8. April 2017.
  87. Japanese Charts – The newest charts. In: ukmix.org. 2. November 2012, abgerufen am 8. April 2017 (englisch).
  88. Chartquellen: DE AT CH UK US
  89. Ewing (1994), S. 113.