Martin Brambach

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Christine Sommer und Martin Brambach beim Grimme-Preis 2014

Martin Brambach (* 1967 in Dresden) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brambach wuchs in Ost-Berlin in der Familie des Regisseurs Karlheinz Liefers als dessen nicht-leiblicher Sohn auf. Der Schauspieler Jan Josef Liefers ist sein Stiefbruder. 1984 folgte er seiner Mutter, der Kostümbildnerin Heidi Brambach, nach Westdeutschland. Das Gymnasium in Hamburg verließ er ohne Abschluss und ging an die Westfälische Schauspielschule Bochum.[1] Ab 1985 gehörte er dem Ensemble des Bochumer Schauspielhauses an. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Köln, dem Wiener Burgtheater und der Berliner Schaubühne. Seit 2001 ist Brambach als freier Schauspieler tätig. Er war in weit über einhundert Film- und Fernsehrollen zu sehen. 1999 erhielt er auf der Diagonale eine lobende Erwähnung als bester Darsteller in Kubanisch rauchen.[2] Für seine Hauptrolle im Film Barfuß bis zum Hals war er für den Deutschen Fernsehpreis 2010 als Bester Schauspieler nominiert. Für „seine stetige schauspielerische Leistung in unterstützenden Rollen“ in Tatort: Wie einst Lilly, Tatort: Schön ist anders und Fasten à la Carte erhielt er eine Sondernominierung für den Adolf-Grimme-Preis 2011.[3] Seit 2016 ist er für den MDR in der Fernsehreihe Tatort als Vorgesetzter Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel der von Karin Hanczewski und Alwara Höfels gespielten Dresdener Kommissarinnen zu sehen.[4] 2016 erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis als Bester Schauspieler in den Kategorien Fernsehfilme / Serien und Reihen für seine Rollen in Der Fall Barschel (NDR/ARD), Unter Verdacht – Ein Richter (ARTE) und Tatort: Auf einen Schlag (MDR/ARD). Seit 2016 moderiert Brambach die MDR-Dokumentationsreihe Geschichte Mitteldeutschlands als Nachfolger von Gunter Schoß.[5] In der ersten Folge Lenin, die Deutschen und der Zarenmord spielte er auch die Titelrolle. 2017 wurde er für seine Rollen in Der Fall Barschel (ARD) und Wellness für Paare (ARD/WDR) mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Martin Brambach lebt in Recklinghausen mit der Schauspielerin Christine Sommer, ihren Töchtern und einem gemeinsamen Sohn (2010).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martin Brambach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Gehringer: Martin Brambach, der bekannteste Unbekannte. In: Tagesspiegel.de, 30. Mai 2013
  2. Diagonale-Preise ’99, abgerufen am 26. September 2012
  3. Grimme-Institut: Nominierungen Fiktion 2011, abgerufen am 26. Januar 2011
  4. mdr.de: Neuer Sachsen-Tatort: „Drei Engel für Dresden“! abgerufen am 10. September 2014.
  5. mdr.de: Martin Brambach – Das neue Gesicht der Geschichte Mitteldeutschlands