Moldauische Fußballnationalmannschaft

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Republik Moldau
Republica Moldova
Logo der Nationalmannschaft
Verband Federația Moldovenească de Fotbal
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor JAKO
Rekordtorschütze Serghei Cleșcenco (11)
Rekordspieler Radu Rebeja (74)
Heimstadion Stadionul Zimbru
FIFA-Code MDA
FIFA-Rang 108. (303 Punkte)
(Stand: 13. März 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
MoldawienMoldawien Moldawien 2:4 Georgien Georgien 1990Georgien
(Chișinău, Moldawien; 2. Juli 1991)
Höchster Sieg
MoldawienMoldawien Moldawien 5:0 Pakistan PakistanPakistan
(Amman, Jordanien; 18. August 1992)
Höchste Niederlage
SchwedenSchweden Schweden 6:0 Moldawien MoldawienMoldawien
(Göteborg, Schweden; 6. Juni 2001)
(Stand: 15. Oktober 2008)

Die moldauische Nationalmannschaft ist die Auswahl der Republik Moldau. Seit der Unabhängigkeit 1991 konnte sich Moldawien noch nie für eine Fußballwelt- oder Europameisterschaftsendrunde qualifizieren. Moldawien nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Weltmeisterschaften 1958 bis 1990 und den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der sowjetischen Nationalmannschaft spielten moldauische Spieler aber keine Rolle. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Moldawien erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil.

Moldawien liegt in der FIFA-Weltrangliste derzeit mit 255 Punkten auf Rang 128 (Stand: Februar 2013).

Teilnahme Moldawien an der Fußball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

WM-Qualifikation 1998[Bearbeiten]

Die moldauische Nationalmannschaft wurde punktlos und mit zwei erzielten Toren Gruppenletzter hinter England, Italien, Polen und Georgien.

WM-Qualifikation 2002[Bearbeiten]

Moldawien beendete die WM-Qualifikation 2002 mit einem Sieg (2:0 gegen Aserbaidschan) und drei Unentschieden aus zehn Spielen hinter Schweden, der Türkei, der Slowakei und Mazedonien und vor Aserbaidschan auf dem 5. Platz.

WM-Qualifikation 2006[Bearbeiten]

Moldawien schloss die WM-Qualifikation 2006 mit einem Sieg (2:0 gegen Weißrussland) und zwei Unentschieden aus zehn Spielen hinter Italien, Norwegen, Schottland, Slowenien und Weißrussland auf dem letzten Platz ab.

WM-Qualifikation 2010[Bearbeiten]

Auch bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 beendete Moldawien die Vorrunde auf dem letzten Platz der Gruppe 2 hinter der Schweiz, Griechenland, Lettland, Israel und Luxemburg. Nach dem Ausscheiden trat Trainer Dobrowolski von seinem Posten zurück.[2]

WM-Qualifikation 2014[Bearbeiten]

Bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 traf die moldawische Mannschaft in der Europagruppe H auf England, Montenegro, Polen, San Marino und die Ukraine. Mit drei Siegen, zwei Remis und fünf Niederlagen belegte Moldawien den vorletzten Platz in der Gruppe.

Teilnahme Moldawiens an der Fußball-Europameisterschaft[Bearbeiten]

EM-Qualifikation 1996[Bearbeiten]

Moldawien gewann seine ersten beiden Spiele (1:0 in Georgien, 3:2 gegen Wales), verlor dann jedoch sieben Spiele hintereinander. Am Ende belegte die Mannschaft mit 9 Punkten den vierten Platz in ihrer Qualifikationsgruppe hinter dem späteren Europameister Deutschland, dem WM-Vierten Bulgarien und Georgien, aber noch vor Wales und Albanien.

EM-Qualifikation 2000[Bearbeiten]

Moldawien trat in der Qualifikationsgruppe 3 gegen Titelverteidiger Deutschland, die Türkei, Finnland und Nordirland an. Während der Qualifikation konnten die Moldauer kein Spiel gewinnen und landeten auf dem letzten Tabellenplatz.

EM-Qualifikation 2004[Bearbeiten]

Moldawien belegte in der Gruppe 3 den 4. Platz hinter Tschechien, den Niederlanden, Österreich und vor Weißrussland und konnte sich nicht qualifizieren.

EM-Qualifikation 2008[Bearbeiten]

Moldawien spielte in der Gruppe C gegen Titelverteidiger Griechenland, Türkei, Norwegen, Bosnien-Herzegowina, Ungarn und Malta. Die Mannschaft konnte sich erneut nicht für die Endrunde qualifizieren.

EM-Qualifikation 2012[Bearbeiten]

In der Qualifikationsgruppe E spielte Moldawien gegen die Niederlande, Ungarn, Schweden, Finnland und San Marino. Die Mannschaft konnte sich als fünftplatzierte erneut nicht für die Endrunde qualifizieren. Am 19. Dezember 2011 wurde daraufhin bekannt gegeben, dass der ausgelaufene Vertrag mit Nationaltrainer Gavril Balint nicht mehr verlängert wurde.[3]

EM-Qualifikation 2016[Bearbeiten]

In der Qualifikation für die EM 2016 trifft Moldawien auf Russland, Schweden, Österreich und Montenegro sowie erstmals auf Liechtenstein.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten]

(Ergebnisse aus Sicht Moldawiens)

  1. 14. Dezember 1994 in Chișinău 0:3 (0:2), EM-Qualifikation
  2. 8. Oktober 1995 in Leverkusen 1:6 (0:3), EM-Qualifikation
  3. 14. Oktober 1998 in Chișinău 1:3 (1:3), EM-Qualifikation
  4. 4. Juni 1999 in Leverkusen 1:6 (0:3), EM-Qualifikation

Spiele gegen Österreich[Bearbeiten]

(Ergebnisse aus Sicht Moldawiens)

  1. 7. September 2002 in Wien 0:2 (EM-Qualifikation)
  2. 7. Juni 2003 in Tiraspol 1:0 (EM-Qualifikation)
  3. 9. Oktober 2014 in Moldawien (EM-Qualifikation)
  4. 5. September 2015 in Österreich (EM-Qualifikation)

Spiele gegen Liechtenstein[Bearbeiten]

  1. 15. November 2014 in Moldawien (EM-Qualifikation)
  2. 14. Juni 2015 in Liechtenstein (EM-Qualifikation)

Spiele gegen die Schweiz[Bearbeiten]

(aus der Sicht Moldawiens)

  1. 28. März 2009 in Chișinău 0:2 (WM-Qualifikation)
  2. 1. April 2009 in Genf 0:2 (WM-Qualifikation)

Trivia[Bearbeiten]

Das zweite Buch des britischen Schriftstellers Tony Hawks, Matchball in Moldawien, handelt von der Begegnung des Autors mit denjenigen elf moldauischen Nationalspielern, die bei der 0:4-Niederlage in England 1999 bei Anpfiff auf dem Platz standen. Infolge einer Wette musste Hawks alle Fußballer im Tennis besiegen, was ihm letztlich auch gelang. Folgende Spieler schlug Hawks: Denis Romanenco, Oleg Fistican, Marin Spynu, Ion Testimițanu, Vitalie Culibaba, Serghei Stroenco, Radu Rebeja, Alexandru Curtianu, Oleg Şişchin, Iurie Miterev und Serghei Rogaciov.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Moldauische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Februar 2014. Abgerufen am 13. Februar 2014
  2. Dobrovolsky tritt zurück, kicker.de am 16. Oktober 2009
  3. Gândul vom 19. Dezember 2011, abgerufen am 19. Dezember 2011 (rumänisch)