Olympische Sommerspiele 2008/Gewichtheben

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Olympische Ringe
Gewichtheben
Wettkampfbühne der Gewichtheber bei den Olympischen Spielen 2008

Bei den XXIX. Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking wurden 15 Wettbewerbe im Gewichtheben ausgetragen. Es haben 170 Männer und 90 Frauen, insgesamt also 260 Athleten an diesen Wettbewerben teilgenommen.

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klasse bis 56 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Long Qingquan 292
Reißen 132,0
Stoßen 160,0
2 VietnamVietnam Vietnam Hoàng Anh Tuấn 290
Reißen 130,0
Stoßen 160,0
3 IndonesienIndonesien Indonesien Eko Yuli Irawan 288
Reißen 130,0
Stoßen 158,0
4 Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei Yang Chin-Yi 285
Reißen 128,0
Stoßen 157,0
5 Korea NordNordkorea Nordkorea Cha Kum-chol 283
Reißen 128,0
Stoßen 155,0
6 KubaKuba Kuba Sergio Álvarez Boulet 272
Reißen 120,0
Stoßen 152,0
7 Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei Wang Shin-Yuan 265
Reißen 115,0
Stoßen 150,0
8 MalaysiaMalaysia Malaysia Amirul Hamizan Ibrahim 265
Reißen 121,0
Stoßen 144,0

Datum:10. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 19 Athleten, von denen vier den Wettkampf nicht beenden konnten.

Klasse bis 62 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Zhang Xiangxiang 319
Reißen 143,0
Stoßen 176,0
2 KolumbienKolumbien Kolumbien Diego Salazar 305
Reißen 138,0
Stoßen 167,0
3 IndonesienIndonesien Indonesien Triatno 298
Reißen 135,0
Stoßen 163,0
4 RumänienRumänien Rumänien Antoniu Buci 295
Reißen 130,0
Stoßen 165,0
5 ThailandThailand Thailand Phaisan Hansawong 294
Reißen 132,0
Stoßen 162,0
6 KubaKuba Kuba Lázaro Maikel Ruiz 294
Reißen 132,0
Stoßen 162,0
7 TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan Tolkunbek Hudaýbergenow 288
Reißen 126,0
Stoßen 162,0
8 AgyptenÄgypten Ägypten Mohamed Abd Elbaki 288
Reißen 129,0
Stoßen 159,0

Datum: 11. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 19 Athleten, von denen fünf den Wettkampf nicht beenden konnten.

Klasse bis 69 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Liao Hui 348
Reißen 158,0
Stoßen 190,0
2 FrankreichFrankreich Frankreich Vencelas Dabaya-Tientcheu 338
Reißen 151,0
Stoßen 187,0
3 KubaKuba Kuba Yordanis Borrero 328
Reißen 148,0
Stoßen 180,0
4 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Turan Mirzəyev 327
Reißen 146,0
Stoßen 181,0
5 Korea NordNordkorea Nordkorea Kim Chol-jin 326
Reißen 146,0
Stoßen 180,0
6 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Əfqan Bayramov 320
Reißen 145,0
Stoßen 175,0
7 ThailandThailand Thailand Sitthisak Suphalak 318
Reißen 147,0
Stoßen 171,0
DSQ ArmenienArmenien Armenien Tigran Geworg Martirosjan DOP

Datum: 12. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 30 Athleten, von denen sechs den Wettkampf nicht beenden konnten. Der deutsche Teilnehmer Artyom Shaloyan wurde nach der Disqualifikation von Tigran Geworg Martirosjan 13.

Als nachträglich überführte Doping-Sünderin wurde der Armenier Tigran Geworg Martirosjan im August 2016 disqualifiziert und seine Bronzemedaille aberkannt.[1]

Klasse bis 77 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 Korea SudSüdkorea Südkorea Sa Jae-hyouk 366
Reißen 163,0
Stoßen 203,0
2 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Li Hongli 366
Reißen 168,0
Stoßen 198,0
3 ArmenienArmenien Armenien Geworg Dawtjan 360
Reißen 165,0
Stoßen 195,0
4 Korea SudSüdkorea Südkorea Kim Kwang-hoon 355
Reißen 155,0
Stoßen 200,0
5 RusslandRussland Russland Oleg Perepetschenow 354
Reißen 162,0
Stoßen 192,0
6 KubaKuba Kuba Ivan Cambar 353
Reißen 157,0
Stoßen 196,0
7 ArmenienArmenien Armenien Ara Chatschatrjan 353
Reißen 162,0
Stoßen 191,0
8 PolenPolen Polen Krzysztof Szramiak 352
Reißen 161,0
Stoßen 191,0

Datum: 13. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 28 Athleten, von denen vier den Wettkampf nicht beenden konnten.

Klasse bis 85 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Lu Yong 394
Reißen 180,0
Stoßen 214,0
2 ArmenienArmenien Armenien Tigran Wardan Martirosjan 380
Reißen 177,0
Stoßen 203,0
3 KubaKuba Kuba Jadier Valladares 372
Reißen 169,0
Stoßen 203,0
4 FrankreichFrankreich Frankreich Benjamin Hennequin 367
Reißen 162,0
Stoßen 205,0
5 UsbekistanUsbekistan Usbekistan Mansurbek Schaschemow 367
Reißen 165,0
Stoßen 202,0
6 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan İntiqam Zairov 361
Reißen 166,0
Stoßen 195,0
DSQ Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland Andrej Rybakou DOP
DSQ KasachstanKasachstan Kasachstan Wladimir Sedow DOP

Datum: 15. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren zwölf Athleten, von denen drei den Wettkampf nicht beenden konnten.

Bei dem zweitplatzierten Weißrussen Andrej Rybakou wurde im August 2016 eine vorläufige Sperre ausgesprochen.[2] Im August 2016 wurde bekannt, dass er bei der Olympiade 2008 Dehydrochlormethyltestosteron und Stanozolol eingenommen hatte.[3] Das IOC entzog ihm deswegen die Silbermedaille.[4]

Ebenfalls im August 2016 wurde vom Internationalen Gewichtheberverband veröffentlicht, dass der viertplatzierte Kasache Wladimir Sedow bei seinem Wettkampf mit Stanozolol gedopt war.[3]

Klasse bis 94 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 PolenPolen Polen Szymon Kołecki 403
Reißen 179,0
Stoßen 224,0
2 GeorgienGeorgien Georgien Arsen Kasabijew 399
Reißen 176,0
Stoßen 223,0
3 KubaKuba Kuba Johandrys Hernandez 393
Reißen 178,0
Stoßen 215,0
4 IranIran Iran Asghar Ebrahimi 392
Reißen 180,0
Stoßen 212,0
5 RusslandRussland Russland Roman Konstantinow 387
Reißen 175,0
Stoßen 212,0
DQ KasachstanKasachstan Kasachstan Ilja Iljin DOP
DQ RusslandRussland Russland Hadschimurat Akkajew DOP
DQ AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Nisami Paschajew DOP

Datum: 17. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 18 Athleten, von denen zwei den Wettkampf nicht beenden konnten.

2016 wurde der erstplatzierte Kasache Ilja Iljin bei Doping-Nachtestes zur Olympiade 2008 positiv auf das Dopingmittel Stanozolol getestet.[5] Er wurde vom IOC disqualifiziert und bekam die Goldmedaillen von 2008 und 2012 aberkannt.[6]

Im August 2016 wurde bekannt, dass der drittplatzierte Russe Hadschimurat Akkajew bei seinem Wettkampf mit Dehydrochlormethyltestosteron gedopt war.[3]

Im gleichen Monat kam auch das Dopingvergehen des fünftplatzierten Aserbaidschaners Nisami Paschajew ans Licht. Er hatte mit Dehydrochlormethyltestosteron, Oxandrolon und Stanozolol gedopt.[3]

Klasse bis 105 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland Andrej Aramnau 436 (WR)
Reißen 200,0 (WR)
Stoßen 236,0 (WR)
2 RusslandRussland Russland Dmitri Klokow 423
Reißen 193,0
Stoßen 230,0
3 PolenPolen Polen Marcin Dolega 420
Reißen 195,0
Stoßen 225,0
4 KasachstanKasachstan Kasachstan Baqyt Achmetow 415
Reißen 190,0
Stoßen 225,0
5 GeorgienGeorgien Georgien Albert Kuzilov 409
Reißen 182,0
Stoßen 227,0
6 KasachstanKasachstan Kasachstan Sergei Istomin 406
Reißen 181,0
Stoßen 225,0
7 PolenPolen Polen Robert Dołęga 405
Reißen 184,0
Stoßen 221,0
DSQ UkraineUkraine Ukraine Ihor Rasorjonow DOP
DSQ RusslandRussland Russland Dmitri Lapikow DOP

Datum: 18. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 19 Athleten, von denen einer den Wettkampf nicht beenden konnte. Ein weiterer Athlet war nicht am Start.

Der ursprünglich sechstplatzierte Ukrainer Ihor Rasorjonow wurde nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.

Bei Nachtests im Jahr 2016 wurde festgestellt, dass auch der Russe Dmitri Lapikow gedopt war. Er hatte sich den dritten Platz mit Hilfe des Dopingmittels Stanozolol erschlichen.[3]

Klasse über 105 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 DeutschlandDeutschland Deutschland Matthias Steiner 461
Reißen 203,0
Stoßen 258,0
2 RusslandRussland Russland Jewgeni Tschigischew 460
Reißen 210,0
Stoßen 250,0
3 LettlandLettland Lettland Viktors Ščerbatihs 448
Reißen 206,0
Stoßen 242,0
4 UkraineUkraine Ukraine Artem Udatschyn 442
Reißen 207,0
Stoßen 235,0
5 UkraineUkraine Ukraine Ihor Schymetschko 433
Reißen 201,0
Stoßen 232,0
6 IranIran Iran Rashid Sharifi 426
Reißen 196,0
Stoßen 230,0
7 PolenPolen Polen Grzegorz Kleszcz 419
Reißen 185,0
Stoßen 234,0
8 DeutschlandDeutschland Deutschland Almir Velagic 413
Reißen 188,0
Stoßen 225,0

Datum: 19. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren 14 Athleten aus 12 Ländern, von denen ein Athlet den Wettkampf nicht beenden konnte.

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klasse bis 48 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei Chen Wei-Ling 196
Reißen 84,0
Stoßen 112,0
2 Korea SudSüdkorea Südkorea Im Jyoung-hwa 196
Reißen 86,0
Stoßen 110,0
3 ThailandThailand Thailand Pensiri Laosirikul 195
Reißen 85,0
Stoßen 110,0
4 JapanJapan Japan Hiromi Miyake 185
Reißen 80,0
Stoßen 105,0
5 FrankreichFrankreich Frankreich Melanie Noël 177
Reißen 80,0
Stoßen 97,0
6 JapanJapan Japan Misaki Ōshiro 172
Reißen 80,0
Stoßen 92,0
DSQ TurkeiTürkei Türkei Sibel Özkan DOP
DSQ China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Chen Xiexia DOP

Datum: 9. August 2008, 10:00 Uhr

Am Start waren 14 Athletinnen aus 11 Ländern, von denen drei Athletinnen den Wettkampf nicht beenden konnten.

Wegen Dopings musste die Türkin Sibel Özkan ihre Silbermedaille im Jahr 2016 zurückgeben.[7]

Auch die erstplatzierte Chen Xiexia wurde bei Nachtests 2016 des Dopings überführt. Sie hatte zur Olympiade 2008 unter anderem Hormone zu sich genommen.[3] Ihr drohte daraufhin die Aberkennung der Goldmedaille und die Streichung ihrer Ergebnisse.[8] Sie wurde im Januar 2017 disqualifiziert[9].

Klasse bis 53 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 ThailandThailand Thailand Prapawadee Jaroenrattanatarakoon 221 (OR)
Reißen 95,0
Stoßen 126,0 (OR)
2 Korea SudSüdkorea Südkorea Yoon Jin-hee 213
Reißen 94,0
Stoßen 119,0
3 IndonesienIndonesien Indonesien Raema Lisa Rumbewas 206
Reißen 91,0
Stoßen 115,0
4 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik Yudelquis Maridalin 204
Reißen 93,0
Stoßen 111,0
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Melanie Roach 193
Reißen 83,0
Stoßen 110,0
6 DeutschlandDeutschland Deutschland Julia Rohde 185
Reißen 82,0
Stoßen 103,0
7 Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea Dika Toua 184
Reißen 80,0
Stoßen 104,0
DSQ Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland Nastassja Nowikawa DOP

Datum: 10. August 2008, 15:30 Uhr

Am Start waren neun Athletinnen. Die Thailänderin Prapawadee Jaroenrattanatarakoon konnte dabei einen neuen Olympischen Rekord aufstellen, obwohl sie im Weltrekordversuch scheiterte. Sie war im Stoßen erst in den Wettkampf eingestiegen, als alle Konkurrentinnen ihn schon beendet hatten. Im Kampf um Platz 2 entschied letztendlich das geringere Körpergewicht für Jinhee Joon.

Bei der drittplatzierten Weißrussin Nastassja Nowikawa wurde 2016 eine Sperre ausgesprochen, denn wie Nachtests in diesem Jahr ergaben, war sie bei ihrem olympischen Wettkampf mit Dehydrochlormethyltestosteron und Stanozolol gedopt.[3] Ihre Leistungen bei den Spielen von Peking wurden annulliert und die Medaille aberkannt.[10]

Klasse bis 58 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Chen Yanqing 244 (OR)
Reißen 106,0
Stoßen 138,0 (OR)
2 Korea NordNordkorea Nordkorea O Jong-ae 226
Reißen 95,0
Stoßen 131,0
3 ThailandThailand Thailand Wandee Kameaim 226
Reißen 98,0
Stoßen 128,0
4 EcuadorEcuador Ecuador Alexandra Escobar 223
Reißen 99,0
Stoßen 124,0
5 AlbanienAlbanien Albanien Romela Begaj 216
Reißen 98,0
Stoßen 118,0
6 PolenPolen Polen Aleksandra Klejnowska 215
Reißen 95,0
Stoßen 120,0
7 RumänienRumänien Rumänien Roxana Cocoș 204
Reißen 89,0
Stoßen 115,0
DSQ RusslandRussland Russland Marina Schainowa DOP

Datum: 11. August 2008, 15:09 Uhr

Am Start waren 12 Athletinnen aus 11 Ländern.

Als nachträglich überführte Doping-Sünderin wurde die Russin Marina Schainowa im August 2016 disqualifiziert und ihre Silbermedaille aberkannt.[11]

Klasse bis 63 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 Korea NordNordkorea Nordkorea Pak Hyon-suk 241
Reißen 106,0
Stoßen 135,0
2 Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei Lu Ying-Chi 231
Reißen 104,0
Stoßen 127,0
3 KanadaKanada Kanada Christine Girard 228
Reißen 102,0
Stoßen 126,0
4 VietnamVietnam Vietnam Thi Thiet Nguyen 225
Reißen 100,0
Stoßen 125,0
5 Korea SudSüdkorea Südkorea Kim Soo-kyung 225
Reißen 98,0
Stoßen 127,0
6 NorwegenNorwegen Norwegen Ruth Kasirye 224
Reißen 103,0
Stoßen 121,0
7 MexikoMexiko Mexiko Luz Acosta 217
Reißen 97,0
Stoßen 120,0
DSQ KasachstanKasachstan Kasachstan Irina Nekrassowa DOP

Datum: 12. August 2008, 15:30 Uhr

Am Start waren 11 Athletinnen aus 11 Ländern.

Bei der zweitplatzierten Kasachin Irina Nekrassowa wurde 2016 eine Sperre ausgesprochen. Wie Nachuntersuchungen 2016 ergaben, hatte sie zur Olympiade 2008 das Dopingmittel Stanozolol eingenommen.[3]

Klasse bis 69 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportlerin Gewicht (kg)
1 RusslandRussland Russland Oxana Sliwenko 255
Reißen 115,0
Stoßen 140,0
2 KolumbienKolumbien Kolumbien Leidy Solis 240
Reißen 105,0
Stoßen 135,0
3 AgyptenÄgypten Ägypten Abir Khalil 238
Reißen 105,0
Stoßen 133,0
4 KolumbienKolumbien Kolumbien Tulia Angela Medina 230
Reißen 106,0
Stoßen 124,0
5 Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland Hanna Baziuschka 225
Reißen 105,0
Stoßen 120,0
6 JapanJapan Japan Rika Saitō 209
Reißen 87,0
Stoßen 122,0
DSQ China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Liu Chunhong DOP
DSQ UkraineUkraine Ukraine Natalija Dawidowa DOP

Datum: 13. August 2005, 15:30 Uhr: Am Start waren 10 Athleten, von denen 2 den Wettkampf nicht beenden konnten.

Im August 2016 wurde bekannt, dass die Chinesin Liu Chunhong ihre Goldmedaille mit Hilfe von mehreren Dopingmitteln wie Sibutramin und Hormonen errungen hatte.[8][3] Sie wurde disqualifiziert und der erste Platz aberkannt.[12]

Im August 2016 veröffentlichte der Internationale Verband der Gewichtheber (IWF), dass die Ukrainerin Natalija Dawidowa ihren dritten Platz durch die Einnahme von Dehydrochlormethyltestosteron erschlichen hatte.[3]

Klasse bis 75 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportlerin Gewicht (kg)
1 KasachstanKasachstan Kasachstan Alla Waschenina 266
Reißen 119,0
Stoßen 147,0
2 SpanienSpanien Spanien Lidia Valentin 250
Reißen 115,0
Stoßen 135,0
3 MexikoMexiko Mexiko Damaris Aguirre 245
Reißen 109,0
Stoßen 136,0
4 KolumbienKolumbien Kolumbien Ubaldina Valoyes 244
Reißen 110,0
Stoßen 134,0
5 KanadaKanada Kanada Jeane Lassen 240
Reißen 105,0
Stoßen 135,0
DSQ China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Cao Lei DOP
DSQ RusslandRussland Russland Nadeschda Jewstjuchina DOP
DSQ Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland Iryna Kulescha DOP

Datum: 15. August 2005, 15:30 Uhr: Am Start waren 12 Athleten.

Im August 2016 konnte die bis dahin erstplatzierte Chinesin Cao Lei bei Nachtests des Dopings überführt werden.[8] Sie wurde im Januar 2017 disqualifiziert[13]. Auch die drittplatzierte Russin Nadeschda Jewstjuchina und die viertplatzierte Weißrussin Iryna Kulescha waren gedopt. Alle verloren ihre Medaille.[14]

Klasse über 75 kg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Gewicht (kg)
1 Korea SudSüdkorea Südkorea Jang Mi-ran 326 (WR)
Reißen 140,0 (WR)
Stoßen 186,0 (WR)
2 SamoaSamoa Samoa Ele Opeloge 269
Reißen 119,0
Stoßen 150,0
3 NigeriaNigeria Nigeria Mariam Usman 265
Reißen 115,0
Stoßen 150,0
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Cheryl Haworth 259
Reißen 115,0
Stoßen 144,0
5 UkraineUkraine Ukraine Julija Dowhal 258
Reißen 118,0
Stoßen 140,0
6 AustralienAustralien Australien Deborah Lovely 248
Reißen 113,0
Stoßen 135,0
DSQ KasachstanKasachstan Kasachstan Marija Grabowezkaja DOP
DSQ UkraineUkraine Ukraine Olha Korobka DOP

Datum: 16. August 2008, 19:00 Uhr

Am Start waren elf Athletinnen, von denen eine den Wettkampf nicht beenden konnte.

Bei der zweitplatzierten Ukrainerin Olha Korobka wurde im August 2016 eine Sperre ausgesprochen. Sie hatte zur Olympiade 2008 Dehydrochlormethyltestosteron eingenommen.[3] Sie wurde nachträglich disqualifiziert und die unrechtmäßig erworbene Silbermedaille aberkannt.[15]

Ebenfalls gedopt war die drittplatzierte Kasachin Marija Grabowezkaja, die Dehydrochlormethyltestosteron, Oxandrolon und Stanozolol zu sich genommen hatte. Auch sie erhielt im August 2016 eine Sperre.[3]

Quotenplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2007 konnten die einzelnen Verbände Quotenplätze für Wettbewerbe in Peking gewinnen. Die gewonnenen Quotenplätze können die Verbände dann auf die einzelnen Gewichtsklassen verteilen, bei maximal zwei Athleten pro Gewichtsklasse. Verbände, die noch keine Quotenplätze errungen haben, können dies bei kontinentalen Ausscheidungen schaffen und bei erfolgreichem Abschneiden insgesamt zwei oder einen Platz erringen.

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 6 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 5 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 4 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 3 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 4 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 3 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbände mit 2 Quotenplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillenspiegel Gewichtheben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Stand: 13. Januar 2017

Medaillenspiegel Gewichtheben
Platz Land G S B Gesamt
01 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 5 1 6
02 Korea SudSüdkorea Südkorea 2 2 - 4
03 RusslandRussland Russland 1 2 - 3
04 Korea NordNordkorea Nordkorea 1 1 2
04 Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei 1 1 - 2
06 ThailandThailand Thailand 1 2 3
07 PolenPolen Polen 1 - 1 2
08 DeutschlandDeutschland Deutschland 1 - - 1
08 KasachstanKasachstan Kasachstan 1 1
08 Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland 1 - 1
011 KolumbienKolumbien Kolumbien 2 - 2
012 ArmenienArmenien Armenien 1 1 2
013 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1
013 GeorgienGeorgien Georgien 1 1
013 SamoaSamoa Samoa 1 1
013 SpanienSpanien Spanien 1 1
013 VietnamVietnam Vietnam 1 1
018 KubaKuba Kuba 3 3
018 IndonesienIndonesien Indonesien 3 3
020 AgyptenÄgypten Ägypten 1 1
020 KanadaKanada Kanada 1 1
020 LettlandLettland Lettland 1 1
020 MexikoMexiko Mexiko 1 1
020 NigeriaNigeria Nigeria 1 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Medaillengewinner von 2008 werden disqualifiziert. Peking-Nachtests: IOC greift durch. www.sport1.de, 31. August 2016; abgerufen am 1. September 2016.
  2. Drei Olympiasiegerinnen von 2008 des Dopings überführt. rio.sportschau.de, 24. August 2016; abgerufen am 25. August 2016
  3. a b c d e f g h i j k l Anti-doping news: Public Disclosures. www.iwf.net, 24. August 2016; abgerufen am 19. September 2016.
  4. Nine athletes, including 6 medalists, caught for Beijing doping espn.com 26. Oktober 2016
  5. PUBLIC DISCLOSURES | International Weightlifting Federation. Abgerufen am 16. August 2016.
  6. IOC SANCTIONS SEVEN ATHLETES FOR FAILING ANTI-DOPING TESTS AT BEIJING 2008 AND LONDON 2012 olympic.org 25. November 2016
  7. Gewichtheberin Sibel Özkan muss Silbermedaille wegen Dopings zürckgeben. Doping: Gewichtheberin verliert Silber www.sport1.de, 22. Juli 2016; abgerufen am 16. August 2016
  8. a b c Doping bei Olympia 2008: Weitere 15 Gewichtheber positiv getestet. spiegel.de, 24. August 2016; abgerufen am 25. August 2016.
  9. Doping bei Olympia 2008: China verliert drei Goldmedaillen . spiegel.de, 13. Januar 2017; abgerufen am 13. Januar 2017.
  10. IOC disqualifiziert sechs Medaillengewinner von Peking 2008 – Peking-Nachtests: IOC greift durch. www.sport1.de vom 26. Oktober 2016; abgerufen am 29. Oktober 2016
  11. Medaillengewinner von 2008 werden disqualifiziert. Peking-Nachtests: IOC greift durch. www.sport1.de, 31. August 2016; abgerufen am 1. September 2016.
  12. Doping in sport: 11 Beijing 2008 weightlifting medallists fail retests. BBC Sport.
  13. Doping bei Olympia 2008: China verliert drei Goldmedaillen . spiegel.de, 13. Januar 2017; abgerufen am 13. Januar 2017.
  14. https://www.welt.de/sport/olympia/article157887660/Sie-ist-die-groesste-Profiteurin-des-Dopingsumpfs.html Sie ist die größte Profiteurin des Dopingsumpfs. www.welt.de, abgerufen am 29. August 2016
  15. IOC disqualifiziert sechs Medaillengewinner von Peking 2008 – Peking-Nachtests: IOC greift durch. www.sport1.de vom 26. Oktober 2016; abgerufen am 28. Oktober 2016