Wattrelos

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Wattrelos
Wappen von Wattrelos
Wattrelos (Frankreich)
Wattrelos
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Lille
Kanton Roubaix-2
Gemeindeverband Métropole Européenne de Lille
Koordinaten 50° 42′ N, 3° 13′ OKoordinaten: 50° 42′ N, 3° 13′ O
Höhe 16–42 m
Fläche 13,44 km2
Einwohner 41.337 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 3.076 Einw./km2
Postleitzahl 59150
INSEE-Code
Website http://www.ville-wattrelos.fr/

Wattrelos (ndl.: "Waterlo"[1]) ist eine Stadt in Nordfrankreich in der Nähe von Lille im Département Nord in der Region Hauts-de-France an der Grenze zu Belgien. Das Stadtgebiet ist 1.362 Hektar groß und hat 41.337 Einwohner (Stand 1. Januar 2014).

Angrenzende Städte sind in Frankreich Tourcoing, Roubaix und Leers, in Belgien Mouscron und Estaimpuis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1030 wurde der Name „Wattrelos“ urkundlich das erste Mal erwähnt. Am 27. Dezember 1566 kam es vor den Toren der Stadt zum Massaker an den flämischen „Geusen“ durch die Truppen des Herzogs von Alba, an welches bis heute das Fest „Fête des Berlouffes“ jedes zweite Wochenende im September erinnert. Die Pest wütete 1646 in Wattrelos. Aus dem Jahr 1777 stammte der „Rapport de Turgot“ über die Freiheit der Herstellung der Textilien. Die Grundsteinlegung des Krankenhauses fiel auf das Jahr 1895, das Rathaus wurde 1911 errichtet.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wattrelos hat eine polnische, eine portugiesische, und zwei deutsche Partnerstädte: Eschweiler in Nordrhein-Westfalen seit 1973, Guarda seit 1990, Köthen in Sachsen-Anhalt und Siemianowice Śląskie seit 1993. Es gibt in Wattrelos einen „Square d’Eschweiler“. In Eschweiler gibt es eine „Rue de Wattrelos“ an der Autobahnauffahrt an der A 4, und in Köthen gibt es einen „Wattrelos-Ring“ im Gewerbegebiet West.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wattrelos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. De Nederlanden in Frankrijk, Jozef van Overstraeten, 1969