Ronchin

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Ronchin
Wappen von Ronchin
Ronchin (Frankreich)
Ronchin
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Lille
Kanton Lille-4
Gemeindeverband Métropole Européenne de Lille
Koordinaten 50° 36′ N, 3° 5′ OKoordinaten: 50° 36′ N, 3° 5′ O
Höhe 28–57 m
Fläche 5,42 km2
Einwohner 19.074 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 3.519 Einw./km2
Postleitzahl 59790
INSEE-Code
Website http://www.ville-ronchin.info

Die Villas Lebrun in Ronchin

Ronchin ist eine französische Gemeinde mit 19.074 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France in der Nähe zur Grenze zu Belgien in der Umgebung von Lille. Die Einwohner nennen sich Bruants oder Ronchinois.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ronchin wird umgeben von Lille im Nordwesten, Hellemmes-Lille im Norden, Lezennes im Nordosten, Lesquin im Südosten und Süden sowie Faches-Thumesnil im Südwesten.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde liegt das Autobahndreieck der Autoroute A1 mit der Autoroute A25 und der Autoroute A27. Der Bahnhof von Ronchin wird von Zügen auf der Bahnstrecke Paris–Lille bedient.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 9. Jahrhundert ist eine Ortschaft unter dem Namen Rumcinium überliefert. Es war zunächst ein Lehen der Abtei von Marchiennes. 1663 wurde der Ort von der Pest heimgesucht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Sainte-Rictrude aus dem 12. Jahrhundert (seit 1920 Monument historique[1])
  • Brasserie Jeanne d’Arc aus dem 19. Jahrhundert
  • Die Villas Lebrun aus dem Jahre 1906
  • Kirche Wiederauferstehung Christi (errichtet 1957)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt unterhält Städtepartnerschaften mit:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1066–1068.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ronchin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Église Sainte-Rictrude in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)