Großer Preis von Brasilien 2012

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Flag of Brazil.svg Großer Preis von Brasilien 2012
Renndaten
20. von 20 Rennen der Formel-1-Saison 2012
Streckenprofil
Name: Formula 1 Grande Prêmio Petrobras do Brasil 2012
Datum: 25. November 2012
Ort: São Paulo
Kurs: Autódromo José Carlos Pace
Länge: 305,909 km in 71 Runden à 4,309 km
Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zeit: 1:12,458 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zeit: 1:18,069 min
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zweiter: SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Scuderia Ferrari
Dritter: BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Scuderia Ferrari

Der Große Preis von Brasilien 2012 fand am 25. November auf dem Autódromo José Carlos Pace in São Paulo statt und war das 20. und letzte Rennen der Formel-1-Saison 2012.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach dem Großen Preis der USA führte Sebastian Vettel die Fahrerwertung mit 13 Punkten Vorsprung auf Fernando Alonso und 67 Punkten auf Kimi Räikkönen an. In der Konstrukteurswertung führte Red Bull-Renault mit 73 Punkten Vorsprung auf Ferrari und 87 Punkten auf McLaren-Mercedes. Red Bull-Renault stand bereits seit dem Großen Preis der USA als Konstrukteursweltmeister fest.

Beim Großen Preis von Brasilien stellt Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Hard (silber) und P Zero Medium (weiß) sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung. Im ersten freien Training erhielten die Piloten zusätzlich zwei Reifensätze eines Prototyps für die Saison 2013.[1]

Mit Michael Schumacher (viermal), Felipe Massa, Mark Webber (je zweimal), Räikkönen und Vettel (je einmal) treten fünf ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Als Rennkommissare fungieren Silvia Bellot (ESP), Garry Connelly (AUS), Felipe Giaffone (BRA) und Tom Kristensen (DEN).

Training[Bearbeiten]

Im ersten freien Training erzielte Lewis Hamilton die Bestzeit vor Vettel und Webber. In diesem Training übernahm Valtteri Bottas den Williams von Bruno Senna und Giedo van der Garde den Caterham von Heikki Kovalainen.[2][3] Im zweiten freien Training blieben die ersten drei Positionen unverändert.[4][5] Im dritten freien Training übernahm mit Jenson Button erneut ein McLaren-Pilot die Spitzenposition vor den Red-Bull-Fahrern Vettel und Webber ein.[6][7]

Qualifying[Bearbeiten]

Vor dem Qualifying hatte es geregnet, sodass die Strecke zu Beginn des Qualifyings unterschiedlich nass war. Es war jedoch so trocken, dass die Piloten die schnellsten Runden auf Slicks fuhren. Hamilton war der schnellste Pilot. Die HRT-, Marussia- und Caterham-Piloten sowie Romain Grosjean schieden aus. Grosjean fiel in diesem Abschnitt ebenfalls durch eine leichte Berührung mit Pedro de la Rosa auf der Start-Ziel-Kurve auf, bei der sich Grosjean den Frontflügel beschädigte. Die Rennkommissare beurteilten diese Berührung als Rennunfall und verhängten keine Sanktionen.[8] Im zweiten Abschnitt fuhr Vettel die schnellste Runde. Die Toro-Rosso- und Sauber-Piloten sowie Schumacher, Senna und Paul di Resta schieden aus. Im dritten Segment erhielt Hamilton die Führung zurück und sicherte sich die Pole-Position vor Button und Webber.

In der Startaufstellung wurden Pastor Maldonado um zehn und de la Rosa um fünf Positionen nach hinten versetzt – Maldonado aufgrund einer dritten Verwarnung, diesmal für das Auslassen einer Kontrollwiegung.[9] De la Rosa erhielt die Startplatzstrafe, da er sein Getriebe vorzeitig gewechselt hatte. Da er den letzten Platz belegte, blieb die Strafe somit ohne Auswirkung.[10]

Die Aspiranten auf die Fahrerweltmeisterschaft Vettel und Alonso erhielten die Startpositionen vier und sieben.

Rennen[Bearbeiten]

Vor dem Rennen, das das letzte von Schumacher war, fuhr dieser mit einer Flagge, auf der „Thank you“ stand, in die Startaufstellung.[11]

Das Rennen wurde auf einer leicht feuchten Strecke gestartet. Die Piloten verwendeten aber allesamt Slicks. Während die beiden McLaren-Piloten den Start für sich entschieden und ohne Positionswechsel vorne fuhren, gab es dahinter einige Duelle und Verschiebungen. Vettel verlor in der ersten Kurve bereits einige Positionen und fiel unter anderem hinter die beiden Ferrari-Fahrer, die gut starteten, zurück.[12] In der Descida do Lago bremste Vettel zu früh. Während Räikkönen noch auswich, rutschte Senna auf der Innenseite der Kurve in Vettel und drehte ihn um.[12] Auch Sergio Pérez wurde von Senna getroffen. Während Senna und Pérez umgehend ausschieden, fuhr Vettel mit beschädigtem linken Unterboden und Auspuff dem Feld hinterher.[13] Senna und Vettel sahen die Schuld für diese Kollision beim jeweils anderen Piloten.[14] Eine Runde später schied auch Sennas Teamkollege Maldonado von der Strecke rutschend aus. Maldonado fuhr über einen nassen Kerb und kam in den Reifenstapeln zum Stehen.[15]

In der zweiten Runde ging Alonso vor der ersten Kurve gleichzeitig an Massa und Webber vorbei auf die dritte Position. In den nächsten Runden nahm der Regen etwas zu, sodass die Strecke immer rutschiger wurde. In der fünften Runde verbremste er sich vor der ersten Kurve und verlor dabei eine Position an Nico Hülkenberg. Er blieb aber vor Webber, der kurz darauf auch von Massa überholt wurde.[11]

Während sich Webber anschließend von der Strecke drehte und Positionen verlor, schied Grosjean nach einem Unfall in der Mergulho aus. Sein Fahrzeug hatte mit kalten Reifen plötzlich übersteuert.[13] An der Spitze entwickelte sich parallel ein Duell zwischen Hamilton und Button, bei dem Button zunächst nur kurzzeitig an Hamilton vorbei ging. In der achten Runde ging Button aber endgültig an Hamilton vorbei.[11]

In den nächsten Runden entschieden sich einige Fahrer für einen Wechsel auf Intermediate-Reifen, da es immer nasser wurde. Von den vorderen Piloten verzichteten nur Button und Hülkenberg, der damit auf die zweite Position kam, auf einen Wechsel auf Intermediates.[11]

In der 18. Runde kam es an der Spitze zum Führungswechsel und Hülkenberg übernahm erstmals die Führung eines Formel-1-Rennens. In der Zwischenzeit hatte Vettel seinen Rückstand auf Alonso beinahe vollständig abgebaut und lag eine Position hinter ihm auf der fünften Position. Kurz darauf begannen alle Piloten, die auf Intermediates gewechselt hatten, wieder zurück auf Slicks zu wechseln, da der Regen nicht angehalten hatte und die Strecke wieder trockener war. Button und Hülkenberg hatten somit mit ihrem Wechselverzicht die richtige Entscheidung getroffen und lagen in etwa 45 Sekunden vor dem drittplatzierten Hamilton.[11]

In der 23. kam das Safety Car auf die Strecke, da einige Teile auf der Strecke lagen und sich kurz zuvor Nico Rosberg beim Überfahren eines Teils einen Reifen beschädigt hatte. Button und Hülkenberg nutzen die Safety-Car-Phase für einen Boxenstopp und wechselten auf die härtere Reifenmischung. Die überrundeten Piloten erhielten somit die Möglichkeit, wieder in die Führungsrunde zurückzukommen, da ihnen erlaubt wurde, das Safety Car zu überholen.[11]

Beim Restart blieben die ersten vier Positionen an der Spitze unverändert. Vettel verlor seinen fünften Platz aber an Kamui Kobayashi, der im S do Senna sowohl an Webber, als auch an Vettel vorbeiging. Während Hülkenberg zunächst die Spitzenposition behielt, ging Hamilton eine Runde nach dem Restart an Button vorbei auf die zweite Position und Alonso verlor kurz darauf den vierten Platz an Kobayashi. Allerdings gelang es Alonso, kurz darauf wieder an Kobayashi vorbeizufahren. Vettel verlor in der Zwischenzeit einen weiteren Platz, da Massa ihn überholte. Kurz darauf ging Massa auch an Kobayashi vorbei.[11]

Während der Regen wieder zunahm, ging Hamilton in der 48. Runde an Hülkenberg, der leicht rutschte, vorbei und übernahm die Führung. Die ersten Piloten wechselten in dieser Rennphase auf Intermediates. Auch Vettel ging an die Box, allerdings entschied er sich dafür, auf Slicks zu bleiben. In der 54. Runde kam es zu einer kuriosen Szene mit Räikkönen im Mittelpunkt.[11] Räikkönen drehte sich von der Strecke und versuchte hinter der Streckenbegrenzung über die alte Fahrbahn zurück auf die Strecke zu fahren. Allerdings war der Weg zurück auf die Strecke durch ein Tor versperrt, sodass er wendete und hinter der Begrenzung zurück auf die Strecke fuhr. Räikkönen erklärte nach dem Rennen, dass er den Weg über die alte Strecke beim Großen Preis von Brasilien 2001 entdeckt hatte und das Tor damals noch offen war.[16]

In der 55. Runde griff Hülkenberg vor der ersten Kurve Hamilton an. Dabei verlor er das Auto und rutschte in Hamilton. Während Hülkenberg weiterfuhr und anschließend mit einer Durchfahrtsstrafe für das Verursachen einer Kollision belegt wurde, schied Hamilton mit gebrochener Radaufhängung aus. Damit übernahm sein Teamkollege Button die Führung des Rennens.[11]

In den nächsten Runden kamen die Piloten an die Box, um auf Intermediates zu wechseln. Vettel, dessen Stopp nicht optimal lief, fiel dadurch aus den Punkten heraus, während Alonso auf den dritten Platz vorrückte und kurz darauf von seinem Teamkollegen Massa auf den zweiten Platz vorgelassen wurde. Vettel schaffte es in der Schlussphase des Rennens noch auf den sechsten Platz. Sein letztes Überholmanöver gelang ihm gegen Schumacher.[11]

In der 66. Runde kam es im Duell um den elften Platz zu einem für die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft entscheidenden Positionswechsel. Witali Petrow ging an Charles Pic vorbei und erreichte schließlich auf dem elften Platz das Ziel. Damit wurde Petrow zum besten Piloten, der keine Punkte eingefahren hatte, und Caterham überholte Marussia in der Weltmeisterschaft.[11]

Kurz vor Rennende verunglückte di Resta in der Arquibancadas und löste eine Safety-Car-Phase aus. Di Resta blieb ohne Verletzungen und verließ das Auto aus eigener Kraft.[11]

Das Rennen wurde schließlich unter gelben Flaggen beendet und Button gewann vor Alonso, Massa, Webber und Hülkenberg. Vettel, der auf dem sechsten Platz ins Ziel kam, reichte dieser Platz zum Gewinn seines dritten Weltmeistertitels. Vettel wurde zum jüngsten Piloten, dem dies gelang und zudem nach Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher zum dritten Piloten, dem drei Weltmeistertitel in Folge gelangen.[12] Grand-Prix-Sieger Button gestand nach dem Rennen, dass er zunächst Alonso für den Weltmeister gehalten habe, da er davon ausgegangen war, dass Vettel zu Beginn des Rennens ausgeschieden wäre.[17]

Die restlichen Punkte gingen an Schumacher, Jean-Éric Vergne, Kobayashi und Räikkönen.

In der Weltmeisterschaft belegte Alonso mit drei Punkten Rückstand den zweiten Platz. Obwohl er bereits zwei Weltmeistertitel eingefahren hatte, bezeichnete er nach dem Rennen die Saison 2012 als beste Saison seiner Karriere.[18] Räikkönen wurde Dritter. Bei den Konstrukteuren blieben die ersten Positionen unverändert, sodass Ferrari den zweiten und McLaren-Mercedes den dritten Platz hinter Red Bull-Renault übernahm.

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
OsterreichÖsterreich Red Bull Racing 01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull RB8 Renault 2.4 V8 P
02 AustralienAustralien Mark Webber
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vodafone McLaren Mercedes 03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren MP4-27 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
ItalienItalien Scuderia Ferrari 05 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari F2012 Ferrari 2.4 V8 P
06 BrasilienBrasilien Felipe Massa
DeutschlandDeutschland Mercedes AMG Petronas F1 Team 07 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Mercedes F1 W03 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
08 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus F1 Team 09 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Lotus E20 Renault 2.4 V8 P
10 FrankreichFrankreich Romain Grosjean
IndienIndien Sahara Force India F1 Team 11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta Force India VJM05 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
12 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg
SchweizSchweiz Sauber F1 Team 14 JapanJapan Kamui Kobayashi Sauber C31 Ferrari 2.4 V8 P
15 MexikoMexiko Sergio Pérez
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso 16 AustralienAustralien Daniel Ricciardo Toro Rosso STR7 Ferrari 2.4 V8 P
17 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams F1 Team 18 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Williams FW34 Renault 2.4 V8 P
19 FinnlandFinnland Valtteri Bottas[# 1]
BrasilienBrasilien Bruno Senna[# 1]
MalaysiaMalaysia Caterham F1 Team 20 NiederlandeNiederlande Giedo van der Garde[# 2] Caterham CT01 Renault 2.4 V8 P
FinnlandFinnland Heikki Kovalainen[# 2]
21 RusslandRussland Witali Petrow
SpanienSpanien HRT F1 Team 22 SpanienSpanien Pedro de la Rosa HRT F112 Cosworth 2.4 V8 P
23 IndienIndien Narain Karthikeyan
RusslandRussland Marussia F1 Team 24 DeutschlandDeutschland Timo Glock Marussia MR01 Cosworth 2.4 V8 P
25 FrankreichFrankreich Charles Pic
Anmerkungen
  1. a b Bottas fuhr den Williams mit der Nummer 19 im ersten freien Training. Senna übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.
  2. a b Van der Garde fuhr den Caterham mit der Nummer 20 im ersten freien Training. Kovalainen übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

Klassifikationen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 1:15,075 1:13,398 1:12,458 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 1:15,456 1:13,515 1:12,513 02
03 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault[# 1] 1:16,180 1:13,667 1:12,581 03
04 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault[# 1] 1:15,644 1:13,209 1:12,760 04
05 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari[# 1] 1:16,263 1:14,048 1:12,987 05
06 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado[# 2] Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault[# 1] 1:16,266 1:13,698 1:13,174 16
07 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 1:15,536 1:13,704 1:13,206 06
08 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari[# 1] 1:16,097 1:13,856 1:13,253 07
09 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault[# 1] 1:16,432 1:13,698 1:13,298 08
10 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 1:15,929 1:13,848 1:13,489 09
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 1:15,901 1:14,121 10
12 BrasilienBrasilien Bruno Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault[# 1] 1:15,333 1:14,219 11
13 MexikoMexiko Sergio Pérez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 1:15,974 1:14,234 12
14 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 1:16,005 1:14,334 13
15 JapanJapan Kamui Kobayashi SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 1:16,400 1:14,380 14
16 AustralienAustralien Daniel Ricciardo ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 1:16,744 1:14,574 15
17 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 1:16,722 1:14,619 17
18 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault[# 1] 1:16,967 18
19 RusslandRussland Witali Petrow MalaysiaMalaysia Caterham-Renault[# 1] 1:17,073 19
20 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen MalaysiaMalaysia Caterham-Renault[# 1] 1:17,086 20
21 DeutschlandDeutschland Timo Glock RusslandRussland Marussia-Cosworth 1:17,508 21
22 FrankreichFrankreich Charles Pic RusslandRussland Marussia-Cosworth 1:18,104 22
23 IndienIndien Narain Karthikeyan SpanienSpanien HRT-Cosworth 1:19,576 23
24 SpanienSpanien Pedro de la Rosa[# 3] SpanienSpanien HRT-Cosworth 1:19,699 24
107-Prozent-Zeit: 1:20,330 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:15,075 min)
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Rennwagen mit KERS
  2. Pastor Maldonado wurde aufgrund seiner dritten Verwarnung um zehn Positionen nach hinten versetzt.
  3. Pedro de la Rosa wurde aufgrund eines Getriebewechsels um fünf Positionen nach hinten versetzt.

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 71 2 1:45:22,656 02 1:18,108 (37.)
02 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari[# 1] 71 3 + 2,754 07 1:18,623 (36.)
03 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari[# 1] 71 3 + 3,615 05 1:18,879 (37.)
04 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault[# 1] 71 3 + 4,936 03 1:18,903 (39.)
05 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 71 3 + 5,708 06 1:18,210 (38.)
06 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault[# 1] 71 4 + 9,453 04 1:19,090 (36.)
07 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 71 4 + 11,907 13 1:20,158 (37.)
08 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 71 4 + 28,653 17 1:18,983 (39.)
09 JapanJapan Kamui Kobayashi SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 71 3 + 31,250 14 1:18,973 (35.)
10 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault[# 1] 70 3 + 1 Runde 08 1:19,444 (34.)
11 RusslandRussland Witali Petrow MalaysiaMalaysia Caterham-Renault[# 1] 70 3 + 1 Runde 19 1:20,528 (39.)
12 FrankreichFrankreich Charles Pic RusslandRussland Marussia-Cosworth 70 3 + 1 Runde 22 1:20,310 (36.)
13 AustralienAustralien Daniel Ricciardo ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 70 5 + 1 Runde 15 1:19,308 (36.)
14 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen MalaysiaMalaysia Caterham-Renault[# 1] 70 5 + 1 Runde 20 1:19,256 (39.)
15 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 70 4 + 1 Runde 09 1:20,266 (38.)
16 DeutschlandDeutschland Timo Glock RusslandRussland Marussia-Cosworth 70 4 + 1 Runde 21 1:19,686 (34.)
17 SpanienSpanien Pedro de la Rosa SpanienSpanien HRT-Cosworth 69 4 + 2 Runden 24 1:21,085 (37.)
18 IndienIndien Narain Karthikeyan SpanienSpanien HRT-Cosworth 69 4 + 2 Runden 23 1:21,544 (40.)
19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 68 3 DNF 10 1:19,314 (39.)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 54 2 DNF 01 1:18,069 (38.)
FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault[# 1] 05 0 DNF 18 1:22,184 (02.)
VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault[# 1] 01 0 DNF 16
BrasilienBrasilien Bruno Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault[# 1] 00 0 DNF 11
MexikoMexiko Sergio Pérez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 00 0 DNF 12
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Rennwagen mit KERS

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten zehn des Rennens bekommen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull-Renault 281
02 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari 278
03 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Lotus-Renault 207
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 190
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren-Mercedes 188
06 AustralienAustralien Mark Webber Red Bull-Renault 179
07 BrasilienBrasilien Felipe Massa Ferrari 122
08 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Lotus-Renault 96
09 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes 93
10 MexikoMexiko Sergio Pérez Sauber-Ferrari 66
11 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 63
12 JapanJapan Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 60
13 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Mercedes 49
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta Force India-Mercedes 46
15 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Williams-Renault 45
16 BrasilienBrasilien Bruno Senna Williams-Renault 31
17 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Toro Rosso-Ferrari 16
18 AustralienAustralien Daniel Ricciardo Toro Rosso-Ferrari 10
19 RusslandRussland Witali Petrow Caterham-Renault 0
20 DeutschlandDeutschland Timo Glock Marussia-Cosworth 0
21 FrankreichFrankreich Charles Pic Marussia-Cosworth 0
22 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen Caterham-Renault 0
23 BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio Lotus-Renault 0
24 IndienIndien Narain Karthikeyan HRT-Cosworth 0
25 SpanienSpanien Pedro de la Rosa HRT-Cosworth 0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 460
02 ItalienItalien Ferrari 400
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 378
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 303
05 DeutschlandDeutschland Mercedes 142
06 SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 126
Pos. Konstrukteur Punkte
07 IndienIndien Force India-Mercedes 109
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Renault 76
09 ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 26
10 MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 0
11 RusslandRussland Marussia-Cosworth 0
12 SpanienSpanien HRT-Cosworth 0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Pirelli beim Saisonfinale: Spannung in jeglicher Hinsicht“. Motorsport-Total.com, 20. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  2. „GP Brasilien in Interlagos / 1. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  3. Christian Nimmervoll: „Auftakt in Sao Paulo: McLaren und Red Bull vor Alonso“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  4. „GP Brasilien in Interlagos / 2. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  5. Christian Nimmervoll: „Sao Paulo: Hamilton am Freitag vor Vettel“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  6. „GP Brasilien in Interlagos / 3. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 24. November 2012.
  7. Christian Nimmervoll: „Abschlusstraining: Wieder nur ein McLaren vor Vettel“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 24. November 2012.
  8. Dominik Sharaf: „‚Rennunfall‘: FIA verschont Grosjean und de la Rosa“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  9. Gerald Dirnbeck: „Maldonado bestraft: Zehn Plätze zurück“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  10. Falko Schoklitsch: „Formel 1 - Getriebewechsel bei De la Rosa“. Von ganz hinten nach ganz hinten. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  11. a b c d e f g h i j k l „GP Brasilien in Interlagos / Rennen“. Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  12. a b c Christian Nimmervoll: „‚Vettrick‘: Button siegt bei Vettels Sternstunde!“ Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  13. a b Kerstin Hasenbichler: „Formel 1 - Vettel krönt sich zum dreifachen Champion“. Button gewinnt Brasilien-Krimi. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  14. Falko Schocklitsch: „Formel 1 - Senna und Vettel sahen Unfall unterschiedlich“. Einfach die Tür zugemacht. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  15. Marion Rott: „Formel 1 - Maldonado von feuchter Strecke überrascht“. Heck ausgebrochen. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  16. Kerstin Hasenbichler: „Formel 1 - Räikkönen scherzt über Irrfahrt“. Nächstes Jahr Tor öffnen. Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  17. Mario Fritzsche, Dieter Rencken, SID: „Button hielt Alonso für den neuen Weltmeister“. Motorsport-Total.com, 26. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  18. Olaf Mehlhose: „Formel 1 - Alonso: Das beste Jahr meiner Karriere“. Respekt im Paddock. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.