Marussia F1 Team

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Dieser Artikel behandelt das Marussia F1 Team, das 2010 und 2011 unter dem Namen Virgin Racing in der Formel 1 fuhr. Für das hiervon unabhängige Virgin-Formel-E-Team siehe Virgin Racing Formula E Team
Marussia
Logo
Name Marussia F1 Team
Unternehmen Virgin Racing Ltd.[1]
Unternehmenssitz Dinnington (GB)
Teamchef Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John A. Booth
Techn. Direktor
Saison 2014
Fahrer (17) FrankreichFrankreich Jules Bianchi
(4) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton
Testfahrer TBA
Chassis Marussia MR03
Motor Ferrari 1.6 V6 Turbo
Reifen Pirelli
Statistik
Erster Grand Prix Bahrain 2010
Gefahrene Rennen 93
Konstrukteurs-WM 0 – bestes Ergebnis: 10. (2013)
Fahrer-WM 0 – bestes Ergebnis: 19. (2013)
Rennsiege 0
Pole Positions 0
Schnellste Runden 0
Position 2013 10. (0 Punkte)
Punkte 2
(Stand: Großer Preis von Russland, 12. Oktober 2014)

Das Marussia F1 Team (ehemals Virgin Racing) ist ein 2009 als Manor Grand Prix gegründetes, im Vereinigten Königreich ansässiges Rennsportteam, das seit Beginn der Saison 2010 an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilnimmt. Hauptsponsor und Namensgeber des Teams war in den Jahren 2010 und 2011 das britische Unternehmen Virgin. 2011 beteiligte sich der russische Automobilhersteller Marussia an dem Team, das seitdem mit russischer Lizenz antritt. Seit der Saison 2012 ist Marussia alleiniger Namensgeber des Rennstalls.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung und Vorbereitungen[Bearbeiten]

Virgin bzw. Marussia ist eines der sogenannten drei neuen Teams, die in der Formel-1-Saison 2010 debütierten. Zu ihnen gehören außerdem HRT und Lotus Racing, das heute unter dem Namen Caterham F1 antritt.

Virgin wurde 2009 als ein Joint Venture des von John A. Booth geleiteten Formel-3-Euroserie-Teams Manor Motorsport und der britischen Technologiefirma Wirth Research gegründet.[3] Auslöser für die Gründung war eine Initiative der FIA aus dem Jahr 2009, die eine Senkung der Kosten in der Formel 1 zum Ziel hatte und eine Budget-Obergrenze festsetzte. Sie machte die Formel 1 nach vielen Jahren wieder für neue Teams attraktiv. Als die FIA daraufhin Plätze für drei weitere Teams ausschrieb, bewarben sich Booth und Wirth um eine Teilnahme an der Formel-1-Saison 2010. Am 12. Juni 2009 bestätigte die FIA, dass für die Saison 2010 zwei Startplätze an Manor Racing vergeben wurden.[4]

Im Sommer 2009 begannen die Vorbereitungen des Teams für die neue Saison. John Booth fungierte als Teamchef, während Wirth, der in den 1990er Jahren Rennwagen für die Teams Simtek und Benetton konstruiert hatte,[5] die Leitung der technischen Abteilung übernahm. Wirth führte eine ausschließlich auf Computer Aided Design (CAD) gestützte Konstruktionsphilosophie ein, die das kleine Team überforderte. Als nach eineinhalb Jahren greifbare Erfolge ausblieben, wurde die Zusammenarbeit mit Wirth Research im Juni 2011 beendet.

Noch vor dem ersten Rennen änderte das Team seinen Namen. Nachdem sich Booth mit Richard Branson, dem Inhaber der Virgin Group, über ein Sponsoring des Teams geeinigt hatte, erhielt es die Bezeichnung Virgin Racing.[6] Am 30. November 2009 bestätigte FIA die Änderung des Teamnamens.

Saison 2010[Bearbeiten]

Timo Glock bei einer Testfahrt vor der Saison 2010 in Jerez

Der Virgin VR-01 wurde am 3. Februar 2010 vorgestellt. Bei der Konstruktion des Wagens vertraute Nick Wirth ausschließlich auf CAD. Er führte keinerlei Windkanaltests durch und beschränkte sich stattdessen darauf, Strömungsverläufe im Rechner zu simulieren.[7] Kein anderes Team beschritt diesen Weg. Motorenlieferant war der britische Hersteller Cosworth, der neben den beiden anderen neuen Rennställen auch das Traditionsteam Williams belieferte. Fahrer waren der Deutsche Timo Glock sowie der Brasilianer Lucas di Grassi. Darüber hinaus wurden der portugiesische GP2-Pilot Álvaro Parente und der Brasilianer Luiz Razia als offizielle Testfahrer des Teams unter Vertrag genommen.

Virgin Racing hatte bei den ersten Rennen mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das bedeutendste Problem war der Tank des VR-01, der anfänglich zu klein bemessen war, sodass das Team jedenfalls bei einigen Veranstaltungen befürchten musste, die Rennen nicht beenden zu können. Als Grund hierfür gab Nick Wirth fehlerhafte Daten über die Dichte des verwendeten Treibstoffs an.[8] Zu den europäischen Rennen war es Virgin gelungen, das Tankvolumen hinreichend zu vergrößern. Hierfür musste das Chassis grundlegend umgebaut werden, was eine vorherige Genehmigung der FIA voraussetzte.[9] Ein weiteres Problem waren die teilweise zu dünn bemessenen und verwindungsfreudigen Aufhängungsteile des VR-01.

Beim dritten Rennen des Jahres, dem Großen Preis von Malaysia, erzielte di Grassi die erste Zielankunft für Virgin. Beim folgenden Rennen, dem Großen Preis von China in Shanghai, scheiterten wiederum beide Fahrzeuge. Aufgrund technischer Schwierigkeiten konnte Glock nicht an den Start gehen.[10] Beim Großen Preis von Spanien kamen schließlich erstmals beide Virgin-Fahrer ins Ziel; dies gelang ihnen auch bei drei weiteren Rennen. Allerdings konnte keiner der Fahrer einen Meisterschaftspunkt einfahren. Das beste Ergebnis des Teams waren zwei 14. Plätze. Da der Konkurrent HRT am Saisonende insgesamt drei 14. Plätze und Lotus sogar einen zwölften Platz erreicht hatte, beendete Virgin Racing die Debütsaison als letztes Team auf Position zwölf der Konstrukteurswertung.

Saison 2011[Bearbeiten]

Logo von Marussia Virgin Racing in der Saison 2011

Im Rahmen des letzten Rennens der Saison 2010 in Abu Dhabi wurde bekannt gegeben, dass der russische Sportwagenhersteller Marussia Motors zusammen mit dem Investor LDC einen signifikanten Anteil am Team erwirbt. Daraufhin wurde der Teamname in Marussia Virgin Racing geändert, und das Team trat mit russischer Lizenz an.[11]

Mit dem neuen Investor im Hintergrund, verfügte das Team in der Saison 2011 über ein Budget in Höhe von 57 Millionen Euro.[12] Während Glock sein Cockpit behielt, musste di Grassi das Team verlassen. Er wurde durch Jérôme D’Ambrosio, der schon 2010 für Virgin an einigen Freitagstrainings teilgenommen hatte, ersetzt.[13] Testfahrer wurde Robert Wickens.

Das in Anlehnung an den Hauptinvestor als Virgin MVR-02 bezeichnete zweite Auto des Teams wurde wiederum von Wirth Research entwickelt. Wie beim Vorgänger, verzichtete Konstrukteur Nick Wirth auch hier vollständig auf Windkanaltests; alle Erprobungen wurden ausschließlich in der EDV simuliert. Virgin war nach wie vor das einzige Team, das ein solches Entwicklungskonzept verfolgte.

Jérôme D’Ambrosio im Virgin MVR-02 beim Großen Preis von Malaysia 2011
Timo Glock beim Großen Preis von Malaysia 2011

Die ersten Rennen der Saison 2011 verliefen problematisch. Das technische Niveau erwies sich nicht als Verbesserung gegenüber dem Vorjahr; nach Ansicht des Teamchefs war es in manchen Bereichen sogar schlechter.[14] Hinzu kam, dass der MVR-02 ungeachtet des gesicherten Budgets nur geringfügig weiterentwickelt wurde; wiederholt kam es vor, dass neu entwickelte Teile keine Leistungsverbesserung brachten.

Zwar konnten sich beide Fahrer bis zum Sommer mit einer Ausnahme regelmäßig qualifizieren; es gelang dem Rennstall jedoch nicht, auf das konkurrierende Team Lotus Racing aufzuschließen. Die Virgin-Fahrer sahen sich vielmehr zunehmend durch die HRT-Piloten bedrängt, die mit einem schlecht vorbereiteten Wagen in die neue Saison gegangen waren. Zunehmend gelang es einem der HRT-Piloten, sich in der Startaufstellung vor Glock oder D'Ambrosio zu positionieren. Beim Großen Preis von Kanada im Juni 2011 war die Leistungsfähigkeit des Teams so weit gesunken, dass sich D'Ambrosio nicht mehr aus eigener Kraft qualifizieren konnte; zu einer Rennteilnahme kam es nur im Wege einer Ausnahmeentscheidung der Rennleitung.[15] Vor allem Timo Glock klagte über eine mangelnde Fahrbarkeit des Autos und die problematische Aerodynamik.

Angesichts der schlechten Leistung geriet Nick Wirth zunehmend in die Kritik. Sowohl Timo Glock als auch John Booth forderten ab April 2011 die Aufnahme konventioneller Windkanaltests, denen sich Wirth allerdings verweigerte. Nach dem Großen Preis von Monaco, in dem Glock wegen eines Aufhängungsdefekts ausschied, trennte sich Virgin von Wirth Research. Neuer technischer Leiter des Teams wurde Pat Symonds.[16] Ziel der Trennung war es, für 2012 ein erfolgreicheres Auto auf konventionellem Weg entwickeln zu lassen.

In den letzten Rennen der Saison konnte keine Verbesserung der sportlichen Leistungen erreicht werden. Lotus, das beste der drei 2010 gestarteten Teams, blieb außer Reichweite, HRT hingegen hatte man, was die Zielankünfte anging, sicher im Griff. Die Virgin-Piloten kamen meist vor den HRT-Fahrern ins Ziel und erreichten mehrere 14. und 15. Plätze, die HRT verwehrt blieben.[17] Da aber der HRT-Pilot Vitantonio Liuzzi den Großen Preis von Kanada auf dem 13. Rang beendete, nahm HRT in der Teamwertung zum Jahresende eine bessere Position ein als Virgin. Diese Wertung spiegelt allerdings insofern die Leistungsverhältnisse nicht zutreffend wider, als Liuzzis Ergebnis in Montréal unter außergewöhnlichen Rennbedingungen zustande kam.[18]

Während der Saison begann das Team mit einem Umzug nach Banbury.[19]

Saison 2012[Bearbeiten]

Timo Glock im Marussia MR01 beim Großen Preis von Malaysia 2012

Marussia bestritt die Saison 2012 mit dem MR01, einem unter der Leitung von Pat Symonds entwickelten Rennwagen, der wie in den Jahren zuvor von einem Cosworth-Motor angetrieben wurde. Der MR01 war das erste Auto des Teams, das vor Saisonbeginn einem Aerodynamiktest in einem Windkanal unterzogen wurde. Die entsprechenden Versuche liefen bereits im September 2011. Die Fertigstellung des MR01 verzögerte sich allerdings. Das Auto sollte am 1. März 2012 in Barcelona vorgestellt werden.[20] Da der MR01 zu diesem Zeitpunkt jedoch nur 17 der 18 vorgeschriebenen Crashtests bestanden hatte,[21] waren weitere Entwicklungsarbeiten nötig, sodass die Präsentation erst am 5. März 2012 in Silverstone erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt waren die offiziellen Testfahrten der Formel-1-Saison bereits abgeschlossen. Daher erschien der MR01 beim ersten Saisonrennen in unerprobtem Zustand.[22]

Mit Beginn der Saison wurde der letztjährige Pilot D’Ambrosio durch Charles Pic ersetzt; Timo Glock blieb dagegen im Team. Testfahrerin war die Spanierin María de Villota.

Glock holte einen zwölften Platz beim Großen Preis von Singapur, wodurch Marussia im Herbst 2012 vorübergehend Zehnter der Konstrukteurswertung war. Diesen Platz verlor Marussia aber beim letzten Rennen des Jahres an das Caterham-Team, nachdem dessen Pilot Witali Petrow in Brasilien als Elfter ins Ziel gekommen war. Am Ende lag Marussia auf dem elften Platz in der Konstrukteursweltmeisterschaft. Damit war es dem Team zum ersten Mal gelungen, sich vor dem spanischen Konkurrenten HRT zu platzieren. Marussia schloss die Saison mit einem Defizit in Höhe von 50 Mio. £ ab.[23]

Zu einem folgenschweren Zwischenfall kam es im Juli 2012 bei Testfahrten auf dem Gelände des Imperial War Museum Duxford. Der Wagen der Testpilotin María de Villota prallte bei einer Geradeausfahrt auf die geöffnete Ladeklappe eines Teamlasters und de Villota verunglückte bei dem Unfall schwer. Sie erlitt einen Schädelbasisbruch[24] und verlor ihr rechtes Auge.[25] [26] Im Oktober 2013 verstarb sie an den Folgen des Unfalls.

Saison 2013[Bearbeiten]

Max Chilton im Marussia MR02

2013 bestritt Marussia seine vierte Formel-1-Saison. Marussia galt als das finanzschwächste Team dieses Jahres. Zu Saisonbeginn verfügte der Rennstall über ein Budget von 40 Millionen $, was etwa der Hälfte des Etats von Toro Rosso entsprach. Nach Darstellung von John Booth war dieses Budget nicht ausreichend, um alle Rennen der Saison bestreiten zu können. Eine Folge der Finanzprobleme war die Auflösung des Vertrags mit Timo Glock im Januar 2013. Teammanager Graeme Lowdon erklärte dazu: „Das Team ist 2013 auf den Einsatz von zwei Paydrivern angewiesen“.[27] Ersetzt wurde Glock zunächst durch Luiz Razia. Während der Testfahrten wurde jedoch auch der Vertrag mit Razia aufgelöst und Jules Bianchi unter Vertrag genommen.[28] Zweiter Fahrer war der britische Debütant Max Chilton, dessen Vater Stellvertretender Vorsitzender der US-amerikanischen Aon Corporation ist, die als Sponsor des Rennstalls auftrat.

Nach der Auflösung des HRT-Teams Ende 2012 war Marussia der einzige Formel-1-Rennstall, der noch einen Achtzylindermotor von Cosworth verwendete. Der Marussia MR02 war angesichts der finanziellen Schwierigkeiten des Teams keine Neuentwicklung, sondern nur eine leicht veränderte Version des Vorjahresmodells. Marussia verwendete in diesem Jahr ein KERS von Williams.[29]

Saison 2014[Bearbeiten]

Marussia MR03

2014 geht Marussia mit Motoren von Ferrari an den Start.[30] Auch das Achtganggetriebe kommt von Ferrari. Einsatzfahrzeug ist der von John McQuilliam konzipierte Marussia MR03, der nach Aussagen des Teamchefs mit Ausnahme einiger Einzelteile keine Bezüge zu den Vorgängermodellen hat. Fahrer sind wie im Vorjahr Jules Bianchi sowie Max Chilton.[31] Beim Großen Preis von Monaco erzielte Marussia durch den neunten Platz Bianchis die ersten Weltmeisterschaftspunkte seit Bestehen des Teams. Damit lag Marussia nach dem achten Rennen auf dem neunten Rang der Konstrukteursmeisterschaft.

Nach der Sommerpause spitzen sich die finanziellen Probleme des Teams zu. Vor dem Großen Preis von Belgien kündigte John Booth an, an Chiltons Stelle werde der US-amerikanische Debütant Alexander Rossi, der in diesem Jahr Test- und Ersatzfahrer bei Marussia war, am Rennen teilnehmen, und führte dies auf „vertragliche Umstände“ zurück.[32] Chiltons Management erklärte, Chilton setze in Belgien freiwillig aus, damit das Team das Cockpit verkaufen könne, um Sponsorengelder zu generieren.[33] Nach dem ersten freien Training in Spa-Francorchamps meldete das Team allerdings wieder Chilton als Einsatzpiloten. Beobachter führen das darauf zurück, dass es Chilton in letzter Minute gelungen sei, ausstehende Mittel für den Renneinsatz bereitzustellen.[34] Am 5. Oktober 2014 verunglückte Jules Bianchi beim Großen Preis von Japan auf dem Suzuka International Racing Course schwer. Zum anschließenden Großen Preis von Russland meldete das Team zunächst Alexander Rossi für das zweite Auto;[35] die Teamleitung entschied sich letztlich aber dafür, das Rennen nur mit einem Auto (Chilton) zu bestreiten.[36]

Zahlen und Daten[Bearbeiten]

Statistik in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Großer Preis von Russland, 12. Oktober 2014

Saison Teamname Chassis Motor Reifen Grand Prix Siege Zweiter Dritter Poles schn. Rennrunden Punkte WM-Rang
2010 Virgin Racing Virgin VR-01 Cosworth 2.4 V8 B 19 12.
2011 Marussia Virgin Racing Virgin MVR-02 Cosworth 2.4 V8 P 19 12.
2012 Marussia F1 Team Marussia MR01 Cosworth 2.4 V8 P 20 11.
2013 Marussia F1 Team Marussia MR02 Cosworth 2.4 V8 P 19 10.
2014 Marussia F1 Team Marussia MR03 Ferrari 059/3 P 16 2 9.
Gesamt 93 2

Alle Fahrer in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Großer Preis von Russland, 12. Oktober 2014

Name Jahr(e) Grand Prix Punkte Siege Zweiter Dritter Poles SR bester WM-Rang
DeutschlandDeutschland Timo Glock 2010–2012 55 20. (2012)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton 2013– 35 23. (2013)
FrankreichFrankreich Jules Bianchi 2013– 34 2 19. (2013)
FrankreichFrankreich Charles Pic 2012 20 21. (2012)
BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio 2011 19 24. (2011)
BrasilienBrasilien Lucas di Grassi 2010 18 24. (2010)

Ergebnisse in der Formel 1[Bearbeiten]

Saison Chassis Fahrer Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Punkte Rang
2010 VR-01     Flag of Bahrain.svg Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   12.
DeutschlandDeutschland T. Glock 24 DNF DNF DNF DNS 18 DNF 18 DNF 19 18 18 16 18 17 DNF 14 DNF 20 DNF  
BrasilienBrasilien L. di Grassi 25 DNF DNF 14 DNF 19 DNF 19 19 17 DNF DNF 18 17 20 15 DNS DNF NC 18  
2011 MVR-02     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Turkey.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of Brazil.svg   12.
DeutschlandDeutschland T. Glock 24 NC 16 21 DNS 19 DNF 15 21 16 17 17 18 15 DNF 20 18 DNF 19 DNF  
BelgienBelgien J. D’Ambrosio 25 14 DNF 20 20 20 15 14 22 17 18 19 17 DNF 18 21 20 16 DNF 19  
2012 MR01     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg 11.
DeutschlandDeutschland T. Glock 24 14 17 19 19 18 14 DNF DNS 18 22 21 15 17 12 16 18 20 14 19 16
FrankreichFrankreich C. Pic 25 15* 20 20 DNF DNF DNF 20 15 19 20 20 16 16 16 DNF 19 19 DNF 20 12
2013 MR02     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of South Korea.svg Flag of Japan.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg   10.
FrankreichFrankreich J. Bianchi 22 15 13 15 19 18 DNF 17 16 DNF 16 18 19 18 16 DNF 18 20 18 17  
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M. Chilton 23 17 16 17 20 19 14 19 17 19 17 19 20 17 17 19 17 21 21 19  
2014 MR03     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Austria.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Russia.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   2 9.
FrankreichFrankreich J. Bianchi 17 NC DNF 16 17 18 9 DNF 15 14 15 15 18* 18 16 20* INJ  
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A. Rossi 42                               WD  
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M. Chilton 04 13 15 13 19 19 14 DNF 17 16 17 16 16 DNF 17 18 DNF  
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Übersicht des aktuellen Personals[Bearbeiten]

Aufgabenbereich Name
Stammfahrer FrankreichFrankreich Jules Bianchi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton
Testfahrer VenezuelaVenezuela Rodolfo González
Teamchef Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John A. Booth
Renndirektor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graeme Lowden
Sportdirektor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John A. Booth
Technischer Direktor
Chefingenieur Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dave Greenwood
Chefdesigner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John McQuillam
Chefaerodynamiker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Taylor
Renningenieur Chilton NeuseelandNeuseeland Michael Harre
Renningenieur Bianchi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Davison

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auszug aus dem britischen Handelsregister
  2. Namensänderungen von der Formel-1-Kommission genehmigt: Nachricht auf der Internetseite www.motorsport-total.com vom 4. November 2011.
  3. „Manor, Campos und USF1“ (Motorsport-magazin.com am 12. Juni 2009)
  4. „FIA-Nennliste für 2010: FOTA-Teams sind dabei!“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2009)
  5. Bei Simtek war Wirth auch Teamchef.
  6. “Manor GP set to be rebranded as Virgin Racing” (BBC Sport am 30. November 2009)
  7. Auto Motor und Sport Spezial - Formel 1 2010, S. 68.
  8. Was hinter dem zu kleinen Virgin-Tank steckt, Motorsport-total, 27. März 2010
  9. FIA erteilt Virgin Erlaubnis zum Umbau, Motorsport-total, 26. März 2010
  10. „Beide Virgin-Renner Opfer der Technik“, Motorsport-aktuell.com, 19. April 2010
  11. „Marussia-Virgin mit russischer Lizenz“ (Motorsport-Total.com am 4. Februar 2011)
  12. „Stolpert Wirth über den Bosporus“? Nachricht auf der Internetseite www.motorsport-total.com (abgerufen am 20. April 2011).
  13. „Fix: D'Ambrosio neben Glock 2011 bei Virgin“ (Motorsport-Total.com am 21. Dezember 2010)
  14. Neue Fabrik: Marussua-Virgin unter Zeitdruck. Nachricht vom 11. Juni 2011 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  15. D'Ambrosio darf in Montreal starten: Nachricht vom 11. Juni 2011 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  16. Marussia-Virgin trennt sich von Wirth: Nachricht auf der Internetseite www.motorsport-total.com vom 2. Juni 2011.
  17. Als beste Positionierung konnte HRT, abgesehen vom 13. Platz beim Großen Preis von Kanada, lediglich mehrere 17. Plätze aufweisen.
  18. In den Medien wurde der von Unterbrechungen und Safetycar-Phasen geprägte Weltmeisterschaftslauf wiederholt als Chaos-Rennen bezeichnet; Überblick über die Pressemeldungen auf der Internetseite www.spiegel.de (abgerufen am 14. Juni 2011).
  19. „Booth: "Wir haben wie Dummköpfe ausgesehen"“ (Motorsport-Total.com am 3. September 2011)
  20. Marussia delays new car until final test. GPUpdate, 24. Januar 2012, abgerufen am 13. Februar 2012.
  21. Crashtest nicht bestanden: Marussia fehlt in Barcelona. motorsport-total.com, 27. Februar 2012, abgerufen am 12. März 2012.
  22. Marussia enthüllt MR01 in Silverstone. motorsport-total.com, 5. März 2012, abgerufen am 12. März 2012.
  23. Autosprint Superguida F.1 2013, S. 48 ff.
  24. Sven Haidinger: „Gracia bestätigt: De Villota wegen Schädelbruchs operiert“. Motorsport-Total.com, 4. Juli 2012, abgerufen am 4. Juli 2012.
  25. Sven Haidinger: „Ärzte verlieren Kampf um de Villotas rechtes Auge“. Motorsport-Total.com, 4. Juli 2012, abgerufen am 4. Juli 2012.
  26. Dominik Sharaf: „Crash in Duxford: De Villota lebensgefährlich verletzt“. Motorsport-Total.com, 3. Juli 2012, abgerufen am 3. Juli 2012.
  27. Sport Bild Sonderheft Formel-1-Saison 2013, S. 62 f.
  28. Robert Seiwert: „Formel 1 - Fix: Bianchi ersetzt Razia bei Marussia“. Auf der letzten Rille. Motorsport-Magazin.com, 1. März 2013, abgerufen am 1. März 2013.
  29. Sport Bild Sonderheft Formel-1-Saison 2013, S. 62 f.
  30. Dominik Sharaf: „Knallroter Rettungsring: Marussia ab 2014 mit Ferrari-Motoren“. Motorsport-Magazin.com, 16. Juli 2013, abgerufen am 16. Juli 2013.
  31. Michael Höller: „Formel 1 - Marussia bestätigt Chiltons Verbleib offiziell“. Ein zweites Jahr für den Briten. Motorsport-Magazin.com, 11. Januar 2014, abgerufen am 11. Januar 2014.
  32. Stefan Ziegler: „Spontanes Formel-1-Debüt: Rossi statt Chilton bei Marussia“. Motorsport-Total.com, 21. August 2014, abgerufen am 22. August 2014.
  33. Stefan Ziegler: „Statement: Chilton setzt in Spa freiwillig aus“. Motorsport-Total.com, 22. August 2014, abgerufen am 21. August 2014.
  34. Dominik Sharaf: Chilton zahlt und fährt. Marussia bootet Rossi wieder aus. Nachricht vom 22. August 2014 auf der Internetseite www.motorsport-total.com (abgerufen am 22. August 2014).
  35. Dominik Sharaf: „Zweiter Marussia: Wenn überhaupt dann wohl Rossi“. Motorsport-Total.com, 9. Oktober 2014, abgerufen am 9. Oktober 2014.
  36. Christian Nimmervoll: „Marussia in Sotchi nur mit einem Auto“. Motorsport-Total.com, 10. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Virgin Racing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Marussia F1 Team – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien