Lockheed Martin F-35

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Lockheed Martin F-35 Lightning II
A U.S. Air Force pilot navigates an F-35A Lightning II aircraft assigned to the 58th Fighter Squadron, 33rd Fighter Wing into position to refuel with a KC-135 Stratotanker assigned to the 336th Air Refueling 130516-F-XL333-450.jpg
F-35A
Typ: Mehrzweckkampfflugzeug
Entwurfsland: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Hersteller: Lockheed Martin Aeronautics
Erstflug: 15. Dezember 2006
Indienststellung: Für 2016 geplant[1]
Produktionszeit: Seit 2011 in Serienproduktion
Stückzahl: 100 (Ende 2013)[2]

Die Lockheed Martin F-35 Lightning II ist ein aus dem Joint Strike Fighter-Programm (abgekürzt JSF, deutsch etwa gemeinsames Kampfflugzeug) hervorgegangenes US-Kampfflugzeug. Die F-35 wurde auf Grundlage des Versuchsflugzeugs X-35 entwickelt und gilt als das erste in Serie produzierte Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug. Die F-35 wird in drei Hauptmodellen produziert: die konventionelle F-35A, die STOVL-Variante F-35B und die trägergestützte Version F-35C.

Mit einer geplanten Gesamtstückzahl von über 3000 Maschinen stellt die F-35 das gegenwärtig teuerste und umfangreichste Rüstungsprogramm der Welt dar. Die F-35 soll in den kommenden Jahrzehnten das primäre Kampfflugzeug der US-Streitkräfte und mehrerer NATO-Partner sowie enger Verbündeter darstellen.

Definition[Bearbeiten]

Die F-35 ist ein Mehrzweckkampfflugzeug, das die General Dynamics F-16, McDonnell Douglas F/A-18, General Dynamics F-111 und die AV-8B-Harrier-II-Jets ersetzen soll. Ziel des Projektes ist es, ein Kampfflugzeug mit Stealth-Technologie und moderner Avionik zur Verfügung zu stellen, dessen Stealthfähigkeiten gegenüber der F-22 Raptor zwar verringert sind, das aber aufgrund des daraus resultierenden niedrigeren Preises die Anschaffung großer Stückzahlen ermöglicht. Die F-35 schließt damit die Lücke zwischen dem Luftüberlegenheitsjäger F-22 Raptor der US-amerikanischen Luftwaffe und der F/A-18E/F Super Hornet der US Navy, die nur über beschränkte Tarnkappenkapazitäten verfügt.

Den JSF wird es in drei verschiedenen Varianten geben, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Abnehmer abgestimmt sind:

  • F-35C: Eine trägergestützte Variante für die US Navy, das US Marine Corps (sowie zwischendurch auch für RAF/RN erwogen) mit größeren Tragflächen, beiklappbaren Tragflächenenden, verstärktem Fahrwerk sowie Fanghaken. Die Türkischen Luftstreitkräfte haben 2012 zunächst ein Exemplar zur Beurteilung bestellt, ggf. wird anstatt der F-35A teilweise oder komplett die F-35C Beschaffung erwogen, die allerdings nicht auf See stationiert werden würden.

Die F-35B ist das erste Serien-STOVL-Flugzeug, das Überschallgeschwindigkeit erreicht. Alle drei Typen verfügen über Tarnkappenfähigkeiten, solange keine Waffen an Außenpositionen mitgeführt werden.

Eine zweisitzige Version der F-35 ist nicht geplant, aber Israel hat Interesse an einer möglichen zweisitzigen Variante F-35D gezeigt.[3]

Am 13. Juli 2004 startete die Produktion der 22 neuen Prototypen (davon 14 flugfähig) mit dem Triebwerk Pratt & Whitney F135, welches unter Mithilfe der russischen Firma Jakowlew (Jak-141) entwickelt wurde.[4][5] Der Vertrag für die Produktion des Alternativtriebwerks F136 von Rolls-Royce und General Electric wurde von den USA aufgelöst.

Geschichte[Bearbeiten]

X-35A, fotografiert aus einer KC-135 Stratotanker

X-35 JSF[Bearbeiten]

Hauptartikel: Lockheed Martin X-35

Die Anforderungen für den JSF entstanden im Joint-Advanced-Strike-Technology-Programm (JAST). Im Rahmen des Programms baute Boeing die X-32, wohingegen Lockheed Martin mit der X-35 antrat. Es wurden zwei X-35-Maschinen gebaut, mit denen bewiesen werden sollte, dass die Anforderungen an den JSF erfüllt werden kann. Besonders die Einsatzfähigkeit der VTOL-Technik musste demonstriert werden.

Die Basisversion des JSF, die X-35A, absolvierte ihren Erstflug am 24. Oktober 2000 in Palmdale (Kalifornien/USA). Bereits im November war das Testprogramm abgeschlossen, woraufhin mit den Umbauarbeiten zur X-35B begonnen werden konnte. Die X-35B ist ein Flugzeug, das senkrecht starten und landen kann (VTOL), wobei aber hauptsächlich die STOVL-Variante genutzt wird. Der erste Schwebeflug über einem Gitterrost fand am 22. Februar 2001 statt. Der erste Übergang vom Schwebe- zum Horizontalflug gelang am 3. Juli auf der Edwards AFB (USA), der Übergang vom Horizontalflug zur Senkrechtlandung war am 16. Juli 2001 erfolgreich. Die letzte Variante des JSF, die X-35C, ist für den Einsatz auf herkömmlichen (Katapult-) Flugzeugträgern (CV) ausgelegt. Die Hauptunterscheidungsmerkmale sind die vergrößerten Tragflächen, das verstärkte Fahrwerk und der Fanghaken am Heck. Der Erstflug fand am 16. Dezember 2000 in Palmdale (Kalifornien/USA) statt, zwischen dem 3. Januar 2001 und dem 10. März 2001 wurden 250 simulierte Flugzeugträger-Landungen durchgeführt.

Alle drei Varianten haben die Überschallfähigkeit nachgewiesen. Aufgrund der zahlreichen Änderungen am Flugzeug gehen beide X-35 an Museen. Die X-35C wurde am 16. Juli 2003 an das Patuxent River Naval Air Museum übergeben, die X-35A/B am 26. September 2003 an das Smithsonian Udvar-Hazy National Air and Space Museum.

Weiterentwicklung zur F-35[Bearbeiten]

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F-35A Prototyp AA-1
Vertikale Landung des F-35B-Prototyps BF-2

Am 26. Oktober 2001 wurde entschieden, den Konstruktionsvertrag für den zukünftigen Joint Strike Fighter an Lockheed Martin zu vergeben. Für die weitere Entwicklung und Produktion schloss sich Lockheed Martin mit BAE Systems und Northrop Grumman zum Lockheed Martin F-35 JSF Team zusammen. Mit der Entwicklung des Antriebssystems wurden Pratt & Whitney sowie ein Konsortium aus Rolls-Royce und General Electric beauftragt. Die Regierung unter George W. Bush beschloss jedoch, den 2,4 Milliarden Euro schweren Vertrag mit Rolls-Royce aufzulösen, so dass nun Pratt & Whitney alleiniger Hersteller der F-35-Triebwerke ist (siehe Text). Am 13. Juli 2004 begann der Produktionsstart für die Testflugzeuge.

Am 15. März 2006 berichtete Spiegel Online, die Tarnfähigkeit könne laut Aussagen des US-Verteidigungsministeriums wahrscheinlich nicht den ursprünglichen Versprechen gerecht werden.[6] Als Reaktion auf diese neuen Informationen äußerte Australiens Verteidigungsminister Brendan Nelson Bedenken bezüglich des Flugzeugs; die britische Regierung (3. Kabinett Blair) drohte (aus anderen Gründen) sogar mit dem Ausstieg aus der Entwicklung.[7]

Am 7. Juli 2006 verkündete der Generalstabschef der US-Luftwaffe, General T. Michael Moseley, an Lockheed Martins Standort Fort Worth (Texas) den Namen der F-35: Sie heißt nun Lightning II und steht damit in der Tradition der ebenfalls von Lockheed gebauten P-38 Lightning, einem Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs und der English Electric Lightning, einem britischen Abfangjäger der 1960er-Jahre.

Am 12. Dezember 2006 unterzeichnete der australische Verteidigungsminister Brendan Nelson in Washington D.C. eine Absichtserklärung zur Beteiligung Australiens am Joint-Strike-Fighter-Programm (JSF). Für das Jahr 2007 waren dem US-Verteidigungsministerium nur Mittel für zwei F-35A genehmigt worden, für 2008 waren 6,1 Mrd. US-Dollar für die Produktion von zwölf Maschinen eingeplant, davon sechs F-35A und sechs F-35B. Für das Finanzjahr 2009 waren vom US-Verteidigungsministerium 16 Maschinen eingeplant.

Die F-35A startete am 15. Dezember 2006 in Fort Worth zu ihrem Erstflug, der jedoch wegen technischer Probleme schon nach 32 Minuten beendet werden musste. Nachdem es Anfang Mai 2007 durch ein kurzzeitiges Versagen der Bordstromversorgung beinahe zu einem Absturz kam, ruhte der Testflugbetrieb der F-35[8] bis am 7. Dezember 2007.[9] Die erste dem Serienstand entsprechende F-35A (AF-1) hatte am 19. Dezember 2008, die erste F-35B am 21. Januar 2009 ihren Rollout.[10] Die AF-1 absolvierte ihren Jungfernflug am 14. November 2009.[11] Am 25. Februar 2011 hob die erste F-35A (AF-06) aus der Serienproduktion ab.[12] Am 5. Mai 2011 wurde die erste F-35A (AF-07) an die U.S. Air Force ausgeliefert.[12]

Am 11. Juni 2008 flog der F-35B-Prototyp erstmals, allerdings ohne dabei die STOVL-Eigenschaften zu testen. Die Maschine wurde von BAE-Testpilot Graham Tomlinson geflogen.[13] Die Annäherung an den Schwebeflug war ursprünglich für Anfang 2009 vorgesehen,[14] der erste STOVL-Testflug fand am 7. Januar 2010 statt. Während dieses Testfluges wurde erstmalig im Horizontalflug der Liftfan während etwa 14 Minuten getestet. Die erste Senkrechtlandung fand am 18. März 2010 mit dem Prototyp BF-1 statt. Die vorgegebene Landefläche war 30 mal 30 Meter groß.[15] Am 3. Oktober 2011 erfolgte die erste vertikale Landung des F-35B-Prototyps BF-2b auf der USS Wasp (LHD-1).[16]

Am 28. Juli 2009 fand der Rollout des ersten F-35C-Prototyps (CF-1) statt.[17] Der Erstflug folgte am 6. Juni 2010.[18]

Ein Teil der europäischen Exemplare soll bei Alenia Aeronautica auf dem Militärflugplatz Cameri endmontiert werden. Die ersten Rumpfteile trafen im Juni 2013 aus den USA ein und 2015 soll die erste F-35 für Italien fertiggestellt werden.[19]

Testflugzeug Erstflug Beschreibung[20][21]
AA-01 15. Dezember 2006 Erstes Flugzeug der System-Entwicklungs-Phase (SDD) und erste A-Version. 91 Flüge bis zum 17. Dezember 2009. Wird seitdem für Beschussversuche verwendet.
AF-01 14. November 2009 Erste seriennahe Version mit deutlicher Masseeinsparung gegenüber der AA-01.
AF-02 20. April 2010 Mit AF-01 auf der Edwards AFB. Hauptsächlich für Waffenerprobung vorgesehen.
AF-03 7. Juli 2010 Zweites SDD-Flugzeug mit voller Avionikausrüstung.
AF-04 30. Dezember 2010
AG-01 Zelle für statische Tests am Boden. Juli 2009 fertiggestellt und Testbeginn.
AJ-01 Zelle für statische Tests am Boden. Mitte 2010 fertiggestellt und Testbeginn.
BF-01 11. Juni 2008 Erstes Flugzeug der B-Version. Seit 15. November 2009 in Patuxent River. Erste senkrechte Landung am 18. März 2010.
BF-02 25. Februar 2009 Luftbetankungsversuche im August 2009. Probte als erste F-35 die interne Mitnahme von GBU-12-Bomben und AIM-120-AMRAAM-Raketen. Seit 29. Dezember 2009 in Patuxent River.
BF-03 2. Februar 2010 Nutzte als erste Maschine ein Helmvisier der 2. Generation und diente später hauptsächlich der Bewertung der Aerodynamik, Belastbarkeit und der Systeme. Seit 17. Februar 2010 in Patuxent River.
BF-04 7. April 2010 Erstes SDD-Flugzeug mit voller Missionsavionik. Heute in Patuxent River.
BF-05 27. Januar 2011[22] letztes STOVL-Testflugzeug in der SDD-Phase.
BG-01 Zelle für statische Tests am Boden. Im Frühjahr 2008 fertiggestellt und Testbeginn.
BH-01 Zelle für statische Tests am Boden. 2010 fertiggestellt und Testbeginn. Im November 2010 zeigten sich Risse im hinteren Rumpfbereich.
CF-01 6. Juni 2010[18] Erstes Flugzeug der C-Variante. Seit November 2010 in Patuxent River.
CF-02 29. April 2011[23] Soll noch 2011 den Testbetrieb in Patuxent River aufnehmen.
CF-03
CG-01 Zelle für statische Tests am Boden. Im März 2010 fertiggestellt und Testbeginn. Fallversuche bei Vough Aircraft in Dallas.
CJ-01 Zelle für statische Tests am Boden. Testbeginn für Anfang 2012 vorgesehen.

Nutzer[Bearbeiten]

Insgesamt sind neun Staaten an der Entwicklung der F-35 beteiligt, elf planen die Anschaffung dieses Typs. Ausgehend von den USA als Hauptentwickler sind die anderen Staaten in so genannte Partnerlevel unterteilt. Dies gibt unter anderem an, welchen Einfluss ein Staat auf die Entwicklung und Einblicke in die Technologie des Flugzeuges hat. Die prozentualen Anteile am Programm richten sich vor allem nach den Investitionen der jeweiligen Staaten.

Im Dezember 2010 plante Lockheed Martin mit einer Gesamtanzahl von bis zu 3156 Maschinen:[24]

Aufdruck der beteiligten Staaten am Rumpf
Level Anteil Nation F-35A F-35B F-35C
Level 0 88,8 % USA 1.763 340 340
Level 1 5,1 % Großbritannien 48
Level 2 2,5 % Italien 60 30
2,0 % Niederlande 37[25]
Level 3 0,4 % Türkei 100 (+16 Option)[26]  ?
0,4 % Australien 100
0,3 % Norwegen 46 (+6)
0,3 % Dänemark 0 (30–48 Option)[27]
0,1 % Kanada 0 (65–88 Option)[28][29]
0,1 % Japan 50–60
SCP Israel 39
Singapur[30]
100 % Gesamt 2.183–2.413 403 340

Die Zahlen für Italien stammen vom Juni 2012, die für Großbritannien vom Juli 2012 (erste Tranche).

Geplante Nutzer[Bearbeiten]

Vereinigte Staaten von Amerika[Bearbeiten]

Aktuell (Februar 2008) erwartet die US Air Force folgende Beschaffungen und Kosten für das F-35A-Programm.[31]

Alle Angaben in Millionen US-Dollar.

Position FY 2007 FY 2008 FY 2009 FY 2010 FY 2011 FY 2012 FY 2013 Ab 2014 Gesamt
Anzahl der Beschaffungen 2 6 8 12 24 42 48 1.621 1.763
Basiskosten 478 1.289 1.674 2.084 2.930 4.151 4.337 129.302 146.244
Vorschusszahlungen 94 123 137 232 358 366 469 11.202 12.980
Waffensystemkosten 572 1.412 1.811 2.316 3.288 4.517 4.805 140.504 159.224
1. Tranche Ersatzteile 76 37 86 122 227 355 373 11.240 12.515
Stückkosten („Flyaway“) 247 215 199 159 125 102 91 80 83
Stückkosten (komplettes Waffensystem) 286 235 226 193 137 108 100 87 90

Etwa 2030 sollen sämtliche 1.200 F-16 der US-Luftwaffe durch F-35 ersetzt sein. 2025 will die US-Marine ihren Jagdflugzeugbestand komplett auf die F-35 umgestellt haben. Die USAF rechnet mit Gesamtkosten von 396 Milliarden US-Dollar für die Beschaffung von insgesamt 2.456 Flugzeugen bis über das Jahr 2030 hinaus.[32]

Das 33rd Fighter Wing (33rd FW) der US Air Force, stationiert auf der Eglin Air Force Base in Florida, ist verantwortlich für die Schulung der F-35-Piloten der US Air Force, der US Navy und des US Marine Corps. Hierzu wechselte am 1. Oktober 2009 die bisherige Unterstellung vom Air Combat Command zum Air Education and Training Command. Unter dem Kommando eines US Air Force Offiziers stehen drei Squadrons (Staffeln), die jeweils spezifisch für die Schulung auf einer Version der F-35 zuständig sind.

Die 58th Fighter Squadron (58th FS) der USAF wird 24 F-35A betreiben. 20 F-35B werden das Marine Fighter Attack Training Squadron 501 (VMFAT-501), das am 2. April 2010 aufgestellt wurde, ausrüsten. Weitere 15 F-35C werden an das Strike Fighter Squadron 101 (VFA-101) gehen, das am 1. Mai 2012 aufgestellt wurde. Bis August 2011 wurden dem 33rd FW erst zwei F-35 zugewiesen, die Zahl der verfügbaren Maschinen sollte bis Ende Oktober 2011 auf sechs erhöht werden.[33]

Als zweiter USAF-Stützpunkt erhielt die Force Development Evaluation and Weapons School auf der Nellis Air Force Base in Nevada im März 2013 die ersten drei von bis zu 36 F-35A.

Das weitere Crew-Training der USAF und der Exportkunden soll auf der Luke Air Force Base in Arizona stattfinden, das dortige 56th Fighter Wing (56th FW) erhielt im März 2014 die erste von 72 F-35A.

Einsatzbasen der USAF und des Air National Guard (ANG) könnten die Burlington Air Guard Station (Vermont), Hill Air Force Base (Utah), Jacksonville Air Guard Station (Florida), Mountain Home Air Force Base (Idaho) und Shaw Air Force Base/McEntire Joint National Guard Base (South Carolina) werden, wobei die USAF-Basen je drei und ANG-Basen je eine Staffel beheimaten würden.

Das USMC bestimmte 2010 Beaufort (zwei Trainings-, drei Einsatzstaffeln) und Cherry Point (acht Einsatzstaffeln) im Osten sowie Yuma (eine Training-, fünf Einsatzstaffeln) und die frühere Top-Gun-Heimat Miramar (sechs Einsatzstaffeln) im Westen als zukünftige Stationierungsplätze. Als erstes rüstet seit November 2012 die VMFA-121 in Yuma auf die F-35B um. Die erste Einsatzstaffel der Version F-35C für den Einsatz auf Flugzeugträgern soll Ende 2016 aufgestellt werden. Das USMC erhält 80 Exemplare dieser Version aus Kommonalitätgründen mit den Maschinen der Navy. Der Zulauf der 340 F-35B für den Einsatz von Land und von den amphibischen Angriffsschiffen der Navy verzögert sich aufgrund technischer Probleme.

Die US Navy plant die Aufstellung der ersten Flugzeugträger-Einsatzstaffel für Ende 2015, Ende 2014 sollen dazu erste Tests auf Flugzeugträgern stattfinden.[34] Die erste Trainingsstaffel, VF-101, wurde am 2. Oktober 2013 in Eglin offiziell mit zwei F-35C in Dienst gestellt.[35]

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten]

Großbritannien plante, seine frührere Harrier-Flotte durch 150 (gemäß amerikanischen Quellen 138) F-35B Lightning II (britischer Projektname: Joint Combat Aircraft) zu ersetzen. Diese sollten von Royal Navy und Royal Air Force gemeinsam betrieben werden, wobei sie bei der RN auf den beiden Trägern der Queen-Elizabeth-Klasse eingesetzt worden wären, während die RAF sie als senkrechtstartende Ergänzung zu Eurofightern und Tornados genutzt hätte.

Im Rahmen des Sparpaketes der britischen Regierung wurde diese Planung mit dem Stragic Defence and Security Review (SDSR) 2010 korrigiert. Stattdessen sollte nun eine erheblich geringere Anzahl der konventionell startenden C-Variante der F-35 beschafft werden, die aufgrund des entfallenen komplexen Senkrechtstartsystems sowohl günstiger als auch leistungsstärker (43 % größere Treibstoffkapazität) ist. Da einer der beiden Träger ohne Flugzeuge eingesetzt und später (sofern möglich) verkauft werden sollte und auch die RAF Abstriche machen muss, wird die zu beschaffende Anzahl Maschinen erheblich geringer ausfallen. Derzeit soll mit nur noch zwölf Flugzeugen auf dem mit Flugzeugen zu bestückenden Träger (von ursprünglich 36 je Träger) sowie 50 Flugzeugen insgesamt geplant werden (Lockheed Martin rechnet dagegen mit 135 Maschinen);[36] die exakte Stückzahl wird aber erst im Rahmen des nächsten Defence Reviews im Jahr 2015 bestimmt werden. Zudem sollte die Indienststellung der F-35C bis 2020 (F-35B ursprünglich 2012, dann 2017) hinausgezögert werden. Der Betrieb soll alleinig der RAF übertragen werden.

Die erste für Großbritannien bestimmte F-35B (BK-1) hatte am 22. November 2011 in Fort Worth ihren Roll-out. Dies ist eine von zwei Maschinen, die bereits vor der früheren Auftragsänderung zur F-35C bezahlt wurden. Der Erstflug erfolgte im Frühjahr 2012. Das dritte britische Exemplar wird die CK-1, eine F-35C sein.[37]

Im Mai 2012 wurde die Entscheidung für die F-35C jedoch revidiert. Der Grund ist die Verdreifachung der geschätzten Kosten für die Umkonstruktion der Flugzeugträger der Queen-Elizabeth-Klasse auf nunmehr geschätzt zwei Mrd. Pfund je Schiff.[38]

Zur Erprobung wird 2014 die 17.(R) Squadron auf der Edwards AFB neu aufgestellt, die Umschuleinheit folgt 2016 auf der MCAS Beaufort. Der Transfer nach RAF Marham ist für 2018 geplant. Die ersten beiden Einsatzstaffeln werden ab 2016 die 617. Squadron (RAF)[39] und ab 2018 die 809 Naval Air Squadron (RN).[40]

Australien[Bearbeiten]

Australien plant als Ersatz für die F/A-18A/B Hornet die Anschaffung von 100 F-35A, die teilweise auch das Aufgabenspektrum der bereits ausgemusterten F-111C Pig übernimmt. Nach Verzögerungen der F-35 hat Australien als Übergangslösung F/A-18E/F Super Hornet gekauft, was dort eine Kontroverse über den Sinn der F-35-Beteiligung auslöste. Dennoch bestellte Australien im November 2009 die ersten 14 Maschinen, die 2017 in Dienst gestellt werden sollen. Aufgrund der Beschaffung von zwei amphibischen Angriffsschiffen der Canberra-Klasse wird Australien auch langfristig als Kandidat für die F-35B gehandelt.[41] Am 23. April 2014 bestellte Australien weitere 58 Maschinen für $AUS 12,4 Mrd. (US $ 11,5 Mrd.), was US$ 198,27 Mio. pro Flugzeug entspricht. Geliefert werden soll ab 2018. Die Gesamtzahl an bestellten F-35 für Australien beläuft sich nun auf 72 Flugzeuge.[42]

Dänemark[Bearbeiten]

Dänemark plante als Level-3-Partner zunächst die Anschaffung von 24 bis 30 Maschinen als Ersatz für die F-16. Dänemark hat schon 200 Millionen US-Dollar in die F-35 investiert. Inzwischen wird dort aber über eine offizielle Ausschreibung von 30 Maschinen debattiert, wobei die F-35 dann mit der schwedische Gripen NG, der F/A-18F Super Hornet aus USA und dem Eurofighter Typhoon konkurrieren müsste. Der Gewinner wird im Juni 2015 ausgewählt.[43]

Israel[Bearbeiten]

Am 15. August 2010 gab der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak sein Einverständnis für den Kauf von etwa 20 F-35I-Maschinen, die auf der F-35A basieren. Die Investitionen samt Wartungsverträgen und Ersatzteilen belaufen sich auf 4 Mrd. US-Dollar. Es wird erwartet, dass die israelische Regierung dem Geschäft demnächst zustimmt. Die Auslieferung ist über eine Dauer von zwei Jahren ab 2015 angedacht.[44] Inzwischen (2013) wurde angekündigt, die Bestellung auf 39 F-35I zu verdoppeln.

Die ersten Maschinen für Israel sollten ab 2012 ausgeliefert werden, wobei die Avionik teilweise aus israelischer Produktion stammen soll.[45] Den Wunsch Israels, seine Ausführungen mit soviel heimischer Technik wie möglich auszustatten, haben die USA bisher stets abgelehnt. Diese Leitlinie der israelischen Verteidigungspolitik, die vor allem von der F-16I Sufa bekannt ist, soll die israelische Dominanz in der Luft sichern, sollten die Vereinigten Staaten sich zur Belieferung arabischer Staaten mit demselben Modell entschließen.[46] Die F-35I sollen auf dem Militärflugplatz Nevatim im Negev stationiert werden.

Italien[Bearbeiten]

Ursprünglich plante das italienische Verteidigungsministerium im April 2009 mit Beschaffungskosten von 12,09 Milliarden US-Dollar für 131 Maschinen.[47] Die Bestellung enthielt 22 F-35B für die Marine sowie weitere 40 F-35B und 69 F-35A für die Luftwaffe. Der Stückpreis pro Maschine (A- und B-Variante verrechnet) sollte bei 92,3 Mio. US-Dollar liegen, wobei weitere 4,5 Milliarden US-Dollar für Logistik und Support eingeplant waren. Die F-35 sollen die Jagdbomber der Typen Tornado und AMX ablösen, wobei für die Luftwaffe zunächst nur die Version F-35A vorgesehen war. Die Marine benötigt die F-35B als Ersatz für die trägergestützten AV-8B Harrier II.

Als Folge der Schuldenkrise reduzierte Italien Anfang 2012 seine Bestellung von 131 auf 90 F-35.[48] Bereits am 7. Oktober 2008 gab Italien bekannt, dass es aus dem Evaluations- und Testprogramm aussteigen und keine Testmaschinen der F-35 erwerben werde.[49]

Die Flugzeuge sollen zunächst ab Ende 2016 in Amendola (Luftwaffe/AM) und zwei Jahre später auch in Grottaglie (eine Staffel der AM und die einzige Staffel der Marine/MM) stationiert werden.

Japan[Bearbeiten]

Im April 2011 schrieb die japanische Luftwaffe den F-X-Wettbewerb aus, in dem ein Nachfolger für deren etwa 70 F-4EJ Kai Phantom II gefunden werden sollte. Die Frist zum Einreichen der Angebote endete im November 2011, am 20. Dezember wählte das japanische Verteidigungsministerium dann die F-35A Lightning II aus. Die 42 Maschinen sollen ab 2016 in der Version Block 3 der Flotte zulaufen.[50] Der Vertrag im Wert von acht Milliarden US-Dollar sieht vor, dass die ersten vier Exemplare bereits im japanischen Fiskaljahr 2012 (das am 1. April beginnt) geliefert werden.[51]

Kanada[Bearbeiten]

Kanada plante, zunächst 65 Exemplare F-35B[52] für das Canadian Forces Air Command zu bestellen, die ab 2016 zulaufen sollten. Als Einsatzbasen waren Bagotville in Québec und Cold Lake in Alberta vorgesehen, wobei beide Geschwader, das 3. und das 4. Wing, mindestens je 24 Einsatzmuster erhalten sollten. Am 6. Dezember 2012 gab Kanada bekannt, dass es aus dem F-35 Projekt aussteigt. Teils wegen Verzögerung im Projekt, teils wegen der steigenden Kosten für die Kanadischen Steuerzahler in Höhe von zuletzt voraussichtlich über 30 Milliarden Dollar.[53]

Niederlande[Bearbeiten]

Die Niederlande planten anfangs insgesamt 85 F-35A als Ersatz für die F-16AM anzuschaffen. Dabei beteiligten sich die Niederlande als Level-2-Partner auch bei der Entwicklung der F-35 und finanzierten zunächst zwei Testmuster. Als dem niederländischen Parlament der Finanzierungsplan des F-35-Programms vorgelegt wurde (5,5 Mrd. Euro Anschaffungskosten sowie 9,1 Mrd. Euro Betriebskosten über 30 Jahre), löste dieser eine heftige Kontroverse aus. Diese führte dazu, dass das Parlament am 20. Mai 2010 entschied, dass die Risiken des F-35-Programms zu groß seien und deshalb beschloss, die Regierung aufzufordern, das Engagement zu beenden. Damit wäre die 2009 erworbene Testmaschine wohl abgeschrieben und ein zweites geplantes Muster nicht mehr finanziert.[54] Letztendlich entschied man sich am 21. April 2011 für das F-35-Programm und genehmigte die Anschaffung einer zweiten Testmaschine.[55]

Nach einer weiteren "Hängepartie" im Jahr 2013 wurde im September des Jahres die Beschaffung von lediglich 37 Exemplaren bestätigt.[56]

Als Umschuleineheit ist ab 2015, anfangs stationiert in den USA, die 323. Squadron vorgesehen, während die 322. Squadron die erste Einsatzstaffel sein wird.

Norwegen[Bearbeiten]

Norwegen bestellte zu Beginn 46 Maschinen fest und erwarb Optionen auf sechs weitere Flugzeuge, diese Option wurde im Oktober 2013 eingelöst. Die sechs zusätzlichen Flugzeuge sollen 2018 ausgeliefert werden.[57] Im Jahre 2008 waren für 48 Exemplare ein Gesamtpreis von 2,5 Milliarden US-Dollar, pro Maschine 52 Millionen US-Dollar, angesetzt. Dieser Preis war ein wesentlicher Faktor für den Entscheidungsprozess der Streitkräfte zugunsten der F-35 und gegen die Saab „Gripen NG“.[58] Die Maschinen sollen auf dem Militärflugplatz Ørland stationiert werden. Zudem plant Norwegen eine Zusammenarbeit mit Großbritannien in Fragen der Wartung und der Ausbildung des technischen Personals sowie der Piloten. Eine Absichtserklärung wurde von beiden Ländern Anfang September 2013 unterzeichnet.[59]

Singapur[Bearbeiten]

Singapur plant, genau wie Israel, im Rahmen des sogenannten „Security Cooperative Participants“ (SCP) die Anschaffung der F-35A und will damit seine F-15SG-Flotte ergänzen. Obwohl Singapur keine direkten Entwicklungskosten trägt, kann es durch das SCP-Abkommen die F-35 akquirieren und Nutzen aus der technologischen Entwicklung für ihre bisher eingesetzten Flugzeuge ziehen. Wie viele Maschinen Singapur erwerben will, ist bisher nicht bekannt.

Südkorea[Bearbeiten]

Südkorea gab im November 2013 seine Entscheidung bekannt im Rahmen seines F-X III 40 Exemplare der F-35A zu beschaffen, die ab 2018 ausgeliefert werden sollen.

Türkei[Bearbeiten]

Die Luftwaffe der Türkei setzt in Zukunft weiter auf Kampfflugzeuge aus den Vereinigten Staaten und wird ihre F-4-Phantom-Kampfjets und die älteren F-16 Fighting Falcon durch F-35A und/oder F-35C ersetzen. Die Türkei ist seit 1999 Partner im JSF-Programm und könnte von Lockheed Martin bis zu 116 F-35 beschaffen. Die Türkische Luftwaffe bestellte 100 F-35A und 16 Optionen.[60] Nach Angaben des Rüstungsministeriums sollen die Maschinen ab 2015 ausgeliefert werden.

Der erste Stationierungsort soll Erhaç werden. Zunächst sollen die 172. und anschließend die 171. Filo als erste Staffeln die F-35 erhalten.

Im Januar 2013 wurde bekannt, dass die Türkei den Kauf der ersten zwei von insgesamt 100 F-35A um ein Jahr verschiebt. Die Kosten seien zu hoch, erklärte ein türkischer Regierungsvertreter.[61] Laut Türkische Nachrichten wurde die Auslieferung verschoben, weil es kürzlich Probleme mit dem Triebwerk gab und die amerikanische Luftfahrtbehörde für die F-35 ein Flugverbot aushängte. Die Türkei hält trotzdem 100 Bestellungen fest.[62]

Technik[Bearbeiten]

Cockpit[Bearbeiten]

Cockpit-Attrappe einer F-35
Neuentwickeltes „Helmet Mounted Display System“ der F-35

Im Gegensatz zum Cockpit der F-22, das hauptsächlich aus vier großen Multifunktionsdisplays besteht, kommt in der F-35 ein einzelnes sogenanntes Panorama-Cockpit-Display (PCD) zum Einsatz. Dieses ist ungefähr 50 cm breit und 20 cm hoch. Durch die eine primäre Anzeige soll die Übersicht für den Piloten verbessert werden, genau wie die Touch-Screen-Auslegung diesen entlasten soll (siehe Text). Ebenfalls zur Entlastung soll die Voice-Control (Sprachsteuerung) beitragen, die bei der F-35 sowohl die Spracherkennung als auch die Sprachausgabe (Direct Voice Input) umfasst. Die F-35 wird das erste US-Kampfflugzeug sein, das als Serienmaschine über eine Sprachsteuerung verfügt, nachdem bereits auf der F-16 VISTA und der AV-8B Harrier Testläufe damit unternommen wurden. Europäische Maschinen wie der Eurofighter oder die schwedische Saab JAS 39 Gripen verwenden dagegen Voice-Control bereits jetzt serienmäßig.

Im Gegensatz zur F-22 wird die Cockpithaube nicht aus einem einzigen Stück gefertigt. Identisch mit der F-22 ist im Cockpit der F-35 auf der linken Seite der Schubhebel zu finden, auf der rechten Seite der Sidestick. Damit entspricht auch die F-35 dem HOTAS-Design.

Als Schleudersitz wird in allen F-35-Varianten der Martin-Baker US16E verwendet.

Triebwerk[Bearbeiten]

Das F135-600-Triebwerk der F-35B mit Abtriebswelle zum Rolls-Royce-Lift-Fan
F135-Triebwerk auf dem Prüfstand
Das F135-600-Triebwerk mit Abtriebswelle (links) in Le Bourget 2009

Die einmotorige Auslegung der F-35 machte ein leistungsfähiges Triebwerk notwendig, um auch die gestellten Anforderungen im Luftkampf zu erfüllen. Als Möglichkeiten standen zunächst das Pratt & Whitney-F135- und das General Electric / Rolls-Royce-F136-Mantelstromtriebwerk zur Verfügung, wobei letzteres nicht mehr entwickelt wird. Damit werden alle F-35-Maschinen mit dem F135-Triebwerk ausgestattet. Dabei handelt es sich um das derzeit leistungsstärkste Triebwerk, das für Jagdflugzeuge gebaut wird. Die STOVL-fähige F-35B ist zusätzlich mit dem Rolls-Royce-Lift-System ausgestattet.[63]

Pratt & Whitney F135[Bearbeiten]

Der Pratt & Whitney F135-Turbofan stellt das primär verwendete Triebwerk für die F-35 dar. Es wird in drei Varianten gefertigt: das F135-100 für die F-35A, das F135-400 für die F-35C und das F135-600 für die F-35B. Die F135-100 und -400 sind dabei weitgehend baugleich (beim F135-400 wurden für die maritimen Bedingungen alle salzkorrosiven Legierungen ersetzt), wohingegen das F135-600 mit dem Rolls-Royce-Lift-System ausgestattet ist.[63]

Das F135 wurde aus dem F119-Triebwerk der F-22 entwickelt und erzeugt in allen Varianten 191,3 kN Schub mit Nachbrenner sowie 128,1 kN ohne Nachbrenner. Pratt & Whitney gibt an, dass die Wartbarkeit des F135 gegenüber den Triebwerken der F-16 (Pratt & Whitney F100 und General Electric F110) verbessert worden sei. Da das Triebwerk etwa 40 % weniger Teile als die Vorgänger besitzt, sei auch die Zuverlässigkeit verbessert worden. Gleichzeitig würde weniger Personal für einen Triebwerkswechsel benötigt.

Ursprünglich war geplant, das F135 mit derselben zweidimensionalen Schubvektorsteuerung auszurüsten, die bereits die F-22 verwendet. Zwar wäre es durch die einmotorige Auslegung nicht möglich gewesen, damit die Rollbewegungen der F-35 zu verbessern, allerdings wäre es dennoch zu Leistungssteigerungen bei Kippbewegungen gekommen. Außerdem war die ebenfalls von der F-22 stammende rechteckige Form der Düse vorgesehen, um die Infrarot- und Radarsignatur zu reduzieren. Warum man sich schließlich gegen die 2D-Schubvektorsteuerung und für konventionelle runde Düsen entschied, ist unklar.

Lärmmessungen mit dem F-35A-Prototyp AA-1 ergaben, dass die F-35 zwischen 10 bis 18 dB lauter als eine F-15 ist. In lineare Verhältnisse übersetzt stellt dies eine Steigerung des Schalldrucks um das Zwei- bis Dreifache dar.[64]

General Electric/Rolls-Royce F136[Bearbeiten]

Das F136 ist eine Weiterentwicklung des YF120-Triebwerkes. Dieses war ursprünglich für den „Advanced Tactical Fighter“ entwickelt und in der YF-22 und YF-23 eingebaut worden. Im Auswahlverfahren unterlag das YF120 dann aber dem YF119 und wurde nie in Serie gefertigt. Für den JSF griff General Electric auf das YF120 zurück und gründete ein Konsortium mit Rolls-Royce, wobei GE 60 % und RR 40 % beisteuerte. Aus diesem ging schließlich das F136 hervor, das seinen ersten Testlauf am 21. Juli 2004 auf der Testanlage in Evendale (Ohio) absolvierte. Dabei erreichte der Prototyp eine maximale Schubkraft von etwa 178 kN und 106 kN Trockenschub.

Im August 2005 erhielt General Electric einen Entwicklungsvertrag im Wert von 2,4 Mrd US-Dollar. Dieser sah die Fertigstellung des F136 bis 2013 vor. Am 6. Februar 2006 löste die US-Regierung den Entwicklungsvertrag mit dem Konsortium um General Electric und Rolls-Royce wieder auf und setzt Konkurrent Pratt & Whitney als alleinigen Triebwerkslieferanten für die F-35 ein. Grund dafür war, dass das F135 eine Weiterentwicklung des F119-Triebwerks darstellt, das bei der F-22 eingesetzt wird. Da eine hohe Komponentenübereinstimmung existiert, erhoffte sich die US-Luftwaffe von der alleinigen Verwendung des F135 Kostenersparnisse von etwa 30 %. Aufgrund von wirtschaftspolitischen Interessen traf die Entscheidung in Großbritannien auf Kritik. Da der US-Kongress Ende 2006 noch Entwicklungsgelder für das Fiskaljahr 2007 bereitstellte, konnte General Electric das F136 dennoch weiterentwickeln.

2009 erreichte das F136 auf dem Prüfstand eine Schubkraft von über 190 kN.[65] Als im Sommer 2009 Pratt & Whitney Kostensteigerungen beim F135 bekannt gab,[66] mehrten sich die Stimmen im US-Senat, wieder Gelder für das F136 freizugeben.[67][68] Gerade im Export soll die Marktposition der F-35 mit der Auswahl aus zwei Triebwerken verbessert werden. Gegen den Willen von Verteidigungsminister Robert Gates und US-Präsident Barack Obama stimmte am 30. Juli 2009 das Repräsentantenhaus für die Serienfinanzierung des F136-Triebwerks.[69][70] Allerdings wurden Anfang September 2009 die Serienfinanzierung zu Gunsten von zehn weiteren C17-Transportmaschinen wieder aus dem Budget gestrichen.[71] Mitte 2011 wies das US-Verteidigungsministerium GE und Rolls-Royce an, die Arbeiten am Triebwerk endgültig zu beenden. Die Hersteller wollten ein Kernentwicklerteam mit eigenen finanziellen Mitteln aufrechterhalten und eine Wiederaufnahme des Triebwerks in den Verteidigungshaushalt in den kommenden Jahren erreichen,[72] gaben dieses Vorhaben aber Ende 2011 auf.[73]

Rolls-Royce-Lift-System[Bearbeiten]

Das Rolls-Royce-Lift-System[74] besteht aus einem Mantelpropeller (LiftFan), der mit dem Haupttriebwerk über eine Getriebewelle (Driveshaft) verbundenen ist, dem 3-Drehgelenk-Lager-Modul (3BSM -Bearing Swivel Module) und Ausgleichsdüsen für die Rollsteuerung (Roll Posts).[75]

Der hinter dem Cockpit eingebaute, aus zwei gegenläufigen Stufen bestehende Lift-Fan wird über eine auskuppelbare Antriebswelle von einer zweistufigen Niederdruckturbine des Haupttriebwerks angetrieben (SDLF – Shaft Driven Lift Fan).[76] Er hat 1,25 m Durchmesser (50 inch) und kann einen etwa 80 kN (20.000 lbf) großen Anteil des Vertikalschubes erzeugen.

Das 3BSM ist ein dreiteiliges, durch diagonal geschnittene Flansche in sich drehbares Strahlrohr, das zur Umlenkung des Schubs des Haupttriebwerkes nach unten dient. Es kann in 2,5 Sekunden über 95 Grad drehen und liefert etwa 100 kN Schub. Damit stehen der F-35B insgesamt etwa 180 kN Schub für die Senkrechtlandung zur Verfügung, da dabei der Nachbrenner des F135-600 nicht verwendet werden kann. Für das 3BSM und den Ein- und Auslass des Lift-Fans öffnen sich dabei Klappen in der Rumpfverkleidung.

Ausgleichsdüsen für die Rollsteuerung (Roll Posts) in den Tragflächen, die jeweils etwa 9 kN (1950 lbf) Schub liefern, werden durch Zapfluft aus dem Verdichter des Haupttriebwerkes gespeist.

Rolls-Royce entwickelte zusammen mit Pratt & Whitney das F135-STOVL-Antriebssystem für den F-35B Joint Strike Fighter, um die Austauschbarkeit mit dem GE-Rolls-Royce-F136-Triebwerk sicherzustellen. Rolls-Royce leitete von seinem Standort in Bristol, UK, das umfassende Entwicklungs- und Integrationsprogramm, und war verantwortlich für die Strömungsmaschinerie des LiftFan, 3BSM und das Design der Ausgleichsdüsen für die Rollsteuerung. Das Team in Indianapolis, USA, lieferte Getriebe, Kupplung, Gelenkwelle und Düse des Systems und leitete den Einbau und die Prüfung des LiftFan.[74]

Bewaffnung[Bearbeiten]

F-35B mit Raketenschienen und externem Waffenbehälter

Da die F-35 als Mehrzweckkampfflugzeug ausgelegt ist, steht ihr als Bewaffnungsoptionen eine große Auswahl an Raketen und Bomben zur Verfügung (siehe Text).

Als Geschützbewaffnung ist bei der F-35A eine intern eingebaute vierläufige Gatling-Kanone vom Typ GAU-22/A (Kaliber 25 mm) vorgesehen, für die 180 Schuss Munition mitgeführt werden. Die Versionen B und C der F-35 weisen diese Bewaffnung nicht auf, können aber mit dieser Waffe in einem externen Waffenbehälter mit 220 Schuss Munition ausgerüstet werden. Während man bei der B-Variante aufgrund des Lift-Systems hinter dem Cockpit auf eine interne Kanone verzichten musste, ist der Wegfall bei der F-35C innerhalb der Navy nicht unumstritten. Das Konzept, bei einem Jagdflugzeug auf eine interne Kanonenbewaffnung zu Gunsten eines Waffenbehälters zu verzichteten, wurde zuletzt mit der F-4 Phantom während des Vietnamkrieges angewendet, was sich im Luftkampf aber als Nachteil erwies. Deshalb hatte die Navy (genau wie die anderen US-Teilstreitkräfte auch) bei ihren nachfolgenden Jagdflugzeugen, F-14 und F-18, wieder eine fest installierte Bordkanone verbaut.

Abwurf einer GBU-12 Paveway II aus dem Waffenschacht einer F-35B

Ihre primäre Bewaffnung führt die F-35 in zwei internen Waffenschächten mit, in denen sich vier Pylonen befinden. Die interne Waffenführung war, wie bereits bei der F-22, notwendig, um die Tarnkappenanforderungen zu erfüllen. Die äußeren der beiden internen Lastenträger können schwere Waffen, wie z. B. 2.000 lb Mark 84 Bomben, JDAMs, JSOWs, Paveways oder Brimstones mitführen, wohingegen die anderen beiden Stationen für leichtere Waffen ausgelegt sind, in der Regel Luft-Luft-Raketen. Da bei der F-35B die interne Waffenlast konstruktionsbedingt geringer ist, kann diese maximal die 1.000 lb Mark 83 Bombe intern tragen. Da die geringen Abmessungen und Tragkapazitäten der beiden Waffenschächte die Einsatzmöglichkeiten der F-35 beschränken, schlug Lockheed für Block 5 Version verschiedene Modifikationen vor: So gehen die Planungen dahin, die beiden internen Träger für schwere Lasten so anzupassen, dass auch zwei Mittelstrecken-Luft-Luft-Raketen montiert werden können. Damit wäre es möglich, eine Bewaffnung aus vier AIM-120 AMRAAMs und zwei AIM-9 Sidewinders intern mitzuführen (statt der gegenwärtigen 2-2-Konfiguration). Des Weiteren wäre dann die effektive Mitführung von bis zu vier „Small Diameter Bombs“ möglich, ähnlich wie es bei der F-22 bereits gemacht wird. Neben Lockheed probieren auch verschiedene Hersteller ihre Flugkörper an den Waffenschacht der F-35 anzupassen. So entwickelt MBDA gegenwärtig eine Variante der Meteor für die Royal Navy mit kleineren Heckflossen, damit diese vier solcher Flugkörper in den Waffenschächten unterbringen kann.

Unter den Tragflächen der F-35 befinden sich insgesamt sechs Außenlastträger zur Waffenmitführung (acht bei der F-35C), deren Verwendung zu Lasten der Tarnkappeneigenschaften geht. Deshalb wird in der Regel auf die Außenlastträger verzichtet. Allerdings gibt es Einsatzprofile, bei denen die Außenlasten trotz der negativen Auswirkungen auf die Tarnkappeneigenschaften verwendet werden. Da die F-35 extern mehr Waffen mitführen kann als intern, wird darauf zurückgegriffen, sobald die Tarnkappeneigenschaften aufgrund geringer feindlicher Luftabwehr nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Auch nicht alle Waffentypen der F-35 können in den internen Waffenschächten montiert werden. Dabei kann es sich um Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow oder JASSM handeln (der einzige Marschflugkörper, den die F-35 auch intern mitführen kann, ist derzeit der „Joint Strike Missile“, der aber nur von Norwegen und Australien eingesetzt wird). Auch die Luft-Boden-Raketen AGM-65 und AGM-88 können von der F-35 nur extern mitgeführt werden, genauso wie die schwersten Bomben der Paveway-Serie. Bei der Notwendigkeit von hohen Einsatzreichweiten können auch Zusatztanks mitgeführt werden. Die beiden äußeren Träger in der Nähe der Flügelspitzen, sind nur für leichte Kurzstrecken-Luft-Luft-Raketen vom Typ AIM-9 Sidewinder oder AIM-132 ASRAAM ausgelegt.

Gegenwärtig planen die US-Streitkräfte die F-35 auch als Träger für Atomwaffen zu verwenden. Dafür sollte ursprünglich die B61-Atombombe ab 2017 modifiziert werden. Nach den Programmverzögerungen der F-35 wird mit einer entsprechenden Integration nicht vor den 2020er Jahren gerechnet. Welche Modifikationen bei der B61 notwendig werden und ob diese auch intern mitgeführt werden kann, ist bisher unbekannt.

Ende Oktober fanden mit einer F-35B die ersten Testabwürfe und -schüsse mit scharfen Waffen statt. Dabei wurde ein Bombe des Typs GBU-12 und ein Lenkflugkörper AIM-120 AMRAAM verschossen.[77][78]

Avionik[Bearbeiten]

EOTS-Sensor unter der Nase der F-35

Die Avionik der F-35 ist hochgradig integriert, um die Arbeitsbelastung für den Piloten so gering wie möglich zu halten, so dass sich dieser auf seine Kampftaktik konzentrieren kann, anstatt auf die Bedienung verschiedener Avioniksysteme. Dies wird im Wesentlichen durch Sensorfusion erreicht, das heißt, dass ein zentraler Computer alle Sensordaten (zum Beispiel Radar-, RWR- oder EO-Sensoren) auswertet und zu einem integrierten Lagebild zusammensetzt. Dadurch ist es dem Piloten möglich, mit einem Blick die gesamte taktische Situation zu erfassen. Dargestellt wird dieses Bild bei der F-35 auf einem großen Touchscreen-MFD (50 x 20 cm) und dem Helmvisier (HMDS). Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls integriert. Die Avionik-Software wird bei Entwicklungsende voraussichtlich rund 4,5 Millionen Zeilen C++-Code umfassen.

AN/APG-81[Bearbeiten]

SAR-Bild des APG-81

Bei dem AN/APG-81 handelt es sich um das von Northrop Grumman produzierte Bordradar der F-35. Es basiert auf der AESA-Technologie und hat viele Baugruppen und Fähigkeiten mit dem AN/APG-77 der F-22 Raptor gemein. Das Radar verfügt über eine Vielzahl von Betriebsmodi, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Luft-Boden-Betriebsmodi (SAR) gelegt wurde. Die Reichweite für ein Ziel mit einem Radarquerschnitt von 1 m² beträgt etwa 150 km,[79] wobei diese Reichweite nicht für den LPI-Betriebsmodus gilt. In Zukunft soll das Radar auch als EloKa-System verwendet werden können. Bis August 2007 wurden bereits acht Geräte ausgeliefert, wobei die ersten drei Softwareversionen bereits implementiert und getestet sind. Damit liegt Northrop Grumman vor dem eigentlichen Zeitplan. Bis zum Februar 2008 wurde das Radar insgesamt 6625 Stunden getestet, wobei 125 Stunden auf Flugerprobungen in einer modifizierten BAC 1-11 entfallen.

AN/ASQ-239[Bearbeiten]

Das ASQ-239 Barracuda wird von BAE Systems geliefert und ist für die Elektronische Kampfführung der F-35 zuständig. Das System baut auf dem AN/ALR-94 der Raptor auf und ist für elektronische Unterstützungsmaßnahmen (EloUM), Situationsbewußtsein und Gegenmaßnahmen verantwortlich. Das System erlaubt die präzise Positionsbestimmung von Emittern, ohne dabei zwangsläufig auf die Triangulation mit Flügelmännern angewiesen zu sein. Barracuda tauscht auch über das CNI und Datenbusse Daten mit dem APG-81-Radar aus, welches über EloUM, EloGM und Cyberangriffsfähigkeiten verfügt.[80] 2009 flog das komplette Avioniksystem, eingebaut in das CATbird-Testflugzeug von Lockheed Martin. Im simulierten Kampf gegen F-15C und F-22 war das System in der Lage, die „feindlichen“ Jets zu lokalisieren, und ihre Radarsysteme durch das AN/APG-81 zu stören.[81]

AN/AAQ-40 EOTS[Bearbeiten]

Aufnahme des EOTS-Sensors

Das EOTS (Electro-Optical Targeting System) ist ein elektro-optisches Zielsystem, das Lockheed Martin entwickelt. Es basiert auf dem Sniper XL-Pod, das für die F-16 entwickelt wurde. Das System verfügt über einen diodenbasierten Entfernungs-/Zielbeleuchtungslaser, eine Videokamera und einen hochauflösenden FLIR-Sensor. EOTS kann als Luft-Boden- und Luft-Luft-Sensor genutzt werden, wobei in Kombination mit dem Navigationssystem der F-35 auch Geodaten ermittelt werden können. Die Sensorik ist gegenüber dem Flugzeug stabilisiert und kann Entfernungen auch passiv ohne Laserbeleuchtung ermitteln. Lockheed Martin hat inzwischen einige Modelle für die Systemintegration und Tests produziert. Als Plattform dient eine modifizierte North American T-39. Bis Februar 2008 wurde das System 3650 Stunden getestet, wobei 10 Stunden auf Flugtests entfallen. Im Dezember 2009 begann die Kleinserienproduktion des EOTS. Seit März 2011 wird das EOTS in den in NAS Patuxent River und der Edwards AFB fliegenden „Mission-Systems-F-35“ eingesetzt.[82]

AN/AAQ-37[Bearbeiten]

Aufnahme des DAS-Sensors (automatisch zusammengesetzt aus mehreren Bildern)

Bei dem AN/AAQ-37, auch als DAS (Distributed Aperture System) bezeichnet, handelt es sich um ein infrarotgestütztes Sensorsystem. Es besteht aus sechs separaten IR-Kameras, die so auf der Flugzelle angeordnet sind, dass der gesamte Luftraum überwacht werden kann.[83] Es ist primär als Raketenwarngerät konzipiert, weist aber auch weitere Funktionen auf. So können feuernde SAM- und Flak-Stellungen automatisch erkannt und mit an Bord verfügbaren Waffen (zum Beispiel JDAM) umgehend bekämpft werden,[83] während gleichzeitig geeignete Gegenmaßnahmen (Flares, Chaff und EloGM) zielgerichtet eingesetzt werden. Auch sich aus beliebiger Richtung nähernde Kampfflugzeuge können erfasst und anschließend mit Fire-and-Forget-Waffen (wie AIM-9X oder AIM-120) angegriffen werden, ohne dass die F-35 sich durch Flugmanöver in Abschussposition bringen muss.[83] Während eines Luftnahkampfes mit einer Vielzahl von beteiligten eigenen und gegnerischen Maschinen identifiziert und verfolgt das AAQ-37 alle Flugzeuge, so dass der Pilot auch bei ähnlich aussehenden Maschinen stets zwischen Freund und Feind unterscheiden kann.[83]

Während Nacht-Missionen dient das System als Ersatz für konventionelle Nachtsichtgeräte. In Kombination mit dem HMDS-Helm kann der Pilot in jeder beliebigen Richtung auf ein Nachtsichtbild von hoher Qualität zurückgreifen, wobei die Schärfe in etwa der des menschlichen Auges entspricht.[83] Dies ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber den üblichen auf dem Helm montierten Nachtsichtgeräten, da diese durch ihre Konstruktion und die Cockpitkanzel nur ein verhältnismäßig kleines Blickfeld abdecken können. Kombiniert mit dem Bordcomputer können auch Fahrzeuge am Boden sicher verfolgt werden.

Das AAQ-37 wird von Northrop Grumman entwickelt und wird zur Zeit auf einigen F-16 und QF-4-Drohnen der Edwards Air Force Base getestet. Bis Februar 2008 wurde das System 4700 Stunden getestet, wobei 83 Stunden auf Flugtests entfallen.

CNI[Bearbeiten]

Das CNI (Communication, Navigation & Identification) ist ein zentrales Computersystem zur Navigation, Kommunikation und Zielidentifizierung. Es wird von Northrop Grumman entwickelt und ähnelt dem Avioniksystem der F-22. Es ist mit nahezu allen militärischen Kommunikationsprotokollen kompatibel (zum Beispiel Link 16, JTRS und UHF/VHF). Des Weiteren sind folgende Merkmale integriert: GPS, TACAN, IFF, Joint Precision Approach and Landing System (JPALS). Auch Breitbandkommunikation mittels des AN/APG-81-Radars soll unterstützt werden. Zur Kommunikation innerhalb eines F-35-Verbandes kommt bevorzugt der „Multifunction Advanced Data Link“ (MADL) zum Einsatz.[84][85] Dieses System besteht aus sechs Phased-Array-Antennengruppen, die so angeordnet sind, dass sie den gesamten Luftraum abdecken. Im Gegensatz zu konventionellen Antennen strahlt der MADL-Komplex nur in einem sehr kleinen Sektor (starke Richtwirkung) mit geringen Nebenkeulen Signale ab. Hierdurch wird die Datenrate bei gleicher Sendeleistung stark erhöht und die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung durch feindliche ELINT-Sensoren massiv reduziert. Bis Februar 2008 wurde das CNI-System 4400 Stunden getestet, wobei über 65 Stunden auf Flugtests entfallen. Die EloKa-Systeme wurden 11.255 Stunden getestet (über 70 Stunden Flugtest).

Technische Daten[Bearbeiten]

F-35C-Prototyp CF-01

Daten aus der Lockheed Martin Broschüre von der Aero India 2011[86] und F-35 JSF Statistics[87]

Kenngröße Daten der F-35A CTOL (konventionell) Daten der F-35B STOVL (Senkrechtstarter) Daten der F-35C CV (Flugzeugträger)
Länge: 15,67 m 15,61 m 15,67 m
Spannweite: 10,67 m 10,67 m 13,11 m
Flügelfläche 42,70 m² 42,70 m² 62,06 m²
Flügelstreckung: 2,67 2,67 2,77
Tragflächenbelastung:
  • minimal (Leergewicht): 308 kg/m²
  • nominal (normales Startgewicht): 522 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 744 kg/m²
  • minimal (Leergewicht): 341 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 637 kg/m²
  • minimal (Leergewicht): 234 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 512 kg/m²
Höhe: 4,57 m 4,57 m 4,72 m
Leergewicht: 13.170 kg 14.588 kg 14.547 kg
Normales Startgewicht: 22.280 kg k. A. k. A.
Maximales Startgewicht: 31.751 kg 27.216 kg 31.751 kg
Interne Tankkapazität: 8.278 kg 6.124 kg 8.959 kg
Treibstoffmassenanteil: 0,385 0,295 0,381
g-Limits: 9g 7g 7,5g
Höchstgeschwindigkeit: offiziell Mach 1,6 offiziell Mach 1,6 offiziell Mach 1,6
Dienstgipfelhöhe: 15.240 m 15.240 m 15.240 m
Einsatzradius: 1.080 km[88] 833 km 1.111 km
Flugreichweite: 2.222 km 1.667 km 2.593 km
Waffenlast: 8.165 kg 6.804 kg 8.165 kg
Triebwerk: Ein Pratt & Whitney-F135-100-Turbofan
  • ein Pratt & Whitney-F135-600-Turbofan
  • ein Rolls-Royce-Lift-System

Ein Pratt & Whitney-F135-400-Turbofan

Schubkraft:[89]
  • mit Nachbrenner: 191,3 kN
  • ohne Nachbrenner: 128,1 kN
  • mit Nachbrenner: 191,3 kN
  • ohne Nachbrenner: 128,1 kN
  • STOVL-Schub: ca. 80 kN
  • Steuerdüsen: ca. 12 kN
  • mit Nachbrenner: 191,3 kN
  • ohne Nachbrenner: 128,1 kN
Schub-Gewicht-Verhältnis:
  • maximal (Leergewicht): 1,48
  • nominal (normales Startgewicht): 0,88
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,61
  • maximal (Leergewicht): 1,34
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,72
  • maximal (Leergewicht): 1,34
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,61

Bewaffnungsoptionen[Bearbeiten]

Eine F-35 soll mit folgenden Waffensystemen ausgerüstet werden können, wobei eine Gesamtlast von 8.165 kg (davon 6.805 kg extern) nicht überschritten werden darf:[90]

Gelenkte Bomben

Ungelenkte Bomben

Streubomben

Luft-Boden-Raketen

Luft-Luft-Raketen

1 kann nicht intern mitgeführt werden

2 kann von der F-35B nicht intern mitgeführt werden

Bewaffnungslayout[Bearbeiten]

Anmerkung: Bei den Nummern 4, 5, 7 und 8 handelt es sich um interne Waffenstationen

F-35-Bewaffnungslayout

Begriffserläuterung:

  • Station: Nummer der Waffenstation
  • Store: mögliche Bewaffnungstypen
    • A/A: Luft-Luft-Rakete
    • A/S: Luft-Boden-Waffe
    • Gun: 25-mm-GAU-12-Gatling-Kanone in LO-Behälter (bei der F-35A intern)
  • Capacity C: maximale Zuladung der entsprechenden Waffenstation (Angaben in Pfund)

Kritik und Probleme[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

F-35A im Landeanflug auf die Edwards AFB

Kritiker des Programms nennen unter anderem folgende Punkte:

  • Der JSF leide unter falsch definierten Entwicklungszielen.
  • Er führe zu wenig internen Treibstoff und Waffen mit und könne daher kein Ersatz für Bodenangriffsflugzeuge sein.
    • F-35 verfüge lediglich über vier interne Waffenpositionen, die nur Luft-Luft-Raketen und Bomben mit maximal 2 × 900 kg aufnehmen könnten.
    • Um das Angriffspotential zu erweitern, müssten zusätzliche Außenlasten an den Tragflächen angebracht werden, wodurch die Tarneigenschaften reduziert würden.
  • Die Unfähigkeit zu langen Überschallflügen (Supercruise) mache die F-35 als Luftverteidigungsplattform weniger brauchbar.
    • Die geringe Höchstgeschwindigkeit (Mach 1,6) schränke die Einsatzpalette zudem erheblich ein.
  • Das Projekt werde unter längeren Verzögerungen leiden und seinen Kostenrahmen sprengen.
    • Die Kosten eines Flugzeuges seien zu hoch.

Trotz dieser Bedenken haben inzwischen mehrere Länder Vertrauen in das JSF-Design ausgedrückt und wurden zu Minderheits-Partnern im JSF-Herstellerkonsortium.

Die Fürsprecher des Programms sehen den JSF als Möglichkeit, aus dem jahrzehntealten Muster der US-Flugzeugbeschaffung auszubrechen: Anstatt traditionell drei Flugzeuge, für jede Waffengattung eines, zu entwickeln, ist der JSF ein Gemeinschaftsprojekt der drei US-Teilstreitkräfte Luftwaffe, Navy und Marine Corps. Dies erlaubt, dass die verschiedenen JSF-Varianten zu 80 % identisch sind, und senkt so die Flugzeug- und Wartungskosten. Das Projekt folgt dabei zum Teil der Philosophie der Europäer, deren Panavia Tornado von Anfang an als „Mehrzweckkampfflugzeug“ geplant wurde und dabei erfolgreich war. Der JSF ist außerdem das erste US-Flugzeugprogramm, bei dem die Kosten als unabhängige Variable angesehen werden. In früheren Programmen waren die Flugzeugkosten eine abhängige Variable – zusätzliche Fähigkeiten haben immer die Stückkosten erhöht. Solche Design-Änderungen werden während der JSF-Entwicklung nicht erlaubt, das bedeutet, dass der Budgetrahmen begrenzt bleibt.

Ursprünglich wollte die US Air Force eine Fertigungsrate von 110 Maschinen pro Jahr für die F-35A erreichen. Diese Fertigungsrate wird benötigt, um die im Laufe der Zeit außer Dienst gestellten F-16 rechtzeitig zu ersetzen.[91] Jedoch ist nur noch eine Produktionsrate von jährlich 48 Maschinen ab 2012 möglich. Dadurch steigt der Stückpreis pro Maschine deutlich an. Einige Analysten sahen die Marke von 100 Millionen US-Dollar je Flugzeug überschritten.[92] Im April 2007 gab das Verteidigungsministerium der USA bekannt, dass der Preis einer F-35 sich auf 121,97 Mio. US-Dollar erhöht.[93] Laut einem Bericht des Rechnungshofs des Kongresses vom März 2008 soll das gesamte Programm die US-Streitkräfte in den nächsten Jahrzehnten fast eine Billion US-Dollar kosten. Davon entfallen auf die Entwicklung und Anschaffung von 2.458 Flugzeugen 300 Mrd., auf Betrieb und Unterhalt in den nächsten Jahrzehnten weitere 650 Mrd. US-Dollar.[94]

Im April 2009 kam es gemäß einem Bericht des Wall Street Journal zu einem Hackerangriff auf Daten des F-35-Projekts. Dabei wurden größere Mengen Daten aus Rechnern des US-Verteidigungsministeriums gestohlen. Laut Pentagon wurden dabei jedoch keine weitreichend sensiblen Daten kopiert.[95]

Anfang 2013 erschienen Berichte, dass Pentagon und Piloten die Maschine massiv kritisieren: die F-35 soll im Luftkampf selbst älteren Flugzeugen unterlegen sein, die Sicht aus dem Cockpit sei miserabel.[96]

Auch im Jahresbericht 2012 übte die Testabteilung Kritik an der F-35.[97]

Technische Probleme[Bearbeiten]

Am 3. Mai 2007 trat ein elektrischer Kurzschluss innerhalb einer Hydraulik-Kontrollbox der F-35 AA-1 auf, woraufhin der Pilot notlanden musste. Im August 2007 kam es zu einem Schaufelbruch im Niederdruckverdichter bei einem F135-Prüfstandstriebwerk. Bei der anschließenden Überprüfung des Triebwerkes der AA-1 wurden Risse am fraglichen Teil festgestellt. Am 7. Dezember 2007 wurde das Testflugprogramm mit der F-35 AA-1 wieder aufgenommen. Am 4. Februar 2008 ereignete sich während des Triebwerksabnahmelaufes für die erste F-35B wiederum ein Schaufelbruch in der Niederdruckverdichterstufe des F135-Triebwerks.[98] Hierdurch verzögerte sich der Erstflug der F-35B BF-1. Am 11. August 2008 wurde bekannt, dass die F-35 AA-1 wegen Problemen mit den Kühlluftgebläsen den Testflugbetrieb unterbrechen muss. Weiterhin soll die F-35 lauter sein als eine F-16, was einigen Exportbetreibern Probleme bereitet. So forderte Australien zusätzlich Lärmmessungen mit der F-35. Auch liegt der Stickoxidausstoß des F135-Triebwerks wegen der höheren Verbrennungstemperaturen höher als bei allen anderen vergleichbaren Triebwerken.[99][100]

Im August 2007 wurde bekannt, dass durch einen Fehler in der Ausschreibung der elektrische Generator des F-35C nur 65 % der geforderten Stromstärke liefern kann, was bei der F-35 mit ihren elektrisch betriebenen – und besonders bei der F-35C mit ihren vergrößerten – Steuerflächen die Manövrierfähigkeit einschränkt. Ein leistungsverstärkter Generator wird jedoch erst Ende 2009 verfügbar sein. Dieser Fehler betrifft das in der F-35 A und F-35 C eingebaute Standardtriebwerk, was eine Verstärkung des Nebenaggregatgetriebes notwendig macht.[101][102]

Am 17. November 2010 veröffentlichte Lockheed Martin, dass bei Belastungstests der Bodentestzelle der F-35B Ermüdungsbrüche des hintersten Bulkheads (Rumpfspant) entdeckt wurden. Das Design dieser Bulkheads war bei der F-35B zwecks Gewichtseinsparung stark verändert worden; so wird anders als bei F-35A, F-35C und F-22 nicht Titan, sondern Aluminium verwendet. Bei bereits gefertigten F-35B konnten keine Belastungsbrüche festgestellt werden.[103]

Im August 2011 erhielt die F-35-Flotte vorläufiges Startverbot, nachdem eine Hilfsturbine zur Stromversorgung bei einer Testmaschine am Boden versagt hatte.[104]

Am 22. Februar 2013 verhängte das Pentagon erneut ein Flugverbot für alle 51 F-35, nachdem ein Turbinenblatt einen Riss aufgewiesen hatte.[105]

Mediale Rezeption[Bearbeiten]

In Stirb langsam 4.0 zerstört eine F-35B den LKW, in dem John McClane die Terroristen verfolgt, und stürzt dann ab.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: F-35 Lightning II – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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  6. Spiegel.online: Neuer US-Kampfjet sorgt für Ärger, 15. März 2006
  7. Financial Times 26. Mai 2006: Bush gives way over stealth fighter
  8. Times Deutschland online: Zwangspause für US-Kampfflieger Financial Times Deutschland online: Zwangspause für US-KampffliegerVorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehltVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter
  9. www.lockheedmartin.com: Lockheed Martin F-35 marks 20th flight (englisch)
  10. FlugRevue März 2009, S. 47: F-35 macht Fortschritte
  11. FliegerWeb – Weitere Meilenstein im F-35 Lightning-II-Programm
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  13. www.lockheedmartin.com: Lockheed Martin F-35B STOVL Stealth Fighter Achieves Successful First Flight (englisch)
  14. www.lockheedmartin.com: F-35B Begins In-Flight STOVL Operations (englisch)
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  20. FlugRevue Juni 2010, S. 32–37, Lockheed Martin F-35: Mehr Prototypen fliegen
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  104. Financial Times Deutschland vom 5. August 2011: Flugverbot für Amerikas Super-KampfjetsVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter
  105. Reuters vom 22. Februar 2013: Pentagon suspends F-35 flights due to engine blade crack