FC Admira Wacker Mödling

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Admira Wacker
Logo
Voller Name Fußballclub Admira Wacker Mödling
Ort Maria Enzersdorf
Gegründet 17. Juni 1905
Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Rot
Stadion BSFZ-Arena
Plätze 10.700
Trainer Ernst Baumeister
Homepage offizielle Vereinshomepage
Liga Bundesliga
2014/15 9. Platz
Heim
Auswärts
Die Spieler des FC Trenkwalder Admira Wacker beim Jubeln in der Fankurve

Der FC Admira Wacker Mödling ist ein österreichischer Fußballverein aus der niederösterreichischen Marktgemeinde Maria Enzersdorf, der seit der Saison 2011/12 wieder in der österreichischen Bundesliga spielt. Der Verein trägt seine Heimspiele im Maria Enzersdorfer Bundesstadion Südstadt aus, die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß-Rot.

Admira/Wacker ging aus einer Fusion von Admira und SC Wacker hervor. Als Rechtsnachfolger beider Vereine kann man sich mit den Titeln beider Mannschaften schmücken. Der SC Wacker war österreichischer Meister und Cupsieger. Die Admira wurde 1905 im Wiener Stadtteil Jedlesee gegründet und spielt seit 1967 in der Südstadt. Sie wurde achtmal Meister, fünfmal ÖFB-Cupsieger und einmal Supercupsieger. Größte internationale Erfolge waren das Mitropapokalfinale 1934 sowie in jüngerer Vergangenheit das Viertelfinale im Europacup der Cupsieger 1990.

Geschichte[Bearbeiten]

1971–1979: Anschluss von Wacker und erste Sensation gegen Inter Mailand[Bearbeiten]

Am 7. Juli 1971 kam es zum Anschluss des zweitklassigen SC Wacker aus Wien an den FC Admira aus Maria Enzersdorf und der damit verbundenen Umbenennung in FC Admira/Wacker. Der Fortbestand des achtfachen Meisters Admira blieb damit unberührt, die bisherigen Vereinsfarben Schwarz-Weiß blieben bestehen und auch die Vermarktung als fußballerisches Aushängeschild Niederösterreichs mit der Integrierung der Landesfarben Blau-Gelb wurde in dieser Form fortgeführt. Im ersten Jahr unter Namen kam es allerdings große sportliche Probleme auf den Klub hinzu. Trotz des renommierten Trainers Karl Schlechta gerieten die Südstädter in Abstiegsgefahr und mussten Niederlagen gegen die eigenen Amateure im ÖFB-Cup sowie gegen den SK Bischofshofen in der Liga, der bis auf dieses Match nie ein Erstligaspiel gewinnen sollte, hinnehmen. So wurde Ernst Ocwirk als neuer Trainer geholt, der die prominent besetzte Mannschaft wieder in die obere Tabellenhälfte führen sollte.

Unter ihrem neuen Trainer konnten die Südstädter bald für die erste große Überraschung sorgen. Als Meisterschaftsvierter von 1973 war Admira/Wacker an der Teilnahme des UEFA-Cups berechtigt, wo man jedoch mit Inter Mailand eine scheinbar unlösbare Aufgabe zog. Die Mannschaft, die aus teilweise kaum bekannten Spielern bestand, gewann das Hinspiel in der Südstadt durch ein Tor von Kurt Swojanovsky mit 1:0. Im Mailänder San Siro-Stadion konnten die italienischen Superstars jedoch bald mit 2:0 in Führung gehen. Günther Kaltenbrunners Tor zum 2:1 bescherte den Admiranern doch noch den sensationellen Aufstieg gegen Inter dank der Auswärtstorregel. In der zweiten Runde kam allerdings das Aus gegen Fortuna Düsseldorf. Einem 2:1-Heimsieg folgte eine 0:3-Auswärtsniederlage. Admira/Wacker konnte sich in den folgenden Jahren gut in der Meisterschaft halten und griff 1979 nach dem ersten nationalen Titelgewinn seit 1966. Man erreichte das Cupfinale, unterlag SSW Innsbruck jedoch knapp in zwei Spielen mit 1:1 und 0:1.

1979–1995: Aufstieg zur nationalen Spitze und Europacup-Zeit[Bearbeiten]

Logo zur Zeit des FC Admira Wacker (1971–1996)
Logo zur Zeit des SC Niederösterreich
Wappen des VfB Admira Wacker Mödling

Nachdem die Südstädter in den 80er Jahren stets in der oberen Tabellenhälfte der Meisterschaft zu finden waren, konnten sie gegen Ende des Jahrzehnts wieder entscheidend in die Titelkämpfe um Meisterschaft und ÖFB-Cup eingreifen. Der Aufstieg war insbesondere dem neuen Admira-Sturm Rodax-Knaller-Schaub zu verdanken, der in den Saisonen 1988/89 und 1989/90 gemeinsam 116 Tore erzielte. 1989 wurde der Klub hinter dem von Ernst Happel trainierten FC Swarovski Tirol Vizemeister und musste sich auch im Cup den Tirolern erst im Finale 2:0 (H) und 2:6 (A) geschlagen geben. Die Revanche gegen den Double-Gewinner aus Innsbruck gelang schließlich im Supercup: Nach einem 1:1 nach Verlängerung hatten die Admiraner im Elfmeterschießen die besseren Nerven und gewannen mit 3:1. Weitere Höhepunkte im nationalen Fußballgeschehen dieser Tage waren der Einzug in die Pokalfinale der Jahre 1992 und 1996, die jedoch mit 0:1 gegen den FK Austria Wien beziehungsweise mit 1:3 gegen den SK Sturm Graz verloren gingen.

Die guten Platzierungen in Meisterschaft und Cup verhalfen den Südstädtern zu zahlreichen Auftritten im Europapokal. Im Europacup der Cupsieger erreichte der FC Admira/Wacker 1990 über AEL Limassol und Ferencvárosi TC das Viertelfinale gegen Anderlecht (0:2 und 1:1). Gegen Limassol fielen die Treffer von Schaub, Knaller und Rodax zum 3:0-Heimsieg erst in den letzten 10 Minuten. Auch gegen Ferencvárosi gab es das Tor zum 1:0 in der Südstadt erst kurz vor Abpfiff. Das Rückspiel – es musste auf Grund von Zuschauerausschreitungen in Szeged ausgetragen werden – gewannen die Admiraner vor 21.000 Zusehern ebenfalls mit 1:0. Eine Saison später setzte sich der Verein im UEFA-Cup gegen Vejle BK und den FC Luzern durch und konnte auch sein Heimspiel gegen den FC Bologna mit 3:0 gewinnen, ehe im Rückspiel das dramatische Ausscheiden kam. Mit einem 0:3 in Italien ging es ins Elfmeterschießen. Knaller konnte zweimal parieren, doch am Ende hieß es 6:5 für Bologna.

Zu einer ähnlichen Dramatik kam es im Europapokal der Pokalsieger 1992. Nach dem Aufstieg über Cardiff City verloren die Admiraner gegen den RFC Antwerpen ihr Heimspiel trotz Halbzeitführung mit 2:4 und lagen in Antwerpen bereits zur Pause, mit einem Mann weniger, mit 0:2 zurück. In einer sensationellen zweiten Halbzeit gelangen auswärts noch vier Treffer, sodass eine Verlängerung folgte, in der noch das 3:4 für Antwerpen fiel. Der letzte Sieg im Europapokal gelang gegen den AS Cannes: In der UEFA-Cup-Saison 1994/95 hatte sich der Verein im Vorfeld gegen Górnik Zabrze durchsetzen können und traf in der nächsten Runde auf die Franzosen. Nach einem 1:1 in der Südstadt gelang ein 4:2-Auswärtssieg, nachdem die Admiraner eine rasche 3:0-Führung herausgespielt hatten. Das bislang letzte Auftreten der Südstädter im Europapokal folgte anschließend am 6. Dezember 1994 gegen Juventus Turin, die Turiner erwiesen sich aber als zu stark für den FC Admira/Wacker (1:3 und 1:2).

1995–2008: Bosman-Entscheidung, SC Niederösterreich und Niedergang[Bearbeiten]

Logo zur Zeit des FC Admira Wacker Mödling

Mit dem Bosman-Urteil im Jahre 1995 kam der schlagartige Abstieg des Vereins. Dieser hatte sich mit seiner Nachwuchsakademie im Bundessportzentrum Südstadt ein schier unerschöpfliches Reservoir an talentierten Nachwuchsspielern aufgebaut. Diese vereinseigenen Spieler waren maßgeblich an den größten Erfolgen des FC Admira/Wacker beteiligt, ihr Verkauf hatte bislang auch dringend gebrauchte finanzielle Mittel gebracht. Die Bosman-Entscheidung erlaubte nun einen ablösefreien Vereinswechsel, was für den Verein den Wegzug seiner Talente bedeutete, ohne Geld hierfür zu bekommen. Die Saison 1995/96 schloss Admira/Wacker mit dem neunten Rang ab. Diese Platzierung machte zwei Relegationsspiele um den Verbleib in der Bundesliga gegen den Zweitplatzierten der 2. Bundesliga nötig. Der FC Admira/Wacker verlor das erste Spiel daheim gegen seinen Satellitenklub SV Gerasdorf mit 3:4. Mit einem 6:0-Kantersieg im Rückspiel sicherten sich die Admiraner jedoch den Erstligaplatz.

Nach den Relegationsspielen gab die Vereinsführung die Umbenennung des Klubs in SC Niederösterreich Admira/Wacker bekannt – ein Projekt des niederösterreichischen Landeshauptmannes Erwin Pröll. Es wurde eine Fusion mit dem VSE St. Pölten geplant, die jedoch nicht zustande kam. Dennoch versuchte man dem Verein, der auf Grund seiner Wurzeln für viele noch immer ein „Wiener“ Klub war, eine neue niederösterreichische Identität zu verschaffen. Nebenbei sollte der inzwischen nun nicht mehr finanzstarke Klub durch Förderungen weiter seinen Spielbetrieb sichern können. Der SCN belegte in seiner einzigen Saison allerdings nur den letzten Tabellenplatz und entging dem Abstieg nur durch die nach dem Saisonende beschlossene Fusion der beiden Linzer Großklubs Linzer ASK und FC Linz. Der Verein erbte somit den Relegationsplatz des FC Linz und setzte sich gegen den Zweiten der 2. Bundesliga, den SK Vorwärts Steyr mit 5:1 durch. Das Projekt „SC Niederösterreich“ scheiterte bereits im ersten Jahr und die Vereinsführung sah sich zu weiteren Maßnahmen gezwungen.

Nachdem die Admira nun kurz vor dem Konkurs stand und da es im Raum Mödling auch noch den VfB Mödling gab, der in den 1990er Jahren immer wieder zwischen der ersten und zweiten Liga pendelte und das Fanpotential für zwei Vereine aus der Region nicht vorhanden zu sein schien, beschloss man den Anschluss des VfBs an die Admira. Der VfB Admira Wacker Mödling spielte nun erstmals im Spieljahr 1997/98 in der höchsten österreichischen Liga mit den erweiterten Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Rot, die Kurzbezeichnung wurde aber unentwegt auf Admira belassen. Bemerkenswert in der Folgezeit waren die Verpflichtungen einiger prominenter Spieler wie Tomasz Iwan oder Vladimir Jugović, der überraschend in der Saison 2003/04 unter Vertrag genommen werden konnte. Dennoch fand sich der Verein meist in der unteren Tabellenhälfte wieder und stieg auch 2006 in die zweitklassige Erste Liga ab, nachdem er bereits in den Jahren 1999 bis 2001 zweitklassig gewesen war.

In der Saison 2006/07 verließen viele Spieler den Verein. Mit einer jungen Mannschaft war man von Anfang an im Abstiegskampf involviert. Im Laufe der Saison wurde Hubert Baumgartner als Trainer entlassen und durch Ernst Baumeister ersetzt. Der Verein schaffte nur knapp den Klassenerhalt, wirtschaftlich konnte der Erhalt einer Lizenz aber nicht erreicht werden und so musste die Admira erstmals in die drittklassige Regionalliga Ost absteigen.

2008–2014: Ära Trenkwalder und Rückkehr nach Europa[Bearbeiten]

Ex-Präsident Richard Trenkwalder (†)

Nach dem sportlichen und finanziellen Abstieg der Admira bis in die Regionalliga begann Richard Trenkwalder, der Präsident des ASK Schwadorf sein Engagement in der Südstadt. Er betrieb die Umbenennung seiner in der Ersten Liga spielenden Schwadorfer in „FC Trenkwalder Admira“ und die Verlegung des Vereinssitzes von Schwadorf nach Mödling. Hauptgrund hierfür war die „Rettung“ der Admira-Akademie, einer der besten Nachwuchsschulen Österreichs. Die im rechtlichen Sinne eigentliche Admira wurde ebenfalls umbenannt und spielte in der Regionalliga Ost ab der Saison 2008/09 unter dem Namen „FC Trenkwalder Admira Kampfmannschaft II“ weiter.

Trenkwalders Ziel war der Aufstieg der Admira von der Ersten in die Bundesliga in den nächsten zwei Jahren. Am 10. Juli 2008 wurde daher mit Heribert Weber ein neuer Sportdirektor verpflichtet. Nach einem Fehlstart in die Saison 2008/09 der Ersten Liga, wo man aus fünf Spielen nur einen Punkt geholt hat, wurde am 9. August 2008 mit Walter Schachner auch ein neuer Trainer vorgestellt. Mit dem Sieg über die Austria-Wien-Amateure zog die Admira 2009 auch erstmals seit 13 Jahren wieder in das ÖFB-Cup-Finale ein, welches im Pappelstadion zu Mattersburg ausgetragen und nach Verlängerung gegen die Profis der FK Austria Wien mit 1:3 verloren wurde.

In der Saison 2009/2010 war für die Admira wieder der Aufstieg das Ziel Nummer 1. Die Hauptkonkurrenten waren in dieser Spielzeit FC Wacker Innsbruck sowie der Absteiger der Vorsaison SCR Altach. Als die Admira in diesem Dreikampf immer mehr strauchelte, wurde im April 2010 die Reißleine gezogen und Trainer Walter Schachner, Torhüter Thomas Mandl sowie Kapitän Ernst Dospel beurlaubt. Zum neuen Cheftrainer stieg Dietmar Kühbauer auf. In den letzten sechs Spielen der Saison gelangen der Admira ebenso viele Siege. Am Ende reichte es trotzdem nur zum zweiten Platz, zwei Punkte hinter Aufsteiger Wacker Innsbruck.

Ein spannendes Duell bis zum letzten Spieltag zeichnete die Saison 2010/11 der Ersten Liga aus. Bis zum Schluss lieferten sich der SCR Altach und die Admira einen erbitterten Zweikampf, welchen die Südstadter am Ende der Saison mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden konnten.[1] Somit kehrte die Admira in der Saison 2011/12 nach fünf Jahren wieder in die Bundesliga zurück.

Aufsteiger Trenkwalder Admira spielte eine sensationelle erste Bundesligasaison 2011/2012. In der Herbstmeisterschaft konnte man infolge von 13 ungeschlagenen Partien sogar für 5 Runden die Tabellenführung für sich behaupten. Nach einem kleinen Rückschlag Ende 2011, nachdem man kurzzeitig auf Platz 7 zurückfiel, wurde mit einer Aufholjagd im Frühjahr 2012 in der Endtabelle Rang 3 errungen, welcher für die Mannschaft einen Europa League-Startplatz bedeutete. Eine erfolgreiche Saison wurde somit mit dem ersten Europa-Cup Auftritt der Admira nach 18 Jahren belohnt.

Bei der Rückkehr in den Europapokal traf der FC Admira Wacker in der zweiten Qualifikationsrunde auf den litauischen Verein Zalgiris Vilnius. Nachdem das Hinspiel in Vilnius 1:1 endete, gewann Admira das Rückspiel deutlich mit 5:1 und traf in der dritten Qualifikationsrunde auf Sparta Prag. Nach einer 0:2-Heimniederlage schied die Mannschaft nach einem 2:2 im Rückspiel aus.

Die Saison 2012/2013 begann durch die Dreifachbelastung mit Bundesliga, Qualifikation für die Europa-League und ÖFB Samsung Cup, eher durchwachsen. Zu allem Überfluss verließ Torjäger Philipp Hosiner den Verein kurz vor Transferschluss. Im folgenden Herbst kam die Mannschaft, auch durch schweres Verletzungspech in eine schwere Krise, in der man aus elf Spielen nur einen Punkt holte. Hinzu kam auch noch ein langwieriges Tauziehen um das Talent Marcel Sabitzer, welcher im Herbst mit diversen europäischen Topklubs in Verbindung gebracht wurde, im Endeffekt allerdings beim österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien landete.

Im Frühjahr 2013 war, auch durch viele Spielereinkäufe im Winter, eine deutliche Steigerung zu sehen. Allerdings war dies auch bei den direkten Konkurrenten um den Abstieg, FC Wacker Innsbruck und SC Wiener Neustadt, der Fall. Somit war der Abstiegskampf bis zum Schluss ein offenes Rennen, bei dem auch der SV Mattersburg eine immer größere Rolle spielte. Nach der vorletzten Runde waren die letzten vier Mannschaften in der Tabelle innerhalb von drei Punkten, was zu einem wahrlichen Abstiegskrimi in der letzten Runde, in der die Admira gegen Mattersburg spielte, wurde. Da die Südstädter dieses Spiel gewannen und auch die Konkurrenten aus Innsbruck und Wiener Neustadt Siege einfuhren, musste im Endeffekt der SV Mattersburg, vor dem Spiel noch siebenter in der Tabelle, absteigen. Somit spielt die Admira auch 2013/14 in der Bundesliga.

Am 11. Juni 2013, einen Tag vor Trainingsbeginn, trennten sich die Admira und Trainer Didi Kühbauer einvernehmlich. Die Nachfolge des seit April 2010 im Amt gewesenen Trainers übernahm mit 17. Juni der ÖFB Rekordtorschütze Toni Polster. Nachdem die Admira die ersten drei Saisonspiele unter Polster verloren hatte, wurde der Trainer am 9. August 2013, einen Tag vor seinem vierten Bundesligaspiel, beurlaubt. Der bisherige Co-Trainer Oliver Lederer wurde sein Nachfolger. Kurz darauf wurde das Trainerteam auch noch um Admira-Legende Walter Knaller erweitert, welcher dann zwei Saisonen Cheftrainer der Mannschaft war. Am 14. Oktober 2013 wurde dem FC Admira Wacker Mödling unerwartet eine drakonische Strafe auferlegt. Dem Verein wurde vom Senat 5 (Lizenzausschuss) der Bundesliga wegen eines „schwerwiegenden Verstoßes gegen die Lizenzbestimmungen“ acht Punkte abgezogen, wodurch die Mannschaft nach elf Runden punktelos dastand. Nach dem Gang vor das Ständig Neutrale Schiedsgericht wurde die Strafe im Jänner 2014 auf einen 5 Punkte Abzug reduziert. Am Ende schaffte man trotz des Punkteabzugs den Klassenerhalt und belegte mit fünf Punkten Vorsprung auf den Absteiger SC Wiener Neustadt den neunten Rang, sportlich ohne Punkteabzug hätte die Admira die Saison auf dem achten Rang beendet.

Seit 2014: Vernetzt in der Region[Bearbeiten]

Nachdem Richard Trenkwalder aus persönlichen Gründen nicht mehr die "Kraft" hatte einen Bundesliga-Klub zu führen und, vor allem aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung infolge der weltweiten Finanzkrise, sein Unternehmen zu großen Teilen an die deutsche Droege Group verkauft hat, begannen schon im Jahr 2013 die Umstrukturierungsmaßnahmen beim FC Admira Wacker Mödling. Da der Verein aber zu sehr mit der Firma Trenkwalder verflochten war, mussten von den, bis dahin "Gruppe Neu" genannten, "Hoffnungsträgern" erst einige aufwendige Arbeiten im Hintergrund abgewickelt werden. Erst zum Saisonbeginn 2014/15 wurden die neuen Führungskräfte des Vereins offiziell bekannt gegeben. Es handelt sich hierbei um Wirtschaftstreibende rund um das Brüderpaar Hubertus und Phillip Thonhauser, allesamt aus dem Bezirk Mödling und der näheren Umgebung.

Das Ziel der elf neuen Vorstandmitglieder ist klar definiert: Sie wollen die Admira als das Aushängeschild des österreichischen Fussballnachwuchses klar positionieren und durch gute Kontakte in Wirtschaft und Politik vor allem in der Region stark vernetzen.

Im ersten Jahr unter der neuen Führung begann die Admira ein starkes, erstes Meisterschaftsviertel auf welches eine lange Durststrecke folgte. Sehr schnell war man wieder im Tabellenkeller angelangt. Nach einem mäßigen Frühjahr starte die Admira aber im Saisonfinish eine imposante Aufholjagd, ein Zweikampf um den Klassenerhalt mit dem SC Wiener Neustadt spitzte sich immer mehr zu. Erst in der letzten Runde konnten die Südstädter, dank eines Sieges in Grödig und einer gleichzeitigen Niederlage der Neustädter, die Klasse halten. Gegen Ende der Saison trennten sich Walter Knaller und die Admira einvernehmlich, für den Rest der Saison war Oliver Lederer allein verantwortlicher Trainer.

Zur Saison 2015/16 wurde Ernst Baumeister als Cheftrainer verpflichtet welcher nun zusammen mit Oliver Lederer die Mannschaft betreut. Nachdem die Admira vor der Saison als größter Abstiegskandidat gehandelt wurde verlief der Start in die Saison überraschend erfolgreich, in den ersten fünf Runden holte die Admira ungeschlagen elf Punkte und liegt in der Tabelle auf dem zweiten Rang.

Vorstand[Bearbeiten]

Stand: 14. Mai 2015

Funktion Name Nationalität
Präsident Phillip Thonhauser Österreicher
Finanzvorstand Phillip Thonhauser Österreicher
Generalmanager Alexander Friedl Österreicher

Bundesligamannschaft[Bearbeiten]

Sportliche Leitung[Bearbeiten]

Trainer: Oliver Lederer
Vom Spieler zum Co-Trainer befördert: Michael Horvath

Stand: 30. Juni 2015[2]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Ernst Baumeister 22.01.1957 OsterreichÖsterreich 06/2015 ASV Drassburg
Trainer Oliver Lederer 02.01.1978 OsterreichÖsterreich 06/2013 FC Admira Wacker Mödling II
Co-Trainer Michael Horvath 05.02.1982 OsterreichÖsterreich 07/2013 FC Admira Wacker Mödling II
Tormanntrainer Walter Franta 24.11.1972 OsterreichÖsterreich 05/2014 SK Rapid Wien

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 28. August 2015[3]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Tor
28 Jörg Siebenhandl 18.01.1990 OsterreichÖsterreich 11/2014 SC Wiener Neustadt
29 Manuel Kuttin 17.12.1993 OsterreichÖsterreich 01/2012 FC Admira Wacker Mödling II
33 Jakob Meierhofer 06.11.1997 OsterreichÖsterreich 06/2015 FC Admira Wacker Mödling II
Verteidigung
03 Christoph Schösswendter 16.07.1988 OsterreichÖsterreich 01/2013 SCR Altach
04 Stephan Zwierschitz 17.09.1990 OsterreichÖsterreich 06/2013 SKN St. Pölten
05 Thomas Ebner 22.02.1992 OsterreichÖsterreich 07/2002 FC Admira Wacker Mödling II
21 Markus Wostry 19.07.1992 OsterreichÖsterreich 01/2005 Austria Wien
24 Florian Neuhold 06.07.1993 OsterreichÖsterreich 06/2015 LASK Linz
25 Patrick Wessely 27.03.1994 OsterreichÖsterreich 07/2008 FC Admira Wacker Mödling II
31 Thomas Weber 29.04.1993 OsterreichÖsterreich 07/2012 FC Admira Wacker Mödling II
Mittelfeld
06 Markus Lackner 05.04.1991 OsterreichÖsterreich 05/2014 SV Horn
07 Maximilian Sax 22.11.1992 OsterreichÖsterreich 06/2012 FC Admira Wacker Mödling II
10 Daniel Toth 10.06.1987 OsterreichÖsterreich 01/2009 SV Ried
11 Lukas Grozurek 22.12.1991 OsterreichÖsterreich 01/2015 SK Rapid Wien
12 Philipp Malicsek 03.06.1997 OsterreichÖsterreich 01/2014 FC Admira Wacker Mödling II
19 Nico Löffler 05.07.1997 OsterreichÖsterreich 06/2015 FC Admira Wacker Mödling II
22 Marcus Maier 18.12.1995 OsterreichÖsterreich 01/2013 FC Admira Wacker Mödling II
23 Sinan Yilmaz 27.02.1997 OsterreichÖsterreich 06/2015 FC Admira Wacker Mödling II
24 Christoph Knasmüllner 30.04.1992 OsterreichÖsterreich 06/2014 FC Ingolstadt 04
27 Eldis Bajrami 12.12.1992 MazedonienMazedonien 06/2014 SK Rapid Wien
44 Markus Blutsch 01.06.1995 OsterreichÖsterreich 01/2015 LASK Linz
55 Ilter Ayyildiz 31.07.1992 OsterreichÖsterreich 06/2015 SV Horn
94 Oliver Pranjic 28.09.1994 OsterreichÖsterreich 06/2015 TSV Hartberg
 ?? Srdan Spiridonovic 13.10.1993 OsterreichÖsterreich 08/2015 Vicenza Calcio
 ?? Peter Zulj 09.06.1993 OsterreichÖsterreich 08/2015 Wolfsberger AC
Angriff
17 Dominik Starkl 06.11.1993 OsterreichÖsterreich 06/2015 SK Rapid Wien
18 René Schicker 28.09.1984 OsterreichÖsterreich 07/2013 TSV Hartberg
45 Marvin Egho 09.05.1994 OsterreichÖsterreich 06/2014 SK Rapid Wien
77 Toni Vastić 17.01.1993 OsterreichÖsterreich 01/2015 SV Ried

Transfers[Bearbeiten]

Stand: 28. August 2015[4]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2015

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Nationalspieler (seit 1971)[Bearbeiten]

Alfred Riedl

Torschützenkönige (seit 1971)[Bearbeiten]

Bekannte Legionäre (seit 1971)[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

1971: Karl Schlechta
1972–1975: Ernst Ocwirk
1975–1976: Helmut Senekowitsch
1976–1977: Rudolf Matuschka/Franz Pelikan
1977: Stefan Jasiolek/Franz Pelikan
1978: Antoni Brzeżańczyk
1978–1979: Rudolf Illovsky
1979–1983: Felix Latzke
1983–1986: Ernst Dokupil
1986–1988: August Starek
1988: Wilhelm Kreuz
1988–1990: Ernst Weber
1990–1991: Thomas Parits
1991–1993: Sigfried Held
1993–1995: Dietmar Constantini
1995–1996: Walter Knaller
1996–1997: Kurt Garger
1997: Wolfgang Kienast
1997–1998: Milan Miklavic
1998–1999: Hannes Weninger
1999–2000: Milan Miklavic
2000–2001: Hans Krankl
2002: Walter Knaller
2002–2003: Johann Krejcirik
2003–2004: Raschid Mamatkulowitsch Rachimow
2004: Bernd Krauss
2004–2005: Dominik Thalhammer
2005–2006: Robert Pflug
2006: Ernst Baumeister
2006–2007: Hubert Baumgartner
2007: Ernst Baumeister
2008: Attila Sekerlioglu
2008: Ernst Baumeister
2008: Heinz Peischl
2008–2010: Walter Schachner
2010–2013: Dietmar Kühbauer
2013 : Toni Polster
2013–2015 : Walter Knaller & Oliver Lederer
2015: Oliver Lederer
2015 - Ernst Baumeister & Oliver Lederer  

Erfolge[Bearbeiten]

Europacupergebnisse[Bearbeiten]

siehe: FC Admira Wacker Mödling/Europapokalstatistik

II. Mannschaft[Bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des FC Admira Wacker Mödling spielt in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten Leistungsstufe. Zweck und Zielsetzung der Mannschaft ist, den Spielern den Übergang aus dem Nachwuchsbereich der AKA Admira Wacker Mödling, in den Profibereich zu ermöglichen. Derzeitiger Cheftrainer der "Juniors" ist der ehemalige österreichische Nationalspieler Rolf Landerl.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Admira Wacker Mödling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Krone.at: Admira zurück in der Bundesliga(abgerufen am 24. Mai 2011)
  2. Transfermarkt.at: FC Admira Wacker Mödling – Mitarbeiter (abgerufen am 22. September 2013)
  3. FC Admira Wacker Mödling: Kader der Kampfmannschaft (abgerufen am 21. Jänner 2015)
  4. FC Admira Wacker Mödling: Transfers FC Admira Wacker Mödling (21. Jänner 2015)