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LR Fahrzeugbau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lorenz & Rankl GmbH
LR Fahrzeugbau Beteiligungs-GmbH
LR Fahrzeugbau GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 23. Februar 1984
Sitz Wolfratshausen, Deutschland
Leitung Helmuth Rohlederer
Branche Automobilindustrie
Website www.lr-fahrzeugbau.de

Die LR Fahrzeugbau GmbH ist ein deutsches Unternehmen der Automobilindustrie und war ein Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte

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Das Unternehmen wurde am 23. Februar 1984 in Wolfratshausen als Lorenz & Rankl GmbH gegründet.[1] Beteiligt waren Friedrich Peter Lorenz und Heiner H. Rankl. Sie begannen mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Lorenz & Rankl. 1988 endete die Produktion eigener Modelle. Das Unternehmen ist weiterhin in der Branche aktiv. Am 8. Oktober 2007 änderte sich die Firmierung in LR Fahrzeugbau Beteiligungs-GmbH und am 3. Mai 2016 in LR Fahrzeugbau GmbH. Seit 5. Januar 2015 ist Helmuth Rohlederer Geschäftsführer.[1]

Lorenz & Rankl Silberfalcon

Das Unternehmen stellte unter eigenem Markennamen zwei Modelle her. Basis beider Modelle war ein Gitterrohrrahmen aus Edelstahl. Die Karosserie bestand aus Aluminium. Das Modell Cobra war ein Nachbau des AC Cobra. Das Modell Silberfalke, auch Silver-Falcon genannt, war eigenständig. Beides waren offene Zweisitzer. Für den Antrieb sorgte ein V8-Motor von Daimler-Benz mit 5 Liter Hubraum und 240 PS Leistung bis zu 5,6 Liter Hubraum.

Außerdem entstanden Umbauten geschlossener Fahrzeuge in Cabriolets, Kombis und verlängerte Limousinen. Basis waren unter anderem die Ferrari-Modelle 308, 328, 400, 412 und 512 BB sowie die Mercedes-Benz Baureihe 126. Für 1989 ist eine sechstürige Limousine auf Basis des Audi 200 C3 überliefert.[2.1] Etwa 1992 entstand ein verlängerter Audi 100 C4 Avant als sechstüriger Kombi.[2.2]

Commons: LR Fahrzeugbau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b LR Fahrzeugbau GmbH, Wolfratshausen. Auf northdata.de, abgerufen am 28. September 2025.
  2. Erik Eckermann: Audi-Raritäten. Prototypen und Autos, die nie in Serie gingen. Geramond-Verlag, München 2015, ISBN 978-3-86245-716-8.
    1. S. 83.
    2. S. 89.