Automobiltechnik Walther

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Die Automobiltechnik Walther GmbH war ein deutscher Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Walther gründete 1979 das Unternehmen in Bad Rappenau und importierte Kleinstwagen.[1] 1983 begann die Produktion eigener Automobile.[1][2] Der Markenname lautete ATW.[1][2] Es ist nicht bekannt, wann die Produktion endete. In Bad Rappenau gibt es Mobil 2000 von Manfred Walther[3] und Auto Thomas Walther GmbH von Thomas Walther[4], die sich mit dem Verkauf und der Wartung von Kleinstwagen beschäftigen.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot standen zunächst die Modelle Amica, Bonny und Solea, die den All Cars ähnelten, und Charly, der dem Modell Jeanneau von Microcar ähnelte.[1] Solea war ein Cabriolet.[1] Für den Antrieb sorgte ein Einbaumotor von Fichtel & Sachs mit 50 cm³ Hubraum.[1] Auch ein Viertaktmotor mit 160 cm³ Hubraum war lieferbar.[2] Ende der 1980er Jahre folgten die Modelle Citta, Lisa, Lissy sowie Öko-Bonny und Öko-Lissy, die einen Asynchronmotor und zusätzlich Solarzellen aufwiesen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz und Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag GmbH, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile, Volume 1 A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. a b c Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. Mobil 2000 (abgerufen am 8. November 2012)
  4. Auto Thomas Walther GmbH (abgerufen am 8. November 2012)