Rudolf Thurner, Karosseriebau & Sportwagen

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Emblem

Rudolf Thurner, Karosseriebau & Sportwagen[1] war ein deutscher Hersteller von Automobilen.[2][3]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Versicherungskaufmann Rudolf Thurner gründete das Unternehmen in Bernbeuren. 1968 produzierte er einen Prototyp und stellte diesen NSU vor. NSU erteilte ihm daraufhin die Freigabe, den Wagen nach seinem Namen zu benennen und belieferte ihn mit kompletten Bodengruppen. 1969 begann er in den Gebäuden einer alten Spinnerei mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Thurner. 1974 endete die Produktion, da die Ölkrise die Produktionskosten erheblich verteuerte und Thurners Finanzchef bei einem Autounfall ums Leben kam. Das Unternehmen ging in Insolvenz. Insgesamt entstanden 121 Fahrzeuge.[2]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Thurner RS

Im Angebot stand nur ein Modell. Der Thurner RS war ein Sportwagen auf NSU-Basis. Besonderheiten waren die Karosserie aus GFK sowie die Flügeltüren. Der Preis betrug zwischen 13.500 DM und 15.600 DM.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Thurner.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rudolf Thurner, Karosseriebau & Sportwagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, Inc., Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X. (englisch)
  2. a b Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Thurner.
  3. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)