Merlara

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Merlara
Wappen
Merlara (Italien)
Merlara
Staat: Italien
Region: Venetien
Provinz: Padua (PD)
Lokale Bezeichnung: Merlara
Koordinaten: 45° 10′ N, 11° 26′ OKoordinaten: 45° 10′ 0″ N, 11° 26′ 0″ O
Fläche: 21 km²
Einwohner: 2.821 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einw./km²
Postleitzahl: 35040
Vorwahl: 0429
ISTAT-Nummer: 028053

Merlara ist eine Gemeinde in der Provinz Padua, Region Venetien, Italien. Auf einer Fläche von 21 km² leben 2821 Einwohner (Stand 31. Dezember 2013). Der Ort liegt auf einer Höhe von 12 m ü. NN. Die Nachbargemeinden sind Casale di Scodosie, Castelbaldo, Masi, Padua d'Adige, Terrazzo und Urbane. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und lebt vorrangig von Weinbau sowie vom Getreide-, Obst- und Gemüseanbau.

Weinbau in Merlara[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde und ihr Umland geben einem italienischen Weinbaugebiet innerhalb der Provinzen Padua und Verona seinen Namen. Das Gebiet hat seit dem 13. Juli 2000 den Status einer „kontrollierten Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC), die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[2]

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anbau und die Vinifikation sind in folgenden Gemeinden gestattet:[2]

Im Jahr 2013 wurden von 23 Hektar Rebfläche 1972 Hektoliter DOC-Wein produziert.[3]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der Herkunftsbezeichnung sind eine ganze Reihe von Weintypen zugelassen:[2]

Verschnittweine (Cuvées)
  • Merlara Rosso: Rotwein (auch als „Novello“), der zu 50–70 % aus Merlot hergestellt wird. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten dürfen (einzeln oder zusammen) zugesetzt werden.
  • Merlara Bianco: Weißwein (auch als Frizzante), der zu 50–70 % aus Tocai Friulano gekeltert wird. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten dürfen (einzeln oder zusammen) zugesetzt werden.
Fast sortenreine Weine

Sie werden als Merlara …, gefolgt von der jeweiligen Rebsorte, bezeichnet. Die genannte Rebsorte muss zu mindestens 85 % enthalten sein. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in den Provinzen Padua und Verona zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. a b c Produktionsvorschriften und Beschreibung, PDF (italienisch), auf wineacts.com, abgerufen am 28. April 2016
  3. Weinbau in Zahlen 2014. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2014. federdoc.com, abgerufen am 23. April 2016 (italienisch).