57. National Hockey League All-Star Game

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Logo des All-Star-Games

Das 57. National Hockey League All-Star Game fand am 25. Januar 2009 im Centre Bell im kanadischen Montreal in der Provinz Québec statt.

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens waren die Montréal Canadiens Ausrichter des Spiels. Die Übertragungsrechte am Spiel hielten im TV-Netz der Vereinigten Staaten Versus und im kanadischen CBC sowie RDS für den französischsprachigen Teil Kanadas.

An der Veranstaltung nahmen die besten Spieler der National Hockey League teil. In einer weltweiten Abstimmung über das Internet wurden die Startformationen der Western Conference und der Eastern Conference bestimmt, während die restlichen Plätze im Kader von der NHL vergeben wurden. Dabei soll von jeder der 30 Mannschaften der Liga mindestens ein Spieler am All-Star Game teilnehmen.

Die Trainer der beiden All-Star-Mannschaften standen am 10. Januar 2009 offiziell fest. Die Cheftrainer der Mannschaften waren die Trainer des in der jeweiligen Conference führenden Teams. Vorzeitig stand bereits Claude Julien als Trainer der Eastern Conference fest, da die von ihm betreuten Boston Bruins schon mehrere Tage vor dem Stichtag nicht mehr von der Spitzenposition im Osten verdrängt werden konnten. Im Westen belegte Todd McLellan mit seinen San Jose Sharks den ersten Platz und war somit Cheftrainer der Western Conference. Ihm zur Seite stand Mike Babcock von den Detroit Red Wings, die auf dem zweiten Rang lagen. Beide arbeiteten bereits bis zum Sommer 2008 in Detroit zusammen, als McLellan drei Jahre lang Assistenztrainer von Babcock war.[1]

Fan-Wahl der Startformation[Bearbeiten]

Die Spieler der Startformationen, der Eastern Conference und der Western Conference konnten vom 12. November 2008 bis zum 2. Januar 2009 im Internet auf der offiziellen Webseite der National Hockey League oder via SMS mit dem Mobiltelefon gewählt werden. Dabei konnte jeder Fan beliebig oft abstimmen. Am 3. Januar 2009 gab Jean Béliveau, der als Spieler mit den gastgebenden Montréal Canadiens zehn Mal den Stanley Cup gewann und Mitglied der Hockey Hall of Fame ist, die Startformation beider Mannschaften bekannt.

Der zum All-Star Game 2000 aufgestellte Rekord von Jaromír Jágr, der damals 1.020.736 Stimmen erhalten hatte, wurde von allen Spielern, die in die Startformation der Eastern Conference gewählt wurden, sowie von weiteren fünf übertroffen. Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins stellte mit 1.713.021 Stimmen den neuen Rekord auf. Im Westen der Liga konnte jedoch keiner die Marke von Jágr erreichen. Patrick Kane von den Chicago Blackhawks wählten in der Western Conference die meisten Fans mit 917.551 Stimmen.

Beide Startformationen wurden ausschließlich von vier Mannschaften der NHL gestellt. Neben Crosby wurde mit Jewgeni Malkin ein weiteres Mitglied der Pittsburgh Penguins in die Mannschaft der Eastern Conference gewählt. Ergänzt wurden beide durch Carey Price, Mike Komisarek, Andrei Markow und Alexei Kowaljow von den Montréal Canadiens. Im Westen waren neben Patrick Kane auch Brian Campbell und Jonathan Toews Spieler der Chicago Blackhawks. Die weiteren drei Plätze nahmen Jean-Sébastien Giguère, Scott Niedermayer und Ryan Getzlaf von den Anaheim Ducks ein.[2]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Begleitet wurde das NHL All-Star Game durch mehrere Veranstaltungen, die am Wochenende vom 23. bis 25. Januar 2009 stattfanden. Zentraler Punkt für die Fans war das NHL All-Star Jamboree, ein Fest mit Bezügen zum Eishockeysport und der NHL vor der Veranstaltungshalle Centre Bell. Zu den Höhepunkten zählten die Ausstellung der NHL-Trophäen aus der Hockey Hall of Fame, darunter auch der Stanley Cup. Die Besucher konnten Autogrammstunden von aktuellen und ehemaligen Spielern besuchen, ihre Eishockeyfähigkeiten in einem speziellen Areal testen und die Maskottchen der NHL-Mannschaften treffen. Zudem gab es eine Sammelkarten- und Souvenir-Show.[3] Am 24. Januar gab die kanadische Band Hedley ein Konzert im Rahmen des All-Star Jamboree. Im Centre Bell trat der Cirque Éloize mit einer Vorführung aus Akrobatik und Musik am 25. Januar im Vorprogramm des All-Star Game auf und in den Drittelpausen spielte die Band Simple Plan sowie die Sängerin Marie-Mai.

Neben dem Aufeinandertreffen der besten Spieler der Liga im All-Star Game, maßen sie sich bereits am 24. Januar in der SuperSkills Competition. Die Spieler mussten dabei ihre Fähigkeiten auf unterschiedlichen Gebieten, wie Schnelligkeit und Schussstärke, unter Beweis stellen. Eines der Highlights der SuperSkills Competition war ein Shootout-Wettbewerb, bei dem der Schütze auf möglichst kreative und spektakuläre Weise Tore schießen sollte. Im Rahmen dieser Veranstaltung trafen im YoungStars Game die besten Spieler aus dem ersten Profijahr (Rookies) auf die besten Spieler, die sich in ihrer zweiten NHL-Saison befanden (Sophomores).[4][5]

Am 25. Januar beschloss das All-Star Game schließlich das Wochenende.

Mannschaften[Bearbeiten]

Logo der NHL Eastern Conference Eastern Conference[Bearbeiten]

Cheftrainer: Claude Julien (Boston Bruins)
Assistenztrainer: Guy Carbonneau (Montréal Canadiens)

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
31 KanadaKanada Carey Price Montréal Canadiens
35 SchwedenSchweden Henrik Lundqvist New York Rangers
30 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim Thomas Boston Bruins
Verteidiger
79 RusslandRussland Andrei Markow Montréal Canadiens
44 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Komisarek Montréal Canadiens
3 KanadaKanada Jay Bouwmeester Florida Panthers
33 SlowakeiSlowakei Zdeno Chára Boston Bruins
15 TschechienTschechien Tomáš Kaberle Toronto Maple Leafs
2 SchweizSchweiz Mark Streit New York Islanders
Angreifer
KanadaKanada Sidney Crosby3 C Pittsburgh Penguins
71 RusslandRussland Jewgeni Malkin C Pittsburgh Penguins
27 RusslandRussland Alexei KowaljowC RW Montréal Canadiens
4 KanadaKanada Vincent Lecavalier3 C Tampa Bay Lightning
7 KanadaKanada Jeff Carter C Philadelphia Flyers
51 KanadaKanada Dany Heatley LW Ottawa Senators
17 RusslandRussland Ilja Kowaltschuk LW Atlanta Thrashers
8 RusslandRussland Alexander Owetschkin LW Washington Capitals
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach Parise LW New Jersey Devils
26 KanadaKanada Martin St. Louis3 RW Tampa Bay Lightning
91 KanadaKanada Marc Savard C Boston Bruins
12 KanadaKanada Eric Staal C Carolina Hurricanes
20 OsterreichÖsterreich Thomas Vanek LW Buffalo Sabres

Logo der NHL Western Conference Western Conference[Bearbeiten]

Cheftrainer: Todd McLellan (San Jose Sharks)
Assistenztrainer: Mike Babcock (Detroit Red Wings)

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
35 KanadaKanada Jean-Sébastien Giguère Anaheim Ducks
32 FinnlandFinnland Niklas Bäckström Minnesota Wild
1 KanadaKanada Roberto Luongo Vancouver Canucks
Verteidiger
51 KanadaKanada Brian Campbell Chicago Blackhawks
27 KanadaKanada Scott Niedermayer Anaheim Ducks
22 KanadaKanada Dan Boyle San Jose Sharks
SchwedenSchweden Nicklas Lidström2 Detroit Red Wings
3 KanadaKanada Stéphane Robidas2 Dallas Stars
44 KanadaKanada Sheldon Souray Edmonton Oilers
6 KanadaKanada Shea Weber Nashville Predators
Angreifer
88 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Kane RW Chicago Blackhawks
19 KanadaKanada Jonathan Toews C Chicago Blackhawks
15 KanadaKanada Ryan Getzlaf C Anaheim Ducks
24 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dustin Brown LW Los Angeles Kings
RusslandRussland Pawel Dazjuk1 C Detroit Red Wings
18 KanadaKanada Shane Doan RW Phoenix Coyotes
23 TschechienTschechien Milan Hejduk RW Colorado Avalanche
12 KanadaKanada Jarome Iginla RW Calgary Flames
10 KanadaKanada Patrick Marleau1 C San Jose Sharks
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Modano C Dallas Stars
61 KanadaKanada Rick Nash LW Columbus Blue Jackets
97 KanadaKanada Joe ThorntonC C San Jose Sharks
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Keith Tkachuk C St. Louis Blues
  • Fett: Spieler in der Startformation
  • G = Torhüter; D = Verteidiger; C = Center; LW/RW = Flügelspieler
  • 1 Pawel Dazjuk konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel teilnehmen. Für ihn wurde Patrick Marleau nachnominiert.
  • 2 Nicklas Lidström konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel teilnehmen. Für ihn wurde Stéphane Robidas nachnominiert.
  • 3 Sidney Crosby konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel teilnehmen. Für ihn wurde Martin St. Louis nachnominiert. Crosby wurde in der Startformation durch Vincent Lecavalier ersetzt.

Kontroverse um Spielabsage[Bearbeiten]

Vor dem All-Star Game gaben Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins sowie Pawel Dazjuk und Nicklas Lidström von den Detroit Red Wings bekannt, dass sie wegen Verletzungen nicht teilnehmen können. Die NHL stellte daraufhin eine neue Regelung auf, dass Spieler, die in die All-Star-Mannschaften berufen aber wegen Verletzungen nicht spielen können, trotzdem zum Spiel erscheinen müssen um an Veranstaltungen, wie Autogrammstunden oder Interviews, teilzunehmen. Wer gegen diese Regel verstößt, muss das erste Ligaspiel nach dem All-Star Game aussetzen. Während Crosby nach Montreal reiste, blieben Dazjuk und Lidström der Veranstaltung fern und fehlten somit wenige Tage später im nächsten Spiel der Detroit Red Wings.[6]

SuperSkills Competition[Bearbeiten]

In der SuperSkills Competition, die am Vortag des All-Star Game stattfand, mussten die Spieler ihre Fähigkeiten in den unterschiedlichen Gebieten Schnelligkeit, Kreativität, Präzision und Schusshärte unter Beweis stellen. Den Abschluss machte ein Ausscheidungswettbwerb im Shootout. Im Vorfeld der Veranstaltung wurde aber eine Änderung des Formats im Vergleich zu den vorherigen Jahren vorgenommen. Anstatt die All-Star-Mannschaften des Osten und des Westen in den einzelnen Wettbewerben gegeneinander antreten zu lassen und somit einen Gesamtsieger der SuperSkills Competition auszutragen, traten nur noch die Spieler untereinander an. Der Gewinner des jeweiligen Wettbewerbs erhielt eine Kristall-Trophäe. Bisher musste jeder Spieler in mindestens einem Wettbewerb teilnehmen, auch wenn er in keinem dieser Wettbewerbe zu den Spezialisten gehörte.[4]

Im ersten Wettkampf mussten sechs Spieler, darunter zwei Teilnehmer des YoungStars-Game, ihre Schnelligkeit beweisen, als sie entlang der Bande einmal die Spielfläche umrunden mussten.

Fortgesetzt wurde die SuperSkills Competition mit der Breakaway Challenge, einem Shootout-Wettbewerb bei dem sechs Spieler ihre Kreativität beim Toreschießen unter Beweis stellen mussten. Jeder Schütze hat eine Minute Zeit, in der er beliebig viele Versuche nutzen konnte auf möglichst originelle Weise den Torhüter zu überwinden. Wurde im Jahr zuvor der Sieger durch eine vierköpfige Jury aus Prominenten der Sport- und Unterhaltungswelt bestimmt, so entscheiden 2009 die Fans per SMS, wer der kreativste Teilnehmer dieses Wettbewerbs war.

Der dritte Wettkampf entschied, wer der präziseste Schütze der All-Star-Spieler war. An den Torpfosten waren vier Scheiben angebracht, die der Schütze in möglichst wenig Versuchen treffen musste. Danach folgte die Konkurrenz um den härtesten Schuss, als die Spieler auf das leere Tor schossen und die Geschwindigkeit des Pucks gemessen wurde.

Der abschließende Wettbewerb war ein Ausscheidungs-Shootout an dem alle 36 Feldspieler und die sechs Torhüter teilnahmen. Der Schütze lief alleine auf den Torhüter zu und musste versuchen ein Tor zu schießen. Traf der Schütze, erreichte er die nächste Runde, anderenfalls schied er aus. Der Shootout wurde so lange fortgesetzt, bis nur noch ein Spieler übrig blieb.[5]

Sieger[Bearbeiten]

Andrew Cogliano, der im YoungStars Game für die Sophomores antrat, gewann den Wettbewerb des schnellsten Läufers. In der Breakaway Challenge konnte Alexander Owetschkin die Stimmen der Fans für sich gewinnen, als er mit zwei Schlägern sowie einem Cowboy-Hut antrat und für seine Kreativität 42,8 Prozent der Stimmen erhielt. Im Wettbewerb um die beste Schussgenauigkeit brauchten Jewgeni Malkin und Dany Heatley keinen Fehlversuch um die vier Zielscheiben zu treffen. In einem Entscheidungsdurchgang war schließlich Malkin mit drei von vier getroffenen Zielen gegenüber Heatley siegreich, der nur zwei Mal traf. Zdeno Chára war im dritten Jahr in Folge der Spieler mit dem härtesten Schuss und brach zudem mit 105,4 Meilen pro Stunde den Rekord von Al Lafrate, dem 16 Jahre zuvor ein Schuss mit einer Geschwindigkeit von 105,2 Meilen pro Stunde gelungen war. Der abschließende Ausscheidungs-Shootout wurde nach sieben Runden entschieden und Shane Doan, der am Ende nur noch Marc Savard als Konkurrenten hatte, gewann den Wettbewerb.

Wettbewerb Gewinner
Schnellster Läufer Andrew Cogliano
Breakaway Challenge Alexander Owetschkin
Schussgenauigkeit Jewgeni Malkin
Härtester Schuss Zdeno Chára
Elimination Shootout Shane Doan

All-Star Game[Bearbeiten]

Die Eastern Conference konnte das All-Star Game im zweiten Jahr in Folge gewinnen und schlug die Western Conference mit 12–11 nach Penaltyschießen. Bereits nach dem ersten Drittel lag der Osten der Liga mit 4–2 in Führung und erhöhte kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts sogar um zwei weitere Tore. Ihnen gelang zwar noch ein weiterer Treffer, doch die Western Conference hatte das Spiel bereits zur Mitte des zweiten Drittels mit 7–7 ausgeglichen. Alexei Kowaljow gelang zwar noch der erneute Führungstreffer, dem allerdings der Ausgleich durch Jarome Iginla folgte, sodass beide Mannschaften bei einem Spielstand von 8–8 in die zweite Pause gingen. Kurz nach Beginn des letzten Drittels ging die Western Conference in Führung, doch die Mannschaft der Eastern Conference glich das Spiel wenig später aus. Noch zwei weitere Male übernahm der Westen die Führung, der Osten antwortete aber jedes Mal mit dem Ausgleichstreffer, sodass es nach 60 Minuten 11–11 stand. In der folgenden fünfminütigen Verlängerung fiel kein Treffer, sodass die Entscheidung im Penaltyschießen gesucht wurde. Nachdem jeweils der erste Schütze beider Mannschaften vergeben hatte, traf Alexei Kowaljow zur Führung für den Osten. Als Rick Nash für die Western Conference daraufhin vergab, entschied Alexander Owetschkin als dritter und letzter Schütze für die Eastern Conference den Shootout mit seinem Treffer zum uneinholbaren 2–0.

Alexei Kowaljow erhielt nach dem Spiel die Auszeichnung als wertvollster Spieler des All-Star Game, die er sich durch zwei Tore und eine Vorlage sowie dem entscheidenden Treffer im Penaltyschießen verdient hatte.

25. Januar 2009
18:30 Uhr
Logo der NHL Eastern Conference Eastern Conference 12–11
(4-2, 4-6, 3-3, 0-0, 1-0)
nach Penaltyschießen
Logo der NHL Western Conference Western Conference Centre Bell
Montreal, Québec
A. Owetschkin (M. Savard) (6:26)
E. Staal (J. Bouwmeester, A. Kowaljow) (9:30)
A. Kowaljow (T. Kaberle) (16:34)
A. Markow (A. Owetschkin, M. Savard) (19:23)
M. St. Louis (T. Kaberle) (21:21)
Z. Parise (M. St. Louis, M. Streit) (22:11)
J. Malkin (27:45)
A. Kowaljow (33:35)
D. Heatley (M. Savard) (42:17)
M. St. Louis (M. Streit, J. Bouwmeester) (53:19)
J. Bouwmeester (A. Owetschkin) (56:21)
A. Kowaljow (SO)
K. Tkachuk (R. Nash, M. Hejduk) (1:16)
Patrick Marleau (J. Thornton, S. Niedermayer) (19:48)
S. Souray (M. Hejduk) (23:29)
D. Boyle (S. Doan, B. Campbell) (25:14)
Rick Nash (28:27)
Milan Hejduk (D. Boyle, R. Nash) (29:02)
S. Souray (J. Thornton, P. Marleau) (30:34)
J. Iginla (J. Thornton, P. Marleau) (36:46)
S. Doan (M. Modano, D. Brown) (40:32)
J. Toews (P. Kane, S. Souray) (42:32)
P. Kane (R. Getzlaf) (55:19)

YoungStars Game[Bearbeiten]

Nachdem das Format des YoungStars Game 2008 erstmals seit seiner Premiere 2002 eine Änderung erlebte, wurde das Format 2009 erneut geändert. Bisher traten die besten Profis unter 23 Jahren in einem Vergleich der Eastern und der Western Conference gegeneinander an.

Das Ost/West-Format wurde 2009 verworfen und stattdessen trafen die besten Rookies (Spieler im ersten Profijahr) auf die besten Sophomores (Spieler im zweiten Profijahr) in einem 3-gegen-3-Vergleich über drei Drittel à sechs Minuten aufeinander.[4]

Die Mannschaften wurden von Luc Robitaille und Pete Mahovlich betreut, die als Trainer ehrenhalber ernannt wurden.

Zum MVP wurde Blake Wheeler aus der Mannschaft der Rookies gewählt, der vier Treffer erzielte.

Rookies[Bearbeiten]

Cheftrainer: Luc Robitaille

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
KanadaKanada Steve Mason1 Columbus Blue Jackets
35 FinnlandFinnland Pekka Rinne1 Nashville Predators
Verteidiger
8 KanadaKanada Drew Doughty Los Angeles Kings
2 KanadaKanada Luke Schenn Toronto Maple Leafs
Angreifer
21 SchwedenSchweden Patrik Berglund C St. Louis Blues
19 DanemarkDänemark Mikkel Bødker LW Phoenix Coyotes
67 TschechienTschechien Michael Frolík C Florida Panthers
18 KanadaKanada James Neal LW Dallas Stars
91 KanadaKanada Steven Stamkos C Tampa Bay Lightning
32 KanadaKanada Kris Versteeg RW Chicago Blackhawks
26 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Blake Wheeler RW Boston Bruins

Sophomores[Bearbeiten]

Cheftrainer: Pete Mahovlich

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
SchwedenSchweden Erik Ersberg2 Los Angeles Kings
31 KanadaKanada Carey Price2 Montréal Canadiens
Verteidiger
58 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kris Letang Pittsburgh Penguins
18 KanadaKanada Marc Staal New York Rangers
Angreifer
SchwedenSchweden Nicklas Bäckström3 C Washington Capitals
36 KanadaKanada Dave Bolland4 C Chicago Blackhawks
13 KanadaKanada Andrew Cogliano C Edmonton Oilers
17 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brandon Dubinsky C New York Rangers
10 KanadaKanada Bryan Little C Atlanta Thrashers
KanadaKanada Milan Lucic4 LW Boston Bruins
57 KanadaKanada David Perron3 LW St. Louis Blues
21 KanadaKanada Mason Raymond LW Vancouver Canucks
16 KanadaKanada Devin Setoguchi RW San Jose Sharks
  • Fett: Spieler in der Startformation
  • G = Torhüter; D = Verteidiger; C = Center; LW/RW = Flügelspieler
  • 1 Steve Mason konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel teilnehmen. Für ihn wurde Pekka Rinne nachnominiert.
  • 2 Erik Ersberg konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel teilnehmen. Für ihn wurde Carey Price nachnominiert.
  • 3 Nicklas Bäckström nahm aus persönlichen Gründen nicht am Spiel teil. Für ihn wurde David Perron nachnominiert.
  • 4 Milan Lucic konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel teilnehmen. Für ihn wurde Dave Bolland nachnominiert.

Resultat[Bearbeiten]

24. Januar 2009
Logo Rookies 9–5
(3-1, 4-3, 2-1)
Logo Sophomores Centre Bell
Montreal, Québec
1–0 Patrik Berglund
2–1 Blake Wheeler
3–1 Steven Stamkos
4–1 Blake Wheeler
5–3 Blake Wheeler
6–3 Luke Schenn
7–4 Steven Stamkos
8–4 Blake Wheeler
9–5 Drew Doughty
1–1 Dave Bolland
4–2 Marc Staal
4–3 Mason Raymond
6–4 Marc Staal
8–5 Devin Setoguchi

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nhl.com, Bruins' Julien, Sharks' McLellan will serve as All-Star head coaches
  2. nhl.com, Habs quartet add hometown flavor to All-Star Game
  3. nhl.com, Lay's NHL All-Star Jamboree tickets on sale soon
  4. a b c tsn.ca, All-Star Weekend will have a different look
  5. a b nhl.com, Trick shots, sophomores vs. rookies and breakaways galore highlight the 2009 Honda/NHL All-Star SuperSkills Competition
  6. nhl.com, Datsyuk, Lidstrom to miss one game for skipping all-star weekend